Sonntag, 13. April 2008

Wochenende

Es ist Sonntagabend, abermals ist ein Wochenende vergangen (überhaupt vergeht die Zeit viel schneller, je älter man wird, glaube ich) und was bleibt ist die Erkenntnis, dass man eigentlich wieder nicht das geschafft hatte, was man sich vorgenommen hat, dafür aber eine ganze Menge Spaß!
Das Schwesterle war zu Besuch, von Donnerstag bis Samstag. Donnerstag waren wir nach einem Großeinkauf (man muss es ausnutzen, dass viele Kästen Bier in das Auto passen) in der Wunderbar aufm Campus. Während ich mich voll unter Kontrolle hatte, stürzte Mel tief, jedoch nicht ganz ab. Dennoch verbrachte sie den Freitag mit viel Schlaf, bevor es abends auf einen Geburtstag ging. Geburtstagskind kannte ich nicht, eine Einladung war also auch mitnichten ausgesprochen. Aber das muss auch nicht, finde ich, weil ich ja eigentlich n cooler Typ bin! Mein Bier habe ich auch selber mitgebracht.
Mel reiste Samstagmittag ab. Ich begab mich anschließend abermals alleine in die Carambolage, der Sportsbar meines Vertrauens, genoss ein tolles Fußballspiel mit vielen Toren gegen eine Mannschaft, die ich überhaupt nicht mag, dazu etwas Weizen und eins der köstlichen Baguettes.
Anschließend Frühlingswasen, Bierzelt, Maßkrug. Die übrige Kundschaft schockierte und amüsierte mich zugleich. Selten so viele abgestürzte, in ihrem Erbrochenen dahinvegetierende Menschen auf einmal gesehen, ebenso viele wurden von der Polizei abgeführt und dass die Skinhead-Connection auch irgendwann das Zelt verlassen musste war auch schön.
Ich war da übrigens mit dem Ben, Leander, Stefan und dessen Schwestern. Gerächt habe ich mich übrigens nicht.
Nachdem die Halunken irgendwann zu fertig waren und nach Hause wollten bin ich noch in eine Disco gegangen mit Erasmus-Freunden.
Heute erwachte ich, weil mein Vater nicht weiß, dass jeder Student am Sonntag um 12 Uhr noch am Schlummern ist. Anschließend das Übliche: Man plant, was man jetzt sinnvolles macht, kann sich aber nicht entscheiden, womit man anfangen soll. Und dann kommt irgendwann der Vorschlag, Fußball spielen zu gehen. Gut, ich weiß, dass ich das eigentlich nicht darf, aber die Zweifel wurden durch das Gefühl, nichts langweiliges machen zu müssen, vollkommen verdrängt. Und siehe da: Mein Knie hielt. Genau wie die ebenso lädierten Kniegelenke von Stefan und Max. Wir waren also eine Krüppelmannschaft, aber wir konnten gut Paroli bieten.
Richtig abgefahren.
Jetzt bin ich sehr müde und will schlafen, aber der Umut lockt noch mit Bier in der Küche.

Hab euch lieb!

3 Kommentare:

  1. hehe *g* Sehr genial!
    Genauso ging es mir heute morgen um 12 auch als die Family anrief...
    Allerdings hatte ich da schon seit 6 Stunden 2 Aspirin intus. Sonst wäre ich an dem gefiepe des Telefons vermutlich gestorben.
    Wasn war toll, definitv, aber doch etwas zu hart ^^

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  2. hohh nein, frühlingswasen! du hasts gut. aber halt dich vom umut fern. gemeinsam mit dem auf die wasen gehen kann nur böse enden!

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  3. Ich habe mich selten so über einen Muskelkater gefreut, wie heute. Meine Beine haben endlich wieder einen Sinn!

    Ich nehme nie Aspirin nach einem Besäufnis. Entweder Leiden oder Konterbier. Wobei ich zweiteres bevorzuge. Allerdings kommt es auch selten vor, dass mir mal der Kopf weh tut. Ich kann mich nämlich immer noch sehr beherrschen am Abend vorher!!

    Ja, der Umut ist heute erstmal alleine hingegangen. Demnächst komm ich aber wohl mal mit, weil letztes Jahr beim Volksfest ja auch nichts passiert ist.

    Aber Bratwurst esse ich dort nie wieder. Nicht nur, dass sie mir nicht schmeckte. Nein, sie bereitete mir auch satte Magenkrämpfe!

    Jetzt habe ich einen Kommentar geschrieben, der von der Länge auch als Beitrag zählen könnte.. Nun gut.

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