Unter meinem letzten Beitrag stand ein Kommentar, ich würde auf Aktualität keinen Wert legen. Sowas kann ich nicht auf mir sitzen lassen, also werde ich mich jetzt äußern, wozu auch immer.
Die Woche meines großen Gewinns, also die letzte, verlebte ich voller Glücksgefühle, stets auf der Suche nach Partnerinnen, allerdings ließ der Erfolg zu wünschen übrig.
Am Donnerstag sollte es sich eigentlich ändern, es stand nämlich die legendäre S-Bar-Party an (bei der ich schon zweimal war, immer viel Spaß hatte, jedoch auch den einen oder anderen Stress mit dem Thekenpersonal, da sie ihr Pfandgeld nicht voll zurückzahlten.. aber das ist Schnee von gestern). Nun, die Party war toll, auch da wir uns aus Geiz schon vorher in unserer Partyküche in Stimmung brachten. Ich machte viele Fotos mit Frauen, die ich an diesem Wochenende Oma vorlegen werde, damit sie mit auswählen darf, wer zu mir passt. Ich merkte, dass viele Frauen es toll fanden und mich gerne näher kennengelernt hätten, aber keine traute sich, gegen Hilde (Name von der Redaktion geändert), die sich meiner annahm und mich belagerte, anzutreten. Somit hatte ich ein längeres Gespräch mit ihr, musste aber erklären, dass ich wegen einer privaten Geschichte noch nicht bereit für etwas Neues sei und so.. (wär schön, wenn ihr das im Notfall einfach mal bestätigen könntet..).
Ich verabschiedete mich irgendwann desnachts, als die grellen Lichter der S-Bar (ist übrigens unsere Cafeteria, sollte ich vielleicht noch anmerken) angingen und ging noch in die Wunderbar, eine schöne Lokalität auf dem Campus.
Dort war aber auch relativ schnell Schluss und ich begab mich nach Hause, alleine. Ins Bett. Es war fünf oder so.
Um zehn wurde ich von viel Lärm aus der Küche geweckt. Der Umut und der Simon und der Stefan diskutierten über irgendwas und ich gesellte mich in meinem Schlafgewand dazu, blieb auch gleich lange Zeit da. Frühstück funktionierte tadellos, aber ein wenig müde war ich schon noch. Also legte ich mich um zwölfe nochmal hin, für eine Stunde, danach stand Mittag an und dann Chinesisch. Aber das kurze Anruhen sollte ein großer Fehler sein.
Als ich erwachte war mir übel, meine Spaghetti konnte ich nur langsam essen und die Hälfte wegschmeißen, weil ich schon wieder zu spät zu Chinesisch wäre. Auf dem Weg zur HdM überlegte ich, ob ich noch kotzen sollte, aber der Anstand und der nüchterne Kopf sagten: Nö.
Also schlich ich mich in die Vorlesung. Es war die Hölle. Ich - normal Klassenprimus oder so - war dran und habe nichts mitbekommen. Stattdessen schwitzte ich kalt, stotterte rum und trank Wasser gegen die Übelkeit.
Nach einer Stunde verabschiedete ich mich mit den Worten "Ich muss weg", denn ich musste zum Flughafen. Nach drei Wochen Wasen wollte ich dem Volksfest hinterherreisen, denn der Freimarkt stand an.
Flieger war gut, ich schlief und überlebte. Richtig gut ging es mir erst beim späten Konterbier in der Bahn von Stuttgart. Der Abend galt der Familie (also der Hälfte davon, schließlich bin ich Scheidungsopfer, Trümmerkind), Freimarkt natürlich.
Samstag ging ich ins Stadion und hatte die erste kleine Schlägerei meines Lebens. Nach dem tollen 2:1 durch Rosenberg gab es in der Ostkurve eine satte Bierdusche. Ich nahm es belustigt gelassen auf, aber ein HSV-Fan, der mit seinen Freunden da war, regte sich fürchterlich auf, fluchte und erklärte, dass er keinen Wert auf seine Klamotten, aber auf seine Haare legte. Dabei hatte er ne Halbglatze.
Aber gut, mein Kumpel hat auch etwas abbekommen und meinte: "Ihh gitt, jetzt habe ich diese Haake Beck-Plürre im Gesicht", worauf ich erwiderte: "Spinnst du, Haake Beck ist voll toll!". Der HSV'ler drehte sich dann zu mir und meinte, ich solle die Fresse halten, sonst gebe es was. "Was denn?" hatte ich noch nicht ganz ausgesprochen, da saß sein Handballen schon an mein Kiefer. Von mir gab's ne Faust zurück, dann griffen schon seine Freunde ein.
