Liebe Leute,
leicht hab ich's ja nicht. So langsam verfluche ich den Bachelor, denn er macht mich kaputt. Wenn ich von der FH nach Hause komme, habe ich nur noch Projekte im Kopf. Nicht, dass ich zu viel über sie nachdenken würde, aber sie sind einfach da. Sie lassen mich keine ordentliche Abendplanung gestalten, so dass ich immer spontan das machen muss, was ich gerne möchte. Und das natürlich nur und ausschließlich mit schlechtem Gewissen.
Leicht hab ich's ja nicht!
Zu dem psychischem Druck gesellt sich momentan auch der körperliche Verfall. Seit drei Wochen plagen mich, nun ja, es sind keine Schmerzen, aber irgendwie ein komisches Gefühl im Rücken-Becken-Bereich. Liegt bestimmt am Sitzen. Ich versuche, durch irgendwelche Übungen dagegenzusteuern, aber es hilft nicht. Jetzt ist mir noch aufgefallen, dass meine Matratze irgendwie in der Mitte durchgelegen ist. Also habe ich mich vorgestern spontan dazu entschlossen, aufm Boden zu pennen. War ganz schön, aber natürlich keine Lösung. Letzte Nacht hab ich dann mal die Matratze gegen die alte, harte Wohnheimsmatratze getauscht. Ist stabiler, aber bereitet mir Albträume.
Leicht hab ich's ja nicht!
Und nun hatten wir heute das Grundlagenpraktikum in PrePress, Press und PostPress. Da bin ich momentan in Offsetdruck (wir haben alle drei Wochen ein neues Thema). Und heute sollten wir Papier einstapeln, damit wir auch drucken können. Sieht ja eigentlich toll aus, ist aber gar nicht so ungefährlich. Ich habe mich sage und schreibe vier mal geschnitten; zweimal am Papier selber (ein richtig schöner Papercut in den komischen Hautlappen, der unten zwischen den Fingern hängt und einen einfach so am Fingerchen) und zweimal an den scharfkantigen alten Offsetplatten, die direkt daneben lagen. Geblutet wie ein Schwein hab ich. Ich wollte schon schreien, besann mich dann aber doch darauf, cool zu wirken und die ganze Situation mit den klaffenden Wunden und und rumspritzenden Blut runterzuspielen, weil schließlich Frauen mit im Raum waren. Innerlich habe ich natürlich geschrien und den Bachelor auf ein weiteres verflucht. Auch wenn der bestimmt nichts dafür kann.
Leicht hab ich's ja nicht!
Ich begebe mich nun ins Bett mit feinster Nachtlektüre.. "JDF-Integration and Automation", es gibt nichts feineres!
Dienstag, 27. Mai 2008
Montag, 26. Mai 2008
Schande über mich!
Heute ist eine der seltenen Nächte, in der keine rumänische Party vor meinem Zimmer stattfindet. Und wie nutz ich sie?! Ich bleibe endlich mal lange wach.
Zum Glück habe ich morgen frei.
Zum Glück habe ich morgen frei.
Sonntag, 25. Mai 2008
UNGLAUBLICH!!
Ich habe heute doch tatsächlich meine Berichte fertig geschrieben! Nachdem ich Donnerstag frei hatte, Freitag so gut wie (lediglich Chinesisch-Tutorium), Samstag sowieso (nur Fußball spielen) und heute tagsüber auch, habe ich heute Abend mal eine Stunde genutzt, um es zuende zu bringen.
Ich fühl mich wie befreit. Morgen werde ich das Layout noch machen und schwupps hab ich ne 1 sicher. Mindestens. Zur Belohnung guck ich jetzt SinCity.
Und sonst so?
Mittwoch Champions League gucken und um elf noch überreden lassen, in die Stadt zu zeihen. Letztendlich war's wieder die Schräglage, in der ich mich wiederfand.
Donnerstag einen auf Chinchilla machen, die Ludolfs auf Youtube schauen.
Freitag erst Feuertopf mit Yijun in der Stadt essen.. All you can eat, großartig. Dann Cocktails und auf dem Weg von den werten Kommilitonen, die zufällig getroffen wurden, überreden lassen, doch noch mitzukommen. War auch noch gut.
Samstag Frisör, Fußball, PES-Turnier mit Maxl und die Kleinen, die Blamage von Belgrad schauen.
Heute Auflauf machen, essen, drei Stunden im Digitaldruck hocken und Skripte ausdrucken, essen, Berichte schreiben, essen, SinCity gucken.
Wem erzähl ich das eigentlich? Mindestens mir.
Ich fühl mich wie befreit. Morgen werde ich das Layout noch machen und schwupps hab ich ne 1 sicher. Mindestens. Zur Belohnung guck ich jetzt SinCity.
Und sonst so?
Mittwoch Champions League gucken und um elf noch überreden lassen, in die Stadt zu zeihen. Letztendlich war's wieder die Schräglage, in der ich mich wiederfand.
Donnerstag einen auf Chinchilla machen, die Ludolfs auf Youtube schauen.
Freitag erst Feuertopf mit Yijun in der Stadt essen.. All you can eat, großartig. Dann Cocktails und auf dem Weg von den werten Kommilitonen, die zufällig getroffen wurden, überreden lassen, doch noch mitzukommen. War auch noch gut.
Samstag Frisör, Fußball, PES-Turnier mit Maxl und die Kleinen, die Blamage von Belgrad schauen.
Heute Auflauf machen, essen, drei Stunden im Digitaldruck hocken und Skripte ausdrucken, essen, Berichte schreiben, essen, SinCity gucken.
Wem erzähl ich das eigentlich? Mindestens mir.
Mittwoch, 21. Mai 2008
Pfingstferien und Wohnheimssicherheitsdienst
Verehrtes Volk,
Letzte Woche waren Pfingstferien. Am Donnerstag zuvor (ich hatte glücklicherweise den Frankreich-Entzug gut überstanden) war Kükenfest. Sehr hold, aber wieder viel zu kurz. Ich werde nichts weiter erwähnen.
Pfingstferien waren mal ganz gut, zumindest der erste Teil. Ich spielte vier Tage am Stück Fußball, gönnte mir kaum Bier und schaffte es sogar, ein paar Berichte zu schreiben. Leider war es trotzdem noch zu wenig, aber Donnerstag ist zum Glück wieder Fronleichnam in BW (gesegnetes Bundesland.. gerade mal 10 Vorlesungstage habe ich diesen Monat). Nun gut, am Mittwoch habe ich 10 Stunden im Siebdruck gehockt und für unser Drupa-Projekt (größte Druckmesse der Welt, in zwei Wochen in Düsseldorf, ich bin Aussteller (für zwei Stunden)) LEDs aufgeklebt. War prima.
Donnerstag wurde ich früh abgeholt, es galt, eine Grafia-Exkursion zu unternehmen. War cool, wir waren in Ulm bei einem Verlagshaus, in Augsburg bei MAN Roland (Druckmaschinenhersteller) und in München bei der Münchener Merkur (Zeitungsdruckerei). Mit den Verbindungs-Connections bekamen wir nämlich ziemlich gute Führungen, die einige andere nicht so bekommen würden. Abends waren wir jeweils grillen. Und leider Bechern. Oder Lisln (ausm Pokal trinken).
Samstag zum Stefan, Geburtstag feiern. Ich trug den ganzen Abend ein hässliches Brillengestell ohne Gläser und haschte viel Mitleid bei den Damen ein. Aber die gefielen mir natürlich alle nicht.
Sonntag kam ich dann wieder zurück, machte noch so dies und jenes für Projekte und fiel ins Bett.
Gestern kam endlich mal der Wohnheimssicherheitsdienst in Form von zwei komischen Buben zu mir und klopfte an meine Tür. Zuvor hatten wir schon öfters Kontakt, weil wir beispielsweise nach dem DFB-Pokal-Finale abends um halb zwölf am Samstag zu laut waren und anscheinend 120 Euro hätten zahlen sollen, wegen Beamtenbeleidigung (durch Jakob) und so. Diese Buben sind eigentlich nicht sehr ernstzunehmen, weil sie immer gleich drohen, die Polizei zu rufen. Meistens provoziert man es dann heraus und sie tun so, als würden sie eine Nummer drücken, was sie natürlich nicht tun. Nach einigen Minuten, die sie ins leere Telefon labern, müssen sie leider aufgeben und verschwinden voller Scharm. Dieser Scharm scheint schnell verfolgen zu sein, denn sie probieren es sofort an neuer Stelle wieder. Ich traf die beiden auch schon so ab und zu draußen auf dem Gang zwischen den Häusern. Sie schnupperten und lauschten mit höchster Konzentration an den Wohnheimsmauern, weil sie irgendwo irgendwelche Beats vernommen hatten.. Natürlich ließ ich im vorbeigehen stets meine Füße locker und laut über den Boden schleifen, bis ein "pssst" erklang.
Nun gut, gestern kamen sie, wie gesagt, an mein Zimmerchen. Laut erklang das Klopfen des Einsfünzig-Mannes. Leider war ich gerade dabei, in meinen Schlafanzug zu schlüpfen und natürlich dachte ich, dass Umut mir mal wieder einen Besuch abstatten wollte. Also sagte ich nur: "Moment", zog mich um, bis es ein anderes Mal klopfte. Genervt brachte ich ein "wer ist denn da schon wieder" hervor und öffnete die Tür. Da Umut natürlich größer ist als der Sicherheitsdienst, blickte ich erst einmal ins Leere, bis sich mein Kopf senkte.
"Warum dauerte das denn so lange?", war die freundliche Begrüßung. "Le Bleu, ich habe mich umgezogen!" - "Na klar.. deshalb riecht es hier auch so nach Gras.." - "Aha.. ist das so?!".. zu einer Antwort kam es erstmal nicht mehr, da er sich erdreistete, zwei Schritte unerlaubt in mein Zimmer zu tun. Dann blieb er erschrocken stehen, feststellend, dass ich alleine im Räumchen war, am PC nur laut TV lief und der einzige Geruch von meine Füßen kam. "Oh, sie sind ja ganz alleine.. dann bitte ich das zu entschuldigen. Tut mir echt leid. Kommt nicht wieder vor." Hervorragend.
Ich versuchte noch schnell, den Alex, meinen Nachbarn, per Internet zu warnen, aber er war nicht erreichbar. Nun gut, Alex hatte einen schlechten Tag. Dies verstand der kleine Bube natürlich sofort und beließ es bei einer Verwarnung. Er könne es verstehen, aber sie sollten dann wenigstens die Vorhänge zuziehen.
Für mich haben die beiden auf jeden Fall an Glaubwürdigkeit gewonnen.
Und natürlich durften die Rumänen wieder um Punkt zwölf bis mindestens zwei (dann konnte ich endlich einschlafen) direkt vor meinem Fenster eine Party steigen lassen.
Ich bin sehr dankbar.
Meine nächste Mail geht ans Studentenwerk wegen Mietnachlasses. So kann es nicht weitergehen. Erst die asiatischen Killerameisen, dann die abermalige Diskrimenierung durch die Sicherheitsleute und jetzt die Rumänen.
So nicht!
Letzte Woche waren Pfingstferien. Am Donnerstag zuvor (ich hatte glücklicherweise den Frankreich-Entzug gut überstanden) war Kükenfest. Sehr hold, aber wieder viel zu kurz. Ich werde nichts weiter erwähnen.
Pfingstferien waren mal ganz gut, zumindest der erste Teil. Ich spielte vier Tage am Stück Fußball, gönnte mir kaum Bier und schaffte es sogar, ein paar Berichte zu schreiben. Leider war es trotzdem noch zu wenig, aber Donnerstag ist zum Glück wieder Fronleichnam in BW (gesegnetes Bundesland.. gerade mal 10 Vorlesungstage habe ich diesen Monat). Nun gut, am Mittwoch habe ich 10 Stunden im Siebdruck gehockt und für unser Drupa-Projekt (größte Druckmesse der Welt, in zwei Wochen in Düsseldorf, ich bin Aussteller (für zwei Stunden)) LEDs aufgeklebt. War prima.
Donnerstag wurde ich früh abgeholt, es galt, eine Grafia-Exkursion zu unternehmen. War cool, wir waren in Ulm bei einem Verlagshaus, in Augsburg bei MAN Roland (Druckmaschinenhersteller) und in München bei der Münchener Merkur (Zeitungsdruckerei). Mit den Verbindungs-Connections bekamen wir nämlich ziemlich gute Führungen, die einige andere nicht so bekommen würden. Abends waren wir jeweils grillen. Und leider Bechern. Oder Lisln (ausm Pokal trinken).
Samstag zum Stefan, Geburtstag feiern. Ich trug den ganzen Abend ein hässliches Brillengestell ohne Gläser und haschte viel Mitleid bei den Damen ein. Aber die gefielen mir natürlich alle nicht.
Sonntag kam ich dann wieder zurück, machte noch so dies und jenes für Projekte und fiel ins Bett.
Gestern kam endlich mal der Wohnheimssicherheitsdienst in Form von zwei komischen Buben zu mir und klopfte an meine Tür. Zuvor hatten wir schon öfters Kontakt, weil wir beispielsweise nach dem DFB-Pokal-Finale abends um halb zwölf am Samstag zu laut waren und anscheinend 120 Euro hätten zahlen sollen, wegen Beamtenbeleidigung (durch Jakob) und so. Diese Buben sind eigentlich nicht sehr ernstzunehmen, weil sie immer gleich drohen, die Polizei zu rufen. Meistens provoziert man es dann heraus und sie tun so, als würden sie eine Nummer drücken, was sie natürlich nicht tun. Nach einigen Minuten, die sie ins leere Telefon labern, müssen sie leider aufgeben und verschwinden voller Scharm. Dieser Scharm scheint schnell verfolgen zu sein, denn sie probieren es sofort an neuer Stelle wieder. Ich traf die beiden auch schon so ab und zu draußen auf dem Gang zwischen den Häusern. Sie schnupperten und lauschten mit höchster Konzentration an den Wohnheimsmauern, weil sie irgendwo irgendwelche Beats vernommen hatten.. Natürlich ließ ich im vorbeigehen stets meine Füße locker und laut über den Boden schleifen, bis ein "pssst" erklang.
Nun gut, gestern kamen sie, wie gesagt, an mein Zimmerchen. Laut erklang das Klopfen des Einsfünzig-Mannes. Leider war ich gerade dabei, in meinen Schlafanzug zu schlüpfen und natürlich dachte ich, dass Umut mir mal wieder einen Besuch abstatten wollte. Also sagte ich nur: "Moment", zog mich um, bis es ein anderes Mal klopfte. Genervt brachte ich ein "wer ist denn da schon wieder" hervor und öffnete die Tür. Da Umut natürlich größer ist als der Sicherheitsdienst, blickte ich erst einmal ins Leere, bis sich mein Kopf senkte.
"Warum dauerte das denn so lange?", war die freundliche Begrüßung. "Le Bleu, ich habe mich umgezogen!" - "Na klar.. deshalb riecht es hier auch so nach Gras.." - "Aha.. ist das so?!".. zu einer Antwort kam es erstmal nicht mehr, da er sich erdreistete, zwei Schritte unerlaubt in mein Zimmer zu tun. Dann blieb er erschrocken stehen, feststellend, dass ich alleine im Räumchen war, am PC nur laut TV lief und der einzige Geruch von meine Füßen kam. "Oh, sie sind ja ganz alleine.. dann bitte ich das zu entschuldigen. Tut mir echt leid. Kommt nicht wieder vor." Hervorragend.
Ich versuchte noch schnell, den Alex, meinen Nachbarn, per Internet zu warnen, aber er war nicht erreichbar. Nun gut, Alex hatte einen schlechten Tag. Dies verstand der kleine Bube natürlich sofort und beließ es bei einer Verwarnung. Er könne es verstehen, aber sie sollten dann wenigstens die Vorhänge zuziehen.
Für mich haben die beiden auf jeden Fall an Glaubwürdigkeit gewonnen.
Und natürlich durften die Rumänen wieder um Punkt zwölf bis mindestens zwei (dann konnte ich endlich einschlafen) direkt vor meinem Fenster eine Party steigen lassen.
Ich bin sehr dankbar.
Meine nächste Mail geht ans Studentenwerk wegen Mietnachlasses. So kann es nicht weitergehen. Erst die asiatischen Killerameisen, dann die abermalige Diskrimenierung durch die Sicherheitsleute und jetzt die Rumänen.
So nicht!
Mittwoch, 7. Mai 2008
Franzosenaustausch 2008
Nach zwei Tagen Ausnüchterung bin ich jetzt bereit, über den diesjährigen Franzosenaustausch zu berichten. Allerdings würde es zu lange dauern, alle fünf wirklich geilen Tage zusammenzufassen, deshalb belasse ich es bei ein paar Faziten:
Fazit Nummer 1: Schlafe nicht bei geselliger Runde am Tisch ein, solange es noch Korken gibt, die nach dem Anzünden genug Russ in deinem Gesicht hinterlassen. Dieses Fazit könnte ich zweimal aufführen.
Fazit Nummer 2: Schlafe nicht bei geselliger Runde am Tisch ein, solange Paul noch wach ist und dich gerne mit Menthol-Schnaps füttern möchte. Die Atemfunktion ersetzt nämlich die Schluckfuntkion.
Fazit Nummer 3: Schlafe nicht bei geselliger Runde am Tisch ein, solange dein Maurer-Decolleté groß genug ist, dass Kirschen reinpassen. (zum Glück betrifft das nicht mich)
Fazit Nummer 4: Chansons über Marie Madeleine sind kult und einfach nur cool.
Fazit Nummer 5: Fehlt dir im Französischen ein Wort, ersetze es durch "le bleu". Die Franzosen lieben dich dafür. Es wird nachher dein Spitzname. Auch Lieder, die nur aus den beiden Wörtern bestehen, sind toll und in jedem Zustand zu gröhlen.
Fazit Nummer 6: Spielt Charlie kein Fußball gegen dich, reißt auch kein Kreuzband.
Fazit Nummer 7: Golf ist richtig cool, erst recht, wenn du genug Bier dabei hast.
Fazit Nummer 8: Frauen können nicht wirklich Kanu fahren. In einem sehr kalten Fluss ist das unvorteilhaft.
Fazit Nummer 9: Torben passt gut zur Übersetzerklicka.
Fazit Nummer 10: Für ein "Petit Apéritif" ist es nie zu früh, für ein "Petit Digestif" nie zu spät!
Fazit Nummer 11: Wenn du nach Frankreich fährst, erkundige dich zuvor über die Autobahngebühren. Und achte auf deinen Kontostand. Man kann von Glück reden, wenn man am 30. eines Monats erst bei der letzten Ausfahrt darauf hingewiesen wird, dass das Dispolimit überschritten ist und somit eine Durchfahrt nicht möglich ist. Das Glück besteht nämlich darin, dass dein Franzose dich auslösen kann.
Fazit Nummer 12: Es ist keine Schande, 12 Minuten nach dem Aufstehen (bei irgendwelchen Leuten) beim Abschluss-Grillen mit einem Bier in der Hand in denselben Klamotten des Vorabends und der Nacht sitzt.
Fazit Nummer 13: Es ist auch keine Schande, nach einer Wasserschlacht während des Abschlussgrillens später noch (in nasser Jeans) auf einer Kommunions-Party aufkreuzt und ziemlich underdressed ist.
Fazit Nummer 14: Allerdings ist es nicht gesund.
Fazit Nummer 15: Im Bus mitzufahren ist schon cooler, als mit dem Auto zurück. Zumindest, wenn man Entzugserscheinungen verspürt. Bzw. krank ist.
Fazit Nummer 16: Zerstöre nicht dein Handy, wenn du deinen Mitfahrgelegenheiten (die aus Paris abzuholen waren) gesagt hast, dass du ihnen am nächsten Tag mitteilen würdest, wo du sie aufliest. Andererseits ist deine Mailbox ein paar Tage später mit unfreundlichen Mitteilungen gefüllt.
Fazit 17: Jedes Jahr wieder!!
Fazit Nummer 1: Schlafe nicht bei geselliger Runde am Tisch ein, solange es noch Korken gibt, die nach dem Anzünden genug Russ in deinem Gesicht hinterlassen. Dieses Fazit könnte ich zweimal aufführen.
Fazit Nummer 2: Schlafe nicht bei geselliger Runde am Tisch ein, solange Paul noch wach ist und dich gerne mit Menthol-Schnaps füttern möchte. Die Atemfunktion ersetzt nämlich die Schluckfuntkion.
Fazit Nummer 3: Schlafe nicht bei geselliger Runde am Tisch ein, solange dein Maurer-Decolleté groß genug ist, dass Kirschen reinpassen. (zum Glück betrifft das nicht mich)
Fazit Nummer 4: Chansons über Marie Madeleine sind kult und einfach nur cool.
Fazit Nummer 5: Fehlt dir im Französischen ein Wort, ersetze es durch "le bleu". Die Franzosen lieben dich dafür. Es wird nachher dein Spitzname. Auch Lieder, die nur aus den beiden Wörtern bestehen, sind toll und in jedem Zustand zu gröhlen.
Fazit Nummer 6: Spielt Charlie kein Fußball gegen dich, reißt auch kein Kreuzband.
Fazit Nummer 7: Golf ist richtig cool, erst recht, wenn du genug Bier dabei hast.
Fazit Nummer 8: Frauen können nicht wirklich Kanu fahren. In einem sehr kalten Fluss ist das unvorteilhaft.
Fazit Nummer 9: Torben passt gut zur Übersetzerklicka.
Fazit Nummer 10: Für ein "Petit Apéritif" ist es nie zu früh, für ein "Petit Digestif" nie zu spät!
Fazit Nummer 11: Wenn du nach Frankreich fährst, erkundige dich zuvor über die Autobahngebühren. Und achte auf deinen Kontostand. Man kann von Glück reden, wenn man am 30. eines Monats erst bei der letzten Ausfahrt darauf hingewiesen wird, dass das Dispolimit überschritten ist und somit eine Durchfahrt nicht möglich ist. Das Glück besteht nämlich darin, dass dein Franzose dich auslösen kann.
Fazit Nummer 12: Es ist keine Schande, 12 Minuten nach dem Aufstehen (bei irgendwelchen Leuten) beim Abschluss-Grillen mit einem Bier in der Hand in denselben Klamotten des Vorabends und der Nacht sitzt.
Fazit Nummer 13: Es ist auch keine Schande, nach einer Wasserschlacht während des Abschlussgrillens später noch (in nasser Jeans) auf einer Kommunions-Party aufkreuzt und ziemlich underdressed ist.
Fazit Nummer 14: Allerdings ist es nicht gesund.
Fazit Nummer 15: Im Bus mitzufahren ist schon cooler, als mit dem Auto zurück. Zumindest, wenn man Entzugserscheinungen verspürt. Bzw. krank ist.
Fazit Nummer 16: Zerstöre nicht dein Handy, wenn du deinen Mitfahrgelegenheiten (die aus Paris abzuholen waren) gesagt hast, dass du ihnen am nächsten Tag mitteilen würdest, wo du sie aufliest. Andererseits ist deine Mailbox ein paar Tage später mit unfreundlichen Mitteilungen gefüllt.
Fazit 17: Jedes Jahr wieder!!
Dienstag, 29. April 2008
Liebe Leute!
Gerne hätte ich euch mehr über mein ausgedehntes Wochenende erzählt, leider reicht die Zeit nicht (Tasche muss ich packen, morgen geht's nach Frankreich).
Also hier eine Kurzfassung:
Mittwoch: abends Wasen, vier Stunden, pro Stunde ein Maß, dazu eins vom Kellner auf die Hose bekommen, gute Ausbeute!
Donnerstag: Kater, Jiaozi gemacht, Nestflucht in der Schräglage, letzter Bus, gute Ausbeute!
Freitag: Chinesisch-Tutorium, abends mit Asma und Yijun und Spaniern Jiaozi und tunesisch gegessen, danach Spacenight von der Uni, gute Ausbeute!
Samstag: erwacht um neun, erstes Bier um zehn, mit Jakob nach Karlsruhe, viele Gespräche mit Polizei und Ordnern gehabt, gutes Spiel, gutes Bier, gute Ausbeute!
Sonntag: Erwacht, Fußball gespielt, Chinesisch gelernt, Ausbeute gering, aber ausreichend!
Montag: Vorlesungen, gelernt, Ausbeute!?
Dienstag: Fotos im Benz-Museum gemacht (im Rahmen des Repro-Praktikums), Chinesisch-Prüfung (schlechter, als erhofft), Wagen holen, einkaufen mit der Maria, Blog schreiben, duschen, Tasche packen, schlafen, Ausbeute ungewiss!
Ich trinke schon seit 74 Stunden kein Bier mehr. Stark.
Bis Montag.
Euer ich.
Also hier eine Kurzfassung:
Mittwoch: abends Wasen, vier Stunden, pro Stunde ein Maß, dazu eins vom Kellner auf die Hose bekommen, gute Ausbeute!
Donnerstag: Kater, Jiaozi gemacht, Nestflucht in der Schräglage, letzter Bus, gute Ausbeute!
Freitag: Chinesisch-Tutorium, abends mit Asma und Yijun und Spaniern Jiaozi und tunesisch gegessen, danach Spacenight von der Uni, gute Ausbeute!
Samstag: erwacht um neun, erstes Bier um zehn, mit Jakob nach Karlsruhe, viele Gespräche mit Polizei und Ordnern gehabt, gutes Spiel, gutes Bier, gute Ausbeute!
Sonntag: Erwacht, Fußball gespielt, Chinesisch gelernt, Ausbeute gering, aber ausreichend!
Montag: Vorlesungen, gelernt, Ausbeute!?
Dienstag: Fotos im Benz-Museum gemacht (im Rahmen des Repro-Praktikums), Chinesisch-Prüfung (schlechter, als erhofft), Wagen holen, einkaufen mit der Maria, Blog schreiben, duschen, Tasche packen, schlafen, Ausbeute ungewiss!
Ich trinke schon seit 74 Stunden kein Bier mehr. Stark.
Bis Montag.
Euer ich.
Dienstag, 22. April 2008
Jubiläum
Jippieheyyeahhurrasupergeiltoll
