Liebe Leute,
Ich melde mich kurz und zwar wirklich nur kurz, bin nämlich etwas im Prüfungsstress. Den war ich letzte Woche auch schon, aber da nur für Chinesisch. Und da hab ich eine 2,0. Ist schlechter, als letztes Semester, aber ich bin zufrieden.
Chinesisch schrieb ich am Dienstag und am Freitag hatte ich die mündliche Prüfung. Anschließend hatten wir noch 'Interkulturelles Seminar', mit Vortrag über den Chinesischen Jugendtag und die 4. Mai-Bewegung und so. Währenddessen gab es gut zu essen und zu trinken, so dass mir ein wenig die Aufregung, die auch ein toller harter Typ, wie ich es bin, manchmal noch hat, genommen werden konnte.
Zum Ausklang der des Abends sind wir zur Abschlusskneipe der Grafia gefahren. Dort wurde ich fuxiert, mit Bierdusche. Draußen. Und es war kalt. Mir folgten Hanna, Daria und Lukas.
Relativ früh, so um eins, ging es ins Bett. Der Samstag gehörte vorerst "Druck- und Druckweiterverarbeitungsmaschinen". Allerdings erst, als ich mich endlich dazu aufraffen konnte.
Abends hat Patrick, mein treuer Mitbewohner, den man eigentlich nicht oft sieht, aber dessen Shisha-Rauch man auch schon morgens aufm Flur riechen kann, seinen Abschied gefeiert. Er war nur zum Praxissemester hier.
Geplant hatte ich eins, vielleicht zwei Bierchen zwischendurch in den Lernpausen. Es kam natürlich alles anders, wenn man sich so etwas vornimmt und so blieb ich nachm Abendessen um sieben in der Küche hängen und konnte mich erst ins Bett begeben, als der kleine Zeiger einmal um die Uhr gewandert war.
Somit war mein Sonntag im Arsch, aber heute war ich aktiv.
Ich schwör.
Moerquo
Montag, 28. Januar 2008
Mittwoch, 23. Januar 2008
Ab in die Röhre
Gestern morgen war es so weit: ich durfte endlich erfahren, was mit meinem Knie los ist. Dafür hatte ich mir auch den allerfrühsten Termin geben lassen, was um 7:40 war. Morgens. In der Früh! Da musste ich mehr als ne Stune früher raus, als sonst.
Aber ich hab's gepackt!
Aber wirklich gelohnt hat es sich nicht, das Ergebnis lautet: Leichter Ausriss des neuen Kreuzbandes, dazu ein leichter Einriss des fucking Meniskus', sagte die Ärztin bei der Radiologie. Mein Orthopäde, den ich um 10 Uhr ansteuerte, konnte zwar den Meniskusriss, nicht aber den des Kreuzbands auf den Bildern erkennen, aber beim Abtasten ging er auch davon aus.
Jetzt soll ich mal wieder in der Roland Klinik vorstellig werden und die dürfen entscheiden, was gemacht wird. Leider sind sie aber erstmal bis Juni ausgebucht, zumindest was die Sprechstunden angeht (was mich sehr verwundert, denn beim letzten Mal hab ich zwei Wochen vor OP erst angerufen..), bekam aber eine Mitte Februar, weil irgendjemand abgesagt hat.
Nun gut. Nachmittags schrub ich dann Chinesisch. Eigentlich war ich auf eine 1 aus, aber ich schraube jetzt doch mal die Erwartungen weiter nach unten. Statt um 16 Uhr haben wir erst gegen 17 Uhr angefangen (was natürlich ein idealer Zeitpunkt für eine Klausur ist) und dann war das Niveau der Prüfung zu hoch für meine innere Konzentration. Zumindest ein wenig. Aber Freitag kommt die mündliche dran, da kann ich nochmal was reißen.
Gestern abend ging's zum Druckerstammtisch. Kleiner Vortrag (der gestern leider länger ausgefallen ist) und als Dankeschön für's zuhören Essen und Trinken satt und.. umsonst.
Danach wollte ich eigentlich noch was für meine Prüfung heute tun, hab ich aber nicht. Irgendwie klappten die Adobe-Programme (Illustrator, Photoshop, InDesign) bei mir nicht, also hab ich lieber geschlafen.
Heute setzte ich mich allerdings schlauerweise neben Daria (die kann sowas) und bin somit gut fertig geworden.
Jetzt muss ich lernen - verständlich.
Aber ich hab's gepackt!
Aber wirklich gelohnt hat es sich nicht, das Ergebnis lautet: Leichter Ausriss des neuen Kreuzbandes, dazu ein leichter Einriss des fucking Meniskus', sagte die Ärztin bei der Radiologie. Mein Orthopäde, den ich um 10 Uhr ansteuerte, konnte zwar den Meniskusriss, nicht aber den des Kreuzbands auf den Bildern erkennen, aber beim Abtasten ging er auch davon aus.