Später entschuldigte er sich und es gab noch ein Bier für mich, danach mitm Umweg über ne Kneipe auf den Freimarkt direkt ins Bayernzelt. Liebe Oma, auch dort habe ich viele Frauen abgelichtet, ich werde sie dir zeigen (und auch hier noch ein Album anlegen mit all den 65 Bildern).
Es war auch dort toll, ebenso danach die Halle 7, wo ich Torben auch wiederfand, mit dem Kopf aufm Tresen, nicht ganz realisierend, was so um ihn herum passierte. Naja, er wurde wieder fitter mit der Zeit und ich verlor ihn aus den Augen, hatte dennoch Spaß.
Irgendwann aber wollte ich ihn mal mit meinem Restakku schleunigst fragen, wo er sei und wann er nach Hause wollte und so weiter. Es kamen nur komische Antworten zurück, er wolle jetzt wieder reinkommen und so und dann war mein Handy auch schon aus. Ich lieh noch welche von Freunden aus, um ihn zu kontaktieren, aber es wurde stets auf mein Handy zurückgeschrieben.
Naja, das Ende des Lieds war, dass er draußen war und wer draußen war, kam nicht mehr rein. Warum auch immer.
Er wartete also bestimmt zwei Stunden, der tapfere Prachtbube, auf mich und wir konnten gemeinsam ein Taxi besteigen und einen teuren Heimweg antreten.
Sonntag beguckte ich nochmal die Niederlage meiner Mannschaft, die sehnsüchtig auf meine Rückkehr zu warten scheint. Danach flog ich zurück.
Montag war ich pumpen, den Muskelkater habe ich heute noch. Aber es bedeutet, dass ich Muskeln habe.
Nun, sonst war es das. Morgen muss ich den Chinesen hier Deutschland erklären, danach fahre ich nach Mußbach.
Prima.
Ich verbleibe mit löblichen Grüßen!
oeRque
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Montag, 15. Oktober 2007
Der große Gewinn
Vor ca drei Wochen, noch vor Brüssel und meinem Studiumsbeginn saß ich, mich langweilend, in meinem netten Kämmerlein und streunerte so durch das große weite Netz. So kam es, dass ich auch auf Links klickte, die ich sonst umgehen würde, und ehe ich mich versah, nahm ich spasseshalber an einem kleinen Gewinnspiel teil. Dieses fand auf der Internetpräsenz einer wohlbekannten Tageszeitung, dessen Namen ich aus Angst, man könnte mir mangelnden Journalismus-Verstand vorwerfen, gar nicht nennen möchte.
Nun, in der Sekunde, in der ich meine Anmeldung abgeschickt hatte, vergaß ich die Teilnahme auch schon wieder und widmete mich irgendetwas anderem.
Heute, ca. drei Wochen später, fand ich eher zufällig ein kleines oranges Kärtchen in meinem Briefkasten, das besagte, man wollte mir bereits am letzten Dienstag ein Paket zugestellt haben (da war ich aber gerade in der Vorlesung und Paul noch zu verpeilt, als dass er das Klingeln an der Tür als ein Klingeln verstehen konnte). Zwischendurch habe ich zwar noch zweimal den Briefkasten geleert, aber das Kärtchen stets übersehen. Mag daran liegen, dass der Briefkasten ebenfalls gelb-orange ist.
Bevor ich aber nun zur Postfiliale radeln konnte, hatte ich zwei Vorlesungen, also drei Stunden auf einem nervösen Hintern sitzend, vor mir. Ich stellte in der Zeit die tollsten Theorien auf, wer wohl der edle Gönner sein könnte und ob ich mich über das Paket freuen würde.
Um halb zwölf hatte die nervliche Tortur ein Ende und schon konnte es losgehen. Natürlich habe ich wieder nicht darauf geachtet, einen Plastiktüte über meinen leicht aufgerissenen Sattel zu stülpen und so kam ich mit einem nassen Arsch an. Herrlich. Bestimmt bin ich morgen verkühlt.