oeRque sein Blog feiert Jubiläum. Dies ist mein 100. (in Worten: hundertster) Beitrag.
Genug gefeiert.
Hab ich in den letzten Wochen schon oft genug getan. Zumindest die Wochenenden begannen stets am Donnerstagabend. Letzten Donnerstag, wie gesagt, Kükenfest. Freitag neben Luke erwacht, Chinesisch gehabt, ausgeruht. Danach zu Jie und Jing, unserem chinesischen Pärchen. Sie luden zum Jiaozi-Essen (chinesische Maultaschen, selbstgemacht, ich hab voll mit angepackt..). Vorbereitung 1,5 Stunden, aber die haben sich gelohnt. Richtig geil. Als krönenden Abschluss gab es Eis, gegessen mit Stäbchen. Gegen halb elf oder so war ich aber schon wieder zuhause. Alleine. Und etwas müde. Aber das kann doch noch nicht der Freitagabend gewesen sein. Also schleunigst rumgefragt und in Christian und Ulf interessierte Leidensgenossen gefunden, dazu die passende Location; Das Unithekle ca. 150 Meter von mir entfernt. Auf ein Bierchen, klar. Leider dauerte dieses Bierchen wohl etwas.. gegen zwei verließ mich auch noch Ulf, anscheinend recht mitgenommen, nachdem Christian schon vorher mit zwei Damen zum Pokern gegangen war. Es half ja nichts, mich zog es also auch zu besagten Damen, ich zockte alle in ein paar Runden ab und wollte nach Hause, denn für Samstag waren große Pläne geschmiedet. Den Weg ins Bett fand ich allerdings erst über Umwege. Erst noch ins Unithekle, es gab ja noch Licht und Bier, auch wenn ich kein Geld hatte, dann ins Wohnheim um halb sechs. Im Keller gab's noch Stimmen, also fand ich mich kurz darauf bei Belal im Zimmer zum Fifa spielen wieder. Nach zwei Partien, eine gnadenlos gewonnen, die andere gnadenlos verloren, saß ich schwupps in meinem Zimmer bei lauter Musik (wenn's hell ist, darf ich doch die Musik aufdrehen, oder?). War irgendwie langweilig, also klingelte 650 km weiter nördlich bei einem einsamen Wandersmann das Telefon. Torben kam also just aus dem Stubu und war irgendwo in Brinkum um dort im Auto zu pennen. Schön. Ich war beruhigt und konnte endlich schlafen, um sieben.
Zwölf Uhr wach, Jakob angerufen. Unser großer Plan war es nämlich, den ganzen Tag zu grillen und vielleicht, aber nur vielleicht ein Bier dabei zu trinken. Eigentlich wollten wir nämlich über's Studium reden.
Nun gut, wir gingen schleunigst ins Kaufland, kauften restliches Grillgut, ein paar Fässchen und schon ging's los. War lecker, nur etwas kalt. Wir wurden immer mehr, schauten abends das Pokalfinale und feierten irgendwas. Mit Musik. War einigen wohl zu laut, somit kam die fucking Wohnheim-Security. Tolle Macker, wollen uns 120 Euro abknüpfen, weil ich weiß nicht mehr, wahrscheinlich weil bei Jakob sein südländisches Temperament durchdrang. Seitdem weiß ich also, dass man am Samstagabend um halb zwölf doch bitte zu schlafen hat. Ich machte mich recht früh gegen eins als einer der letzten auf den Weg nach Hause, wollte noch einen Film gucken.
Sonntag war dann endlich mal ruhiger. Nach dem Mittagessen habe ich an meinen Berichten geschrieben. Ich habe insgesamt genau so viel geschrieben, wie im Absatz hier drüber. Meisterlesitung. Ein Anruf befreite mich aus der puren Demotivation.. Es war anscheinend noch Fleisch übrig geblieben (nachdem meine 12 Steaks eigentlich alle weggegangen waren - Luke ist nämlich noch gekommen ;-) ). Also gut, gegrillt wurde noch kurz, aber nicht viel. Wegen nur einmal am Tag warm essen.
Danach habe ich abermals Fußball gespielt und es wird immer besser. Zumindest vom Knie. Nicht von meinen fußballerischen Fähigkeiten. Ich konnte sogar in den Boden treten, ohne, dass was passierte.
Das war also mein Wochenende. Montag war spannend. Digitaldruck-Praktikum. Da bin ich für's Kaffeekochen und ~trinken zuständig.
Heute war auch schön.
Muss schlafen.
Und ich habe Post.
oeRque
Ps.: Meinen Lippen geht es besser!
Ps2.: Der Mirbach hat seine Schuhe wieder! Sie standen aufmal unter dem Zettel.
Ps3.: Man ist mir bei meinem Plan zuvorgekommen. Die Eichhörnchen lassen sich schon seit langem nicht mehr blicken. Echt traurig. Sie waren noch gar nicht richtig fett.
Ps4.: Christof hat weder gekocht, noch sich blicken lassen.
oeRque sein Blog feiert Jubiläum. Dies ist mein 100. (in Worten: hundertster) Beitrag.
Genug gefeiert.
Hab ich in den letzten Wochen schon oft genug getan. Zumindest die Wochenenden begannen stets am Donnerstagabend. Letzten Donnerstag, wie gesagt, Kükenfest. Freitag neben Luke erwacht, Chinesisch gehabt, ausgeruht. Danach zu Jie und Jing, unserem chinesischen Pärchen. Sie luden zum Jiaozi-Essen (chinesische Maultaschen, selbstgemacht, ich hab voll mit angepackt..). Vorbereitung 1,5 Stunden, aber die haben sich gelohnt. Richtig geil. Als krönenden Abschluss gab es Eis, gegessen mit Stäbchen. Gegen halb elf oder so war ich aber schon wieder zuhause. Alleine. Und etwas müde. Aber das kann doch noch nicht der Freitagabend gewesen sein. Also schleunigst rumgefragt und in Christian und Ulf interessierte Leidensgenossen gefunden, dazu die passende Location; Das Unithekle ca. 150 Meter von mir entfernt. Auf ein Bierchen, klar. Leider dauerte dieses Bierchen wohl etwas.. gegen zwei verließ mich auch noch Ulf, anscheinend recht mitgenommen, nachdem Christian schon vorher mit zwei Damen zum Pokern gegangen war. Es half ja nichts, mich zog es also auch zu besagten Damen, ich zockte alle in ein paar Runden ab und wollte nach Hause, denn für Samstag waren große Pläne geschmiedet. Den Weg ins Bett fand ich allerdings erst über Umwege. Erst noch ins Unithekle, es gab ja noch Licht und Bier, auch wenn ich kein Geld hatte, dann ins Wohnheim um halb sechs. Im Keller gab's noch Stimmen, also fand ich mich kurz darauf bei Belal im Zimmer zum Fifa spielen wieder. Nach zwei Partien, eine gnadenlos gewonnen, die andere gnadenlos verloren, saß ich schwupps in meinem Zimmer bei lauter Musik (wenn's hell ist, darf ich doch die Musik aufdrehen, oder?). War irgendwie langweilig, also klingelte 650 km weiter nördlich bei einem einsamen Wandersmann das Telefon. Torben kam also just aus dem Stubu und war irgendwo in Brinkum um dort im Auto zu pennen. Schön. Ich war beruhigt und konnte endlich schlafen, um sieben.
Zwölf Uhr wach, Jakob angerufen. Unser großer Plan war es nämlich, den ganzen Tag zu grillen und vielleicht, aber nur vielleicht ein Bier dabei zu trinken. Eigentlich wollten wir nämlich über's Studium reden.
Nun gut, wir gingen schleunigst ins Kaufland, kauften restliches Grillgut, ein paar Fässchen und schon ging's los. War lecker, nur etwas kalt. Wir wurden immer mehr, schauten abends das Pokalfinale und feierten irgendwas. Mit Musik. War einigen wohl zu laut, somit kam die fucking Wohnheim-Security. Tolle Macker, wollen uns 120 Euro abknüpfen, weil ich weiß nicht mehr, wahrscheinlich weil bei Jakob sein südländisches Temperament durchdrang. Seitdem weiß ich also, dass man am Samstagabend um halb zwölf doch bitte zu schlafen hat. Ich machte mich recht früh gegen eins als einer der letzten auf den Weg nach Hause, wollte noch einen Film gucken.
Sonntag war dann endlich mal ruhiger. Nach dem Mittagessen habe ich an meinen Berichten geschrieben. Ich habe insgesamt genau so viel geschrieben, wie im Absatz hier drüber. Meisterlesitung. Ein Anruf befreite mich aus der puren Demotivation.. Es war anscheinend noch Fleisch übrig geblieben (nachdem meine 12 Steaks eigentlich alle weggegangen waren - Luke ist nämlich noch gekommen ;-) ). Also gut, gegrillt wurde noch kurz, aber nicht viel. Wegen nur einmal am Tag warm essen.
Danach habe ich abermals Fußball gespielt und es wird immer besser. Zumindest vom Knie. Nicht von meinen fußballerischen Fähigkeiten. Ich konnte sogar in den Boden treten, ohne, dass was passierte.
Das war also mein Wochenende. Montag war spannend. Digitaldruck-Praktikum. Da bin ich für's Kaffeekochen und ~trinken zuständig.
Heute war auch schön.
Muss schlafen.
Und ich habe Post.
oeRque
Ps.: Meinen Lippen geht es besser!
Ps2.: Der Mirbach hat seine Schuhe wieder! Sie standen aufmal unter dem Zettel.
Ps3.: Man ist mir bei meinem Plan zuvorgekommen. Die Eichhörnchen lassen sich schon seit langem nicht mehr blicken. Echt traurig. Sie waren noch gar nicht richtig fett.
Ps4.: Christof hat weder gekocht, noch sich blicken lassen.
Freitag, 18. April 2008
Wer hat Mirbachs Schuhe gesehen?
Es kann doch nicht wahr sein! Wieder ein Diebstahl der dreistesten Sorte in der Partyküchen-Etage. Letzte Nacht wurden dem guten Herrn Mirbach einfach seine rot-weißen Schuhe geklaut. Die Schuhe, die seit zwei Jahren nachtnächtlich vor der Türe stehen, in einem Flur, dessen Tür stets geschlossen bleibt.
Was sind das für fiese Verbrecher!? Ich meine, was hat man davon, Schuhe zu kaufen, die schon Mirbachs ganz eigenen Geruch angenommen haben?
Nun gut, im Flure hängt wieder ein Zettel, wie schon nach meinem Matratzengesuche.
Kommen wir lieber zu etwas erfreulicherem. Gestern war S-Bar-Party, die legendäre. Es war sehr schön, denn endlich kamen auch die letzten Mitbewohner aus ihren Löchern. Der gute Christof versprach, Montag für uns zu kochen. Allerdings erzählte er uns kurz vorher, dass er eigentlich ein miserabler Koch ist. Somit bleibt mir die Hoffnung, dass er es bis Montag vergessen hat. Und die wunderbare Maria aus Jena war auch da. Auch sie versprach ab jetzt artig die Küche aufzusuchen.
Der Luke hat dann bei mir gepennt, weil um viere keine Busse mehr fuhren. Wir speisten noch Pizza und dann ging's in die Heia. Nach einem ausgedehnten Frühstück (alles ging gut rein) besuchten wir das Chinesisch-Tutorium. Zu BWL vorher reichte es nicht. Mal wieder.
Die Eichhörnchen-Familie hat heute ersten Ausgang gemacht. Drei Junge gibt es zu bestaunen.
Gleich fahr ich ins Kaufland und kauf Erdnüsse, mit denen ich eine Spur bis in mein Zimmer lege.
Morgen wird gegrillt.
Was sind das für fiese Verbrecher!? Ich meine, was hat man davon, Schuhe zu kaufen, die schon Mirbachs ganz eigenen Geruch angenommen haben?
Nun gut, im Flure hängt wieder ein Zettel, wie schon nach meinem Matratzengesuche.
Kommen wir lieber zu etwas erfreulicherem. Gestern war S-Bar-Party, die legendäre. Es war sehr schön, denn endlich kamen auch die letzten Mitbewohner aus ihren Löchern. Der gute Christof versprach, Montag für uns zu kochen. Allerdings erzählte er uns kurz vorher, dass er eigentlich ein miserabler Koch ist. Somit bleibt mir die Hoffnung, dass er es bis Montag vergessen hat. Und die wunderbare Maria aus Jena war auch da. Auch sie versprach ab jetzt artig die Küche aufzusuchen.
Der Luke hat dann bei mir gepennt, weil um viere keine Busse mehr fuhren. Wir speisten noch Pizza und dann ging's in die Heia. Nach einem ausgedehnten Frühstück (alles ging gut rein) besuchten wir das Chinesisch-Tutorium. Zu BWL vorher reichte es nicht. Mal wieder.
Die Eichhörnchen-Familie hat heute ersten Ausgang gemacht. Drei Junge gibt es zu bestaunen.
Gleich fahr ich ins Kaufland und kauf Erdnüsse, mit denen ich eine Spur bis in mein Zimmer lege.
Morgen wird gegrillt.
Dienstag, 15. April 2008
ohh neeeiiiin wie süüüüüüüß!
Nach einem anstrengenden HdM-Tag ohne Mittagspause komme ich endlich in meine Bude zurück und sogleich wird meine Stimmung wieder aufgehellt:
Das Eichhörnchen, das sowieso schon so putzig war, aus dem Baum gegenüber, hat jetzt endlich Junge bekommen. Und die sind noch viel putziger und süßer und turnen heute das erste Mal auf den sich im Winde wiegenden Ästen rum.
Sobald ich sie gefangen habe, werde ich euch Fotos zukommen lassen!
Das Eichhörnchen, das sowieso schon so putzig war, aus dem Baum gegenüber, hat jetzt endlich Junge bekommen. Und die sind noch viel putziger und süßer und turnen heute das erste Mal auf den sich im Winde wiegenden Ästen rum.
Sobald ich sie gefangen habe, werde ich euch Fotos zukommen lassen!
Sonntag, 13. April 2008
Wochenende
Es ist Sonntagabend, abermals ist ein Wochenende vergangen (überhaupt vergeht die Zeit viel schneller, je älter man wird, glaube ich) und was bleibt ist die Erkenntnis, dass man eigentlich wieder nicht das geschafft hatte, was man sich vorgenommen hat, dafür aber eine ganze Menge Spaß!
Das Schwesterle war zu Besuch, von Donnerstag bis Samstag. Donnerstag waren wir nach einem Großeinkauf (man muss es ausnutzen, dass viele Kästen Bier in das Auto passen) in der Wunderbar aufm Campus. Während ich mich voll unter Kontrolle hatte, stürzte Mel tief, jedoch nicht ganz ab. Dennoch verbrachte sie den Freitag mit viel Schlaf, bevor es abends auf einen Geburtstag ging. Geburtstagskind kannte ich nicht, eine Einladung war also auch mitnichten ausgesprochen. Aber das muss auch nicht, finde ich, weil ich ja eigentlich n cooler Typ bin! Mein Bier habe ich auch selber mitgebracht.
Mel reiste Samstagmittag ab. Ich begab mich anschließend abermals alleine in die Carambolage, der Sportsbar meines Vertrauens, genoss ein tolles Fußballspiel mit vielen Toren gegen eine Mannschaft, die ich überhaupt nicht mag, dazu etwas Weizen und eins der köstlichen Baguettes.
Anschließend Frühlingswasen, Bierzelt, Maßkrug. Die übrige Kundschaft schockierte und amüsierte mich zugleich. Selten so viele abgestürzte, in ihrem Erbrochenen dahinvegetierende Menschen auf einmal gesehen, ebenso viele wurden von der Polizei abgeführt und dass die Skinhead-Connection auch irgendwann das Zelt verlassen musste war auch schön.
Ich war da übrigens mit dem Ben, Leander, Stefan und dessen Schwestern. Gerächt habe ich mich übrigens nicht.
Nachdem die Halunken irgendwann zu fertig waren und nach Hause wollten bin ich noch in eine Disco gegangen mit Erasmus-Freunden.
Heute erwachte ich, weil mein Vater nicht weiß, dass jeder Student am Sonntag um 12 Uhr noch am Schlummern ist. Anschließend das Übliche: Man plant, was man jetzt sinnvolles macht, kann sich aber nicht entscheiden, womit man anfangen soll. Und dann kommt irgendwann der Vorschlag, Fußball spielen zu gehen. Gut, ich weiß, dass ich das eigentlich nicht darf, aber die Zweifel wurden durch das Gefühl, nichts langweiliges machen zu müssen, vollkommen verdrängt. Und siehe da: Mein Knie hielt. Genau wie die ebenso lädierten Kniegelenke von Stefan und Max. Wir waren also eine Krüppelmannschaft, aber wir konnten gut Paroli bieten.
Richtig abgefahren.
Jetzt bin ich sehr müde und will schlafen, aber der Umut lockt noch mit Bier in der Küche.
Hab euch lieb!
Das Schwesterle war zu Besuch, von Donnerstag bis Samstag. Donnerstag waren wir nach einem Großeinkauf (man muss es ausnutzen, dass viele Kästen Bier in das Auto passen) in der Wunderbar aufm Campus. Während ich mich voll unter Kontrolle hatte, stürzte Mel tief, jedoch nicht ganz ab. Dennoch verbrachte sie den Freitag mit viel Schlaf, bevor es abends auf einen Geburtstag ging. Geburtstagskind kannte ich nicht, eine Einladung war also auch mitnichten ausgesprochen. Aber das muss auch nicht, finde ich, weil ich ja eigentlich n cooler Typ bin! Mein Bier habe ich auch selber mitgebracht.
Mel reiste Samstagmittag ab. Ich begab mich anschließend abermals alleine in die Carambolage, der Sportsbar meines Vertrauens, genoss ein tolles Fußballspiel mit vielen Toren gegen eine Mannschaft, die ich überhaupt nicht mag, dazu etwas Weizen und eins der köstlichen Baguettes.
Anschließend Frühlingswasen, Bierzelt, Maßkrug. Die übrige Kundschaft schockierte und amüsierte mich zugleich. Selten so viele abgestürzte, in ihrem Erbrochenen dahinvegetierende Menschen auf einmal gesehen, ebenso viele wurden von der Polizei abgeführt und dass die Skinhead-Connection auch irgendwann das Zelt verlassen musste war auch schön.
Ich war da übrigens mit dem Ben, Leander, Stefan und dessen Schwestern. Gerächt habe ich mich übrigens nicht.
Nachdem die Halunken irgendwann zu fertig waren und nach Hause wollten bin ich noch in eine Disco gegangen mit Erasmus-Freunden.
Heute erwachte ich, weil mein Vater nicht weiß, dass jeder Student am Sonntag um 12 Uhr noch am Schlummern ist. Anschließend das Übliche: Man plant, was man jetzt sinnvolles macht, kann sich aber nicht entscheiden, womit man anfangen soll. Und dann kommt irgendwann der Vorschlag, Fußball spielen zu gehen. Gut, ich weiß, dass ich das eigentlich nicht darf, aber die Zweifel wurden durch das Gefühl, nichts langweiliges machen zu müssen, vollkommen verdrängt. Und siehe da: Mein Knie hielt. Genau wie die ebenso lädierten Kniegelenke von Stefan und Max. Wir waren also eine Krüppelmannschaft, aber wir konnten gut Paroli bieten.
Richtig abgefahren.
Jetzt bin ich sehr müde und will schlafen, aber der Umut lockt noch mit Bier in der Küche.
Hab euch lieb!
Freitag, 11. April 2008
Sonntag, 6. April 2008
Aprilwetter und dergleichen
War vor genau einer Woche schon Sommer, ist heute wieder Winter eingekehrt, es schneit (auch wenn nichts liegen bleibt). Ich habe meinen ausländischen Mitbewohnern also nicht zu viel versprochen.
Auch, dass ich einen tollen Studiengang belege, konnte ich eindrucksvoll beweisen. So stand am Donnerstag-Abend Fim gucken im CtP-Labor an und am Freitag gingen wir mit unserer chinesischen Professorin sehr sehr gut Chinesisch essen. Das Mittagsbuffett in der Woche kostet nur 7 Euro und geht von 13:00 bis 17:00 Uhr. Für jeden einzelnen Euro habe ich mir einen Teller gegönnt, was mich sehr schlauchte. So habe ich am Freitagabend einfach mal nichts gemacht, sowas soll es auch geben.
Gestern ging es am Nachmittag alleine in die Sportsbar meines Vertrauen. Ich hatte dieses Bedürfnis, weil ich in den letzten Wochen die Werder-Spiele nur noch im Radio mitverfolgt hatte. Umso schöner, dass wir mal wieder gewonnen haben.
Abends ging es erst zur Nadine, dann in die Schräglage, dann zur Bushaltestelle, um den Bus zu verpassen, dann wieder in die Schräglage und anschließend abermals zur Bushaltestelle, diesmal erfolgreich.
Eigentlich alles recht unspektakulär.
Auch, dass ich einen tollen Studiengang belege, konnte ich eindrucksvoll beweisen. So stand am Donnerstag-Abend Fim gucken im CtP-Labor an und am Freitag gingen wir mit unserer chinesischen Professorin sehr sehr gut Chinesisch essen. Das Mittagsbuffett in der Woche kostet nur 7 Euro und geht von 13:00 bis 17:00 Uhr. Für jeden einzelnen Euro habe ich mir einen Teller gegönnt, was mich sehr schlauchte. So habe ich am Freitagabend einfach mal nichts gemacht, sowas soll es auch geben.
Gestern ging es am Nachmittag alleine in die Sportsbar meines Vertrauen. Ich hatte dieses Bedürfnis, weil ich in den letzten Wochen die Werder-Spiele nur noch im Radio mitverfolgt hatte. Umso schöner, dass wir mal wieder gewonnen haben.
Abends ging es erst zur Nadine, dann in die Schräglage, dann zur Bushaltestelle, um den Bus zu verpassen, dann wieder in die Schräglage und anschließend abermals zur Bushaltestelle, diesmal erfolgreich.
Eigentlich alles recht unspektakulär.
Donnerstag, 3. April 2008
Es stinkt zum Himmel!
Ich weiß jetzt, warum meine Matratze verschwunden war! Es war pures Mitleid und zu meinem eigenen Schutze. Was sich nämlich zur Zeit in unserem Flur rumtreibt ist ein Gestank sondergleichen, ein Furz des Teufels, um es mal so auszudrücken.
Meine singapurianische Nachbarin hat nämlich jetzt ihre Klamotten gewaschen. So weit, so gut. Aber in Singapur fügt man dem vielleicht wohlriechendem Waschmittel noch etwas Patchouli hinzu. Dieses Patchouli versprüht einen Duft, sodass Insekten das Weite suchen und sich nicht in der Kleidung einnisten. Seit heute zähle ich mich also zu den Insekten.
Denn die weitere Nebenwirkung, so lautet es im Internet, ist, dass es auf Leute, die den Geruch "mögen", wie ein Aphrodisiakum wirkt.
Man darf der Dame also gar nicht böse sein - sie steht halt voll auf mich und das ist ihr natürliches Balzverhalten. Sie weiß es einfach nicht besser.
Jetzt weiß ich allerdings nicht, was ich machen soll; Ignoriere ich den Gestank, dann wird er vielleicht stärker, weil er noch nicht "wirkt". Steige ich drauf ein, denkt sie, ich steh drauf und der Gestank wird auch schlimmer. Ein verfluchter Teufelskreis. Sollte ich ihr sagen, dass es nur stinkt und nicht gut riecht? Dann fühlt sie sich vielleicht gekränkt (es könnte schließlich ihr ganz persönlicher Körperduft sein) und reist ab und das dient irgendwie nicht der Völkerverständigung.
Ich hab mir jetzt also erstmal vom Mirbach ne Pulle Febréze mitbringen lassen, die rettet mich vorerst.
Habt ihr weitere Tipps?
Meine singapurianische Nachbarin hat nämlich jetzt ihre Klamotten gewaschen. So weit, so gut. Aber in Singapur fügt man dem vielleicht wohlriechendem Waschmittel noch etwas Patchouli hinzu. Dieses Patchouli versprüht einen Duft, sodass Insekten das Weite suchen und sich nicht in der Kleidung einnisten. Seit heute zähle ich mich also zu den Insekten.
Denn die weitere Nebenwirkung, so lautet es im Internet, ist, dass es auf Leute, die den Geruch "mögen", wie ein Aphrodisiakum wirkt.
Man darf der Dame also gar nicht böse sein - sie steht halt voll auf mich und das ist ihr natürliches Balzverhalten. Sie weiß es einfach nicht besser.
Jetzt weiß ich allerdings nicht, was ich machen soll; Ignoriere ich den Gestank, dann wird er vielleicht stärker, weil er noch nicht "wirkt". Steige ich drauf ein, denkt sie, ich steh drauf und der Gestank wird auch schlimmer. Ein verfluchter Teufelskreis. Sollte ich ihr sagen, dass es nur stinkt und nicht gut riecht? Dann fühlt sie sich vielleicht gekränkt (es könnte schließlich ihr ganz persönlicher Körperduft sein) und reist ab und das dient irgendwie nicht der Völkerverständigung.
Ich hab mir jetzt also erstmal vom Mirbach ne Pulle Febréze mitbringen lassen, die rettet mich vorerst.
Habt ihr weitere Tipps?
Dienstag, 1. April 2008
Montag, 31. März 2008
Multimedial
Heute durften wir im Digitaldruck (technologisches Praktikum) eigene Bilder in DIN A3 ausdrucken. Das wurde natürlich genutzt. Während die Brit Reinecke-Playboy-Reihe in meinem Besitz bleibt, habe ich folgendes Bild in der Küche aufgehängt:

Da der Titel "Multimedial" lautet, füge ich hier auch noch mein momentanes absolutes Lieblingslied an. Es handelt sich um bewegte Bilder und Ton!
Tolles Lied!
Und anstatt in der freien Mittagspause Chinesisch zu lernen, habe ich heute abermals die Küche auf Vordermann gebracht. Kommt bei den Mädels bestimmt gut an, bei meiner Chinesisch-Professorin aber wohl nicht.
Großer Mist!

Da der Titel "Multimedial" lautet, füge ich hier auch noch mein momentanes absolutes Lieblingslied an. Es handelt sich um bewegte Bilder und Ton!
Tolles Lied!
Und anstatt in der freien Mittagspause Chinesisch zu lernen, habe ich heute abermals die Küche auf Vordermann gebracht. Kommt bei den Mädels bestimmt gut an, bei meiner Chinesisch-Professorin aber wohl nicht.
Großer Mist!
Sonntag, 30. März 2008
Tipp des Tages
Ich kann jedem nur raten, morgens noch vorm Frühstück einen Topf mit Salzkartoffeln aufzusetzen. Diese kocht man, bis sie gar sind. Anschließend stellt man sie irgendwo hin, erledigt seine Arbeit und wird am Abend jedes Tages sich selbst sehr dankbar sein, weil man, mit einem Salzstreuer bewaffnet, immer wieder mal eine wegmümmeln kann.
Und dieses Gefühl ist einfach großartig!
Und dieses Gefühl ist einfach großartig!
Samstag, 29. März 2008
von Matratzen und anderen wichtigen Dingen
Es geht wieder los - abermals lebe ich in Angst, meine Damen und Herren! Diesmal sind es nicht harmlose Anrufe aus anatolischen Ländern, keine Schrammen im Fußboden, eingraviert durch einen illegalen Kühlschrank, die den Hausmeister auf die Fährte bringen könnte, nein, es wurde auch nicht nur ein Topf geklaut oder draußen Lärm gemacht in der Nacht, es ist viel schlimmer.
Über Ostern wurde doch tatsächlich meine Matratze vom Flur geklaut. Meine Ausweichmatratze, die ich immer dem Mirbach für seine Freundin leihen muss. Jetzt sieht es wohl so aus, dass ich immer auf dem Lattenrost (bequeme, vollflächige Spanholzplatte) pennen muss, wenn sie herkommt. Ich sollte den Mirbach überreden, Schluss zu machen. Meine schöne Matratze stand zwei Wochen lang im Flur vor meiner Türe, weil ich zu faul war, sie ins Zimmer zu tragen. Genug Zeit für diese kriminellen "Menschen", ihre Pläne zu machen und dann zuzuschlagen, wenn ich nichts dagegen machen kann.
Ich hoffe, meine Angst ist euch verständlich. Denn wer eine Matratze vom Flure klaut, der schreckt auch vor Mord nicht zurück!!
Die einzige Hoffnung, die ich habe, ist, dass es nur sich nur um ein Versehen handelt. Für diesen Fall habe ich einen Zettel in den Flur geklebt, auf dem auf 7 Sprachen die sinnvolle Frage "Wo ist meine Matratze" zu lesen ist.
Gemeldet hat sich noch keiner.
Nun, da ich mich nicht mehr gerne im Ghetto "Campus" aufhalte, verständlicherweise, verbringe ich die Tage hauptsächlich in der HdM, die Abende und Nächte auf irgendwelchen Partys. Ich komme immer erst dann wieder, wenn ich mir genug Mut angesoffen habe.
Donnerstag ging es in die Schräglage, Nestflucht war angesagt. War wohl die einzige Disco, die für den Tag Werbung gemacht hatte, denn es war voll wie ich später auch. Und vor allem waren nur HdM-Leute da. Für den Rücktransport wurde ein Shuttle-Bus eingerichtet. Und der war deluxe. Richtig schön mit einer Mieze, die noch Bier verkaufte. Hätte auch der Bus vom VFB sein können.
Nun gut, gestern war Chinesisch dann eine Herausforderung, die ich aber glorreich bewältigte. Abermals wurde ich als Musterschüler bezeichnet, weil ich ein angeblich schweres Zeichen konnte und gefragt, ob ich früher in der Schule nur 1en geschrieben hab. Hach, damit prahl ich gerne.
Abends ging's zur Antrittskneipe der Grafia, danach auf die Bratzen-Party von Malte. Anschließend gab es lecker Fisch bei Max, Stefan und Ben in der Küche. Heute tut es mir übrigens leid, dass wir ihren chinesischen Mitbewohner mobbten und seine Zimmertür verbarrikadierten.
Und heute geht es weiter - meine (bereits oft erwähnte) Panamanesin hat heute Geburtstag und mich gefragt, ob ich nicht auch in die Partyküche kommen wollte. Da geh ich also gleich hin mit ner schönen Flasche Sangiovese. Vorher lerne ich aber noch Spanisch via Youtube-eLearning-Videos. Thema heute: Sexualidad.
Ich kann jetzt schonmal sagen, dass es in San Francisco eine große homosexuelle Gemeinschaft gibt. Wenn das also mal nichts wird.
Über Ostern wurde doch tatsächlich meine Matratze vom Flur geklaut. Meine Ausweichmatratze, die ich immer dem Mirbach für seine Freundin leihen muss. Jetzt sieht es wohl so aus, dass ich immer auf dem Lattenrost (bequeme, vollflächige Spanholzplatte) pennen muss, wenn sie herkommt. Ich sollte den Mirbach überreden, Schluss zu machen. Meine schöne Matratze stand zwei Wochen lang im Flur vor meiner Türe, weil ich zu faul war, sie ins Zimmer zu tragen. Genug Zeit für diese kriminellen "Menschen", ihre Pläne zu machen und dann zuzuschlagen, wenn ich nichts dagegen machen kann.
Ich hoffe, meine Angst ist euch verständlich. Denn wer eine Matratze vom Flure klaut, der schreckt auch vor Mord nicht zurück!!
Die einzige Hoffnung, die ich habe, ist, dass es nur sich nur um ein Versehen handelt. Für diesen Fall habe ich einen Zettel in den Flur geklebt, auf dem auf 7 Sprachen die sinnvolle Frage "Wo ist meine Matratze" zu lesen ist.
Gemeldet hat sich noch keiner.
Nun, da ich mich nicht mehr gerne im Ghetto "Campus" aufhalte, verständlicherweise, verbringe ich die Tage hauptsächlich in der HdM, die Abende und Nächte auf irgendwelchen Partys. Ich komme immer erst dann wieder, wenn ich mir genug Mut angesoffen habe.
Donnerstag ging es in die Schräglage, Nestflucht war angesagt. War wohl die einzige Disco, die für den Tag Werbung gemacht hatte, denn es war voll wie ich später auch. Und vor allem waren nur HdM-Leute da. Für den Rücktransport wurde ein Shuttle-Bus eingerichtet. Und der war deluxe. Richtig schön mit einer Mieze, die noch Bier verkaufte. Hätte auch der Bus vom VFB sein können.
Nun gut, gestern war Chinesisch dann eine Herausforderung, die ich aber glorreich bewältigte. Abermals wurde ich als Musterschüler bezeichnet, weil ich ein angeblich schweres Zeichen konnte und gefragt, ob ich früher in der Schule nur 1en geschrieben hab. Hach, damit prahl ich gerne.
Abends ging's zur Antrittskneipe der Grafia, danach auf die Bratzen-Party von Malte. Anschließend gab es lecker Fisch bei Max, Stefan und Ben in der Küche. Heute tut es mir übrigens leid, dass wir ihren chinesischen Mitbewohner mobbten und seine Zimmertür verbarrikadierten.
Und heute geht es weiter - meine (bereits oft erwähnte) Panamanesin hat heute Geburtstag und mich gefragt, ob ich nicht auch in die Partyküche kommen wollte. Da geh ich also gleich hin mit ner schönen Flasche Sangiovese. Vorher lerne ich aber noch Spanisch via Youtube-eLearning-Videos. Thema heute: Sexualidad.
Ich kann jetzt schonmal sagen, dass es in San Francisco eine große homosexuelle Gemeinschaft gibt. Wenn das also mal nichts wird.
Dienstag, 25. März 2008
..m..m....mord!
hallo.. es, es tut mir.. es tut mir sehr leid.
ich, ich kann nicht... ich kann nicht richtig reden, ich bin am boden.. zerstört!
am späten ... oh gott ich kann nicht mehr ... am späten sonntagabend.. da habe ich den Osterhasen.. ICH HABE IHN ÜBERFAHREN!
ich, ich kann nicht... ich kann nicht richtig reden, ich bin am boden.. zerstört!
am späten ... oh gott ich kann nicht mehr ... am späten sonntagabend.. da habe ich den Osterhasen.. ICH HABE IHN ÜBERFAHREN!
Mittwoch, 19. März 2008
Hola!
Ich habe meine Meinung geändert und den Panamanesinnen, von denen die eine eigentlich ne Kolumbianerin ist, ausdrücklich Asyl gewehrt. Ich denke, sie werden sich in Kürze in mich verlieben.
Nachdem ich Freitag schon einmal joggen war, habe ich es heute abermals getan. Sieben Runden, diesmal ohne Pause und Hin- und Rückweg. Dann hatte ich Hunger. Aber Knie meckert kein bisschen. War außerdem sehr nettes Wetter. Ziemlich kalt, dazu Schneefall, aber auch die ganze Zeit Sonne.
In dieser Woche saß ich exakt einmal in einer "richtigen" Vorlesung (also eine, in der man nur sitzt und zuhört und mitschreibt - zum Teil recht langweilig). Der Rest war bisher immer praxisnah. Ich bin zwar immer noch sehr lange in der HdM, aber die Zeit vergeht viel schneller.
Gleich geht es schon wieder zum nächsten Projekt, wird was ganz spannendes!
In diesem Sinne:
Hasta luego
Nachdem ich Freitag schon einmal joggen war, habe ich es heute abermals getan. Sieben Runden, diesmal ohne Pause und Hin- und Rückweg. Dann hatte ich Hunger. Aber Knie meckert kein bisschen. War außerdem sehr nettes Wetter. Ziemlich kalt, dazu Schneefall, aber auch die ganze Zeit Sonne.
In dieser Woche saß ich exakt einmal in einer "richtigen" Vorlesung (also eine, in der man nur sitzt und zuhört und mitschreibt - zum Teil recht langweilig). Der Rest war bisher immer praxisnah. Ich bin zwar immer noch sehr lange in der HdM, aber die Zeit vergeht viel schneller.
Gleich geht es schon wieder zum nächsten Projekt, wird was ganz spannendes!
In diesem Sinne:
Hasta luego
Sonntag, 16. März 2008
diese Panamanesen
Da wollte ich gerade mal den Müll rausbringen, weil der Mirbach das vergessen hat (natürlich nur aus Versehen. Ich will ihm da gar nicht unterstellen, dass er das vergessen hat, weil wir keine Müllbeutel mehr haben, oder weil ihm die Säcke zu schwer wurden, nachdem er seinen Zimmermüll noch reingefüllt hat), naja, ich habe auf jeden Fall den Müll rausgebracht und dann ist unsere Küche doch glatt von vier fremden Leuten besetzt, einem komischen Kauz und drei feine Damen, Panamanesinnen. Sie kochen da einfach drin. Die eine wohnt weiter oben, hat da aber kein freies Kühlschrankfach gefunden und jetzt nutzt sie halt unsere. Wenn die nicht so verdammt hübsch wären, hätte ich die schon längst rausgeschmissen. Vielleicht sollte ich einfach ne Gegenleistung fordern, die können nämlich recht gut kochen, glaube ich.
Nun gut. Gestern war ich in Kirchheim, Max feierte Geburtstag und somit durfte ich Führer der ersten Rally-Gruppe sein. Es ging einen Berg hoch und wieder runter mit Rätseln und Drachen und Schätzen. War ganz schön anstrengend in Halbschuhen ohne Profil auf matschigem Boden, abends war ich zumindest ziemlich müde. Meine nächste Großinvestition wird dann wohl für Wanderschuhe draufgehen.
Abends war ich erst beim Jakob, grillen, dann in der Stadt, Schräglage, dann bin ich ausgerissen und noch ins 7° gegangen und dann irgendwann zurück und es war irgendwie alles sehr anstrengend.
Chronologisch betrachtet ist es nicht korrekt, dass ich jetzt von Freitag berichte, aber ich tu es trotzdem. Freitag nämlich war ich bei Yijun, meiner Chinesin, mit der ich im ersten Semester öfter mal gelernt habe, eingeladen. Und ich war bei Jakob eingeladen. Und ich war noch auf einer 50s-Motto-Party eingeladen. Normalerweise hätte ich Probleme, mich zu entscheiden, wo ich denn hingehe, aber in diesem Falle war es recht einfach. Denn die Partys fanden im Allmandring 26 a, b und c statt - Heimspiel und nur einmal umfallen und schon ist man bei der nächsten Location.
Also war ich erst bei Yijun, als einziger Deutscher. Der Rest der Gäste bestand aus Chinesen, Polen, Tunesiern und keine Ahnung was noch, also sehr international. Die Damen haben dazu sehr lecker gekocht. Um elf ging es zur nächsten Party, war prima, ich blieb bis vier.
Die erste Semesterwoche war recht komisch. Ich musste meinen Stundenplan eigentlich selber zusammenstellen, aber es kamen immer wieder Serverausfälle und Vorlesungsverschiebungen und so weiter dazwischen. Zudem fehlen noch einige Profs für interessante Vorlesungen, die ich eigentlich belegen wollte.
Bisher alles sehr kompliziert und nervig aber da muss ich wohl durch. Dafür bin ich aber in den Schwedisch-Kurs gekommen, das freut mich.
Meine Noten stehen jetzt auch alle fest.
Dreimal 3,0
Dreimal 2,3
Einmal 2,0
Einmal 1,0
und einmal fehlt dann doch noch offiziell, aber liegt wohl auch bei 1,0.
Somit habe ich alles bestanden.
Glückwunsch auch dazu!
Nun gut. Gestern war ich in Kirchheim, Max feierte Geburtstag und somit durfte ich Führer der ersten Rally-Gruppe sein. Es ging einen Berg hoch und wieder runter mit Rätseln und Drachen und Schätzen. War ganz schön anstrengend in Halbschuhen ohne Profil auf matschigem Boden, abends war ich zumindest ziemlich müde. Meine nächste Großinvestition wird dann wohl für Wanderschuhe draufgehen.
Abends war ich erst beim Jakob, grillen, dann in der Stadt, Schräglage, dann bin ich ausgerissen und noch ins 7° gegangen und dann irgendwann zurück und es war irgendwie alles sehr anstrengend.
Chronologisch betrachtet ist es nicht korrekt, dass ich jetzt von Freitag berichte, aber ich tu es trotzdem. Freitag nämlich war ich bei Yijun, meiner Chinesin, mit der ich im ersten Semester öfter mal gelernt habe, eingeladen. Und ich war bei Jakob eingeladen. Und ich war noch auf einer 50s-Motto-Party eingeladen. Normalerweise hätte ich Probleme, mich zu entscheiden, wo ich denn hingehe, aber in diesem Falle war es recht einfach. Denn die Partys fanden im Allmandring 26 a, b und c statt - Heimspiel und nur einmal umfallen und schon ist man bei der nächsten Location.
Also war ich erst bei Yijun, als einziger Deutscher. Der Rest der Gäste bestand aus Chinesen, Polen, Tunesiern und keine Ahnung was noch, also sehr international. Die Damen haben dazu sehr lecker gekocht. Um elf ging es zur nächsten Party, war prima, ich blieb bis vier.
Die erste Semesterwoche war recht komisch. Ich musste meinen Stundenplan eigentlich selber zusammenstellen, aber es kamen immer wieder Serverausfälle und Vorlesungsverschiebungen und so weiter dazwischen. Zudem fehlen noch einige Profs für interessante Vorlesungen, die ich eigentlich belegen wollte.
Bisher alles sehr kompliziert und nervig aber da muss ich wohl durch. Dafür bin ich aber in den Schwedisch-Kurs gekommen, das freut mich.
Meine Noten stehen jetzt auch alle fest.
Dreimal 3,0
Dreimal 2,3
Einmal 2,0
Einmal 1,0
und einmal fehlt dann doch noch offiziell, aber liegt wohl auch bei 1,0.
Somit habe ich alles bestanden.
Glückwunsch auch dazu!
Dienstag, 11. März 2008
Es war so klar!
Natürlich war mir klar, dass ich heute um fünf Uhr aufwachen sollte. Und natürlich habe ich auch meinen Wecker gestellt. Und dennoch war es irgendwie klar, dass es anders kommen sollte.
Als Wecker dient jetzt schließlich wieder mein altes Handy, das noch die ein oder andere Macke mit sich trägt - wenn das Handy lautlos ist, klingelt der Wecker auch nicht. Was dann noch Krach macht, ist der Vibrationsalarm. Aber auch dieser wird deaktiviert, sobald das Handy am Ladekabel steckt. Und ja, das tat es. Und nein, natürlich beachtete ich das nicht gestern Nacht.
Somit kam es, dass fünf Uhr verging und oeRque weiter süß träumte. Es verging Viertel nach fünf und halb sechs, die nächste halbe Stunde ebenso. Um 5:50 war Treffen. Um 6:07 allerdings erwachte ich wie von der Tarantel gestochen mit einem bösen Verdacht. Ich stand schon aufrecht im Bett, als von meinem Handy ein Licht ausging, dem es zu folgen galt. Natürlich war es nicht der Wecker, sondern Hanna, die fragte, wo ich denn bleibe.
Nun gut, ne Viertel Stunde später saß ich dann im Auto und die Fahrt konnte losgehen. Zu fünft im kleinen Nissan Micra.. Wir kamen zum Glück noch pünktlich. Das heißt, nicht ganz. Wir haben kurz vorher nochmal bei MAN angerufen, wie es denn dort mit Frühstück aussähe. Hatten sie nicht. Aber zu McDonald's dürften wir auf ihre Kosten gehen. War gut.
Den Tag über beobachteten wir den Druckprozess unseres Projektes und bekamen noch ne Führung und später ein gutes Mittagessen in der Kantine. Jetzt bin ich zurück und müde, aber ich muss den Abend heute in der Küche verbringen, bis irgendwann meine neue Mitbewohnerin mal reinkommt. Ich hab sie heute schon kurz gesehen.. sie ist hübsch! Da muss man sich ja ranhalten. Jetzt müssen natürlich noch die inneren Werte zählen.
Ich halte euch auf dem Laufenden!
Als Wecker dient jetzt schließlich wieder mein altes Handy, das noch die ein oder andere Macke mit sich trägt - wenn das Handy lautlos ist, klingelt der Wecker auch nicht. Was dann noch Krach macht, ist der Vibrationsalarm. Aber auch dieser wird deaktiviert, sobald das Handy am Ladekabel steckt. Und ja, das tat es. Und nein, natürlich beachtete ich das nicht gestern Nacht.
Somit kam es, dass fünf Uhr verging und oeRque weiter süß träumte. Es verging Viertel nach fünf und halb sechs, die nächste halbe Stunde ebenso. Um 5:50 war Treffen. Um 6:07 allerdings erwachte ich wie von der Tarantel gestochen mit einem bösen Verdacht. Ich stand schon aufrecht im Bett, als von meinem Handy ein Licht ausging, dem es zu folgen galt. Natürlich war es nicht der Wecker, sondern Hanna, die fragte, wo ich denn bleibe.
Nun gut, ne Viertel Stunde später saß ich dann im Auto und die Fahrt konnte losgehen. Zu fünft im kleinen Nissan Micra.. Wir kamen zum Glück noch pünktlich. Das heißt, nicht ganz. Wir haben kurz vorher nochmal bei MAN angerufen, wie es denn dort mit Frühstück aussähe. Hatten sie nicht. Aber zu McDonald's dürften wir auf ihre Kosten gehen. War gut.
Den Tag über beobachteten wir den Druckprozess unseres Projektes und bekamen noch ne Führung und später ein gutes Mittagessen in der Kantine. Jetzt bin ich zurück und müde, aber ich muss den Abend heute in der Küche verbringen, bis irgendwann meine neue Mitbewohnerin mal reinkommt. Ich hab sie heute schon kurz gesehen.. sie ist hübsch! Da muss man sich ja ranhalten. Jetzt müssen natürlich noch die inneren Werte zählen.
Ich halte euch auf dem Laufenden!
Semesterbeginn
Seit ich letzten Donnerstag nach Stuttgart zurückgereist bin, habe ich so einiges erlebt.
Am Freitag habe ich die Bude aufgeräumt und eingekauft, etwas Chinesisch wiederholt und gegen neun endlich (mit der letzten Möglichkeit) zwei Karten für das Spiel Stuttgart - Werder ergattert (bei ebay für 25 Euro zum Sofortkaufpreis - normal wären 28 Euronen!). Eigentlich hatte ich schon vier, für mich, meinen Papa, dem Prachtbuben, meinen Onkel und mich. Aber mein Cousin, Max, wollte auch noch mit. Das spürte ich.
Dann habe ich geklärt, wen ich als sechste Person noch mitnahm. Der Gewinner war Denis, mein schwäbischer Kommilitone. Aber er würde im Werder-Block keinen Stress machen.
Und er tat es nicht, warum auch. Er freute sich ebenso wie ich über neun Tore, theoretisch alle zehn Minuten eins. Das Spiel versüßte uns das Dinkelacker und später anderes Bier bei meinem Onkel in Kirchheim / Teck, wo ich die Nacht verbrachte. Vorm Schlafengehen passierte mir leider das fucking Malheur, dass mein Handy in die Toilette fiel. Ich weiß nicht wie, aber es ist mir auch egal, denn die Hauptsache war, dass es erst nach dem Spülen passierte. Meine Kommilitoninnen nennen es übrigens "mein Handy ist in den Tee gefallen". Klar, ist ja auch naheliegender.
Am Sonntag erwachte ich dann morgens mit ein wenig Brand, aus gutem Grund durfte mein Vater zuerst duschen.
Danach flogen wir etwas mit Max' ferngesteuerten Flugzeug im Garten (und in ca 30 Nachbargärten) herum, bevor wir auf die Idee kamen, die Burg Teck zu erklimmen. Mit meinen Schuhen ohne Profil war das auch fast kein Problem, dennoch verwunderte es mich sehr, dass mein Bruder und ich oben klitschnass ankamen, während alle anderen trocken und bei bester Kondition ankamen (gut, die letzten Wochen war mein Weg auch eigentlich nur: ausdemBett-andenSchreibtisch-indasBad-andenSchreibtisch-indieKüche-andenSchreibtisch-indasBett. Deshalb sollte ich wohl etwas mehr laufen in nächster Zeit. Oder sonst mehr Sport treiben. Heute hatte ich nämlich nen ganz schönen Muskelkater im Arsch (vom Abbremsen auf rutschigem Grund bergab), und mein Arsch ist groß, müsst ihr wissen - somit auch die Schmerzen. Abends brachte mich dann der Bube heim, da ich ja dachte, ich müsste frühzeitig bei der fucking FH sein zwecks Begrüßung der Kücken und Vorlesungen und Stundenplanzusammenstellung und so.
Dachte ich. Abends war natürlich die Homepage unser Hochschule der MEDIEN abermals down so dass das große Rätseln rumging, wann wir denn anfangen dürften.
Die Antwort war: um 14:15. Und wie der Zufall es so wollte, fielen danach die Vorlesungen auch aus. Nein, besser klingt es, dass sie erst nächste Woche beginnen. Um diese freie Zeit (und drohende Langeweile) zu überbrücken, trafen wir uns einfach fast als gesamter Studiengang (ich zähle DCB und DTB jetzt mal zusammen) einfach auf meinem Nachbardach zum Grillen. Und natürlich Trinken. Mein Frühstück waren also nach drei Bieren endlich zwei Steaks und acht Würstchen - ein Traum und meiner Figur, die in den letzten Wochen anscheinend leidete (schließlich nahm ich ne Menge ab) tat es wahrscheinlich auch gut.
Anschließend waren wir noch bei Hanna zum Weinverzehr (wie früher während der Prüfungsphase) und nun bin ich wieder hier, habe noch vier Stunden, bis fünfe, zu schlafen, weil es morgen früh zu MAN Roland geht zum Drucken unseres Drupa-Projektes.
Wird bestimmt cool. Leider verpasse ich dann wohl BWL. Spannendes Fach.
Leider werde ich nicht da sein.
Gutes Nächtle.
Am Freitag habe ich die Bude aufgeräumt und eingekauft, etwas Chinesisch wiederholt und gegen neun endlich (mit der letzten Möglichkeit) zwei Karten für das Spiel Stuttgart - Werder ergattert (bei ebay für 25 Euro zum Sofortkaufpreis - normal wären 28 Euronen!). Eigentlich hatte ich schon vier, für mich, meinen Papa, dem Prachtbuben, meinen Onkel und mich. Aber mein Cousin, Max, wollte auch noch mit. Das spürte ich.
Dann habe ich geklärt, wen ich als sechste Person noch mitnahm. Der Gewinner war Denis, mein schwäbischer Kommilitone. Aber er würde im Werder-Block keinen Stress machen.
Und er tat es nicht, warum auch. Er freute sich ebenso wie ich über neun Tore, theoretisch alle zehn Minuten eins. Das Spiel versüßte uns das Dinkelacker und später anderes Bier bei meinem Onkel in Kirchheim / Teck, wo ich die Nacht verbrachte. Vorm Schlafengehen passierte mir leider das fucking Malheur, dass mein Handy in die Toilette fiel. Ich weiß nicht wie, aber es ist mir auch egal, denn die Hauptsache war, dass es erst nach dem Spülen passierte. Meine Kommilitoninnen nennen es übrigens "mein Handy ist in den Tee gefallen". Klar, ist ja auch naheliegender.
Am Sonntag erwachte ich dann morgens mit ein wenig Brand, aus gutem Grund durfte mein Vater zuerst duschen.
Danach flogen wir etwas mit Max' ferngesteuerten Flugzeug im Garten (und in ca 30 Nachbargärten) herum, bevor wir auf die Idee kamen, die Burg Teck zu erklimmen. Mit meinen Schuhen ohne Profil war das auch fast kein Problem, dennoch verwunderte es mich sehr, dass mein Bruder und ich oben klitschnass ankamen, während alle anderen trocken und bei bester Kondition ankamen (gut, die letzten Wochen war mein Weg auch eigentlich nur: ausdemBett-andenSchreibtisch-indasBad-andenSchreibtisch-indieKüche-andenSchreibtisch-indasBett. Deshalb sollte ich wohl etwas mehr laufen in nächster Zeit. Oder sonst mehr Sport treiben. Heute hatte ich nämlich nen ganz schönen Muskelkater im Arsch (vom Abbremsen auf rutschigem Grund bergab), und mein Arsch ist groß, müsst ihr wissen - somit auch die Schmerzen. Abends brachte mich dann der Bube heim, da ich ja dachte, ich müsste frühzeitig bei der fucking FH sein zwecks Begrüßung der Kücken und Vorlesungen und Stundenplanzusammenstellung und so.
Dachte ich. Abends war natürlich die Homepage unser Hochschule der MEDIEN abermals down so dass das große Rätseln rumging, wann wir denn anfangen dürften.
Die Antwort war: um 14:15. Und wie der Zufall es so wollte, fielen danach die Vorlesungen auch aus. Nein, besser klingt es, dass sie erst nächste Woche beginnen. Um diese freie Zeit (und drohende Langeweile) zu überbrücken, trafen wir uns einfach fast als gesamter Studiengang (ich zähle DCB und DTB jetzt mal zusammen) einfach auf meinem Nachbardach zum Grillen. Und natürlich Trinken. Mein Frühstück waren also nach drei Bieren endlich zwei Steaks und acht Würstchen - ein Traum und meiner Figur, die in den letzten Wochen anscheinend leidete (schließlich nahm ich ne Menge ab) tat es wahrscheinlich auch gut.
Anschließend waren wir noch bei Hanna zum Weinverzehr (wie früher während der Prüfungsphase) und nun bin ich wieder hier, habe noch vier Stunden, bis fünfe, zu schlafen, weil es morgen früh zu MAN Roland geht zum Drucken unseres Drupa-Projektes.
Wird bestimmt cool. Leider verpasse ich dann wohl BWL. Spannendes Fach.
Leider werde ich nicht da sein.
Gutes Nächtle.
Donnerstag, 6. März 2008
Zurück in Stuttgart
Nachdem ich gestern noch einen ganzen Tag in der Heimat verbracht habe (mit Shoppen in Bremen, Geld verzocken im Casino...) bin ich heute leicht verspätet aufgewacht, hab meine Sachen gepackt und bin wieder nach Stuttgart gefahren. Ist schon toll, dass ich dauernd in irgendwelchen Zügen sitze, die einen fucking technischen Defekt haben.
Bei einer Stunde Verspätung habe ich natürlich meinen Anschlusszug verpasst, bin insgesamt aber doch gar nicht sooo spät angekommen. Allerdings zu spät, um noch zu Catharina, meiner Cousine, anlässlich ihres sechsten Geburtstags nach Kirchheim unter Teck zu fahren.
Stattdessen chill ich heute Abend mal in meiner Bude. Ich frage mich allerdings, wie ich in diesem Saustall gut lernen konnte. Ich muss mich schon konzentrieren, sonst brech ich mir die Füße oder hol mir Kreuzband.
Wenigstens war ich damals nicht so egoistisch und habe mir noch ein paar Bier übergelassen.
Und da muss ich sagen, das finde ich prima von mir!
Ich räum auf.
Bei einer Stunde Verspätung habe ich natürlich meinen Anschlusszug verpasst, bin insgesamt aber doch gar nicht sooo spät angekommen. Allerdings zu spät, um noch zu Catharina, meiner Cousine, anlässlich ihres sechsten Geburtstags nach Kirchheim unter Teck zu fahren.
Stattdessen chill ich heute Abend mal in meiner Bude. Ich frage mich allerdings, wie ich in diesem Saustall gut lernen konnte. Ich muss mich schon konzentrieren, sonst brech ich mir die Füße oder hol mir Kreuzband.
Wenigstens war ich damals nicht so egoistisch und habe mir noch ein paar Bier übergelassen.
Und da muss ich sagen, das finde ich prima von mir!
Ich räum auf.
Mittwoch, 5. März 2008
London
Wie berichtet, so war ich die letzten vier Tage in London und es war pretty awesome.
