Sonntag, 30. September 2007

Wenn ich groß bin, werde ich Messeaussteller

Liebe Fan-Gemeinde,
Ich bin heil (aber nicht wirklich gesund) aus Brüssel wiedergekommen. Heute morgen um fünf. Zurückblicken kann ich auf eine sehr schöne halbe Woche, wenngleich sie auch recht hart war.
Am Dienstag sollte es um 15 Uhr losgehen, um 18:30 wurde ich endlich abgeholt. Ziemlich pünktlich um Mitternacht wurde ich bei Quentin abgesetzt, schlüpfte schnell in meine dreckigsten Klamotten, die ich extra mitgebracht hatte, und ab ging es ins "Jefke" zum "Thé Dansant". Was sich so nett anhört, ist eigentlich Folklore pur. Eine tolle Party mit lockeren Menschen und viel Bier - im Becher, auf dem Boden und in der Luft. Das Exen des edlen Gesöffs gehört zum guten Stil, die Becher fliegen auch mal noch voll durch die Luft und eigentlich kann der gesamte Raum als Toilette genutzt werden dank robusten Betonwänden und leicht abschüssigem Boden. Kurzum - ein Traum!
Am Mittwoch weiß ich gar nicht mehr, was ich getan hab. Ah doch, ich habe, als Quentin Vorlesung hatte, selber - oho! - gelernt! Abends war aufm Campus ne fette fette Party mit fünf Bühnen, netten Essensständen und viele Leuten. Dort trafen Quentin und ich auch auf die gute Sonja aus der Schulzeit, die in Brüssel studiert.
Den Donnerstag nutzte ich, um erstmals die Label-Expo zu besuchen, auf der unser großes Familientreffen stattfinden sollte. Und es ist prima auf so einer Messe. Wenn ich groß bin, möchte ich auch bei sowas teilnehmen. Den ganzen Tag gibt man mit seinen Produkten an, lästert über die Konkurrenz, trinkt was man will, wird verköstigt mit leckerem Essen und am Abend gibt's wieder gutes Essen und Trinken mit Kunden oder ohne und große Firmen mieten auch mal eine Kneipe, wo es was umsonst gibt und man feiert und dann schläft man irgendwann desnachts ein und - ja gut, man muss morgens wieder früh aufstehen und die Müdigkeit mal Müdigkeit sein lassen.
An besagtem Donnerstag wollte ich mich mit Quentin und Aurélien abends eigentlich in der Stadt treffen, kurzum wurden wir allerdings von MPS zum Dinieren in einem sehr köstlichen Fisch-Restaurant (und ich habe sogar Fisch gegessen) geladen. Lecker war's und danach ging's auch nur noch in eine Kneipe und dann ins Bett. Vielen Dank nochmals dafür an meinen ehemaligen Praktikumsgeber. Blöd war nur, dass ein leichter Allergie-Schub erst mein Immunsystem außer Kraft setzte und ich sogleich von irgendwelchen Verkühlungsviren attackiert wurde. Aber als Mann will ich ja nicht meckern, am nächsten Tag gab's wiederum auf der Messe - diesmal mit Quentin - eine Aspirin und ein paar Bier zum Desinfezieren des Halses und abends lud diesmal der ehrenwerte Herr Gevatter zum Essen. Auch trotz einer furchtbaren Bedienung mundete mir auch dies. Anschließend ging es noch in eine Wasserpfeifenbar, dann, getrennt von der älteren Generation, mit Torben und Quentin in einen Irish Pub, den die Firma Zeller und Gmelin gemietet hatte und wo wir Freibier bekamen. Um vier Uhr machten wir uns auf zum Bus, wo wir ne halbe Stunde auf ihn warteten um dann festzustellen, dass diese Nachtlinie nur in der Woche fährt (die Logik verstehe ich nicht) und wir mussten uns doch ein Taxi gönnen.
Samstag schliefen wir wieder aus, ich kaufte mir ein paar tolle belgische Biere für zuhause und dann schauten wir wieder mal auf die Messe. Ich musste nämlich noch ein paar Werbe-Tüten besorgen, in die ich das Bier verstauen konnte. Schnell haben wir noch etwas mit abgebaut und dann ein paar Stunden bei Quentin gechillt.
Anschließend ging es in ein sehr gutes Steak-Restaurant in der Nähe des Grand Place'. Leider zog es sich hier etwas länger hin, was die Wartezeit anbetraf, sodass der gute Thomas(ch) von coe-Süd und ich keinen Nachtisch mehr zu uns nehmen konnten, weil wir noch in der Nacht zurückfahren wollten, nur nicht zu spät.
Die Abreise verlief auch recht unspektakulär; mit Taxi ging es zu seinem Hotel, von dort mit dem Auto zu Quentin, wo ich meine Sachen rausholte, Quentins Schlüssel im Kühlschrank deponierte und eine Zeitung zwischen Schloss und Haustüre positionierte.
Viereinhalb Stunden später erreichten wir Stuttgart. Dann schlief ich bis Mittags, guckte die Zusammenfassung vom gestrigen Werder-Spiel und jetzt unser Finale in Shanghai - Wir sind Weltmeister! Und die Nadine Angerer liebe ich.
Heute Abend geht's wohl auf die Wasn und morgen habe ich endlich wieder Vorlesungen.

