Heute schaffen wir es dann auch auf den Fälscherbasar. Pünktlich. Trotz plötzlichen Platzregens und Gewitters, der den Weg zur U-Bahn unmöglich macht. Bei jedem Donner erschreckt sich dabei ein Moped so sehr, dass der Alarm ausgelöst wird. Der jeweilige Besitzer ist natürlich nicht vor Ort und so ist jede Straße voll mit Regenmassen, Blitzen, Donnern und Alarmgeheule.
Der Fälscherbasar ist recht leergefegt, weshalb ich zunächst hoffe, dass man hier noch verzweifelter und zum Verkaufen gezwungen ist, als ich von den Basaren in Beijing gewohnt bin. Ist man aber nicht. Mit meinen Drohungen, weiter zu laufen und woanders zu kaufen, wenn der Preis nicht niedriger wird, komme ich nicht weit. Dann soll ich halt gehen. Letztendlich ist meine Ausbeute nicht so hoch. Aber das nötigste habe ich. Und recht günstig, also eigentlich spottbillig ist es auch. Weiß nicht, warum ich immer auf noch tiefere Preise bestehe. Ist eher Sport als Shoppen für mich.
Anschließend gibt’s zum Abend Fisch in scharfer Soße. Geht, bis ich einschlafe, auch fast gut!
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