Tagsüber haben wir, bzw. Montag und Dienstag ich alleine, weil das Dirkle ja arbeiten musste, reingelegt, er hatte einen Fortbildungskurs, naja auf jeden Fall hab ich da alleine die Stadt besichtigt. Abends galt es, die Pubs zu erkunden. Außer wiederum Samstag, da gab's im Dirk und Ziv'schen Haus eine Party. War recht international, eigentlich kein Engländer dabei, lediglich ein Schotte, ein paar Franzosen, Südkorea, Israel und Deutschland. Damit alle pünktlich um sechs kamen, wurde für vier Uhr geladen. Gäste kamen trotzdem recht pünktlich, so dass ich gegen halb eins recht erschöpft auf der Couch eingepennt bin. Ohne Decke und Kissen unter mir (weiß auch nicht, warum mir die geklaut wurden). Um mich herum wurde weiter Party gemacht bis fünf, davon hab ich aber nicht viel mitbekommen. Nur einmal wurde ich wach, weil ich mich selber reden hörte und das war mir recht unheimlich. Muss etwas böses gewesen sein, denn alle anderen guckten mich schweigend und mit großen Augen an. Pretty cool.
An Sightseeing habe ich folgendes abgearbeitet:
London Bridge - Fergie singt nen Song darüber. Außerdem fahren da die besten U-Bahnen
Tower Bridge - Wenn ich groß bin, bastel ich mir auch so eine schöne Brücke zu meinem Schloss
Tower of London - bin ich nur rumgegangen, Eintritt war zu teuer
Shakespear Globe - war ich auch nicht drin. Aber der Shakespear war irgendwie ein hässlicher Vogel
Tate Modern - kostenloses Kunstmuseum. Hauptausstellung war ein einziger Riss, der durch eine große leere Halle ging. Abgefahren!
St. Pauls Cathedral - Stand ich kurz vor und hab Fotos von anderen Besuchern gemacht
Covent Garden - Markt mit Schaustellern und viel Kitsch.
Greenwich - eine Lebenslüge, die sich mir dort offenbarte; Es heißt nicht, wie von meinen Englisch-Lehrern angepriesen, Grienwitsch, sondern einfach nur Grännitsch. Aber ich stand auf dem Nullten Breitengrad - in echt!
London Eye, Government Houses (Big Ben), Westminster Abbey - stehen ja alle dichtgedrängt da rum, also hab ich's schnell abgearbeitet
Buckingham Palace, St. James Park, Greenpark - Parks sind recht nett, Buckingham Palace klein, die Wachen sind megastrange. Außerdem hat sich Killer-Harry mir nicht gezeigt.
Hydepark - Schön da. Ich wurde von Crazy Squirrels, Eichhörnchen, angefallen und hatte Panik.
Oxford Street - da gibt es viele tolle Einkaufsläden
Natural History Museum - da gibt es echte Dinosauria und Chi-Chi, den tollen Panda-Bären. Ausgestopft. War kostenlos.
Camden - Stadtteil, in dem die Leute crazy unterwegs sind. Wie das Viertel in Bremen oder Kreuzberg in Berlin. Die großartige Amy Winehouse findet es hier so richtig schnuckelig.
Ja, das war wohl alles.
Ansonsten bin ich viel Tube gefahren, auch mit den Bussen, hab viel Bier probiert und mir die Füße wund gelaufen.
Ryan Air ist auch ganz nett, hatte aber auf beiden Flügen Verspätung. Hin wegen des Sturms, da hatten wir wohl Gegenwind, zurück weiß ich nicht, warum. In den Fliegern gibt es keine Fernseher, kein Audio-Programm und es wird jeweils nur grob sauber gemacht. Aber für etwas mehr als ne Stunde lässt es sich gut aushalten und der Preis entschädigt für alles.
So long,
Me.
Tagsüber haben wir, bzw. Montag und Dienstag ich alleine, weil das Dirkle ja arbeiten musste, reingelegt, er hatte einen Fortbildungskurs, naja auf jeden Fall hab ich da alleine die Stadt besichtigt. Abends galt es, die Pubs zu erkunden. Außer wiederum Samstag, da gab's im Dirk und Ziv'schen Haus eine Party. War recht international, eigentlich kein Engländer dabei, lediglich ein Schotte, ein paar Franzosen, Südkorea, Israel und Deutschland. Damit alle pünktlich um sechs kamen, wurde für vier Uhr geladen. Gäste kamen trotzdem recht pünktlich, so dass ich gegen halb eins recht erschöpft auf der Couch eingepennt bin. Ohne Decke und Kissen unter mir (weiß auch nicht, warum mir die geklaut wurden). Um mich herum wurde weiter Party gemacht bis fünf, davon hab ich aber nicht viel mitbekommen. Nur einmal wurde ich wach, weil ich mich selber reden hörte und das war mir recht unheimlich. Muss etwas böses gewesen sein, denn alle anderen guckten mich schweigend und mit großen Augen an. Pretty cool.
An Sightseeing habe ich folgendes abgearbeitet:
London Bridge - Fergie singt nen Song darüber. Außerdem fahren da die besten U-Bahnen
Tower Bridge - Wenn ich groß bin, bastel ich mir auch so eine schöne Brücke zu meinem Schloss
Tower of London - bin ich nur rumgegangen, Eintritt war zu teuer
Shakespear Globe - war ich auch nicht drin. Aber der Shakespear war irgendwie ein hässlicher Vogel
Tate Modern - kostenloses Kunstmuseum. Hauptausstellung war ein einziger Riss, der durch eine große leere Halle ging. Abgefahren!
St. Pauls Cathedral - Stand ich kurz vor und hab Fotos von anderen Besuchern gemacht
Covent Garden - Markt mit Schaustellern und viel Kitsch.
Greenwich - eine Lebenslüge, die sich mir dort offenbarte; Es heißt nicht, wie von meinen Englisch-Lehrern angepriesen, Grienwitsch, sondern einfach nur Grännitsch. Aber ich stand auf dem Nullten Breitengrad - in echt!
London Eye, Government Houses (Big Ben), Westminster Abbey - stehen ja alle dichtgedrängt da rum, also hab ich's schnell abgearbeitet
Buckingham Palace, St. James Park, Greenpark - Parks sind recht nett, Buckingham Palace klein, die Wachen sind megastrange. Außerdem hat sich Killer-Harry mir nicht gezeigt.
Hydepark - Schön da. Ich wurde von Crazy Squirrels, Eichhörnchen, angefallen und hatte Panik.
Oxford Street - da gibt es viele tolle Einkaufsläden
Natural History Museum - da gibt es echte Dinosauria und Chi-Chi, den tollen Panda-Bären. Ausgestopft. War kostenlos.
Camden - Stadtteil, in dem die Leute crazy unterwegs sind. Wie das Viertel in Bremen oder Kreuzberg in Berlin. Die großartige Amy Winehouse findet es hier so richtig schnuckelig.
Ja, das war wohl alles.
Ansonsten bin ich viel Tube gefahren, auch mit den Bussen, hab viel Bier probiert und mir die Füße wund gelaufen.
Ryan Air ist auch ganz nett, hatte aber auf beiden Flügen Verspätung. Hin wegen des Sturms, da hatten wir wohl Gegenwind, zurück weiß ich nicht, warum. In den Fliegern gibt es keine Fernseher, kein Audio-Programm und es wird jeweils nur grob sauber gemacht. Aber für etwas mehr als ne Stunde lässt es sich gut aushalten und der Preis entschädigt für alles.
So long,
Me.
Back from London
Seit ca. 1,5 Stunden bin ich aus London zurück. Gelandet im Schnee. Abgefahren.
In Druckverfahren I habe ich doch tatsächlich eine 1,0 geschrieben. Stolz. Man könnte mir also eigentlich auch schon so meinen Bachelor überreichen.
Über meinen Aufenthalt werde ich morgen mehr berichten.
Nur so viel: Es ist soo much fun!
Gutes Nächtle!
In Druckverfahren I habe ich doch tatsächlich eine 1,0 geschrieben. Stolz. Man könnte mir also eigentlich auch schon so meinen Bachelor überreichen.
Über meinen Aufenthalt werde ich morgen mehr berichten.
Nur so viel: Es ist soo much fun!
Gutes Nächtle!
Montag, 25. Februar 2008
Es geht bergauf!
Nicht nur, dass ich langsam aber sicher die lästigen Viren meiner Erkältung loswerde (sie sitzen nur noch im Halse), nein, heute diagnostizierte mir der Arzt der Roland Klinik, dass ich wohl doch keinen Kreuzbandriss hätte, maximal einen winzigen Einriss des Meniskus, aber auch das könnte er nicht spüren und und da mir auch nichts weh tut, sei das zu vernachlässigen. Vielmehr fehlt es in meinem Schenkel und im Knie noch gehörig an Muskelmasse. Wenn ich die aber aufgebaut habe, so prophezeiht er mir eine glorreiche Zukunft.
Desweiteren habe ich unsere Kohlfahrt überlebt. Nun gut, war auch nicht soo schwer. Hab nur jede zweite Runde mitgetrunken, insgesamt also nicht viel. Gegen neun hab ich den Konsum ganz eingestellt, eher zufällig. Da ist nämlich schon die erste Hälfte der Gruppe gegangen. Der zweiten wollte ich mich eigentlich anschließen, um elf, aber es mangelte an Plätzen im Autowagen. Also sind Maggie und ich bis zum Ende geblieben, danach in meinen Autowagen gekrochen und haben einfach mal die Nacht darin verbracht. Hätt's mir kälter und unbequemer vorgestellt. Um halb acht morgens ging es heim.
Hab ich aber gut geschlafen.
Mehr hab ich nicht zu sagen.
Desweiteren habe ich unsere Kohlfahrt überlebt. Nun gut, war auch nicht soo schwer. Hab nur jede zweite Runde mitgetrunken, insgesamt also nicht viel. Gegen neun hab ich den Konsum ganz eingestellt, eher zufällig. Da ist nämlich schon die erste Hälfte der Gruppe gegangen. Der zweiten wollte ich mich eigentlich anschließen, um elf, aber es mangelte an Plätzen im Autowagen. Also sind Maggie und ich bis zum Ende geblieben, danach in meinen Autowagen gekrochen und haben einfach mal die Nacht darin verbracht. Hätt's mir kälter und unbequemer vorgestellt. Um halb acht morgens ging es heim.
Hab ich aber gut geschlafen.
Mehr hab ich nicht zu sagen.
Donnerstag, 21. Februar 2008
Heimat = schlechtes Pflaster!?
In den letzten Tagen hatte ich viel Zeit darüber nachzudenken, ob ich in Zukunft weiterhin öfers mal in die Heimat reisen sollte, oder ob hier doch nur alles gegen mich ist. In Stuttgart bin ich stets topfit und gesund, strahle aus großen Äuglein (es sei denn, die Nacht ist schon vorangeschritten), bin wohlgesättigt und genährt und die Frauen fliegen auf mich.
Komm ich dann aber mal ins beschauliche Groß Mackenstedt, so reiße ich mir entweder das Kreuzband, muss (deswegen) ins Krankenhaus, reiße mir das Kreuzband wieder oder hole mir ne schöne Grippe (wie seit Montag..). Daraus resultiert, dass meine Äuglein nicht mehr strahlen, sondern blass und klein sind, gar zugeschwollen (sie lenken glatt vom fettigen Haar ab), der Appetit geht gen Null und der soziale Kontakt lässt stark zu wünschen übrig.
Das ist doch kein Leben!?
Komm ich dann aber mal ins beschauliche Groß Mackenstedt, so reiße ich mir entweder das Kreuzband, muss (deswegen) ins Krankenhaus, reiße mir das Kreuzband wieder oder hole mir ne schöne Grippe (wie seit Montag..). Daraus resultiert, dass meine Äuglein nicht mehr strahlen, sondern blass und klein sind, gar zugeschwollen (sie lenken glatt vom fettigen Haar ab), der Appetit geht gen Null und der soziale Kontakt lässt stark zu wünschen übrig.
Das ist doch kein Leben!?
Sonntag, 17. Februar 2008
Heimat
Seit gestern bin ich wieder in der Heimat, habe die erste Kohlfahrt dieses Jahres mitgemacht.
Was bleibt ist die Frage, was ich das letzte Jahr ohne mein Dachfenster gemacht habe.
Ich fahr zum Fußball.
Was bleibt ist die Frage, was ich das letzte Jahr ohne mein Dachfenster gemacht habe.
Ich fahr zum Fußball.
Freitag, 15. Februar 2008
Finally I got it
Ich bin fertig. Finito. Aus die Maus.
Und jetzt wird gefeiert bei der Daria. Die beste Voraussetzung dafür schaffen die drei Stunden Schlaf der letzten Nacht..
Woerquelich?!
Und jetzt wird gefeiert bei der Daria. Die beste Voraussetzung dafür schaffen die drei Stunden Schlaf der letzten Nacht..
Woerquelich?!
Die Luft ist raus
Scheiße verdammte.
Die letzte Prüfung steht bevor und die Motivation ist gleich null. Zumindest den Tag über gewesen.
Nun heißt es: Schlafen, denn um sechse klingelt der Wecker, der Rest eines unfassbar langen Skriptes will auch noch eingeprägt sein.
Läuft.
Ich bin ein Kraftwoerque.
Die letzte Prüfung steht bevor und die Motivation ist gleich null. Zumindest den Tag über gewesen.
Nun heißt es: Schlafen, denn um sechse klingelt der Wecker, der Rest eines unfassbar langen Skriptes will auch noch eingeprägt sein.
Läuft.
Ich bin ein Kraftwoerque.
Dienstag, 12. Februar 2008
Ordnung in das Chaos
Jetzt, da ich nur noch eine Prüfung, die verspricht, nicht wirklich schwer zu sein, zu schreiben habe, kann ich endlich mal wieder ein wenig Ordnung in meinen Haushalt bringen.
Meine fein säuberlichen Zettel, auf die ich wichtige Sachen für die Prüfungen gemalt habe (in Sonntagsschrift mit Skizzen und so) kann ich endlich wieder von den Wänden hängen.
Meine Wäsche, vor allem Bettwäsche und Handtücher, kann ich endlich aus dem Schrank holen und in die Waschmaschine stecken.
Meine ganze Post, die ich in letzter Zeit von der .comdirect und der DKB-Bank bekommen habe, hab ich nun endlich mal sortiert. Herausgekommen ist ein Haufen von fünf neuen Kreditkarten (zweimal Maestro, zweimal Visa und einmal ne normale .comdirect-Karte).
Die Visa habe ich gleich mal einsetzen können, da ich jetzt auch die nächsten drei Wochen vorlesungsfreie Zeit planen konnte. Vom 29.2. bis 4.3. werde ich nämlich dem Dirk in London mal einen Besuch abstatten. 23,00 Euro zahl ich insgesamt für den Flug von Bremen nach London/Stansted (obendrauf kamen nochmal 8 Euro Kreditkartengebühren.. prima!).
Nun, vielleicht ist das ganze Geld aber auch falsch angelegt, da ich unter Umständen in der Woche in der schönen Roland-Klinik wieder verweilen werde, um mich abermals flicken zu lassen. Vielleicht verschieb ich das auch einfach mal auf die Woche vor Ostern.
Aufgrund dieser Ungewissheit muss ich jetzt aber noch planen, mit was ich nächsten Samstag nach Hause reise. Wenn ich operiert werden würde, wäre ein Rucksack vorteilhaft, weil ich ja nach Stuttgart zurück wieder mit Krücken laufen würde. Dann könnte ich aber keinen Laptop mitnehmen und hätte immer Stress mit dem Brüderle, der noch meinen PC in seinem Zimmer hat, ihn aber für sich beansprucht, weil er ja irgendwann den verhandelten Verkaufspreis überweisen würde.
Irgendwann.
Hach, was ist das alles aufregend.
Jetzt wisst ihr bescheid, nä.
In der blöden Prüfung "Übungen zu Grundlagen Prepress", wo ich am Computer so ne Seite mittels Illustrator, InDesign und Photoshop herstellen musste, habe ich nur eine 3,0. Abermals schäme ich mich sehr, aber vielleicht frage ich nochmal den Prof, was da denn jetzt soo falsch war. Schließlich habe ich die gleichen Schritte gemacht, wie Daria, die holde ausgebildete Mediengestalterin neben mir. Gut, die hat auch nur eine 3,0, aber irgendwas kann da vielleicht nicht stimmen.
So, die Waschmaschine ruft.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Ihre Jeanne d'oeRque
Meine fein säuberlichen Zettel, auf die ich wichtige Sachen für die Prüfungen gemalt habe (in Sonntagsschrift mit Skizzen und so) kann ich endlich wieder von den Wänden hängen.
Meine Wäsche, vor allem Bettwäsche und Handtücher, kann ich endlich aus dem Schrank holen und in die Waschmaschine stecken.
Meine ganze Post, die ich in letzter Zeit von der .comdirect und der DKB-Bank bekommen habe, hab ich nun endlich mal sortiert. Herausgekommen ist ein Haufen von fünf neuen Kreditkarten (zweimal Maestro, zweimal Visa und einmal ne normale .comdirect-Karte).
Die Visa habe ich gleich mal einsetzen können, da ich jetzt auch die nächsten drei Wochen vorlesungsfreie Zeit planen konnte. Vom 29.2. bis 4.3. werde ich nämlich dem Dirk in London mal einen Besuch abstatten. 23,00 Euro zahl ich insgesamt für den Flug von Bremen nach London/Stansted (obendrauf kamen nochmal 8 Euro Kreditkartengebühren.. prima!).
Nun, vielleicht ist das ganze Geld aber auch falsch angelegt, da ich unter Umständen in der Woche in der schönen Roland-Klinik wieder verweilen werde, um mich abermals flicken zu lassen. Vielleicht verschieb ich das auch einfach mal auf die Woche vor Ostern.
Aufgrund dieser Ungewissheit muss ich jetzt aber noch planen, mit was ich nächsten Samstag nach Hause reise. Wenn ich operiert werden würde, wäre ein Rucksack vorteilhaft, weil ich ja nach Stuttgart zurück wieder mit Krücken laufen würde. Dann könnte ich aber keinen Laptop mitnehmen und hätte immer Stress mit dem Brüderle, der noch meinen PC in seinem Zimmer hat, ihn aber für sich beansprucht, weil er ja irgendwann den verhandelten Verkaufspreis überweisen würde.
Irgendwann.
Hach, was ist das alles aufregend.
Jetzt wisst ihr bescheid, nä.
In der blöden Prüfung "Übungen zu Grundlagen Prepress", wo ich am Computer so ne Seite mittels Illustrator, InDesign und Photoshop herstellen musste, habe ich nur eine 3,0. Abermals schäme ich mich sehr, aber vielleicht frage ich nochmal den Prof, was da denn jetzt soo falsch war. Schließlich habe ich die gleichen Schritte gemacht, wie Daria, die holde ausgebildete Mediengestalterin neben mir. Gut, die hat auch nur eine 3,0, aber irgendwas kann da vielleicht nicht stimmen.
So, die Waschmaschine ruft.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Ihre Jeanne d'oeRque
Montag, 11. Februar 2008
Hey DJ...
... dreh die Badepantin' zurück,
mach keine Faxen,
die Buben spielen verrückt!
Die ganze Bud brennt
und ich singe im Chor:
Ich geh schlafen, ich geh schlafen, ich hau mich aufs Ohr.
Farbmesstechnik lief heute wider Erwarten sehr gut. War nach zwanzig Minuten fertig. Ich bin ein Held!
mach keine Faxen,
die Buben spielen verrückt!
Die ganze Bud brennt
und ich singe im Chor:
Ich geh schlafen, ich geh schlafen, ich hau mich aufs Ohr.
Farbmesstechnik lief heute wider Erwarten sehr gut. War nach zwanzig Minuten fertig. Ich bin ein Held!
Sonntag, 10. Februar 2008
Ich...
... habe in Druck- und Druckweiterverarbeitungsmaschinen nur eine 3,0. Ich bin von mir selbst sehr enttäuscht.
Und vorgestern wurde ich im Rewe beim Weinkaufen von der hübschen Kassiererin nachm Ausweis gefragt. Mit 22 Jahren für einen Wein, den man ab 16 Jahren kaufen kann.
Heute muss ich lernen. Farbmesstechnik. Und das ist ganz schön blöd und unlögisch.
Gehabt euch!
Herzlichst,
eure Angela Moerquel
Und vorgestern wurde ich im Rewe beim Weinkaufen von der hübschen Kassiererin nachm Ausweis gefragt. Mit 22 Jahren für einen Wein, den man ab 16 Jahren kaufen kann.
Heute muss ich lernen. Farbmesstechnik. Und das ist ganz schön blöd und unlögisch.
Gehabt euch!
Herzlichst,
eure Angela Moerquel
Mittwoch, 6. Februar 2008
Noten
Nach meiner 2,0 in Chinesisch habe ich jetzt auch eine 2,3 in Werkstoffe II abgeräumt.
Das nenn ich mal einen Schnitt.
Ich gratuliere allen, die heute Geburtstag haben.
Edit: Heute hab ich noch Druckverfahren I geschrieben. War einfach. Hatte die gleiche kurz vorher nochmal als Übungsprüfung (war eine aus nem anderen Semester) gemacht, der Unterschied war sehr gering.
Gibt hoffentlich wieder was gutes.
Das nenn ich mal einen Schnitt.
Ich gratuliere allen, die heute Geburtstag haben.
Edit: Heute hab ich noch Druckverfahren I geschrieben. War einfach. Hatte die gleiche kurz vorher nochmal als Übungsprüfung (war eine aus nem anderen Semester) gemacht, der Unterschied war sehr gering.
Gibt hoffentlich wieder was gutes.
Montag, 4. Februar 2008
Die schöne Lernphase
Seit etwas mehr als zwei Wochen befinde ich mich nun in meiner Prüfungsphase und ja, es lässt sich eigentlich noch gut aushalten, auch wenn sich mein Tagesablauf sehr verändert hat.
In der ersten Woche war es noch normal. Da hatten wir zwar noch Vorlesung, die Prüfungen waren aber lediglich zweimal Chinesisch, wofür ich das Semester über stetig lerne, und am Computer (erwähnte ich bereits). In Chinesisch habe ich mich verschlechtert im Gegensatz zum letzten, aber nur um eine Noteneinheit von ner 1,7 auf 2,0.
Die Woche drauf hatte ich Geburtstag und Donnerstag und Freitag Prüfungen (Druck- und Druckweiterverarbeitungsmaschinen und Grundlagen Prepress). Lief beides gut. Für Prepress war das Lernen am Donnerstag etwas eingeschränkt, da ich Besuch von der halben Familie bekam und der Abend für's Essen in einem leckeren japanischen Restaurant (7 Gänge) drauf ging. Um halb zwölf kam ich von dort heim, lernte noch bis eins (dann hatte ich es auch eigentlich drauf) und um sechse erwachte ich wieder, zum Wiederholen. Nach der Prüfung wurde wieder gepennt, gegessen, behauptet, man müsste lernen, jedoch doch lieber die Küche aufgeräumt da ich relativ spontan zum gemeinsamen Biervernichten einlud. Effektive Lernzeit betrug also 10 Minuten. Abends Feier. Samstag morgen war im Arsch. Der Mittag auch, die Küche musste von Salzstangen und Schnapsgläsern befreit werden. Danach Essen (ui, ich kochte mal wieder sehr schön - macht ja mehr Spaß, als lernen). Essen dauert nach Feiern ja gewohnt länger.
Der frühe Abend wurde dann endlich genutzt, Werkstoffe II zu lernen. Naja, erstmal für zwei Stunden, dann essen, dann DSDS schaun. Danach weiter, bis eins.
Sonntag morgen bin ich gegen sieben wieder aufgestanden, lernte, verzweifelte, weil im Skriptum geschätzt hundert mal so viel steht, wie in den Vorlesungen, wo es eher um Politik und griechische Mythologie ging, als um Buchleinen, nahegebracht wurde. Um zehn, naja, halb elf, gönnte ich mir ne Pizza, weil Daria zum gemeinsamen Lernen bat. Die hätte mir aber auch mal sagen können, dass wir erst brunchen wollten. So nämlich kam ich erstmal zu spät, die anderen warteten also, und dann kam ich auch noch gut gefüllt. Anstandshalber und weil es so lecker war, stopfte ich mir dennoch einiges rein, danach ging das Lernen los. Diesmal in Form eines Quiz mit Frage-Antwort und wer die meisten Fragen beantworten konnte, gewann eine Wundertüte.
Ich siegte glorreich, trotzdem ich maximal die Hälfte des Skriptums gelesen hatte bis dato.
Dann Werder reingezogen. Ja, war spannend.
Dann essen, rumgammeln. Um zehn überkam mich doch das schlechte Gewissen: Gewonnen hatte ich zwar, die Fragen waren aber ja auch nicht soo schwer. ALso nochmal den Rest des Skriptums lesen -> Scheiße, hiervon und davon wusste ich ja nichts. Gelernt wurde also wieder panisch, bis halb eins. Dann ging es ins Bett, allerdings sorgten die Buletten mit viel Zwiebeln und Knoblauch gespickt, dazu Feta-Füllung, für ziemlichen Sodbrand im ganzen Bauch, verbunden mit Übelkeit. Kotzen tat ich mit Nichten.
Als ich um halb dreie endlich eingeschlafen war, klingelte natürlich das Telefon. War doch klar, dass Erens Erens alte Handynummer die Vodafone-Nummer ist, die ich jetzt für das Festnetz-Telefon habe. Der Nummerntausch war also vollkommen umsonst. Hätte Herr Voda Fone aber auch mal selber drauf kommen können.
Dieses Mal stand auch eine Nummer im Display. Und ja, jetzt kommt meine Stunde, ich werde mich rächen. Um halb drei wird nämlich heute MEIN Wecker klingeln und dann werde ich da anrufen und sie richtig zur Sau machen. Ja, jetzt ist die Zeit des oeRque gekommen.
Nun gut, um sechs erwachte ich wieder, las nochmal durch, was ich mir gestern auf sämtliches Altpapier noch groß und fett gekritzelt hatte, ging zur FH und zack - die Prüfung saß. Waren einfach meine Fragen.
Toll.
Danach same Procedure as nearly everyday und ich hab gepennt. Bis halb vier. Dann Mittagessen. Wieder ganz groß. Und weil mein Mitbewohner, der eigentlich Küchendienst hat, letzte Woche ausgezogen ist, dachte ich mir: Ach, ich habe gerade so viel Übung drin, die Küche zu putzen, dass ich das doch einfach mal übernehme. Ist ja auch schöner, als zu lernen.
Und jetzt schreibe ich lieber Blog, als für übermorgen zu lernen.
Ich hab es nicht einfach, das sag ich euch.
Aber gleich geht's wieder los. Und zwar so richtig. Druckverfahren I steht an. Nicht schwer.
In der ersten Woche war es noch normal. Da hatten wir zwar noch Vorlesung, die Prüfungen waren aber lediglich zweimal Chinesisch, wofür ich das Semester über stetig lerne, und am Computer (erwähnte ich bereits). In Chinesisch habe ich mich verschlechtert im Gegensatz zum letzten, aber nur um eine Noteneinheit von ner 1,7 auf 2,0.
Die Woche drauf hatte ich Geburtstag und Donnerstag und Freitag Prüfungen (Druck- und Druckweiterverarbeitungsmaschinen und Grundlagen Prepress). Lief beides gut. Für Prepress war das Lernen am Donnerstag etwas eingeschränkt, da ich Besuch von der halben Familie bekam und der Abend für's Essen in einem leckeren japanischen Restaurant (7 Gänge) drauf ging. Um halb zwölf kam ich von dort heim, lernte noch bis eins (dann hatte ich es auch eigentlich drauf) und um sechse erwachte ich wieder, zum Wiederholen. Nach der Prüfung wurde wieder gepennt, gegessen, behauptet, man müsste lernen, jedoch doch lieber die Küche aufgeräumt da ich relativ spontan zum gemeinsamen Biervernichten einlud. Effektive Lernzeit betrug also 10 Minuten. Abends Feier. Samstag morgen war im Arsch. Der Mittag auch, die Küche musste von Salzstangen und Schnapsgläsern befreit werden. Danach Essen (ui, ich kochte mal wieder sehr schön - macht ja mehr Spaß, als lernen). Essen dauert nach Feiern ja gewohnt länger.
Der frühe Abend wurde dann endlich genutzt, Werkstoffe II zu lernen. Naja, erstmal für zwei Stunden, dann essen, dann DSDS schaun. Danach weiter, bis eins.
Sonntag morgen bin ich gegen sieben wieder aufgestanden, lernte, verzweifelte, weil im Skriptum geschätzt hundert mal so viel steht, wie in den Vorlesungen, wo es eher um Politik und griechische Mythologie ging, als um Buchleinen, nahegebracht wurde. Um zehn, naja, halb elf, gönnte ich mir ne Pizza, weil Daria zum gemeinsamen Lernen bat. Die hätte mir aber auch mal sagen können, dass wir erst brunchen wollten. So nämlich kam ich erstmal zu spät, die anderen warteten also, und dann kam ich auch noch gut gefüllt. Anstandshalber und weil es so lecker war, stopfte ich mir dennoch einiges rein, danach ging das Lernen los. Diesmal in Form eines Quiz mit Frage-Antwort und wer die meisten Fragen beantworten konnte, gewann eine Wundertüte.
Ich siegte glorreich, trotzdem ich maximal die Hälfte des Skriptums gelesen hatte bis dato.
Dann Werder reingezogen. Ja, war spannend.
Dann essen, rumgammeln. Um zehn überkam mich doch das schlechte Gewissen: Gewonnen hatte ich zwar, die Fragen waren aber ja auch nicht soo schwer. ALso nochmal den Rest des Skriptums lesen -> Scheiße, hiervon und davon wusste ich ja nichts. Gelernt wurde also wieder panisch, bis halb eins. Dann ging es ins Bett, allerdings sorgten die Buletten mit viel Zwiebeln und Knoblauch gespickt, dazu Feta-Füllung, für ziemlichen Sodbrand im ganzen Bauch, verbunden mit Übelkeit. Kotzen tat ich mit Nichten.
Als ich um halb dreie endlich eingeschlafen war, klingelte natürlich das Telefon. War doch klar, dass Erens Erens alte Handynummer die Vodafone-Nummer ist, die ich jetzt für das Festnetz-Telefon habe. Der Nummerntausch war also vollkommen umsonst. Hätte Herr Voda Fone aber auch mal selber drauf kommen können.
Dieses Mal stand auch eine Nummer im Display. Und ja, jetzt kommt meine Stunde, ich werde mich rächen. Um halb drei wird nämlich heute MEIN Wecker klingeln und dann werde ich da anrufen und sie richtig zur Sau machen. Ja, jetzt ist die Zeit des oeRque gekommen.
Nun gut, um sechs erwachte ich wieder, las nochmal durch, was ich mir gestern auf sämtliches Altpapier noch groß und fett gekritzelt hatte, ging zur FH und zack - die Prüfung saß. Waren einfach meine Fragen.
Toll.