Bei der Post dauerte es etwas, bis das Paket gefunden wurde, der Perso analysiert und ich unterschrieben hatte. Zwischendurch nuschelte die kleine, zierliche Dame etwas entgegen, ob ich wohl 50 bis 100 Euros im Monat wohl sparen könnte. Warum sollte ich? Ich bin Student, pfeife zum Ende des Monats aus dem letzten Loch und weine bei jedem Einkauf, wenn ich den Wagen vermeintlich wieder viel zu voll lade. Selbst feiern tu ich nicht mehr mit gutem Gewissen. Aber gut. "Hmm, ist schwer zu sagen, müsste ich mal ausrechnen!", war meine schnelle Antwort während ich nur darauf bedacht war, das Paket, darauf schielend, mit meinen Augen zu öffnen.
Draußen angekommen riss ich das Päckchen auf, verschloß es aber schnell (vielleicht aus leichtem Scham), als ich den Namen auf dem Produkt las: Durex.
Prima, ich hatte tatsächlich gewonnen! Eine Durex-Kulturtasche. So eine zum ausklappen. Mit Spiegel. Und Haken zum aufhängen. Das Highlight ist aber wohl eher der Inhalt: Sämtliche Durex-Produkte für jeden Geschmack.
Ich bin also voll ausgestattet. Der erste Schritt ist gemacht. Der zweite wäre nun, mir eine Dame anzuschaffen. Mal gucken, was insgesamt wohl schwieriger gewesen sein wird.
Zuhause angekommen schlüpfte ich schnell in eine trockene Hose, sammelte mein Kleingeld zusammen und traf mich mit den anderen in der Mensa. Ich bezahlte mit großem Schein, um noch mehr Kleingeld für meine Waschkarte, die ich danach aufladen wollte, zu ergattern. Das Essen war lecker.
Im fucking Hausmeisterbüro fiel mir natürlich auf, dass ich meine Waschkarte vergessen habe, aber ich konnte sie schnell holen. Neben dem Automaten stand eine schöne Frau und potenzielle Partnerin. Sie wirkte ein wenig hilflos und ließ mich zuerst Geld einwerfen.
Nachdem ich, die Hände der Aufregung, so nah an einer schönen Frau zu stehen, wegen zitternd, drei Euronen eingeworfen hatte, sprach sie mich an. "Kannst du mir vielleicht helfen und den Schein kleinmachen?". - "Klar kann ich das, Lady. Hier hast du fünf von meinen kleinen acht Euronen, ich liebe es doch, zu so ungünstigen Zeiten ins Hausmeisterbüro zu laufen. Ach, und wo wir schon dabei sind, kannst du ja nachher der Dankbarkeit wegen mal vorbeikommen und meinen Gewinn betrachten. Der wird dich umhauen!", hätte ich wohl mal sagen sollen. Stattdessen sagte ich: "..Ja, natürlich." - "Danke," sagte sie. "Gerne doch," war meine Antwort.
Ich habe wohl für's erste mal wieder versagt.
Aber ich habe eine Durex-Kulturtasche! Mit Spiegel! Und mit Haken zum aufhängen!.
Nun, in der Sekunde, in der ich meine Anmeldung abgeschickt hatte, vergaß ich die Teilnahme auch schon wieder und widmete mich irgendetwas anderem.
Heute, ca. drei Wochen später, fand ich eher zufällig ein kleines oranges Kärtchen in meinem Briefkasten, das besagte, man wollte mir bereits am letzten Dienstag ein Paket zugestellt haben (da war ich aber gerade in der Vorlesung und Paul noch zu verpeilt, als dass er das Klingeln an der Tür als ein Klingeln verstehen konnte). Zwischendurch habe ich zwar noch zweimal den Briefkasten geleert, aber das Kärtchen stets übersehen. Mag daran liegen, dass der Briefkasten ebenfalls gelb-orange ist.
Bevor ich aber nun zur Postfiliale radeln konnte, hatte ich zwei Vorlesungen, also drei Stunden auf einem nervösen Hintern sitzend, vor mir. Ich stellte in der Zeit die tollsten Theorien auf, wer wohl der edle Gönner sein könnte und ob ich mich über das Paket freuen würde.
Um halb zwölf hatte die nervliche Tortur ein Ende und schon konnte es losgehen. Natürlich habe ich wieder nicht darauf geachtet, einen Plastiktüte über meinen leicht aufgerissenen Sattel zu stülpen und so kam ich mit einem nassen Arsch an. Herrlich. Bestimmt bin ich morgen verkühlt.
