Sonntag, 14. Oktober 2007

Mirko oeRque bildet sich

Euer aller Liebling, ich, möchte nun über seine letzte Woche berichten.
Am Montag bekam ich Besuch vom guten Paul, der eigentlich nur für eine Nacht bleiben wollte. Als er aber gesehen hat, dass er schon um 7:20 Uhr am nächsten Tage wieder hätte abreisen müssen und der abendliche Besuch auf dem Cannstatter Wasen nicht gerade als ruhig beschrieben werden konnte, wurde diese Idee schnell wieder verworfen.
Der Abend war also nett, es gab zwei Maß zum Preis von einer (statt zwei auf einmal gab es aber nur eine plus einen Gutschein) und einen dritten Gutschein bekamen wir von anderen geschenkt, denen wohl ein Liter reichte.
Um elf war diese Veranstaltung zwar schon vorbei, dennoch sollte es nicht das Ende des Abends bedeuten. Mein Nachbar lud uns auf dem Rückweg ein, noch zu seinen Kumpels zu gehen. Aber da gab es nur warmes Bier. Da sind wir lieber wieder schnell gegangen und saßen mit ein paar Mitbewohnern in der Küche und hatten die diessemestrige Fritösen-Premiere.
Am nächsten Tag konnte ich zum Glück ausschlafen, hatte erst gegen Mittag Vorlesung. Bis halb sechs. Paul wollte eigentlich die Stadt besuchen während der Zeit, war aber zu faul. Abends hatten wir wieder so ziemlich das gleiche Programm, lernten auf dem Rückweg ein paar Kanadier, Franzosen und Amerikaner kennen (keine Ahnung, warum) und saßen dann noch mit dem Ami in der Küche und.. ja, wir aßen Pommes, nachdem wir vorher schon einen Döner hatten. Und ich werde hier nie wieder einen Döner zu später Stunde essen. Die triefen nämlich nur so vor Cocktail-Soße und sind eine Herausforderung für jeden angeheiterten. Das bemerkte ich allerdings erst am nächsten Tag, als ich meine Jacke erspähte.
Mittwoch vielen die Vorlesungen aus und Paul verpasste abermals seinen Flieger. Am Tag besuchten wir das neue Benz-Museum. Interessant war es. Sehr sogar. Danach trafen wir uns mit der Bahn und der GDL, um einen Streik, der für Donnerstag angedacht war, abzuwenden. Erfolg hatten wir und Paul konnte seinen Flug buchen, ohne Angst zu haben, am nächsten Tage am fucking Flughafen in Hannover festzusitzen. Außerdem musste er auch so am Abend nicht schon zum Flughafen reisen, um dort zu nächtigen.
Abends passierte nichts, ein bisschen ungesundes Essen, ein bisschen TV und das war's schon.
Pauls Bahn sollte am nächsten Tag um 6:25 gehen (wär auch die letzte vorm Flug), aufgewacht ist er um 6:15. Aber geschafft hat er es und ich konnte zur Vorlesung gehen. Der Donnerstag verging, der Freitag ebenso.
Abends waren Simon und ich erst bei mir, dann im Rocker 33. Da war ich schonmal. Ich hab auch diesmal so was ähnliches getan wie getanzt. Weil wir die erste Bahn am nächsten Tage erst nehmen wollten, sogar so fünf Stunden oder so. War gut.
Dafür war der Samstag ein wenig im Arsch. Trotzdem musste ich abends zur Stuttgarter Kulturnacht. Das ist nämlich Teil unseres interkulturellen Seminars (die Vorlesung, die wir jeden zweiten Freitag sonst bis 21 Uhr haben). Die Ausstellung war jetzt nicht sooo interessant, ein paar Kurzfilme aus China schon, aber insgesamt doch eher enttäuschend.
Danach wollte ich eigentlich nach Hause, aber daraus wurde nichts. Weil ich mich so leicht überreden lasse, nämlich.
Stattdessen sind wir in die Stadt gegangen, wo wir mit unserem Bändchen noch in andere Lokalitäten gegangen. Ein paar Kurzfilme haben wir geguckt aber das Highlight sollte sich im Rathaus ereignen. Die haben dort nämlich einen.. einen Paranosta! So einen tollen Fahrstuhl, der offen ist und nicht anhält, sondern immer weiter am Stück fährt. Ich war begeistert! Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob sie einfach nur zu geizig waren, sich einen richtigen Aufzug anzuschaffen.
Ein Video dieser Irrsinnsfahrt werde ich baldigst online stellen.
Anschließend waren wir noch inner Kneipe, gegen halb eins bin ich aber auch gefahren.
Am heutigen Sonntag habe ich nichts gemacht. Rein gar nichts.
Reingelegt - ich habe mich technisch weiterentwickelt. Ich habe, wie ihr vielleicht wisst, TV übern PC laufen. Spart ein bisschen Platz, hat aber den Nachteil, dass ich bisher nur vom PC direkt aus das Programm wechseln konnte. Jetzt aber habe ich herausgefunden, dass mein Handy eine Fernbedienungsfunktion besitzt - ein Traum. Somit kann ich den ganzen Tag im Bett liegen und einfach hin und herschalten.
Mein Studium wird also wieder einen negativen Verlauf nehmen.

1 Kommentar:

  1. du hast mich in dem bericht kein einziges mal erwähnt, obwohl wir doch soviel spaß hatten...

    ich bin jetzt ganz schön beleidigt :(

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