Jetzt soll ich mal wieder in der Roland Klinik vorstellig werden und die dürfen entscheiden, was gemacht wird. Leider sind sie aber erstmal bis Juni ausgebucht, zumindest was die Sprechstunden angeht (was mich sehr verwundert, denn beim letzten Mal hab ich zwei Wochen vor OP erst angerufen..), bekam aber eine Mitte Februar, weil irgendjemand abgesagt hat.
Nun gut. Nachmittags schrub ich dann Chinesisch. Eigentlich war ich auf eine 1 aus, aber ich schraube jetzt doch mal die Erwartungen weiter nach unten. Statt um 16 Uhr haben wir erst gegen 17 Uhr angefangen (was natürlich ein idealer Zeitpunkt für eine Klausur ist) und dann war das Niveau der Prüfung zu hoch für meine innere Konzentration. Zumindest ein wenig. Aber Freitag kommt die mündliche dran, da kann ich nochmal was reißen.
Gestern abend ging's zum Druckerstammtisch. Kleiner Vortrag (der gestern leider länger ausgefallen ist) und als Dankeschön für's zuhören Essen und Trinken satt und.. umsonst.
Danach wollte ich eigentlich noch was für meine Prüfung heute tun, hab ich aber nicht. Irgendwie klappten die Adobe-Programme (Illustrator, Photoshop, InDesign) bei mir nicht, also hab ich lieber geschlafen.
Heute setzte ich mich allerdings schlauerweise neben Daria (die kann sowas) und bin somit gut fertig geworden.
Jetzt muss ich lernen - verständlich.
Montag, 21. Januar 2008
Was erlauben Vodafone!?
Es sind nun sieben Tage (also eine Woche!) seit meinem Schreiben zu Vodafone vergangen und ich habe bisher lediglich eine SMS (die aber sowohl auf Handy, als auch Festnetz-Telefon) bekommen, in dem sie den Eingang meines Schreibens (unter der Rubrik 'Kritik') registriert haben und sie in Kürze darum kümmen würden.
Taten sie das?
Nein.
Zumindest nicht mit einer Antwort. Vielleicht aber haben sie irgendwas doch getan, denn seitdem habe ich keine Anrufe mehr bekommen. Ist ja auch nicht schlecht.
Nun, wie habe ich die letzte Woche sonst noch verbracht, außer mit dem Warten auf die erlösende Antwort?!
Zum einen hatte ich mir nichts vorgenommen. Zum anderen kam es dann aber doch anders.
Am Dienstagabend war ich bei einer Veranstaltung der Grafia, unserer HdM-Verbindung. Ich war allerdings nur der einzige Gast und so konnten die drei Mitglieder die Zeit nutzen, um mich zu überzeugen, beizutreten, also gab ich auch irgendwann, nach ein paar kostenlosen Bierchen, nach. Einfach so. Mit mir hat sich die Anzahl der aktiven Mitglieder um zweihundertprozent erhöht!
Den Mittwochnachmittag, der erste freie seit Monaten, habe ich dann mal gepflegt verschlafen. Daraus resultierte, dass ich mich Donnerstag so fit fühlte, dass ich noch zum Filmrausch gegangen bin und dort erstmal versackte. Kostengünstig gab es Bier und Cocktails. Hätte ich aber vorher gewusst, dass der Tequila nur Fusel war und sich nach einer Nacht in schreckliche Kopfschmerzen verwandelt - ich wär wohl bei Bier geblieben.
Freitagmorgen war eine Infoveranstaltung über meinen China-Aufenthalt, den Ertrug ich mit viel Selbstdisziplin bravourös. Danach haben wir noch schnell Denis und Luke geweckt, die die Nacht im Filmrausch-Kino verbracht haben, dann hab ich zuhause selber noch ein Stündchen gepennt und anschließend Chinesisch gehabt. Abends war ich eigentlich immer noch müde und verkatert. Eigentlich. Kurzentschlossen machte ich mich dann aber doch noch auf den Weg zu Christian, weil er mit Hanna noch etwas für unser Drupa-Projekt malen musste. Im Gepäck hatte ich ne schöne Flasche Wein.
Ehe ich mich versah, sind wir danach gleich weiter zu Hanna gefahren, wo es galt, noch ein paar Fläschchen zu leeren.
Samstag stand lernen auf dem Programm und abends das 6-Tage-Rennen. Ein Kumpel meinerseits hat wiederum einen Kumpel, der Eventmanager oder sowas ist und somit an Backstage-Pässe kam und zudem noch das Barteam aus dem Striptease-Bereich kannte. Es war sehr nett und feucht und fröhlich, es reichte ein Blickkontakt und mein Glas war wieder gefüllt. Und da ich den Grad meiner Vollheit nie in Litern, sondern in Euronen, die ich dafür blechen musste, messe, kann man sagen, dass ich stocknüchtern um zwölfe (wegen der letzten S-Bahn) aus dem Laden gegangen bin.