Bei der Post dauerte es etwas, bis das Paket gefunden wurde, der Perso analysiert und ich unterschrieben hatte. Zwischendurch nuschelte die kleine, zierliche Dame etwas entgegen, ob ich wohl 50 bis 100 Euros im Monat wohl sparen könnte. Warum sollte ich? Ich bin Student, pfeife zum Ende des Monats aus dem letzten Loch und weine bei jedem Einkauf, wenn ich den Wagen vermeintlich wieder viel zu voll lade. Selbst feiern tu ich nicht mehr mit gutem Gewissen. Aber gut. "Hmm, ist schwer zu sagen, müsste ich mal ausrechnen!", war meine schnelle Antwort während ich nur darauf bedacht war, das Paket, darauf schielend, mit meinen Augen zu öffnen.
Draußen angekommen riss ich das Päckchen auf, verschloß es aber schnell (vielleicht aus leichtem Scham), als ich den Namen auf dem Produkt las: Durex.
Prima, ich hatte tatsächlich gewonnen! Eine Durex-Kulturtasche. So eine zum ausklappen. Mit Spiegel. Und Haken zum aufhängen. Das Highlight ist aber wohl eher der Inhalt: Sämtliche Durex-Produkte für jeden Geschmack.
Ich bin also voll ausgestattet. Der erste Schritt ist gemacht. Der zweite wäre nun, mir eine Dame anzuschaffen. Mal gucken, was insgesamt wohl schwieriger gewesen sein wird.
Zuhause angekommen schlüpfte ich schnell in eine trockene Hose, sammelte mein Kleingeld zusammen und traf mich mit den anderen in der Mensa. Ich bezahlte mit großem Schein, um noch mehr Kleingeld für meine Waschkarte, die ich danach aufladen wollte, zu ergattern. Das Essen war lecker.
Im fucking Hausmeisterbüro fiel mir natürlich auf, dass ich meine Waschkarte vergessen habe, aber ich konnte sie schnell holen. Neben dem Automaten stand eine schöne Frau und potenzielle Partnerin. Sie wirkte ein wenig hilflos und ließ mich zuerst Geld einwerfen.
Nachdem ich, die Hände der Aufregung, so nah an einer schönen Frau zu stehen, wegen zitternd, drei Euronen eingeworfen hatte, sprach sie mich an. "Kannst du mir vielleicht helfen und den Schein kleinmachen?". - "Klar kann ich das, Lady. Hier hast du fünf von meinen kleinen acht Euronen, ich liebe es doch, zu so ungünstigen Zeiten ins Hausmeisterbüro zu laufen. Ach, und wo wir schon dabei sind, kannst du ja nachher der Dankbarkeit wegen mal vorbeikommen und meinen Gewinn betrachten. Der wird dich umhauen!", hätte ich wohl mal sagen sollen. Stattdessen sagte ich: "..Ja, natürlich." - "Danke," sagte sie. "Gerne doch," war meine Antwort.
Ich habe wohl für's erste mal wieder versagt.
Aber ich habe eine Durex-Kulturtasche! Mit Spiegel! Und mit Haken zum aufhängen!.
Sonntag, 14. Oktober 2007
Mirko oeRque bildet sich
Euer aller Liebling, ich, möchte nun über seine letzte Woche berichten.
Am Montag bekam ich Besuch vom guten Paul, der eigentlich nur für eine Nacht bleiben wollte. Als er aber gesehen hat, dass er schon um 7:20 Uhr am nächsten Tage wieder hätte abreisen müssen und der abendliche Besuch auf dem Cannstatter Wasen nicht gerade als ruhig beschrieben werden konnte, wurde diese Idee schnell wieder verworfen.
Der Abend war also nett, es gab zwei Maß zum Preis von einer (statt zwei auf einmal gab es aber nur eine plus einen Gutschein) und einen dritten Gutschein bekamen wir von anderen geschenkt, denen wohl ein Liter reichte.
Um elf war diese Veranstaltung zwar schon vorbei, dennoch sollte es nicht das Ende des Abends bedeuten. Mein Nachbar lud uns auf dem Rückweg ein, noch zu seinen Kumpels zu gehen. Aber da gab es nur warmes Bier. Da sind wir lieber wieder schnell gegangen und saßen mit ein paar Mitbewohnern in der Küche und hatten die diessemestrige Fritösen-Premiere.
