Liebe Damen und Herren, ich habe das Wochenende langsam verarbeitet und bin bereit, mich zu äußern.
Wie besagt stand der schöne Jubiläums-Umzug an und glücklicherweise war die Elite der alten Herrenmannschaft vom Fußball so frei, die Elite aus zweiter und erster Mannschaft zu bitten, mitzufahren.
Freitag schmückten wir folglich unseren Autowagen und beschlossen, nichts großes mehr zu tun, da wir wussten, wie anstrengend der folgende Tag werden würde.
Früh am Samstagmorgen um halb elf, quasi vorm Aufstehen, trafen wir uns wieder, brachten die letzten Blumen an, schleppten die Bierkästen hoch und schon durfte es losgehen. Das erste Bier war schon auf dem Weg zum Treffpunkt verköstigt, die nächsten sollten bald folgen. Da sich das Einreihen der 45 Wagen (wir waren 43.) hinauszögerte und ich Angst hatte, das Bier könnte nicht unbedingt reichen (von acht Stück pro Person war irgendwo die Rede), war ich schon gut am trinken und nach nicht einmal einem halben Kilometer Fahrt hatte ich sieben Flaschen intus. Das war eine gute Grundlage, aber man hätte mir auch sagen können, dass es an jedem Wegerand noch gut Schnaps hochgereicht gab. Der gute Marc von Bargen schenkte zu allem Überfluss noch von seinem legendären Cocktail ein (der schmeckt nur gut aber aufmal knallt es brutal). Und das, obwohl unser Pastor dazu aufrief, auf dem Wagen sei striktes Alkoholverbot. Da sieht man, wie groß der Respekt der heutigen Gesellschaft vor der Kirche ist. Nun gut, die Fahrt war toll, verdurstet ist wohl niemand und als wir zur Hälfte der Strecke bei uns zuhause Rast machten, war ich schon gut und lustig dabei. Das hab ich mir aber natürlich nicht anmerken lassen.
Leider war der Umzug viel zu schnell vorbei und jetzt muss man wieder zwei Jahre warten.
Aber als wir in Heiligenrode ankamen, war dies noch nicht das Ende der Feierlichkeiten. Im Festzelt ging es weiter und aus irgendeinem Grunde fand sich immer jemand, der gerne was auszugeben hatte. Ich denke, das liegt daran, dass ich so beliebt bin. Der Pegel konnte also gehalten werden und über das Trinken vergaß man glatt das Abendessen. Das fiel aus. Als Grundlage dienten dafür die leckeren Steaks, die wir aufm Wagen grillten und die diversen Kuchen, Brezeln und Schmalbrote vom Wegesrand.
Als ich um halb eins in der Nacht keinen mehr im Zelt zu kennen schien, war es wohl auch Zeit nach Hause zu gehen. Da ich bis dato lediglich für den Eintritt zahlen musste, konnte ich mir sogar ein Taxi leisten, das uns (den Prachtbuben und mich - ihn traf ich auf ner Parkbank..) zum Wucherpreis von acht Euronen von Heiligenrode nach Hause gebracht hat.
Ein herrlicher Abend.
Gestern, am Sonntag, hatten wir dann Fußball-Länderspiel. Heiligenrode gegen Mandorf hieß es da und auf dem Platz ging es hoch her. Man lernte wieder Schimpfworte sondergleichen, Boxhiebe, Tritte und so weiter kennen. Naja gut, eigentlich nur die, die auch spielten. Ich gönnte mir lieber mit Matze und David noch ein, maximal zwei Bierchen und stand mit klugen Sprüchen an der Seite. Danach schlenderten wir noch einmal über den Festplatz und schwelgten in Erinnerungen.
Schön war es. Und in 25 Jahren ist es ja endlich wieder so weit.
Morgen werde ich mich am schönen Strand von Palermo / Sizilien erholen. Mit Sicherheit wird auch das sehr schön.
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du penner fliegst schon wieder?
AntwortenLöschenich will auch! :(
sehr lustiger bericht... aber du amateur, so frueh heim zugehen.
und von wegen weil du keinen mehr gekannt hast, "erkannt" wolltest du wohl schreiben...
1. Fehler: Von wegen 1-2 Bier. Am ende des Tages hattest du ~10 drinne. Und das ist nichtmal gelogen.
AntwortenLöschen2. Fehler: schöner Strand von Palermo... aber der Bericht wird wohl folgen.