A+

oeRque

Prachtbube Torben war übrigens auch dabei!

Dienstag, 25. September 2007

StuggiWuggi

Meine Damen und Herren,
Ich sitze in meinem Kämmerlein und warte auf den Onkel, der mich gleich abholt, um nach Brüssel zu fahren. Dort trifft ein riesengroßes Familientreffen auf der Label-Expo statt. Ich bin schon sehr gespannt.
Gestern habe ich mich der Prüfung "Grundlagen Printmedien" stellen müssen. Die Hälfte meiner freien Zeit, also den ganzen Monat September plus ein wenig August hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich nichts getan hatte, lediglich in den letzten Tagen etwas, aber auch das nicht konzentriert. Der Grund dafür war, dass wir vom Prof 50 Fragen in der letzten Vorlesung bekamen, zur Lernorientierung. Und diese wurden mir ausgewertet, so dass ich sie nur noch auf Karteikärtchen bringen musste, um sie zu lernen. Theoretisch hätte ich jeden Tag eine Frage bearbeiten können, aber ich hatte absolut keine Zeit.
Nun, im Endeffekt habe ich verdammt wenig gelernt und das war auch gut so. Denn die Prüfung war ein Witz. Die 14 Fragen stimmten mit denen aus dem Fragenkatalog überein und somit sollte mir eine gute Note gelungen sein.
Heute habe ich mir 14 Paar Socken gekauft, die dürften jetzt erstmal reichen. Und ich habe mich für einen Französischkurs angemeldet. Ob ich den auf wahrnehmen darf, werde ich nächste Woche erfahren.
Dann sag ich auch, wie es in Brüssel war. Auf der Expo. Und bei Quentin, dem Buben. Und auf den Partys seiner Studentenverbindung, auf die ich extra mit alten Klamotten gehen muss.

Gut.

In Love,
oeRque

Sonntag, 23. September 2007

Zurück in Stuttgart

Liebe Leute, ich bin zurück in Stuttgart. Und es ist Sonntag. Sonntagabend. Und mein Kühlschrank ist leer.

Vollständig leer?

Nein.

Der gute oeRque hat nämlich bei seinem Abschied mitte Juli noch einmal an sich gedacht und ein eiskaltes Bier zurück gelassen.

Was bin ich froh, ich selbst zu sein!