Am nächsten Tag konnte ich zum Glück ausschlafen, hatte erst gegen Mittag Vorlesung. Bis halb sechs. Paul wollte eigentlich die Stadt besuchen während der Zeit, war aber zu faul. Abends hatten wir wieder so ziemlich das gleiche Programm, lernten auf dem Rückweg ein paar Kanadier, Franzosen und Amerikaner kennen (keine Ahnung, warum) und saßen dann noch mit dem Ami in der Küche und.. ja, wir aßen Pommes, nachdem wir vorher schon einen Döner hatten. Und ich werde hier nie wieder einen Döner zu später Stunde essen. Die triefen nämlich nur so vor Cocktail-Soße und sind eine Herausforderung für jeden angeheiterten. Das bemerkte ich allerdings erst am nächsten Tag, als ich meine Jacke erspähte.
Mittwoch vielen die Vorlesungen aus und Paul verpasste abermals seinen Flieger. Am Tag besuchten wir das neue Benz-Museum. Interessant war es. Sehr sogar. Danach trafen wir uns mit der Bahn und der GDL, um einen Streik, der für Donnerstag angedacht war, abzuwenden. Erfolg hatten wir und Paul konnte seinen Flug buchen, ohne Angst zu haben, am nächsten Tage am fucking Flughafen in Hannover festzusitzen. Außerdem musste er auch so am Abend nicht schon zum Flughafen reisen, um dort zu nächtigen.
Abends passierte nichts, ein bisschen ungesundes Essen, ein bisschen TV und das war's schon.
Pauls Bahn sollte am nächsten Tag um 6:25 gehen (wär auch die letzte vorm Flug), aufgewacht ist er um 6:15. Aber geschafft hat er es und ich konnte zur Vorlesung gehen. Der Donnerstag verging, der Freitag ebenso.
Abends waren Simon und ich erst bei mir, dann im Rocker 33. Da war ich schonmal. Ich hab auch diesmal so was ähnliches getan wie getanzt. Weil wir die erste Bahn am nächsten Tage erst nehmen wollten, sogar so fünf Stunden oder so. War gut.
Dafür war der Samstag ein wenig im Arsch. Trotzdem musste ich abends zur Stuttgarter Kulturnacht. Das ist nämlich Teil unseres interkulturellen Seminars (die Vorlesung, die wir jeden zweiten Freitag sonst bis 21 Uhr haben). Die Ausstellung war jetzt nicht sooo interessant, ein paar Kurzfilme aus China schon, aber insgesamt doch eher enttäuschend.
Danach wollte ich eigentlich nach Hause, aber daraus wurde nichts. Weil ich mich so leicht überreden lasse, nämlich.
Stattdessen sind wir in die Stadt gegangen, wo wir mit unserem Bändchen noch in andere Lokalitäten gegangen. Ein paar Kurzfilme haben wir geguckt aber das Highlight sollte sich im Rathaus ereignen. Die haben dort nämlich einen.. einen Paranosta! So einen tollen Fahrstuhl, der offen ist und nicht anhält, sondern immer weiter am Stück fährt. Ich war begeistert! Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob sie einfach nur zu geizig waren, sich einen richtigen Aufzug anzuschaffen.
Ein Video dieser Irrsinnsfahrt werde ich baldigst online stellen.
Anschließend waren wir noch inner Kneipe, gegen halb eins bin ich aber auch gefahren.
Am heutigen Sonntag habe ich nichts gemacht. Rein gar nichts.
Reingelegt - ich habe mich technisch weiterentwickelt. Ich habe, wie ihr vielleicht wisst, TV übern PC laufen. Spart ein bisschen Platz, hat aber den Nachteil, dass ich bisher nur vom PC direkt aus das Programm wechseln konnte. Jetzt aber habe ich herausgefunden, dass mein Handy eine Fernbedienungsfunktion besitzt - ein Traum. Somit kann ich den ganzen Tag im Bett liegen und einfach hin und herschalten.
Mein Studium wird also wieder einen negativen Verlauf nehmen.
Am Montag bekam ich Besuch vom guten Paul, der eigentlich nur für eine Nacht bleiben wollte. Als er aber gesehen hat, dass er schon um 7:20 Uhr am nächsten Tage wieder hätte abreisen müssen und der abendliche Besuch auf dem Cannstatter Wasen nicht gerade als ruhig beschrieben werden konnte, wurde diese Idee schnell wieder verworfen.
