Freitag, 26. September 2008

Das kleine Kätzchen im Prager Regen

Da ich dieses Jahr in Prag beim Postkartenschreiben etwas kreativer sein wollte, fragte ich den ehrenwerten Quentin, ob er eine Idee hätte, worüber ich schreiben konnte, mit der Bedingung, dass es so wenig wie möglich mit dem Urlaub zu tun habe. Und sein innigster Wunsch war es, dass ich ein Gedicht über ein kleines Kätzchen im Prager Regen schrieb. Und sein Wunsch sollte geschehen.

(Stimme aus der Dunkelheit):

Kätzchen, Kätzchen, warum weinst du so?
Bist doch sonst glücklich, munter, froh!

(Kätzchen):
Ach, eigentlich kann ich nicht klagen,
Gibt ja nicht viele Dinge, die mich plagen.
's ist der Regen, der mich stört,
Denn vom Hund habe ich gehört;
In Prag soll's oft und lange gießen
Und das Nass kann ich nicht genießen;
Will ich doch nur draußen spielen,
Mit meinen Freunden, den vielen!
Will hüpfen, lachen, laufen
Und nicht im Regen ersaufen.

(Stimme aus der Dunkelheit):
Der Hund ist 'n gemeiner Zeitgenosse,
Geprägt vom Leben in der Gosse.
Schau! Da hinten wird's schon wieder heiter!
Geh raus! Spiel mit deinen Freunden weiter!

3 Kommentare:

  1. nag Schön ist es !
    eine kleine Poesie ist doch etwas einfacher zu machen !

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  2. neue deutsche poesie-welle ;)
    du lotterstudent!
    ipod ist spätestens am 31. bestellt zusammen mit dem neuen macbook :)

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