Danach same Procedure as nearly everyday und ich hab gepennt. Bis halb vier. Dann Mittagessen. Wieder ganz groß. Und weil mein Mitbewohner, der eigentlich Küchendienst hat, letzte Woche ausgezogen ist, dachte ich mir: Ach, ich habe gerade so viel Übung drin, die Küche zu putzen, dass ich das doch einfach mal übernehme. Ist ja auch schöner, als zu lernen.
Und jetzt schreibe ich lieber Blog, als für übermorgen zu lernen.
Ich hab es nicht einfach, das sag ich euch.
Aber gleich geht's wieder los. Und zwar so richtig. Druckverfahren I steht an. Nicht schwer.
Freitag, 1. Februar 2008
Sagen Sie 'Tschüss' zu Eren!
Wie ihr wisst, hatte ich gestern Geburtstag. Ich habe viele schöne Geschenke erhalten, Kuchen und Sekt von den reizenden Damen meines Studiengangs, eine High-Tech-Butterdose, Bier, n Buch, einen Schutzengel, veredeltes Papier, das man gegen Gegenstände eintauschen kann.... ja, sehr sehr schöne Geschenke. Nicht unbedingt das schönste, aber vielleicht das wertvollste Geschenk lieferte mir aber ein anderer letzte Nacht ab: Der werte Herr Voda Fone schien einen Krisenstab eingerichtet zu haben, der lange getagt und genächtigt hat, sich von der Außenwelt abschottete und stets heiß diskutierte über die Leiden des Mirko o. S.. Letztendlich schien dieser Krisenstab in der letzten Nacht eine Eingebung gehabt zu haben, es ging nur noch um formalitäten, um das Ausformulieren des Schreibens! Und heute morgen dann durfte ich es endlich lesen:
"Lieber Kunde! Hier Ihre neue Festnetznummer 0711-....* , die i.d.R. in 24 Stunden freigeschaltet wird.
Die Nummer kommt nochmal per Post.
Ihr VodafoneTeam"
* = (wird hier nicht weiter veröffentlicht, denn wer 'Eren' googlet plus die Stuttgarter Vorwahl, wird zwangsläufig auf meiner Seite landen. Und vom Intellekt her könnte ich mir vorstellen, dass einfach nur noch kombiniert wird: Eren+Telefonnummer - da muss ich anrufen)
Ich war zu Tränen gerührt, fast so sehr, dass ich das Lernen für meine Prüfung fast vergaß. Mitten in der Nacht (und so spät muss es gewesen sein, denn ich war bis zwei wach und schlief bis sechs) fand mein Leiden ein Ende.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, da ich mich endlich voll und ganz auf mein Studium konzentrieren kann.
Ein Traum.
Und ja, das muss jetzt erstmal als einzelner Beitrag stehen. Über mein sonstiges Leben und miene Prüfungen werde ich baldigst wieder plaudern.
"Lieber Kunde! Hier Ihre neue Festnetznummer 0711-....* , die i.d.R. in 24 Stunden freigeschaltet wird.
Die Nummer kommt nochmal per Post.
Ihr VodafoneTeam"
* = (wird hier nicht weiter veröffentlicht, denn wer 'Eren' googlet plus die Stuttgarter Vorwahl, wird zwangsläufig auf meiner Seite landen. Und vom Intellekt her könnte ich mir vorstellen, dass einfach nur noch kombiniert wird: Eren+Telefonnummer - da muss ich anrufen)
Ich war zu Tränen gerührt, fast so sehr, dass ich das Lernen für meine Prüfung fast vergaß. Mitten in der Nacht (und so spät muss es gewesen sein, denn ich war bis zwei wach und schlief bis sechs) fand mein Leiden ein Ende.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, da ich mich endlich voll und ganz auf mein Studium konzentrieren kann.
Ein Traum.
Und ja, das muss jetzt erstmal als einzelner Beitrag stehen. Über mein sonstiges Leben und miene Prüfungen werde ich baldigst wieder plaudern.
Montag, 28. Januar 2008
Kurz so dies und das
Liebe Leute,
Ich melde mich kurz und zwar wirklich nur kurz, bin nämlich etwas im Prüfungsstress. Den war ich letzte Woche auch schon, aber da nur für Chinesisch. Und da hab ich eine 2,0. Ist schlechter, als letztes Semester, aber ich bin zufrieden.
Chinesisch schrieb ich am Dienstag und am Freitag hatte ich die mündliche Prüfung. Anschließend hatten wir noch 'Interkulturelles Seminar', mit Vortrag über den Chinesischen Jugendtag und die 4. Mai-Bewegung und so. Währenddessen gab es gut zu essen und zu trinken, so dass mir ein wenig die Aufregung, die auch ein toller harter Typ, wie ich es bin, manchmal noch hat, genommen werden konnte.
Zum Ausklang der des Abends sind wir zur Abschlusskneipe der Grafia gefahren. Dort wurde ich fuxiert, mit Bierdusche. Draußen. Und es war kalt. Mir folgten Hanna, Daria und Lukas.
Relativ früh, so um eins, ging es ins Bett. Der Samstag gehörte vorerst "Druck- und Druckweiterverarbeitungsmaschinen". Allerdings erst, als ich mich endlich dazu aufraffen konnte.
Abends hat Patrick, mein treuer Mitbewohner, den man eigentlich nicht oft sieht, aber dessen Shisha-Rauch man auch schon morgens aufm Flur riechen kann, seinen Abschied gefeiert. Er war nur zum Praxissemester hier.
Geplant hatte ich eins, vielleicht zwei Bierchen zwischendurch in den Lernpausen. Es kam natürlich alles anders, wenn man sich so etwas vornimmt und so blieb ich nachm Abendessen um sieben in der Küche hängen und konnte mich erst ins Bett begeben, als der kleine Zeiger einmal um die Uhr gewandert war.
Somit war mein Sonntag im Arsch, aber heute war ich aktiv.
Ich schwör.
Moerquo
Ich melde mich kurz und zwar wirklich nur kurz, bin nämlich etwas im Prüfungsstress. Den war ich letzte Woche auch schon, aber da nur für Chinesisch. Und da hab ich eine 2,0. Ist schlechter, als letztes Semester, aber ich bin zufrieden.
Chinesisch schrieb ich am Dienstag und am Freitag hatte ich die mündliche Prüfung. Anschließend hatten wir noch 'Interkulturelles Seminar', mit Vortrag über den Chinesischen Jugendtag und die 4. Mai-Bewegung und so. Währenddessen gab es gut zu essen und zu trinken, so dass mir ein wenig die Aufregung, die auch ein toller harter Typ, wie ich es bin, manchmal noch hat, genommen werden konnte.
Zum Ausklang der des Abends sind wir zur Abschlusskneipe der Grafia gefahren. Dort wurde ich fuxiert, mit Bierdusche. Draußen. Und es war kalt. Mir folgten Hanna, Daria und Lukas.
Relativ früh, so um eins, ging es ins Bett. Der Samstag gehörte vorerst "Druck- und Druckweiterverarbeitungsmaschinen". Allerdings erst, als ich mich endlich dazu aufraffen konnte.
Abends hat Patrick, mein treuer Mitbewohner, den man eigentlich nicht oft sieht, aber dessen Shisha-Rauch man auch schon morgens aufm Flur riechen kann, seinen Abschied gefeiert. Er war nur zum Praxissemester hier.
Geplant hatte ich eins, vielleicht zwei Bierchen zwischendurch in den Lernpausen. Es kam natürlich alles anders, wenn man sich so etwas vornimmt und so blieb ich nachm Abendessen um sieben in der Küche hängen und konnte mich erst ins Bett begeben, als der kleine Zeiger einmal um die Uhr gewandert war.
Somit war mein Sonntag im Arsch, aber heute war ich aktiv.
Ich schwör.
Moerquo
Mittwoch, 23. Januar 2008
Ab in die Röhre
Gestern morgen war es so weit: ich durfte endlich erfahren, was mit meinem Knie los ist. Dafür hatte ich mir auch den allerfrühsten Termin geben lassen, was um 7:40 war. Morgens. In der Früh! Da musste ich mehr als ne Stune früher raus, als sonst.
Aber ich hab's gepackt!
Aber wirklich gelohnt hat es sich nicht, das Ergebnis lautet: Leichter Ausriss des neuen Kreuzbandes, dazu ein leichter Einriss des fucking Meniskus', sagte die Ärztin bei der Radiologie. Mein Orthopäde, den ich um 10 Uhr ansteuerte, konnte zwar den Meniskusriss, nicht aber den des Kreuzbands auf den Bildern erkennen, aber beim Abtasten ging er auch davon aus.
Jetzt soll ich mal wieder in der Roland Klinik vorstellig werden und die dürfen entscheiden, was gemacht wird. Leider sind sie aber erstmal bis Juni ausgebucht, zumindest was die Sprechstunden angeht (was mich sehr verwundert, denn beim letzten Mal hab ich zwei Wochen vor OP erst angerufen..), bekam aber eine Mitte Februar, weil irgendjemand abgesagt hat.
Nun gut. Nachmittags schrub ich dann Chinesisch. Eigentlich war ich auf eine 1 aus, aber ich schraube jetzt doch mal die Erwartungen weiter nach unten. Statt um 16 Uhr haben wir erst gegen 17 Uhr angefangen (was natürlich ein idealer Zeitpunkt für eine Klausur ist) und dann war das Niveau der Prüfung zu hoch für meine innere Konzentration. Zumindest ein wenig. Aber Freitag kommt die mündliche dran, da kann ich nochmal was reißen.
Gestern abend ging's zum Druckerstammtisch. Kleiner Vortrag (der gestern leider länger ausgefallen ist) und als Dankeschön für's zuhören Essen und Trinken satt und.. umsonst.
Danach wollte ich eigentlich noch was für meine Prüfung heute tun, hab ich aber nicht. Irgendwie klappten die Adobe-Programme (Illustrator, Photoshop, InDesign) bei mir nicht, also hab ich lieber geschlafen.
Heute setzte ich mich allerdings schlauerweise neben Daria (die kann sowas) und bin somit gut fertig geworden.
Jetzt muss ich lernen - verständlich.
Aber ich hab's gepackt!
Aber wirklich gelohnt hat es sich nicht, das Ergebnis lautet: Leichter Ausriss des neuen Kreuzbandes, dazu ein leichter Einriss des fucking Meniskus', sagte die Ärztin bei der Radiologie. Mein Orthopäde, den ich um 10 Uhr ansteuerte, konnte zwar den Meniskusriss, nicht aber den des Kreuzbands auf den Bildern erkennen, aber beim Abtasten ging er auch davon aus.
Jetzt soll ich mal wieder in der Roland Klinik vorstellig werden und die dürfen entscheiden, was gemacht wird. Leider sind sie aber erstmal bis Juni ausgebucht, zumindest was die Sprechstunden angeht (was mich sehr verwundert, denn beim letzten Mal hab ich zwei Wochen vor OP erst angerufen..), bekam aber eine Mitte Februar, weil irgendjemand abgesagt hat.
Nun gut. Nachmittags schrub ich dann Chinesisch. Eigentlich war ich auf eine 1 aus, aber ich schraube jetzt doch mal die Erwartungen weiter nach unten. Statt um 16 Uhr haben wir erst gegen 17 Uhr angefangen (was natürlich ein idealer Zeitpunkt für eine Klausur ist) und dann war das Niveau der Prüfung zu hoch für meine innere Konzentration. Zumindest ein wenig. Aber Freitag kommt die mündliche dran, da kann ich nochmal was reißen.
Gestern abend ging's zum Druckerstammtisch. Kleiner Vortrag (der gestern leider länger ausgefallen ist) und als Dankeschön für's zuhören Essen und Trinken satt und.. umsonst.
Danach wollte ich eigentlich noch was für meine Prüfung heute tun, hab ich aber nicht. Irgendwie klappten die Adobe-Programme (Illustrator, Photoshop, InDesign) bei mir nicht, also hab ich lieber geschlafen.
Heute setzte ich mich allerdings schlauerweise neben Daria (die kann sowas) und bin somit gut fertig geworden.
Jetzt muss ich lernen - verständlich.
Montag, 21. Januar 2008
Was erlauben Vodafone!?
Es sind nun sieben Tage (also eine Woche!) seit meinem Schreiben zu Vodafone vergangen und ich habe bisher lediglich eine SMS (die aber sowohl auf Handy, als auch Festnetz-Telefon) bekommen, in dem sie den Eingang meines Schreibens (unter der Rubrik 'Kritik') registriert haben und sie in Kürze darum kümmen würden.
Taten sie das?
Nein.
Zumindest nicht mit einer Antwort. Vielleicht aber haben sie irgendwas doch getan, denn seitdem habe ich keine Anrufe mehr bekommen. Ist ja auch nicht schlecht.
Nun, wie habe ich die letzte Woche sonst noch verbracht, außer mit dem Warten auf die erlösende Antwort?!
Zum einen hatte ich mir nichts vorgenommen. Zum anderen kam es dann aber doch anders.
Am Dienstagabend war ich bei einer Veranstaltung der Grafia, unserer HdM-Verbindung. Ich war allerdings nur der einzige Gast und so konnten die drei Mitglieder die Zeit nutzen, um mich zu überzeugen, beizutreten, also gab ich auch irgendwann, nach ein paar kostenlosen Bierchen, nach. Einfach so. Mit mir hat sich die Anzahl der aktiven Mitglieder um zweihundertprozent erhöht!
Den Mittwochnachmittag, der erste freie seit Monaten, habe ich dann mal gepflegt verschlafen. Daraus resultierte, dass ich mich Donnerstag so fit fühlte, dass ich noch zum Filmrausch gegangen bin und dort erstmal versackte. Kostengünstig gab es Bier und Cocktails. Hätte ich aber vorher gewusst, dass der Tequila nur Fusel war und sich nach einer Nacht in schreckliche Kopfschmerzen verwandelt - ich wär wohl bei Bier geblieben.
Freitagmorgen war eine Infoveranstaltung über meinen China-Aufenthalt, den Ertrug ich mit viel Selbstdisziplin bravourös. Danach haben wir noch schnell Denis und Luke geweckt, die die Nacht im Filmrausch-Kino verbracht haben, dann hab ich zuhause selber noch ein Stündchen gepennt und anschließend Chinesisch gehabt. Abends war ich eigentlich immer noch müde und verkatert. Eigentlich. Kurzentschlossen machte ich mich dann aber doch noch auf den Weg zu Christian, weil er mit Hanna noch etwas für unser Drupa-Projekt malen musste. Im Gepäck hatte ich ne schöne Flasche Wein.
Ehe ich mich versah, sind wir danach gleich weiter zu Hanna gefahren, wo es galt, noch ein paar Fläschchen zu leeren.
Samstag stand lernen auf dem Programm und abends das 6-Tage-Rennen. Ein Kumpel meinerseits hat wiederum einen Kumpel, der Eventmanager oder sowas ist und somit an Backstage-Pässe kam und zudem noch das Barteam aus dem Striptease-Bereich kannte. Es war sehr nett und feucht und fröhlich, es reichte ein Blickkontakt und mein Glas war wieder gefüllt. Und da ich den Grad meiner Vollheit nie in Litern, sondern in Euronen, die ich dafür blechen musste, messe, kann man sagen, dass ich stocknüchtern um zwölfe (wegen der letzten S-Bahn) aus dem Laden gegangen bin.
Gestern hab ich wieder gelernt und je mehr ich tat, desto unsicherer wurde ich mir, dass ich Chinesisch überhaupt noch kann. Aber gut, ich lerne jetzt einfach noch etwas und dann pack ich das morgen auch und dann bin ich auch etwas weniger im Stress.
Ich liebe mich.
oeRque
So fühlte ich mich aber nicht.
Taten sie das?
Nein.
Zumindest nicht mit einer Antwort. Vielleicht aber haben sie irgendwas doch getan, denn seitdem habe ich keine Anrufe mehr bekommen. Ist ja auch nicht schlecht.
Nun, wie habe ich die letzte Woche sonst noch verbracht, außer mit dem Warten auf die erlösende Antwort?!
Zum einen hatte ich mir nichts vorgenommen. Zum anderen kam es dann aber doch anders.
Am Dienstagabend war ich bei einer Veranstaltung der Grafia, unserer HdM-Verbindung. Ich war allerdings nur der einzige Gast und so konnten die drei Mitglieder die Zeit nutzen, um mich zu überzeugen, beizutreten, also gab ich auch irgendwann, nach ein paar kostenlosen Bierchen, nach. Einfach so. Mit mir hat sich die Anzahl der aktiven Mitglieder um zweihundertprozent erhöht!
Den Mittwochnachmittag, der erste freie seit Monaten, habe ich dann mal gepflegt verschlafen. Daraus resultierte, dass ich mich Donnerstag so fit fühlte, dass ich noch zum Filmrausch gegangen bin und dort erstmal versackte. Kostengünstig gab es Bier und Cocktails. Hätte ich aber vorher gewusst, dass der Tequila nur Fusel war und sich nach einer Nacht in schreckliche Kopfschmerzen verwandelt - ich wär wohl bei Bier geblieben.
Freitagmorgen war eine Infoveranstaltung über meinen China-Aufenthalt, den Ertrug ich mit viel Selbstdisziplin bravourös. Danach haben wir noch schnell Denis und Luke geweckt, die die Nacht im Filmrausch-Kino verbracht haben, dann hab ich zuhause selber noch ein Stündchen gepennt und anschließend Chinesisch gehabt. Abends war ich eigentlich immer noch müde und verkatert. Eigentlich. Kurzentschlossen machte ich mich dann aber doch noch auf den Weg zu Christian, weil er mit Hanna noch etwas für unser Drupa-Projekt malen musste. Im Gepäck hatte ich ne schöne Flasche Wein.
Ehe ich mich versah, sind wir danach gleich weiter zu Hanna gefahren, wo es galt, noch ein paar Fläschchen zu leeren.
Samstag stand lernen auf dem Programm und abends das 6-Tage-Rennen. Ein Kumpel meinerseits hat wiederum einen Kumpel, der Eventmanager oder sowas ist und somit an Backstage-Pässe kam und zudem noch das Barteam aus dem Striptease-Bereich kannte. Es war sehr nett und feucht und fröhlich, es reichte ein Blickkontakt und mein Glas war wieder gefüllt. Und da ich den Grad meiner Vollheit nie in Litern, sondern in Euronen, die ich dafür blechen musste, messe, kann man sagen, dass ich stocknüchtern um zwölfe (wegen der letzten S-Bahn) aus dem Laden gegangen bin.
Gestern hab ich wieder gelernt und je mehr ich tat, desto unsicherer wurde ich mir, dass ich Chinesisch überhaupt noch kann. Aber gut, ich lerne jetzt einfach noch etwas und dann pack ich das morgen auch und dann bin ich auch etwas weniger im Stress.
Ich liebe mich.
oeRque
So fühlte ich mich aber nicht.
Montag, 14. Januar 2008
Der nächtlichen Ruhestörung muss ein Ende gesetzt werden.
Eben habe ich einen ersten Schritt getan, um der nächtlichen Ruhestörung, die mir penetrante Eren-Fanatiker immer erteilen.
Folgendes Schreiben habe ich per elektronischer Post an Vodafone geschrieben:
================================================================
Liebes Vodafone,
Als liebenswürdiger, geduldiger junger Mann habe ich es lange genug mitgemacht, um jetzt sagen zu können: Es kann so nicht weitergehen!
Seit 10 Monaten habe ich einen Vertrag bei euch (so einen zum Studententarif, nur teurer, obwohl ich effektiv das gleiche in Anspruch nehme, wie bei eurem Tarif für 19,95 Euro, nur eben doch viel teurer) mit extra Telefon mit Vodafone-Zuhause-Nummer (also jetzt habe ich drei Nummern, unter denen ich erreichbar bin).
Das Vodafone-Zuhause-Telefon, nä, das ist auch ganz toll. Das steht immer auf meiner Fensterbank und wartet darauf, dass ich nach Hause komme. Ich würde es eigentlich auch mitnehmen in die FH, aber es ist ein wenig zu groß. Naja, eigentlich steht es da und ist fast immer ruhig.
Aber eben nur fast immer. Liebe Vodafone, ich werde ihnen jetzt mein Problem schildern, von dem ihr bestimmt nicht glaubt, dass es sowas geben kann und vor allem, dass jemand überhaupt unter diesen Umständen leben kann.
Und zwar ist das so: Das Telefon steht wie gesagt immer auf der Fensterbank und ist den ganzen Tag ruhig. Aber abends, also nicht jeden Tag, aber oft in der Woche, da bimmelt der Klingelapperat schon sehr sehr häufig. Ich würde mich freuen, normalerweise, da mich ein lieber Gesprächspartner, den ich kenne, von meinem mitunter drögen Lernstoff ablenken gut und gerne mal ablenken darf.
Das richtige Problem ist aber: Ich kenne diese Leute nicht. Und sie mich nicht. Trotzdem denken sie, dass sie mich kennen.
Diese Leute kommen aus allen Teilen Europas, rufen aus der fernen Türkei, aus der Schweiz und mitunter auch aus Deutschland an. Und sie halten mich für Eren. Und Eren ist ein toller türkischer Sänger. Anscheinend. Über den findet man bei Google aber nichts.
So.
Und wenn sich nun eine Person verwählt hat, finde ich das gar nicht schlimm, aber diese Personen haben sich bestimmt schon je zwanzig Mal verwählt. Ich versuche ihnen stets in allen Sprachen klarzumachen, dass ich nicht der Eren bin. Aber mitunter habe ich das Gefühl, sie hören aus allem, was ich sage, stets nur "Eren" raus. Und dann kombinieren sie. Und dann kommen sie zu dem Entschluss: Nun, der kennt den Eren, also kennt er den Eren. Verstehen sie? Die denken vielleicht, ich erlaube mir ein Scherz und bin der Eren selber. Und deshalb rufen sie immer und immer wieder an.
ich habe es auch schon mit schreien versucht. Meine Nachbarn aus dem Wohnheim habe ich wachgerufen dadurch, weil die Anrufe wie gesagt oft spät abends kommen, oft sogar mitten in der Nacht. Und dann nicht einmal, sondern fünf Mal.
Sowas raubt mir natürlich den Schlaf. Und den brauche ich. Weil sonst kann ich in den Vorlesungen nicht aufpassen, was schon schlimm ist, allerdings neige ich auch sehr schnell zu fetten Tränensecken und kleinen Äuglein. Und nun ist da ja noch meine Oma, die sich langsam Sorgen macht, dass ich keine Frau abbekomme. Und mit diesen Tränensäcken ist es kein Wunder, dass man nicht so auf mich steht, wie man sich das erhofft. Und außerdem bin ich ja noch müde und dann vielleicht auch launisch, was auch nicht ankommt.
Nun bitte ich euch, liebes Vodafone, mir schnellstmöglichst eine neue Nummer zu geben. Mir und vor allem Oma zuliebe.
Als ich in den Semesterferien geschätzte drei Monate nicht in meinem Wohnheim verbrachte und danach wiederkam, hatte ich 152 Anrufe in Abwesenheit und mein SMS-Speicher war voll.
Das muss man sich mal vorstellen.
Liebes Vodafone, tu was. Ich kann nicht mehr.
Herzlichst,
Ihr Mirko oeRque Segelken.
Ps.: Hiermit kündige ich schonmal an, dass in den nächsten Tagen eine Kündigung meines Vertrages, bzw eine Bitte zur Nichtverlängerung zum nächsten Thermin, März 2009, in Ihr Haus flattert.
Das hat dann aber wohl andere Gründe.
Folgendes Schreiben habe ich per elektronischer Post an Vodafone geschrieben:
================================================================
Liebes Vodafone,
Als liebenswürdiger, geduldiger junger Mann habe ich es lange genug mitgemacht, um jetzt sagen zu können: Es kann so nicht weitergehen!
Seit 10 Monaten habe ich einen Vertrag bei euch (so einen zum Studententarif, nur teurer, obwohl ich effektiv das gleiche in Anspruch nehme, wie bei eurem Tarif für 19,95 Euro, nur eben doch viel teurer) mit extra Telefon mit Vodafone-Zuhause-Nummer (also jetzt habe ich drei Nummern, unter denen ich erreichbar bin).
Das Vodafone-Zuhause-Telefon, nä, das ist auch ganz toll. Das steht immer auf meiner Fensterbank und wartet darauf, dass ich nach Hause komme. Ich würde es eigentlich auch mitnehmen in die FH, aber es ist ein wenig zu groß. Naja, eigentlich steht es da und ist fast immer ruhig.
Aber eben nur fast immer. Liebe Vodafone, ich werde ihnen jetzt mein Problem schildern, von dem ihr bestimmt nicht glaubt, dass es sowas geben kann und vor allem, dass jemand überhaupt unter diesen Umständen leben kann.
Und zwar ist das so: Das Telefon steht wie gesagt immer auf der Fensterbank und ist den ganzen Tag ruhig. Aber abends, also nicht jeden Tag, aber oft in der Woche, da bimmelt der Klingelapperat schon sehr sehr häufig. Ich würde mich freuen, normalerweise, da mich ein lieber Gesprächspartner, den ich kenne, von meinem mitunter drögen Lernstoff ablenken gut und gerne mal ablenken darf.
Das richtige Problem ist aber: Ich kenne diese Leute nicht. Und sie mich nicht. Trotzdem denken sie, dass sie mich kennen.
Diese Leute kommen aus allen Teilen Europas, rufen aus der fernen Türkei, aus der Schweiz und mitunter auch aus Deutschland an. Und sie halten mich für Eren. Und Eren ist ein toller türkischer Sänger. Anscheinend. Über den findet man bei Google aber nichts.
So.
Und wenn sich nun eine Person verwählt hat, finde ich das gar nicht schlimm, aber diese Personen haben sich bestimmt schon je zwanzig Mal verwählt. Ich versuche ihnen stets in allen Sprachen klarzumachen, dass ich nicht der Eren bin. Aber mitunter habe ich das Gefühl, sie hören aus allem, was ich sage, stets nur "Eren" raus. Und dann kombinieren sie. Und dann kommen sie zu dem Entschluss: Nun, der kennt den Eren, also kennt er den Eren. Verstehen sie? Die denken vielleicht, ich erlaube mir ein Scherz und bin der Eren selber. Und deshalb rufen sie immer und immer wieder an.
ich habe es auch schon mit schreien versucht. Meine Nachbarn aus dem Wohnheim habe ich wachgerufen dadurch, weil die Anrufe wie gesagt oft spät abends kommen, oft sogar mitten in der Nacht. Und dann nicht einmal, sondern fünf Mal.
Sowas raubt mir natürlich den Schlaf. Und den brauche ich. Weil sonst kann ich in den Vorlesungen nicht aufpassen, was schon schlimm ist, allerdings neige ich auch sehr schnell zu fetten Tränensecken und kleinen Äuglein. Und nun ist da ja noch meine Oma, die sich langsam Sorgen macht, dass ich keine Frau abbekomme. Und mit diesen Tränensäcken ist es kein Wunder, dass man nicht so auf mich steht, wie man sich das erhofft. Und außerdem bin ich ja noch müde und dann vielleicht auch launisch, was auch nicht ankommt.
Nun bitte ich euch, liebes Vodafone, mir schnellstmöglichst eine neue Nummer zu geben. Mir und vor allem Oma zuliebe.
Als ich in den Semesterferien geschätzte drei Monate nicht in meinem Wohnheim verbrachte und danach wiederkam, hatte ich 152 Anrufe in Abwesenheit und mein SMS-Speicher war voll.
Das muss man sich mal vorstellen.
Liebes Vodafone, tu was. Ich kann nicht mehr.
Herzlichst,
Ihr Mirko oeRque Segelken.
Ps.: Hiermit kündige ich schonmal an, dass in den nächsten Tagen eine Kündigung meines Vertrages, bzw eine Bitte zur Nichtverlängerung zum nächsten Thermin, März 2009, in Ihr Haus flattert.
Das hat dann aber wohl andere Gründe.
Freitag, 11. Januar 2008
Freitagabendplanung
Ich übermittle euch hiermit ein kleines Lebenszeichen meinerseits.
Um euch nahezubringen, was ich am heutigen Freitagabend vorhabe, zitiere ich ein kleines Gedicht.
'Drinking Alone Under the Moon' by Li Bai
Among the flower, with a whole pot of wine,
- A solitary drinker with no companions -
I raise my cup to invite the bright moon:
It throws my shadow
and makes us a party of three.
But moon
Understands nothing of drinking,
And shadow
Only follows aimlessly.
For the time
Shadow and moon are my fellows,
Seizing happiness
While the Spring lasts.
I sing:
the moon sails lingeringly,
I dance:
my shadow twirls and bobs about.
As long as I'm sober, we all frolic together;
When I'm drunk, we scatter and part.
Let us seal together
this passionless friendship -
Meet again
by the far-off River of Stars!
Ja, so werde ich es tun.
Oder ich lerne.
Um euch nahezubringen, was ich am heutigen Freitagabend vorhabe, zitiere ich ein kleines Gedicht.
'Drinking Alone Under the Moon' by Li Bai
Among the flower, with a whole pot of wine,
- A solitary drinker with no companions -
I raise my cup to invite the bright moon:
It throws my shadow
and makes us a party of three.
But moon
Understands nothing of drinking,
And shadow
Only follows aimlessly.
For the time
Shadow and moon are my fellows,
Seizing happiness
While the Spring lasts.
I sing:
the moon sails lingeringly,
I dance:
my shadow twirls and bobs about.
As long as I'm sober, we all frolic together;
When I'm drunk, we scatter and part.
Let us seal together
this passionless friendship -
Meet again
by the far-off River of Stars!
Ja, so werde ich es tun.
Oder ich lerne.
Sonntag, 30. Dezember 2007
Foto-Jahresrückblick!
Des Ex-Trainers Sohn, der Fabian Martens, brachte mich auf die glorreiche Idee, einen kleinen Jahresrückblick zu verfassen, gespickt mit Fotos und so. Ich danke dir, mein lieber, kluger Engel Fabian.
Januar:
Ich war arbeitslos, war ein paar Mal in Stuttgart, um mich nach ner WG umzuschauen. Ohne Erfolg. Deshalb auch kein Foto. Ein schlechter Anfang, für so einen Foto-Jahresrückblick!
Februar:
oeRque bekommt die Zusage von der HdM. Das wird begossen. Im Nonnenkostüm. Seitdem fehlt der komische Nonnenhut zum Kostüm.