Der Abend war also nett, es gab zwei Maß zum Preis von einer (statt zwei auf einmal gab es aber nur eine plus einen Gutschein) und einen dritten Gutschein bekamen wir von anderen geschenkt, denen wohl ein Liter reichte.
Um elf war diese Veranstaltung zwar schon vorbei, dennoch sollte es nicht das Ende des Abends bedeuten. Mein Nachbar lud uns auf dem Rückweg ein, noch zu seinen Kumpels zu gehen. Aber da gab es nur warmes Bier. Da sind wir lieber wieder schnell gegangen und saßen mit ein paar Mitbewohnern in der Küche und hatten die diessemestrige Fritösen-Premiere.
Am nächsten Tag konnte ich zum Glück ausschlafen, hatte erst gegen Mittag Vorlesung. Bis halb sechs. Paul wollte eigentlich die Stadt besuchen während der Zeit, war aber zu faul. Abends hatten wir wieder so ziemlich das gleiche Programm, lernten auf dem Rückweg ein paar Kanadier, Franzosen und Amerikaner kennen (keine Ahnung, warum) und saßen dann noch mit dem Ami in der Küche und.. ja, wir aßen Pommes, nachdem wir vorher schon einen Döner hatten. Und ich werde hier nie wieder einen Döner zu später Stunde essen. Die triefen nämlich nur so vor Cocktail-Soße und sind eine Herausforderung für jeden angeheiterten. Das bemerkte ich allerdings erst am nächsten Tag, als ich meine Jacke erspähte.
Mittwoch vielen die Vorlesungen aus und Paul verpasste abermals seinen Flieger. Am Tag besuchten wir das neue Benz-Museum. Interessant war es. Sehr sogar. Danach trafen wir uns mit der Bahn und der GDL, um einen Streik, der für Donnerstag angedacht war, abzuwenden. Erfolg hatten wir und Paul konnte seinen Flug buchen, ohne Angst zu haben, am nächsten Tage am fucking Flughafen in Hannover festzusitzen. Außerdem musste er auch so am Abend nicht schon zum Flughafen reisen, um dort zu nächtigen.
Abends passierte nichts, ein bisschen ungesundes Essen, ein bisschen TV und das war's schon.
Pauls Bahn sollte am nächsten Tag um 6:25 gehen (wär auch die letzte vorm Flug), aufgewacht ist er um 6:15. Aber geschafft hat er es und ich konnte zur Vorlesung gehen. Der Donnerstag verging, der Freitag ebenso.
Abends waren Simon und ich erst bei mir, dann im Rocker 33. Da war ich schonmal. Ich hab auch diesmal so was ähnliches getan wie getanzt. Weil wir die erste Bahn am nächsten Tage erst nehmen wollten, sogar so fünf Stunden oder so. War gut.
Dafür war der Samstag ein wenig im Arsch. Trotzdem musste ich abends zur Stuttgarter Kulturnacht. Das ist nämlich Teil unseres interkulturellen Seminars (die Vorlesung, die wir jeden zweiten Freitag sonst bis 21 Uhr haben). Die Ausstellung war jetzt nicht sooo interessant, ein paar Kurzfilme aus China schon, aber insgesamt doch eher enttäuschend.
Danach wollte ich eigentlich nach Hause, aber daraus wurde nichts. Weil ich mich so leicht überreden lasse, nämlich.
Stattdessen sind wir in die Stadt gegangen, wo wir mit unserem Bändchen noch in andere Lokalitäten gegangen. Ein paar Kurzfilme haben wir geguckt aber das Highlight sollte sich im Rathaus ereignen. Die haben dort nämlich einen.. einen Paranosta! So einen tollen Fahrstuhl, der offen ist und nicht anhält, sondern immer weiter am Stück fährt. Ich war begeistert! Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob sie einfach nur zu geizig waren, sich einen richtigen Aufzug anzuschaffen.
Ein Video dieser Irrsinnsfahrt werde ich baldigst online stellen.
Anschließend waren wir noch inner Kneipe, gegen halb eins bin ich aber auch gefahren.
Am heutigen Sonntag habe ich nichts gemacht. Rein gar nichts.