Freitag, 14. September 2007

Palermo - pfui deibel

Mit viel Vorfreude traten Torben, Paul und ich am Dienstagmorgen um vier Uhr früh unsere Reise nach Palermo auf Sizilien an. Schon alleine diese Uhrzeit sollte verdeutlichen, dass es uns wichtig war, diese Stadt zu besuchen.
Um 6:20 Uhr hob unser Flieger ab, knappe zwei Stunden später landeten wir und der erste Eindruck war recht positiv. Schöne 23° C, eine hübsche Landschaft und der Bus in die Stadt ließ auch nicht lange warten. Fünfzig Minuten dafür waren angesetzt, obwohl die Stadt ziemlich nah lag und wir die ersten Häuser bereits nach 20 Minuten erreicht hatten. Die nächste halbe Stunde deutete aber darauf hin, wo Palermos Problem lag: In der Infrastruktur. Im langsamen Tempo ging's durch überfüllte Straßen mit viel Huperei und hastigem Bremsen an heruntergekommenen Häusern Richtung Zentrum, oder das, was wir dafür hielten, also den Bahnhof.
Dort angekommen holten wir uns eine Karte zur Übersicht, liefen eine Straße, die unserer Ansicht nach zum Meer führte, frühstückten eine günstige Pizza auf dem Weg und suchten lieber den Schatten. Irgendwann fiel uns auf, dass wir zwar von der Richtung her richtig liefen, uns aber auf der Karte versehen hatten mit unserem derzeitigem Standpunkt. Aber das war egal.
Das Meer erreichten wir trotzdem, einen vernünftigen Strand fanden wir aber nicht. Stattdessen marschierten wir an einer stark befahrenen Straße entlang des Meeres gen Osten, wo laut Karte eine Badegelegenheit sein sollte. Allerdings glich die Gegend immer mehr einem Ghetto, es stank, überall war Müll, die dafür vorgesehenen Eimer im Park waren umgeschmissen und es sah auch keiner ein, mal etwas gegen den Dreck zu tun. Zudem war es heiß, es stank nach (älteren) Fischen und Meeresfrüchten, die man direkt an der Straße kaufen konnte, und sehr nach Abgasen. Entweder können die Italiener perfekt oder gar nicht Auto fahren, aber die Hupe befindet sich anscheinend auf dem Gaspedal, zumindest wird sie sehr häufig benutzt. Selbst, als wir etwas abseits der Straße an einem Brunnen etwas Wasser verköstigten, wurden wir per Hupe darauf hingewiesen, doch bitte Platz auf dem Bürgersteig für einen kleinen Fiat Punto zu machen, der genau vorm Brunnen parken wollte. Der Grund dafür war der, dass die Insassen den ganzen Kofferraum plus Rückbank mit Kanistern bepackt hatten, die sie jetzt mithilfe eines mitgebrachten Schlauches befüllen wollten, um für die nächsten Monate keinen Wassermangel mehr zu haben.
Nun, kurz danach kamen wir schon etwas näher an das Meer über eine schotterige Einfahrt. Über kleine Dünen ging es ans Wasser, allerdings war auch hier alles vermüllt. Autoreifen en masse, Pfandflaschen, Kleidungsstücke und Geschirr zierte die grüne Landschaft. Etwas versteckt hatte sich sogar einer aus Schilf und Bambus eine kleine "Hütte" gebastelt und wohl nie eine Müllabfuhr bestellt, zumindest befand sich um diese Hütte das Epizentrum des Drecks. Im Wasser waren wir also so gut wie gar nicht.
All diese Tatsachen brachten uns irgendwie langsam aber sicher von der Idee ab, noch zwei Nächte zu bleiben, zumal wir noch keinen richtig geschützten Park gefunden hatte. Also suchten wir schleunigst ein Hotel auf, um deren Internet zu benutzen zur Buchung eines Rückflugs. Der Flug am selbigen Tage nach Hannover war aber anscheinend schon voll, somit blieb uns erstmal nur die Möglichkeit, nach Stuttgart zu reisen. Das taten wir und da ich keinen Schlüssel für meine Bude dabei hatten, rief ich danach meinen tollen Onkel Holger an, ob er bereit sei, uns Asyl zu gewehren. Er war es.
Mit der Gewissheit im Gepäck, dass es bald zurückgehen sollte, ließ sich der Tag noch gut verleben und all der Dreck, der Gestank, der sich mit dem Schweiß zu verbinden schien, wurden nur noch ironisch betrachtet. Wir gingen nur noch etwas weiter gen Stadt-Zentrum durch schmale Gassen, die in Deutschland dem gemeinem unmotorisierten Volke zustehen. Aber auch hier mussten wir eng an der Wand laufen, da ein ständiges Gehupe doch recht nervig sein konnte.
In einem kleinen Restaurant speisten wir auf der Terrasse (natürlich direkt an eine Straße grenzend) etwas. Nudeln und Fleisch, worauf wir aber ne Stunde warten mussten, weil uns der unfähige Kellner einfach vergessen hatte (ist ja auch schwer, wenn draußen gleich alle vier Tische besetzt sind..). Hier beschrifteten wir auch unsere Postkarten und danach wollten wir nur noch Briefmarken kaufen. Im Tobacco-Shop sollte es die geben, sagte man uns. Alles klar. Die ersten fünf hatten aber keine, also trödelten wir weiter.
Aufmal baute sich links neben uns die riesige Fassade eines monströsen Gebäudes auf, an deren Wand in großen Lettern die Worte "Posti Nacionale" (oder so). Die müssen doch Briefmarken haben. Aber Pustekuchen. Schon das elendig lange Warten in der Schlange ließ uns eine gewisse Inkompetenz vermuten und so verließen wir auch nach einer halben Stunde die Post mit leeren Händen.
Fünf Tobacco-Shops später bekamen wir aber doch noch, was wir suchten. Und kurz darauf ging's schon wieder mit dem Bus zum Flughafen und dann nach Stuttgart.
Dort gefiel uns die gebotene Gastfreundschaft so sehr, dass wir gleich noch eine Nacht dranhängten (unser Automobil war nämlich auch bis Donnerstag bezahlt).
Somit haben wir nicht wirklich viel erlebt auf unserem Tripp, oder vielleicht auch zu viel. Und da ich leider meine Kamera vergessen habe, konnten wir lediglich mit dem Handy ein paar Bilder machen, die ich schleunigst rüberlade.
Es bleibt mir die Gewissheit, dass ich, sollte ich noch einmal nach Sizilien reisen, allerhöchstens den unbelebten Rest der Insel besuche.