März:
oeRque findet seine Butze im Studentenwohnheim. Trotzdem sie danach nie wieder so sauber war, wie am Tag des Einzugs, gefiel sie ihn auf Anhieb nicht. Das kam erst später mit Torben und Paul und meinen Sachen und den damit verbundenem Chaos.
Ich war den Monat noch zweimal zuhause, jedoch weniger aus Heimweh als vielmehr wegen zweier Geburtstage von David und dem Schwesterherz.


April:
Die ersten Studienwochen sind vorbei, es lag eine S-Bar-Party und das erste Kükenfest an. Leider finde ich keine Fotos mehr davon, also stelle ich ein selbstgemaltes Aktbild rein. Es stellt Torben dar. Und zwar danach.

Mai:
Dieser Monat hatte allerlei zu bieten, aber keine Vorlesungen. Erst waren Feiertage. 1. Mai und so. Und anschließend die Exkursion durch Norddeutschland. Und dann der Franzosenaustausch, bei dem mir auf grausamste Weise während des Fußballspiels nach unserer Vatertagstour das Kreuzband gerissen wurde. Dann kam irgendwann noch Pfingsten, aber oeRque war ein gebrochener Mann.
Dieser Austausch läutete aber auch eine neue Ära ein. Von nun an gab es die Gewissheit, dass Torben ein Gelegenheitskloschläfer ist. Geleitet von dem Namen "stilles Örtchen" zieht sich der Bube immer auf öffentliche Toiletten zurück, wenn er nicht mehr trinken kann oder müde ist.