Reingelegt - ich habe mich technisch weiterentwickelt. Ich habe, wie ihr vielleicht wisst, TV übern PC laufen. Spart ein bisschen Platz, hat aber den Nachteil, dass ich bisher nur vom PC direkt aus das Programm wechseln konnte. Jetzt aber habe ich herausgefunden, dass mein Handy eine Fernbedienungsfunktion besitzt - ein Traum. Somit kann ich den ganzen Tag im Bett liegen und einfach hin und herschalten.
Mein Studium wird also wieder einen negativen Verlauf nehmen.
Samstag, 13. Oktober 2007
Oha
Es ist ca. 6:20 und ja, ich müsste schlafen.
Und das tu ich nun auch!
Morgen folgt wohl ein Rückblick über eine ereignisreiche Woche!
hegdl,
oeRque
Und das tu ich nun auch!
Morgen folgt wohl ein Rückblick über eine ereignisreiche Woche!
hegdl,
oeRque
Sonntag, 7. Oktober 2007
Was für ein Sonntag!
Ich hätte nicht gedacht, dass ich einen Sonntag mal so "gesund" gestalten könnte.
Ich bin irgendwann aufgewacht und dann joggen gegangen. Wieder drei Runden. Der Arzt (damals noch ein Arschloch, mittlerweile sehr nett) hat mir geraten, es nicht zu übertreiben. Danach habe ich geduscht, mir einen Salat gebastelt, ein wenig irgendwas gemacht und dann überkam mich die Lernlust. Von vier Uhr an habe ich auf jeden Fall kurz die Vorlesungen der letzten Woche noch einmal angeguckt und alle Chinesisch-Zeichen, die wir bisher hatten, wiederholt. Jetzt kann ich sie alle perfekt. Die nächsten Tage werde ich sie auch noch wiederholen und dann sollten sie für immer sitzen. So hoffe ich.
Und jetzt ist es elf Uhr und ich werde wohl schlafen gehen.
Auch nicht schlecht.
Es empfiehlt sie:
oeRque
Ich bin irgendwann aufgewacht und dann joggen gegangen. Wieder drei Runden. Der Arzt (damals noch ein Arschloch, mittlerweile sehr nett) hat mir geraten, es nicht zu übertreiben. Danach habe ich geduscht, mir einen Salat gebastelt, ein wenig irgendwas gemacht und dann überkam mich die Lernlust. Von vier Uhr an habe ich auf jeden Fall kurz die Vorlesungen der letzten Woche noch einmal angeguckt und alle Chinesisch-Zeichen, die wir bisher hatten, wiederholt. Jetzt kann ich sie alle perfekt. Die nächsten Tage werde ich sie auch noch wiederholen und dann sollten sie für immer sitzen. So hoffe ich.
Und jetzt ist es elf Uhr und ich werde wohl schlafen gehen.
Auch nicht schlecht.
Es empfiehlt sie:
oeRque
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Na super!
Jetzt habe ich heute fucking Muskelkater. Vom Joggen. So schlecht steht es also schon um mich. Zudem habe ich meine erste Vorlesung verpasst (ist auch irgendwie hart, wenn der Wecker aufmal fünf Stunden früher klingelt, als gewohnt). Aber das ist nicht schlimm. Da dreht es sich nämlich sowieso erstmal nur um organisatorische Sachen, die man schnell wieder vergisst.
Aus Rücksichtsnahme auf meinen Bauch habe ich gerade zum Frühstück übrigens nur eine Scheibe Käse zwischen meine zwei Scheiben Brot gelegt. Und statt Butter nahm ich Tomatenmark.
Gestern Abend gab's übrigens nur Salat für mich - also Magerkost, wie danach von Werder.
Nur mal so.
Aus Rücksichtsnahme auf meinen Bauch habe ich gerade zum Frühstück übrigens nur eine Scheibe Käse zwischen meine zwei Scheiben Brot gelegt. Und statt Butter nahm ich Tomatenmark.
Gestern Abend gab's übrigens nur Salat für mich - also Magerkost, wie danach von Werder.
Nur mal so.
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Was fühl ich mich gut
Am heutigen Feiertage habe ich frei. Und das ist toll. Gestern habe ich nur Fußball geguckt und sonst nichts gemacht, somit bin ich heute recht fit. Ich war sogar so fit, dass ich mich in Sportklamotten geschmissen habe, um das erste Mal seit Himmelfahrt wieder zu laufen. Also so verhältnismäßig schnell und etwas länger. Und das tut gut! Ich habe drei Runden (aber ganz ganz außen!) geschafft. Warum es nicht mehr wurden, schieb ich jetzt einfach mal auf's Knie.