In Liebe,
oeRque

Montag, 10. September 2007

Nochmal zum Wochenende

Liebe Damen und Herren, ich habe das Wochenende langsam verarbeitet und bin bereit, mich zu äußern.
Wie besagt stand der schöne Jubiläums-Umzug an und glücklicherweise war die Elite der alten Herrenmannschaft vom Fußball so frei, die Elite aus zweiter und erster Mannschaft zu bitten, mitzufahren.
Freitag schmückten wir folglich unseren Autowagen und beschlossen, nichts großes mehr zu tun, da wir wussten, wie anstrengend der folgende Tag werden würde.
Früh am Samstagmorgen um halb elf, quasi vorm Aufstehen, trafen wir uns wieder, brachten die letzten Blumen an, schleppten die Bierkästen hoch und schon durfte es losgehen. Das erste Bier war schon auf dem Weg zum Treffpunkt verköstigt, die nächsten sollten bald folgen. Da sich das Einreihen der 45 Wagen (wir waren 43.) hinauszögerte und ich Angst hatte, das Bier könnte nicht unbedingt reichen (von acht Stück pro Person war irgendwo die Rede), war ich schon gut am trinken und nach nicht einmal einem halben Kilometer Fahrt hatte ich sieben Flaschen intus. Das war eine gute Grundlage, aber man hätte mir auch sagen können, dass es an jedem Wegerand noch gut Schnaps hochgereicht gab. Der gute Marc von Bargen schenkte zu allem Überfluss noch von seinem legendären Cocktail ein (der schmeckt nur gut aber aufmal knallt es brutal). Und das, obwohl unser Pastor dazu aufrief, auf dem Wagen sei striktes Alkoholverbot. Da sieht man, wie groß der Respekt der heutigen Gesellschaft vor der Kirche ist. Nun gut, die Fahrt war toll, verdurstet ist wohl niemand und als wir zur Hälfte der Strecke bei uns zuhause Rast machten, war ich schon gut und lustig dabei. Das hab ich mir aber natürlich nicht anmerken lassen.
Leider war der Umzug viel zu schnell vorbei und jetzt muss man wieder zwei Jahre warten.
Aber als wir in Heiligenrode ankamen, war dies noch nicht das Ende der Feierlichkeiten. Im Festzelt ging es weiter und aus irgendeinem Grunde fand sich immer jemand, der gerne was auszugeben hatte. Ich denke, das liegt daran, dass ich so beliebt bin. Der Pegel konnte also gehalten werden und über das Trinken vergaß man glatt das Abendessen. Das fiel aus. Als Grundlage dienten dafür die leckeren Steaks, die wir aufm Wagen grillten und die diversen Kuchen, Brezeln und Schmalbrote vom Wegesrand.
Als ich um halb eins in der Nacht keinen mehr im Zelt zu kennen schien, war es wohl auch Zeit nach Hause zu gehen. Da ich bis dato lediglich für den Eintritt zahlen musste, konnte ich mir sogar ein Taxi leisten, das uns (den Prachtbuben und mich - ihn traf ich auf ner Parkbank..) zum Wucherpreis von acht Euronen von Heiligenrode nach Hause gebracht hat.
Ein herrlicher Abend.
Gestern, am Sonntag, hatten wir dann Fußball-Länderspiel. Heiligenrode gegen Mandorf hieß es da und auf dem Platz ging es hoch her. Man lernte wieder Schimpfworte sondergleichen, Boxhiebe, Tritte und so weiter kennen. Naja gut, eigentlich nur die, die auch spielten. Ich gönnte mir lieber mit Matze und David noch ein, maximal zwei Bierchen und stand mit klugen Sprüchen an der Seite. Danach schlenderten wir noch einmal über den Festplatz und schwelgten in Erinnerungen.
Schön war es. Und in 25 Jahren ist es ja endlich wieder so weit.

