Es sind nun sieben Tage (also eine Woche!) seit meinem Schreiben zu Vodafone vergangen und ich habe bisher lediglich eine SMS (die aber sowohl auf Handy, als auch Festnetz-Telefon) bekommen, in dem sie den Eingang meines Schreibens (unter der Rubrik 'Kritik') registriert haben und sie in Kürze darum kümmen würden.
Taten sie das?
Nein.
Zumindest nicht mit einer Antwort. Vielleicht aber haben sie irgendwas doch getan, denn seitdem habe ich keine Anrufe mehr bekommen. Ist ja auch nicht schlecht.
Nun, wie habe ich die letzte Woche sonst noch verbracht, außer mit dem Warten auf die erlösende Antwort?!
Zum einen hatte ich mir nichts vorgenommen. Zum anderen kam es dann aber doch anders.
Am Dienstagabend war ich bei einer Veranstaltung der Grafia, unserer HdM-Verbindung. Ich war allerdings nur der einzige Gast und so konnten die drei Mitglieder die Zeit nutzen, um mich zu überzeugen, beizutreten, also gab ich auch irgendwann, nach ein paar kostenlosen Bierchen, nach. Einfach so. Mit mir hat sich die Anzahl der aktiven Mitglieder um zweihundertprozent erhöht!
Den Mittwochnachmittag, der erste freie seit Monaten, habe ich dann mal gepflegt verschlafen. Daraus resultierte, dass ich mich Donnerstag so fit fühlte, dass ich noch zum Filmrausch gegangen bin und dort erstmal versackte. Kostengünstig gab es Bier und Cocktails. Hätte ich aber vorher gewusst, dass der Tequila nur Fusel war und sich nach einer Nacht in schreckliche Kopfschmerzen verwandelt - ich wär wohl bei Bier geblieben.
Freitagmorgen war eine Infoveranstaltung über meinen China-Aufenthalt, den Ertrug ich mit viel Selbstdisziplin bravourös. Danach haben wir noch schnell Denis und Luke geweckt, die die Nacht im Filmrausch-Kino verbracht haben, dann hab ich zuhause selber noch ein Stündchen gepennt und anschließend Chinesisch gehabt. Abends war ich eigentlich immer noch müde und verkatert. Eigentlich. Kurzentschlossen machte ich mich dann aber doch noch auf den Weg zu Christian, weil er mit Hanna noch etwas für unser Drupa-Projekt malen musste. Im Gepäck hatte ich ne schöne Flasche Wein.
Ehe ich mich versah, sind wir danach gleich weiter zu Hanna gefahren, wo es galt, noch ein paar Fläschchen zu leeren.
Samstag stand lernen auf dem Programm und abends das 6-Tage-Rennen. Ein Kumpel meinerseits hat wiederum einen Kumpel, der Eventmanager oder sowas ist und somit an Backstage-Pässe kam und zudem noch das Barteam aus dem Striptease-Bereich kannte. Es war sehr nett und feucht und fröhlich, es reichte ein Blickkontakt und mein Glas war wieder gefüllt. Und da ich den Grad meiner Vollheit nie in Litern, sondern in Euronen, die ich dafür blechen musste, messe, kann man sagen, dass ich stocknüchtern um zwölfe (wegen der letzten S-Bahn) aus dem Laden gegangen bin.
Gestern hab ich wieder gelernt und je mehr ich tat, desto unsicherer wurde ich mir, dass ich Chinesisch überhaupt noch kann. Aber gut, ich lerne jetzt einfach noch etwas und dann pack ich das morgen auch und dann bin ich auch etwas weniger im Stress.
Ich liebe mich.
oeRque
So fühlte ich mich aber nicht.
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der grafia beigetreten?
AntwortenLöschenspasst!
mirko dem sein neuer spitzname ist jetzt auch "graphie"... das wünscht er sich selber so.
AntwortenLöschentorben