Juni:
Der Monat war eher ruhig. Anfangs war ich nochmal in der Heimat, weil der Vater zum Geburtstag lud (nachdem er wieder in Groß Mackenstedt eingezogen war). Hier wurde mir erst meine Zukünftige, Hatice, klargemacht. Ich habe noch ein paar Jahre, um mir die Hörner abzustoßen, dann wartet sie auf mich. Weil ich so ein toller Hengst bin.

Das mit dem Hengst hat sich rumgesprochen, sofort wurde mir nämlich auch das erste Kind angedichtet:

Außerdem fand während des Monats die Superfreunde-Vatertagstour statt. Natürlich nicht am Vatertag. Trotz Volleyballspielens im Sand hielt das Knie voll und ganz. Geil!
Nur der Sebi würde fast ertrunken sein. Wenn im Graben Wasser gewesen wäre. Oder wenn wir in nicht gerettet hätten. Schweinegeil!

Ui und dann war da noch in diesem Monat die Zeit, in der Dirk seine Freunde eingeladen hatte ausm Rheingau, um mich erst betrunken zu machen, damit ich mich später aus Versehen auf mein Feldbett schmeiße, auf dem Dirko aber schon lag, um es somit zu zerstören. Erfolg hatten sie, die Buben.

Juli:
Es war Prüfungsphase: oeRque bestand alles. Während dieser Phase gab es den Abiball vom Prachtbuben. Es kam zu einer kleinen Superfreunde-Reunion. Nach überstandener Prüfungen galt es, das Kreuzband wieder zu flicken, damit ich nicht ganz aufgehe, wie ein Hefeklos (wie sich jetzt herausstellt, war es wohl zu spät).
Was sonst noch geschah: Ich erklärte mich nach langer Überredungszeit dazu bereit, illegal Dirks Kühschrank bei mir aufzubewahren. Doch der Schelm hatte mehr im Sinn, als nur einen Transport zu ersparen: Er wollte mir viel Ärger bereiten und kratzte eine Riesenspur in den Boden bishin in mein Zimmer. Zum Glück schien der Hausmeister nicht viel zu sehen.

August:
Nach einer Woche im Krankenhaus grillten die Superfreunde am Silbersee. Prima war's.

Dann ging es per Flieger nach Stockholm, Rijeka und Palermo. Ich habe zu viel drüber gesprochen, also halte ich jetzt mal gepflegt meine Fresse.




September:
Nach einer sehr heiteren Jubiläums-Ernte-Fahrt ging es ein paar Tage später nach Brüssel. Hier war es nicht minder heiter.

Brüssel (Aurélien):

Oktober:
Im Oktober stattete der Paul mir nen Besuch. Meinen ersten überhaupt in Stuttgart. Wir besuchten desöfteren den Cannstatter Wasen. Da ich vom Volksfest nicht die Nase vollbekam, war ich auch noch zweimal beim Freimarkt. Zudem nahm ich mit der Familie an einer Weinprobe in der Pfalz teil und stattete Khaleda einen Besuch ab, um bei ihr Geburtstag zu feiern.



November:
Ich glaube, es war mal wieder S-Bar-Party. Viel wichtiger in diesem Monat war allerdings das Kükenfest, das wir ausrichteten. Ich fand es sehr hold.

Dezember:
Für diesen Monat folgen noch Bilder. Folgendes fand statt: Ich wurde erster offizieller Partyküchen-Tischtennis-Turnier-Sieger, hatte einige Weihnachtsfeiern, feierte zweimal Weihnachten (einmal soger verfrüht) und bekam Besuch vom Buben.
Ein ereignisreiches Jahr 2007 neigt sich also dem Ende, ich verspreche, dass das nächste noch toller wird.
Ich bedanke mich bei allen Lesern und Bild-Guckern und wünsche nen guten Rutsch!
In Liebe,
oeRque
Januar:
Ich war arbeitslos, war ein paar Mal in Stuttgart, um mich nach ner WG umzuschauen. Ohne Erfolg. Deshalb auch kein Foto. Ein schlechter Anfang, für so einen Foto-Jahresrückblick!
Februar:
oeRque bekommt die Zusage von der HdM. Das wird begossen. Im Nonnenkostüm. Seitdem fehlt der komische Nonnenhut zum Kostüm.

März:
oeRque findet seine Butze im Studentenwohnheim. Trotzdem sie danach nie wieder so sauber war, wie am Tag des Einzugs, gefiel sie ihn auf Anhieb nicht. Das kam erst später mit Torben und Paul und meinen Sachen und den damit verbundenem Chaos.
Ich war den Monat noch zweimal zuhause, jedoch weniger aus Heimweh als vielmehr wegen zweier Geburtstage von David und dem Schwesterherz.

April:
Die ersten Studienwochen sind vorbei, es lag eine S-Bar-Party und das erste Kükenfest an. Leider finde ich keine Fotos mehr davon, also stelle ich ein selbstgemaltes Aktbild rein. Es stellt Torben dar. Und zwar danach.

Mai:
Dieser Monat hatte allerlei zu bieten, aber keine Vorlesungen. Erst waren Feiertage. 1. Mai und so. Und anschließend die Exkursion durch Norddeutschland. Und dann der Franzosenaustausch, bei dem mir auf grausamste Weise während des Fußballspiels nach unserer Vatertagstour das Kreuzband gerissen wurde. Dann kam irgendwann noch Pfingsten, aber oeRque war ein gebrochener Mann.
Dieser Austausch läutete aber auch eine neue Ära ein. Von nun an gab es die Gewissheit, dass Torben ein Gelegenheitskloschläfer ist. Geleitet von dem Namen "stilles Örtchen" zieht sich der Bube immer auf öffentliche Toiletten zurück, wenn er nicht mehr trinken kann oder müde ist.
Juni:
Der Monat war eher ruhig. Anfangs war ich nochmal in der Heimat, weil der Vater zum Geburtstag lud (nachdem er wieder in Groß Mackenstedt eingezogen war). Hier wurde mir erst meine Zukünftige, Hatice, klargemacht. Ich habe noch ein paar Jahre, um mir die Hörner abzustoßen, dann wartet sie auf mich. Weil ich so ein toller Hengst bin.

Das mit dem Hengst hat sich rumgesprochen, sofort wurde mir nämlich auch das erste Kind angedichtet:

Außerdem fand während des Monats die Superfreunde-Vatertagstour statt. Natürlich nicht am Vatertag. Trotz Volleyballspielens im Sand hielt das Knie voll und ganz. Geil!
Nur der Sebi würde fast ertrunken sein. Wenn im Graben Wasser gewesen wäre. Oder wenn wir in nicht gerettet hätten. Schweinegeil!
Ui und dann war da noch in diesem Monat die Zeit, in der Dirk seine Freunde eingeladen hatte ausm Rheingau, um mich erst betrunken zu machen, damit ich mich später aus Versehen auf mein Feldbett schmeiße, auf dem Dirko aber schon lag, um es somit zu zerstören. Erfolg hatten sie, die Buben.

Juli:
Es war Prüfungsphase: oeRque bestand alles. Während dieser Phase gab es den Abiball vom Prachtbuben. Es kam zu einer kleinen Superfreunde-Reunion. Nach überstandener Prüfungen galt es, das Kreuzband wieder zu flicken, damit ich nicht ganz aufgehe, wie ein Hefeklos (wie sich jetzt herausstellt, war es wohl zu spät).
Was sonst noch geschah: Ich erklärte mich nach langer Überredungszeit dazu bereit, illegal Dirks Kühschrank bei mir aufzubewahren. Doch der Schelm hatte mehr im Sinn, als nur einen Transport zu ersparen: Er wollte mir viel Ärger bereiten und kratzte eine Riesenspur in den Boden bishin in mein Zimmer. Zum Glück schien der Hausmeister nicht viel zu sehen.

August:
Nach einer Woche im Krankenhaus grillten die Superfreunde am Silbersee. Prima war's.
Dann ging es per Flieger nach Stockholm, Rijeka und Palermo. Ich habe zu viel drüber gesprochen, also halte ich jetzt mal gepflegt meine Fresse.



September:
Nach einer sehr heiteren Jubiläums-Ernte-Fahrt ging es ein paar Tage später nach Brüssel. Hier war es nicht minder heiter.

Brüssel (Aurélien):

Oktober:
Im Oktober stattete der Paul mir nen Besuch. Meinen ersten überhaupt in Stuttgart. Wir besuchten desöfteren den Cannstatter Wasen. Da ich vom Volksfest nicht die Nase vollbekam, war ich auch noch zweimal beim Freimarkt. Zudem nahm ich mit der Familie an einer Weinprobe in der Pfalz teil und stattete Khaleda einen Besuch ab, um bei ihr Geburtstag zu feiern.



November:
Ich glaube, es war mal wieder S-Bar-Party. Viel wichtiger in diesem Monat war allerdings das Kükenfest, das wir ausrichteten. Ich fand es sehr hold.

Dezember:
Für diesen Monat folgen noch Bilder. Folgendes fand statt: Ich wurde erster offizieller Partyküchen-Tischtennis-Turnier-Sieger, hatte einige Weihnachtsfeiern, feierte zweimal Weihnachten (einmal soger verfrüht) und bekam Besuch vom Buben.
Ein ereignisreiches Jahr 2007 neigt sich also dem Ende, ich verspreche, dass das nächste noch toller wird.
Ich bedanke mich bei allen Lesern und Bild-Guckern und wünsche nen guten Rutsch!
In Liebe,
oeRque
Sonntag, 23. Dezember 2007
Jetzt folgt nämlich wieder mehr!
Sodele, der Bube befindet sich nicht mehr in meiner Bude, ich allerdings auch nicht, denn wir sind nun wieder in der Heimat. Und das ist auch ganz gut so, weil hier einfach mehr Platz für uns beide ist.
Nachdem wir das vergangene Woche schon bei meiner Mama mit den Großeltern und den Geschwistern schon einmal Weihnachten gefeiert haben (als Scheidungsopfer macht man das nämlich so, des Stresses wegen), was auch sehr dufte war, vor allem lecker, feucht fröhlich, voller Geschenkesegen (ich habe jetzt nämlich zwei ultratolle Topfhandschuhe aus Silikon und bin einmal mehr der Held der Partyküche, auch aufgrund meiner neuen Waage und meines Schlafanzuges) und vor allem stressfrei, nun, also danach am Sonntag sind wir, der Bube und ich, zu mir gereist.
Die Woche war lustig. Montag hatte ich Vorlesung, eigentlich, aber ich musste frühstücken. Außerdem mussten wir in die Stadt, Geschenke kaufen. Unsere Ausbeute war gleich null. Was wir abends gemacht haben, kann man sich ja denken.
Dienstag hatte ich Vorlesung, nachmittags, vorher haben wir uns Burger gemacht. Köstlich. Abends hatten wir ne inoffizielle Partyküchenweihnachtsfeier und sind anschließend in die Wunderbar gezogen. Was wir da gemacht haben, kann man sich ja denken und bedarf keiner weiteren Ausführung.
Mittwoch hatte ich Vorlesung, eigentlich. Aber da man sich ja denken kann, was am Abend vorher los war, kann man sich auch denken, wo ich am Morgen lieber geblieben bin. Dann haben wir uns eine phänomenale Pizza selber gemacht und nachmittags war dann auch Vorlesung. Abends sind wir zum Filmrausch gegangen, aber nicht, um dort Kino zu gucken. Christian und Luke sind schließlich ganz hohe Tiere da und so saßen wir im Nebenraum mit dem Rest Glühwein, den die Zuschauer nicht gekauft haben. Was da abging, kann man sich ja denken.
Donnerstag hatte ich Vorlesung, ich war auch hin. Alle fünf Einheiten. Mittags machten wir uns Spaghetti mit einer kongenialen Soße aus sämtlichen Resten. Abends ging es zu Denis und Philipp, Feuerzangenbowle schauen und trinken. War cool, beide haben sich sehr viel Mühe vorher gegeben, nett alles dekoriert, Gedichte vorbereitet und sowas. Nun, ich könnt euch wohl denken, was ich jetzt eigentlich geschrieben hätte.
Freitag ging's nach Hause mit ner Mitfahrgelegenheit. Acht Stunden sind wir gefahren, war ganz schön ätzend.
Am gestrigen Samstag hatten wir Weihnachtsfeier. Weihnachtsfeiern muss man haben, auch wenn es gerade nicht wirklich gut läuft. Das einzig Positive, das wir in die Winterpause nehmen können, ist allein die Tatsache, dass wir mit nur sechs Punkten nicht einmal letzter sind. Zum Spieler des Jahres wurde Markus gewählt, der Streber. Ich war sehr erschüttert, weil ich eigentlich die beste Torquote habe: einmal zehn, einmal sechzig Minuten gespielt, dabei ein Tor geschossen. Das macht eine Quote von 9/7 Toren pro Spiel. In Dezimalzahlen sind das 1,2857142857142857142857142857143. Und das ist doch allerhand! Nicht mal der Hugo ist so toll. Aber wie sagte bereits der Rummenigge: Fußball ist keine Mathematik.
Essen war toll, Christa, die Wirtin, hat sogar ab und zu ein Lächeln aufgesetzt, was ihr sonst ziemlich schwer fällt, wir durften Tennis und Fußballtennis spielen - mein Knie hat voll gehalten - und vor allem waren Getränke inklusive. Was daraus resultierte, kann man sich ja denken. Das beste aber war mit Abstand meine Idee, mein vernarbtes Knie etwas zu modifizieren und einen netten oeRquofanten raufzumalen.