Morgen werde ich mich am schönen Strand von Palermo / Sizilien erholen. Mit Sicherheit wird auch das sehr schön.

Sonntag, 9. September 2007

Jubiläums-Umzug

War sehr gut, soweit ich mich erinnern kann.
Bilder sind online.
Ich kann nicht mehr.
hegdl

Freitag, 7. September 2007

Heiligenrode, meine zweite Liebe

Neben meinem Heimatdorf Groß Mackenstedt, das ich innigst und ausgiebig liebe (bis auf die neue verkorkste Dorfjugend, die ist echt verkommen und total scheiße), liebe ich ja auch unser Nachbardorf Heiligenrode (mein Fußballverein, meine Kirche, mein Schützenverein).
Und dieses nette Dorf hat morgen sein 825. Jubiläum (bestimmt nicht auf den Tag genau.. ich wette, die haben das extra auf ein Wochenende gelegt, damit alle können und kein Laden unnötig dicht machen muss und somit unnötig unsere Wirtschaft schwächen würde). Und an diesem morgigen Samstag findet auch ein toller Umzug mit ca 40 Wagen statt, wie sonst immer um diese Zeit jedes zweite Jahr als Ernte-Dank-Umzug. Wir sind ca der letzte und hässlichste Wagen, aber darauf kommt es ja nicht an. Die innere Werte zählen. Und diese inneren Werte besagen, dass wir in unserem Wagen drin viele tolle Typen haben (viele sind noch Junggesellen, liebe Mädels), ein paar mehr Kästen Bier (obwohl Alkohol verboten wurde.. vom Pastor, der wegen seines Herzens nichts mehr trinken darf und jetzt nicht möchte, dass wir mehr Spass haben als er) und vor allem einen Grill haben.
Ich persönlich freu mich wahnsinnig darauf, da mir der Umzug von vor zwei Jahren schon gezeigt hat, wie großartig das ganze Event doch ist.
Da es das Jubiläum der Kirche ist, muss jeder auch irgendwie so ein Motto haben. Wir sind die Klosterbrüder und während sich alle in einen alten Kartoffelsack stecken, werde ich die einzige Nonne an Bord sein. Ich bin schon ganz aufgeregt.

oeRque - der sich morgen den Kopf abschraubt.

Mittwoch, 5. September 2007

Feiertag

Liebe Gemeinde,
Heute ist ein Tag zum Feiern. Euer oeRque darf ganz offiziell die Gehhilfen nach sechs nervigen Wochen beiseitelegen und sogar autofahren.
Vorbei sind die Zeiten, in denen der Bauch blau gespritzt wurde durch die Thrombose-Injektionen, vorbei sind die Spießroutenläufe, in denen ich meiner Strumpfhose wegen gehänselt wurde.
Auch Torben darf mich freuen: Er muss sich fast nicht mehr um mich kümmern, muss mich nicht fahren, nicht die Arbeiten erledigen, die ich nicht konnte.

Hiermit möchte ich ihm allerdings rechtherzlich für die entgegengebrachte Hilfe und Zuneigung danken.
Danke, Betzebub!

oeRque