Aber es geht vorwärts.
Besonders toll fand ich das Gefühl, endlich mal wieder sinnvoll geschwitzt zu haben! Sonst tu ich dies ja meines Bauches wegen schon recht schnell bei kleineren Anstrengungen, aber diesmal war es anders. Und die Dusche danach war auch herrlich.
Achso, wir haben hier übrigens spätsommerliche Temperaturen. Nur mal so am Rande.
Ich glaube, jetzt mach ich mir noch nen Salat und lerne dann etwas.
Aber es geht vorwärts.
Besonders toll fand ich das Gefühl, endlich mal wieder sinnvoll geschwitzt zu haben! Sonst tu ich dies ja meines Bauches wegen schon recht schnell bei kleineren Anstrengungen, aber diesmal war es anders. Und die Dusche danach war auch herrlich.
Achso, wir haben hier übrigens spätsommerliche Temperaturen. Nur mal so am Rande.
Ich glaube, jetzt mach ich mir noch nen Salat und lerne dann etwas.
Dienstag, 2. Oktober 2007
Erste Impressionen aus dem zweiten Semester
Ui, was ist das zweite Semester spannend. Gestern hatte ich eine Vorlesung um 14:15 Uhr, heute drei, Beginn war aber auch erst um 11:45 (das fiel mir auch erst ein, als ich um 11:21 zufällig aufgewacht bin). Sonderlich viel habe ich also noch nicht erlebt, aber die neuen Fächer versprechen etwas interessanter zu werden, als Physik oder Mathe im letzten Semester.
Positiv ist zu bewerten, dass ich mich erst langsam aklimatisieren muss. Ausschlafen kann ich weiterhin, morgen ist schließlich wieder Feiertag. Donnerstag wird's erstmals ungemütlich, da habe ich morgens direkt zwei Vorlesungen. Und dann offiziell Feierabend um 11:30. Allerdings habe ich meinen Französischkurs bekommen und das sieht nicht unbedingt nach Larifari aus. Folgendes habe ich zu beachten:
Ansonsten ist es ganz nett wieder in der eigenen Bude mit der Bahn vor der Tür. Die letzten beiden Abende war ich jeweils auf den Wasen, die können da auch ganz gutes Bier in die Maß-Krüge füllen.
Nachher schau ich mir mal den Ronaldinho auf der Leinwand an und hoffe, dass der VFB erstmals diese Saison was reißt.
Hab euch lieb.
oeRque
Positiv ist zu bewerten, dass ich mich erst langsam aklimatisieren muss. Ausschlafen kann ich weiterhin, morgen ist schließlich wieder Feiertag. Donnerstag wird's erstmals ungemütlich, da habe ich morgens direkt zwei Vorlesungen. Und dann offiziell Feierabend um 11:30. Allerdings habe ich meinen Französischkurs bekommen und das sieht nicht unbedingt nach Larifari aus. Folgendes habe ich zu beachten:
Französisch - wirtschaftlich orientiert, donnerstags 16:00 - 19:15 Uhr,
Beginn: 04.10.07, Raum P04
Bitte beachten Sie folgende Punkte:
- Die Anwesenheit am 1. Termin ist Pflicht.
- Sollten Sie die ersten beiden Termine nicht wahrnehmen und
unentschuldigt fehlen, so rückt ein anderer Teilnehmer an Ihre Stelle
und Sie werden für die Teilnahme an den Sprachkursen im nächsten
Semester gesperrt.
- Sollten Sie mehr als dreimal fehlen, dürfen Sie an der Klausur nicht
teilnehmen und Sie werden für die Teilnahme an den Sprachkursen im
nächsten Semester gesperrt.
Wenn Sie wider Erwarten nicht am Kurs teilnehmen können, so geben Sie
mir bitte so schnell wie möglich Bescheid.
Ansonsten ist es ganz nett wieder in der eigenen Bude mit der Bahn vor der Tür. Die letzten beiden Abende war ich jeweils auf den Wasen, die können da auch ganz gutes Bier in die Maß-Krüge füllen.
Nachher schau ich mir mal den Ronaldinho auf der Leinwand an und hoffe, dass der VFB erstmals diese Saison was reißt.
Hab euch lieb.
oeRque
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