Um halb drei wurden wir rausgeworfen, doch ehe Torben und ich uns zu Fuß auf den Rückweg machen konnten, saßen wir schon im Taxi, ohne Geld, mit den anderen auf dem Weg nach Stelle zum Tobi, es sollte noch gepokert werden. Das Taxi bezahlten wir mit sämtlichen zusammengekratzten Groschen. Torben und ich nahmen uns vor, möglichst schnell rauszufliegen und dann nach Hause zu laufen. Der Bube schlief beim Tobi aber erstmal ein, ich versteckte selbstgebrannten Kaffeeschnaps von mir und ihm, der musste nämlich nicht mehr unbedingt sein und dann fingen wir mal an.
Da wir ja kein Geld mehr hatten, lagen im Pott nur zwei Euro und fünf Schuldscheine, jeweils im selbigen Wert.
In der vierten Runde setzte ich zum perfekt eingefädelten Zug, ging mit Ass und sechs All in und flog. Geil. Torben sollte eigentlich folgen, aber über seinen Ehrgeiz hinweg vergaß er unseren Plan, so dass ich bis zu seinem Sieg so um ca. sechs Uhr den Dealer spielen durfte. Aber das machte ich ja anscheinend gut. Wie aber er gewonnen hat, versteht bis heute keiner. Die Wertigkeit der Chips hat er bis zur letzten Runde nicht verstanden und als wir uns dann mal auf den Rückweg machten, sah sein Gang nicht unbedingt aufrecht und zielgerichtet aus.
Nun gut, um sieben bin ich schlafen gegangen, wurde aber um zwei wieder geweckt, weil Matze es tatsächlich ernst meinte, als er auf dem Weg sagte, er käme mit Brötchen vorbei.
jetzt chill ich und warte auf Weihnachten volume II.
Das oeRquofant.
Nachdem wir das vergangene Woche schon bei meiner Mama mit den Großeltern und den Geschwistern schon einmal Weihnachten gefeiert haben (als Scheidungsopfer macht man das nämlich so, des Stresses wegen), was auch sehr dufte war, vor allem lecker, feucht fröhlich, voller Geschenkesegen (ich habe jetzt nämlich zwei ultratolle Topfhandschuhe aus Silikon und bin einmal mehr der Held der Partyküche, auch aufgrund meiner neuen Waage und meines Schlafanzuges) und vor allem stressfrei, nun, also danach am Sonntag sind wir, der Bube und ich, zu mir gereist.
Die Woche war lustig. Montag hatte ich Vorlesung, eigentlich, aber ich musste frühstücken. Außerdem mussten wir in die Stadt, Geschenke kaufen. Unsere Ausbeute war gleich null. Was wir abends gemacht haben, kann man sich ja denken.
Dienstag hatte ich Vorlesung, nachmittags, vorher haben wir uns Burger gemacht. Köstlich. Abends hatten wir ne inoffizielle Partyküchenweihnachtsfeier und sind anschließend in die Wunderbar gezogen. Was wir da gemacht haben, kann man sich ja denken und bedarf keiner weiteren Ausführung.
Mittwoch hatte ich Vorlesung, eigentlich. Aber da man sich ja denken kann, was am Abend vorher los war, kann man sich auch denken, wo ich am Morgen lieber geblieben bin. Dann haben wir uns eine phänomenale Pizza selber gemacht und nachmittags war dann auch Vorlesung. Abends sind wir zum Filmrausch gegangen, aber nicht, um dort Kino zu gucken. Christian und Luke sind schließlich ganz hohe Tiere da und so saßen wir im Nebenraum mit dem Rest Glühwein, den die Zuschauer nicht gekauft haben. Was da abging, kann man sich ja denken.
Donnerstag hatte ich Vorlesung, ich war auch hin. Alle fünf Einheiten. Mittags machten wir uns Spaghetti mit einer kongenialen Soße aus sämtlichen Resten. Abends ging es zu Denis und Philipp, Feuerzangenbowle schauen und trinken. War cool, beide haben sich sehr viel Mühe vorher gegeben, nett alles dekoriert, Gedichte vorbereitet und sowas. Nun, ich könnt euch wohl denken, was ich jetzt eigentlich geschrieben hätte.
Freitag ging's nach Hause mit ner Mitfahrgelegenheit. Acht Stunden sind wir gefahren, war ganz schön ätzend.
Am gestrigen Samstag hatten wir Weihnachtsfeier. Weihnachtsfeiern muss man haben, auch wenn es gerade nicht wirklich gut läuft. Das einzig Positive, das wir in die Winterpause nehmen können, ist allein die Tatsache, dass wir mit nur sechs Punkten nicht einmal letzter sind. Zum Spieler des Jahres wurde Markus gewählt, der Streber. Ich war sehr erschüttert, weil ich eigentlich die beste Torquote habe: einmal zehn, einmal sechzig Minuten gespielt, dabei ein Tor geschossen. Das macht eine Quote von 9/7 Toren pro Spiel. In Dezimalzahlen sind das 1,2857142857142857142857142857143. Und das ist doch allerhand! Nicht mal der Hugo ist so toll. Aber wie sagte bereits der Rummenigge: Fußball ist keine Mathematik.
Essen war toll, Christa, die Wirtin, hat sogar ab und zu ein Lächeln aufgesetzt, was ihr sonst ziemlich schwer fällt, wir durften Tennis und Fußballtennis spielen - mein Knie hat voll gehalten - und vor allem waren Getränke inklusive. Was daraus resultierte, kann man sich ja denken. Das beste aber war mit Abstand meine Idee, mein vernarbtes Knie etwas zu modifizieren und einen netten oeRquofanten raufzumalen.
Um halb drei wurden wir rausgeworfen, doch ehe Torben und ich uns zu Fuß auf den Rückweg machen konnten, saßen wir schon im Taxi, ohne Geld, mit den anderen auf dem Weg nach Stelle zum Tobi, es sollte noch gepokert werden. Das Taxi bezahlten wir mit sämtlichen zusammengekratzten Groschen. Torben und ich nahmen uns vor, möglichst schnell rauszufliegen und dann nach Hause zu laufen. Der Bube schlief beim Tobi aber erstmal ein, ich versteckte selbstgebrannten Kaffeeschnaps von mir und ihm, der musste nämlich nicht mehr unbedingt sein und dann fingen wir mal an.
Da wir ja kein Geld mehr hatten, lagen im Pott nur zwei Euro und fünf Schuldscheine, jeweils im selbigen Wert.
In der vierten Runde setzte ich zum perfekt eingefädelten Zug, ging mit Ass und sechs All in und flog. Geil. Torben sollte eigentlich folgen, aber über seinen Ehrgeiz hinweg vergaß er unseren Plan, so dass ich bis zu seinem Sieg so um ca. sechs Uhr den Dealer spielen durfte. Aber das machte ich ja anscheinend gut. Wie aber er gewonnen hat, versteht bis heute keiner. Die Wertigkeit der Chips hat er bis zur letzten Runde nicht verstanden und als wir uns dann mal auf den Rückweg machten, sah sein Gang nicht unbedingt aufrecht und zielgerichtet aus.
Nun gut, um sieben bin ich schlafen gegangen, wurde aber um zwei wieder geweckt, weil Matze es tatsächlich ernst meinte, als er auf dem Weg sagte, er käme mit Brötchen vorbei.
jetzt chill ich und warte auf Weihnachten volume II.
Das oeRquofant.
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Bald folgt wieder mehr..
Der Bube hält mich hier nämlich ganz schön auf Trab! Ich muss ihn bekochen, seine Sachen aufräumen, ihm immer ausreichend Bier zur Verfügung stellen, darf morgens, wenn ich mal zur FH gehe, nicht zu laut sein, damit er seinen verdienten Schlaf bekommt, ich selber schlafe auf der harten Matratze auf dem Boden, damit er es weicher hat, ich muss ihn vor meinen Mitbewohnern beschützen und rechtfertigen, ganz stubenrein ist er auch noch nicht und laut und aggressiv wird er schnell.
Trotzdem verleben wir eine tolle Zeit.
Ein erschlafftes
oeRque
Trotzdem verleben wir eine tolle Zeit.
Ein erschlafftes
oeRque
Sonntag, 9. Dezember 2007
Hallo Freunde!
Eine ereignisreiche Zeit liegt mal wieder hinter mir, voller lernen, Uni und Partys.
Über mein schweres Leben als Student habe ich schon berichtet (Vorlesungen morgens und abends, zwischendurch mal eine oder zwei Vorlesungen frei, aber die Zeit ist einfach nicht ausreichend, um sie effektiv zu gestalten. So pfeife ich schon am Donnerstag immer aus dem letzten Loch und freue mich auf ein Wochenende, auch wenn die Zeit zwischen selbigen immer kürzer zu werden scheint. Ganz schön viel Text jetzt, dafür, dass er eigentlich in einer Klammer steht.). Trotzdem ließ ich es mir am Donnerstag nicht nehmen, auf den Geburtstag von Umut und Christoph (Freunde von Umut und mittlerweile auch von mir und anderen Mitbewohnern, weil sie immer unsere Küche belagern und unsere Pizzen essen) zu gehen, um ein wenig Bier und Glühwein zu verköstigen. Dummerweise saß ich neben Orkhan, Aserbaidschane, wohnt in der WG, wo meine Chinesin auch wohnte, daher kenn ich ihn schon länger (war auf seinem Geburtstag, obwohl ich ihn nicht kannte und so). Nun, nachdem wir seinen Jägi leer hatten, addierte sich noch eine Menge Vodka hinzu, allerdings hatte ich gut vorher gegessen, so dass es mir nicht so viel antat.
Gegen eins war der Hauptteil der Leute verschwunden und auch ich machte mich mit einem mitgenommenen Umut und Stefan auf den Weg nach Hause, nicht aber, ohne nochmal in die Wunderbar zu schauen, die aufm Weg lag. Dummerweise durften die nichts mehr ausschenken und wir gingen schleunigst weiter. Im Allmandring angekommen war der Lärm aus der Küche eines anderen Hauses nicht zu überhören und ich entschloss mich, einfach mal nachzuschauen, was Sache war. Die anderen beiden konnte ich nicht mehr überzeugen. Ganz schön mutig, nä, dass ich mich stumpferweise einfach bei einer anderen Party einschleiche..
Nun, im obersten Stock war also eine meiner geliebten Erasmus-Partys. Anwesend waren Italiener, Franzosen und Spanier. Ich musste nicht lange dumm rumstehen, denn ich hatte baldigst ein Bier in der Hand, gesponsort von einem Spanier. Irgendwie unterhielt ich mich mit ihm auf seiner Sprache (die ich seit zweieinhalb Jahren nicht mehr angewandt habe - so hörte es sich allerdings auch an) und so verging die Zeit. Am Ende war ich noch mit zehn Spaniern da und machte den großen Fehler, beim Hundeblick eines Spananiern schwach zu werden und das Angebot eines Cigarillos seinerseits anzunehmen. Schmeckte nicht und ich war froh, dass ich bei ungefähr die Hälfte die Asche zu doll abklopfte, so dass sie ganz ausging. Danach gab's weiter Bier und Rum und um fünf ging ich doch endlich mal nach Hause.
Der Cigarillo rächte sich noch desnachts, aber wie immer fand ich tadellos den Weg, selbst im Halbschlaf, um alles rauszulassen, was mir auf der Seele, bzw. im Halse, brannte.
Chinesisch am Freitag um 11:45 war hart, aber um drei ja schon wieder vorbei. Eigentlich war ich verdammt müde, aber ich dachte nicht ans schlafen, machte also nur dies und das und ging um halb sieben zum Frisör, mein Bollerkopf sollte nicht mehr bollernd sein, sondern schmaler.
Als ich zurückkam, waren Stefan und Simon dabei, auf dem Küchentisch mit einem Miniset, das Umut beim 'wichteln' (was auch immer das ist) erhalten hatte, Tischtennis zu spielen. Ich war begeistert und schlief abermals nicht, sondern ließ mich zum ersten offiziellen Partyküchen Tischtennis Turnier überreden.
Ich besiegte beide eingespielten Mitbewohner und darf mir gleich eine Urkunde dafür selber basteln!
Irgendwann später ging es dann ins Rocker 33, es stand wie jeden Monat Karrera Club an. War cool.
Nach abermals viel zu wenig Schlaf erwachte ich so gegen elf, da ich um zwölf Besuch erwartete von zwei überaus reizenden Komilitoninnen, Hanna und Daria, und einem nicht minder reizenden Komilitonen, Marco, zwecks Vorbereitung eines Vortrags für den kommenden Freitag.
Dann gab's Fußball und abends das nächste TT-Turnier. Aufgrund von Doping-Spekulationen wird aber noch darüber diskutiert, ob der Ausgang so gewertet werden darf. Ich plädiere für nein und somit ist es also auch nicht wert, die Sieger hier namentlich zu erwähnen. Genauso wie die der zwei folgenden Turnieren.
Aber heute Abend siege ich - nachdem ich gelernt habe.
Prost!
Über mein schweres Leben als Student habe ich schon berichtet (Vorlesungen morgens und abends, zwischendurch mal eine oder zwei Vorlesungen frei, aber die Zeit ist einfach nicht ausreichend, um sie effektiv zu gestalten. So pfeife ich schon am Donnerstag immer aus dem letzten Loch und freue mich auf ein Wochenende, auch wenn die Zeit zwischen selbigen immer kürzer zu werden scheint. Ganz schön viel Text jetzt, dafür, dass er eigentlich in einer Klammer steht.). Trotzdem ließ ich es mir am Donnerstag nicht nehmen, auf den Geburtstag von Umut und Christoph (Freunde von Umut und mittlerweile auch von mir und anderen Mitbewohnern, weil sie immer unsere Küche belagern und unsere Pizzen essen) zu gehen, um ein wenig Bier und Glühwein zu verköstigen. Dummerweise saß ich neben Orkhan, Aserbaidschane, wohnt in der WG, wo meine Chinesin auch wohnte, daher kenn ich ihn schon länger (war auf seinem Geburtstag, obwohl ich ihn nicht kannte und so). Nun, nachdem wir seinen Jägi leer hatten, addierte sich noch eine Menge Vodka hinzu, allerdings hatte ich gut vorher gegessen, so dass es mir nicht so viel antat.
Gegen eins war der Hauptteil der Leute verschwunden und auch ich machte mich mit einem mitgenommenen Umut und Stefan auf den Weg nach Hause, nicht aber, ohne nochmal in die Wunderbar zu schauen, die aufm Weg lag. Dummerweise durften die nichts mehr ausschenken und wir gingen schleunigst weiter. Im Allmandring angekommen war der Lärm aus der Küche eines anderen Hauses nicht zu überhören und ich entschloss mich, einfach mal nachzuschauen, was Sache war. Die anderen beiden konnte ich nicht mehr überzeugen. Ganz schön mutig, nä, dass ich mich stumpferweise einfach bei einer anderen Party einschleiche..
Nun, im obersten Stock war also eine meiner geliebten Erasmus-Partys. Anwesend waren Italiener, Franzosen und Spanier. Ich musste nicht lange dumm rumstehen, denn ich hatte baldigst ein Bier in der Hand, gesponsort von einem Spanier. Irgendwie unterhielt ich mich mit ihm auf seiner Sprache (die ich seit zweieinhalb Jahren nicht mehr angewandt habe - so hörte es sich allerdings auch an) und so verging die Zeit. Am Ende war ich noch mit zehn Spaniern da und machte den großen Fehler, beim Hundeblick eines Spananiern schwach zu werden und das Angebot eines Cigarillos seinerseits anzunehmen. Schmeckte nicht und ich war froh, dass ich bei ungefähr die Hälfte die Asche zu doll abklopfte, so dass sie ganz ausging. Danach gab's weiter Bier und Rum und um fünf ging ich doch endlich mal nach Hause.
Der Cigarillo rächte sich noch desnachts, aber wie immer fand ich tadellos den Weg, selbst im Halbschlaf, um alles rauszulassen, was mir auf der Seele, bzw. im Halse, brannte.
Chinesisch am Freitag um 11:45 war hart, aber um drei ja schon wieder vorbei. Eigentlich war ich verdammt müde, aber ich dachte nicht ans schlafen, machte also nur dies und das und ging um halb sieben zum Frisör, mein Bollerkopf sollte nicht mehr bollernd sein, sondern schmaler.
Als ich zurückkam, waren Stefan und Simon dabei, auf dem Küchentisch mit einem Miniset, das Umut beim 'wichteln' (was auch immer das ist) erhalten hatte, Tischtennis zu spielen. Ich war begeistert und schlief abermals nicht, sondern ließ mich zum ersten offiziellen Partyküchen Tischtennis Turnier überreden.
Ich besiegte beide eingespielten Mitbewohner und darf mir gleich eine Urkunde dafür selber basteln!
Irgendwann später ging es dann ins Rocker 33, es stand wie jeden Monat Karrera Club an. War cool.
Nach abermals viel zu wenig Schlaf erwachte ich so gegen elf, da ich um zwölf Besuch erwartete von zwei überaus reizenden Komilitoninnen, Hanna und Daria, und einem nicht minder reizenden Komilitonen, Marco, zwecks Vorbereitung eines Vortrags für den kommenden Freitag.
Dann gab's Fußball und abends das nächste TT-Turnier. Aufgrund von Doping-Spekulationen wird aber noch darüber diskutiert, ob der Ausgang so gewertet werden darf. Ich plädiere für nein und somit ist es also auch nicht wert, die Sieger hier namentlich zu erwähnen. Genauso wie die der zwei folgenden Turnieren.
Aber heute Abend siege ich - nachdem ich gelernt habe.
Prost!
Dienstag, 4. Dezember 2007
Nachtrag - der Neugierde wegen
Ich habe gestern von meinen beiden großen Paketen gesprochen, den Inhalt jedoch nicht näher erläutert. Aber ich möchte euch nicht weiter auf die Folter spannen:
Es waren zwei Adventskalender, pünktlich zum 1.12.
Die Mutti hat ihn mit viel Liebe selbstgestaltet und etwas fabulöses dazu gebacken. Bei meinem Vater bin ich ganz dankbar, dass er das mit dem Backen unterlassen hat.
Nun ist leider nur mein Diät-Plan etwas über den Haufen geworfen.
Ich danke also in diesem Sinne ganz herzlich meinen mich liebenden Erzeugern (in der Hoffnung, dass sie es auch wirklich sind).
Die Mitbewohnerin wird noch weiter analysiert, ich werde aber baldigst wieder von ihr reden.
Hab euch lieb und so.
Es waren zwei Adventskalender, pünktlich zum 1.12.
Die Mutti hat ihn mit viel Liebe selbstgestaltet und etwas fabulöses dazu gebacken. Bei meinem Vater bin ich ganz dankbar, dass er das mit dem Backen unterlassen hat.
Nun ist leider nur mein Diät-Plan etwas über den Haufen geworfen.
Ich danke also in diesem Sinne ganz herzlich meinen mich liebenden Erzeugern (in der Hoffnung, dass sie es auch wirklich sind).
Die Mitbewohnerin wird noch weiter analysiert, ich werde aber baldigst wieder von ihr reden.
Hab euch lieb und so.
Montag, 3. Dezember 2007
Update
Zuerst möchte ich hier über Umut reden, weil er schon so lange nicht mehr erwähnt wurde. Umut und ich und die Partyküche im Allgemeinen spielen jetzt Fooma und der Umut wollte unbedingt vom Tobi, dem Griechen, den Kießling kaufen, nä. Angeboten hat er den de Jong von Hamburch und zwei Mios dazu und er dachte, dass das voll toll wär. Ich persönlich halte weder von de Jong noch von Kießling was, also hielt ich mich erstmal daraus, aber weil Umut schon den ersten Spieltag gewonnen hatte, dachte ich, er wäre doch gut und hätte einen Riecher für gute Spieler und dann habe ich ihm gesagt, dass ich mir mit Tobi einig wäre und den Kießling gegen den Gomez getauscht hätte. Weil das ein lukrativeres Angebot war als das von Umut - das bestätigen auch Simon und Stefan - hat er mir das sofort geglaubt und ich hab mir ins Fäustchen gelacht und Stefan auch, als ich ihn aufgeklärt hab.
Der Umut denkt immer noch, der Deal würde so stattfinden.
Ich hab ihn ganz schön gelinkt, den Umut. Aber insgesamt hatte jetzt niemand was davon. Der Umut hat nur ganz wenige Punkte gemacht und ich sogar minus zwölf, weil der Gomez ja verletzt war.
So ein Mist aber auch.
Das war aber nur eine von lediglich zwei, vielleicht drei Sachen, die in letzter Zeit nicht toll waren.
Als ich letztens nämlich in meiner Kulturtasche gewühlt habe, hab ich voll in die Rasierklinge gefasst. Glück im Unglück kann man es nennen, dass es nur eine dreiklingige Klinge (darf man das so sagen?) war und keine fünfklingige, wie ich sie auch besitze, so blutete ich zwar stark, aber nicht ganz aus und überlebte.
Dazu bin ich seit einer Woche krank und hoffe, ein Burnout-Syndrom noch abwehren zu können. Und auch nicht gut war es letztens beim Referat, weil nur ich und ganz wenige andere was gemacht haben und ich zum Teamleiter deklariert wurde und mit der ganzen Situation vollkommen überfordert zu sein schien.
Wir haben es trotzdem gemeistert.
Toll war aber insgesamt, dass ich mir am Donnnerstag das Golf-Automobil von coe-Süd, also vom Onkel Holger für's Wochenende geliehen habe. Ja, es war schön, mal wieder in einem sauberen, heilen Auto zu fahren. Ich benötigte jenes Automobil, um Ikea mal wieder einen Besuch abzustatten (der Stapel der Gutscheine musste abgebaut werden).
Mit dem Simon machte ich mich Freitag um acht auf den Weg. Acht Uhr abends am Freitag - das muss leer sein. Dieser Gedanke zerschlug sich im Nu, als wir in die Hochgarage eingewiesen werden mussten. Voll war es also und alles nur, weil der Ikea am Tag zuvor neu eröffnet hat (also die haben wohl umgebaut oder so) und ein riesiges Tatarata draus gemacht wurde. An jeder zweiten Ecke gab es Sekt umsonst und Live-Bands und Cocktails, die aber für 2 Euro. Beinahe hätte ich vergessen, dass ich Fahrer bin, sonst hätte ich mich gegen meine Pläne dort einfach abgeschossen.
Nun, insgesamt bin ich aber froh, dass ich beim Kükenfest so lange aufräumen musste, denn eigentlich wollte ich damals schon das Auto leihen und das wäre dann ja umsonst gewesen.
Dass Ikea neu eröffnet hat und tolle Angebote hat, darf ich aber nicht der Tante Vera erzählen, sagt Holger.
Ich kann ihn verstehen.
Le lendemain, am folgenden Tage, nutzte ich abermals das Auto, um zur Post zu fahren. Der blöde Paketdienst kommt anscheinend immer nur, wenn ich nicht da bin. Die Wut darauf verschwand aber geschwind, als ich entdeckte, dass zwei (!) große Pakete von meinen Eltern, eins mütterlicher-, eins väterlicherseits, auf mich warteten.
Eigentlich konnte ich es kaum erwarten, sie zu öffnen, aber ich geduldete mich, denn da ich zuvor dreimal durch die Stadt gedüst bin auf der Suche nach einem Parkplatz, musste es sich noch lohnen und ich bin noch einkaufen gefahren. Am hohen Verkehrsaufkommen war der Weihnachtsmarkt und die Tatsache, dass jeder Laden irgendwelche Angebote hatte und bis Mitternacht aufmachen wollte und so. Hier geht ganz schön die Lucy ab.
Naja, als ich mit dem Einkaufen fertig war und meine Parkhauskarte an der Kasse entwerten ließ (kann man binnen 90 Minuten ab einem Einkaufswert von mindestens 5 Euronen), wollte ich aber wieder nach Hause, fuhr gen Schranke und wartete. Der tolle Kartenautomat wies mich aber darauf hin, dass ich tatsächlich schon mehr als 90 Minuten sonstwo war und ein Restbetrag von 1,20 Euronen bestand.
Prima, also sorgte ich dafür, dass die ganze Schlange hinter mir nochmal bitte 20 Meter zurücksetzt, damit ich die Schranke frei machen konnte -> die Leute hatten gar keine andere Wahl und ich konnte mal richtig toll Authorität ausüben. Ja, das war spitze.
Ich löhnte schlussendlich den Restbetrag und fuhr heim.
Gestern lernte ich, nutzte nochmal den Wagen für einen Trip zum Burger King und das war's schon.
Heute war's ebenfalls unspektakulär, wäre da nicht die Tatsache, dass ich eine neue MitbewohnerIN bekommen habe! Ist ne ganz liebe und so und weil ich die Chance nutzen musste, wenn eine Frau schonmal da ist, bot ich ihr an, sie zu ihrem ersten Einkauf zu fahren (ich brauchte nämlich auch noch Wasser, dass Samstag leider ausverkauft (!) war).
Dann fuhr ich zum Onkel, tauschte das Auto aus, joggte von dort zur Bahn, war froh, sie zu erwischen und durfte in ihr noch dreißig Minuten warten, bis sie losfuhr.
Zuhause speiste ich und ging pumpen. Jetzt schau ich LOST (habe ich aufgenommen) und schreibe diesen wunderbaren Artikel.
oeRque - goes toilet and dann sleepen.
Der Umut denkt immer noch, der Deal würde so stattfinden.
Ich hab ihn ganz schön gelinkt, den Umut. Aber insgesamt hatte jetzt niemand was davon. Der Umut hat nur ganz wenige Punkte gemacht und ich sogar minus zwölf, weil der Gomez ja verletzt war.
So ein Mist aber auch.
Das war aber nur eine von lediglich zwei, vielleicht drei Sachen, die in letzter Zeit nicht toll waren.
Als ich letztens nämlich in meiner Kulturtasche gewühlt habe, hab ich voll in die Rasierklinge gefasst. Glück im Unglück kann man es nennen, dass es nur eine dreiklingige Klinge (darf man das so sagen?) war und keine fünfklingige, wie ich sie auch besitze, so blutete ich zwar stark, aber nicht ganz aus und überlebte.
Dazu bin ich seit einer Woche krank und hoffe, ein Burnout-Syndrom noch abwehren zu können. Und auch nicht gut war es letztens beim Referat, weil nur ich und ganz wenige andere was gemacht haben und ich zum Teamleiter deklariert wurde und mit der ganzen Situation vollkommen überfordert zu sein schien.
Wir haben es trotzdem gemeistert.
Toll war aber insgesamt, dass ich mir am Donnnerstag das Golf-Automobil von coe-Süd, also vom Onkel Holger für's Wochenende geliehen habe. Ja, es war schön, mal wieder in einem sauberen, heilen Auto zu fahren. Ich benötigte jenes Automobil, um Ikea mal wieder einen Besuch abzustatten (der Stapel der Gutscheine musste abgebaut werden).
Mit dem Simon machte ich mich Freitag um acht auf den Weg. Acht Uhr abends am Freitag - das muss leer sein. Dieser Gedanke zerschlug sich im Nu, als wir in die Hochgarage eingewiesen werden mussten. Voll war es also und alles nur, weil der Ikea am Tag zuvor neu eröffnet hat (also die haben wohl umgebaut oder so) und ein riesiges Tatarata draus gemacht wurde. An jeder zweiten Ecke gab es Sekt umsonst und Live-Bands und Cocktails, die aber für 2 Euro. Beinahe hätte ich vergessen, dass ich Fahrer bin, sonst hätte ich mich gegen meine Pläne dort einfach abgeschossen.
Nun, insgesamt bin ich aber froh, dass ich beim Kükenfest so lange aufräumen musste, denn eigentlich wollte ich damals schon das Auto leihen und das wäre dann ja umsonst gewesen.
Dass Ikea neu eröffnet hat und tolle Angebote hat, darf ich aber nicht der Tante Vera erzählen, sagt Holger.
Ich kann ihn verstehen.
Le lendemain, am folgenden Tage, nutzte ich abermals das Auto, um zur Post zu fahren. Der blöde Paketdienst kommt anscheinend immer nur, wenn ich nicht da bin. Die Wut darauf verschwand aber geschwind, als ich entdeckte, dass zwei (!) große Pakete von meinen Eltern, eins mütterlicher-, eins väterlicherseits, auf mich warteten.
Eigentlich konnte ich es kaum erwarten, sie zu öffnen, aber ich geduldete mich, denn da ich zuvor dreimal durch die Stadt gedüst bin auf der Suche nach einem Parkplatz, musste es sich noch lohnen und ich bin noch einkaufen gefahren. Am hohen Verkehrsaufkommen war der Weihnachtsmarkt und die Tatsache, dass jeder Laden irgendwelche Angebote hatte und bis Mitternacht aufmachen wollte und so. Hier geht ganz schön die Lucy ab.
Naja, als ich mit dem Einkaufen fertig war und meine Parkhauskarte an der Kasse entwerten ließ (kann man binnen 90 Minuten ab einem Einkaufswert von mindestens 5 Euronen), wollte ich aber wieder nach Hause, fuhr gen Schranke und wartete. Der tolle Kartenautomat wies mich aber darauf hin, dass ich tatsächlich schon mehr als 90 Minuten sonstwo war und ein Restbetrag von 1,20 Euronen bestand.
Prima, also sorgte ich dafür, dass die ganze Schlange hinter mir nochmal bitte 20 Meter zurücksetzt, damit ich die Schranke frei machen konnte -> die Leute hatten gar keine andere Wahl und ich konnte mal richtig toll Authorität ausüben. Ja, das war spitze.
Ich löhnte schlussendlich den Restbetrag und fuhr heim.
Gestern lernte ich, nutzte nochmal den Wagen für einen Trip zum Burger King und das war's schon.
Heute war's ebenfalls unspektakulär, wäre da nicht die Tatsache, dass ich eine neue MitbewohnerIN bekommen habe! Ist ne ganz liebe und so und weil ich die Chance nutzen musste, wenn eine Frau schonmal da ist, bot ich ihr an, sie zu ihrem ersten Einkauf zu fahren (ich brauchte nämlich auch noch Wasser, dass Samstag leider ausverkauft (!) war).
Dann fuhr ich zum Onkel, tauschte das Auto aus, joggte von dort zur Bahn, war froh, sie zu erwischen und durfte in ihr noch dreißig Minuten warten, bis sie losfuhr.
Zuhause speiste ich und ging pumpen. Jetzt schau ich LOST (habe ich aufgenommen) und schreibe diesen wunderbaren Artikel.
oeRque - goes toilet and dann sleepen.
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