Gestern hab ich wieder gelernt und je mehr ich tat, desto unsicherer wurde ich mir, dass ich Chinesisch überhaupt noch kann. Aber gut, ich lerne jetzt einfach noch etwas und dann pack ich das morgen auch und dann bin ich auch etwas weniger im Stress.
Ich liebe mich.
oeRque
So fühlte ich mich aber nicht.
Taten sie das?
Nein.
Zumindest nicht mit einer Antwort. Vielleicht aber haben sie irgendwas doch getan, denn seitdem habe ich keine Anrufe mehr bekommen. Ist ja auch nicht schlecht.
Nun, wie habe ich die letzte Woche sonst noch verbracht, außer mit dem Warten auf die erlösende Antwort?!
Zum einen hatte ich mir nichts vorgenommen. Zum anderen kam es dann aber doch anders.
Am Dienstagabend war ich bei einer Veranstaltung der Grafia, unserer HdM-Verbindung. Ich war allerdings nur der einzige Gast und so konnten die drei Mitglieder die Zeit nutzen, um mich zu überzeugen, beizutreten, also gab ich auch irgendwann, nach ein paar kostenlosen Bierchen, nach. Einfach so. Mit mir hat sich die Anzahl der aktiven Mitglieder um zweihundertprozent erhöht!
Den Mittwochnachmittag, der erste freie seit Monaten, habe ich dann mal gepflegt verschlafen. Daraus resultierte, dass ich mich Donnerstag so fit fühlte, dass ich noch zum Filmrausch gegangen bin und dort erstmal versackte. Kostengünstig gab es Bier und Cocktails. Hätte ich aber vorher gewusst, dass der Tequila nur Fusel war und sich nach einer Nacht in schreckliche Kopfschmerzen verwandelt - ich wär wohl bei Bier geblieben.
Freitagmorgen war eine Infoveranstaltung über meinen China-Aufenthalt, den Ertrug ich mit viel Selbstdisziplin bravourös. Danach haben wir noch schnell Denis und Luke geweckt, die die Nacht im Filmrausch-Kino verbracht haben, dann hab ich zuhause selber noch ein Stündchen gepennt und anschließend Chinesisch gehabt. Abends war ich eigentlich immer noch müde und verkatert. Eigentlich. Kurzentschlossen machte ich mich dann aber doch noch auf den Weg zu Christian, weil er mit Hanna noch etwas für unser Drupa-Projekt malen musste. Im Gepäck hatte ich ne schöne Flasche Wein.
Ehe ich mich versah, sind wir danach gleich weiter zu Hanna gefahren, wo es galt, noch ein paar Fläschchen zu leeren.
Samstag stand lernen auf dem Programm und abends das 6-Tage-Rennen. Ein Kumpel meinerseits hat wiederum einen Kumpel, der Eventmanager oder sowas ist und somit an Backstage-Pässe kam und zudem noch das Barteam aus dem Striptease-Bereich kannte. Es war sehr nett und feucht und fröhlich, es reichte ein Blickkontakt und mein Glas war wieder gefüllt. Und da ich den Grad meiner Vollheit nie in Litern, sondern in Euronen, die ich dafür blechen musste, messe, kann man sagen, dass ich stocknüchtern um zwölfe (wegen der letzten S-Bahn) aus dem Laden gegangen bin.
Gestern hab ich wieder gelernt und je mehr ich tat, desto unsicherer wurde ich mir, dass ich Chinesisch überhaupt noch kann. Aber gut, ich lerne jetzt einfach noch etwas und dann pack ich das morgen auch und dann bin ich auch etwas weniger im Stress.
Ich liebe mich.
oeRque
So fühlte ich mich aber nicht.
Montag, 14. Januar 2008
Der nächtlichen Ruhestörung muss ein Ende gesetzt werden.
Eben habe ich einen ersten Schritt getan, um der nächtlichen Ruhestörung, die mir penetrante Eren-Fanatiker immer erteilen.
Folgendes Schreiben habe ich per elektronischer Post an Vodafone geschrieben:
================================================================
Liebes Vodafone,
Als liebenswürdiger, geduldiger junger Mann habe ich es lange genug mitgemacht, um jetzt sagen zu können: Es kann so nicht weitergehen!
Seit 10 Monaten habe ich einen Vertrag bei euch (so einen zum Studententarif, nur teurer, obwohl ich effektiv das gleiche in Anspruch nehme, wie bei eurem Tarif für 19,95 Euro, nur eben doch viel teurer) mit extra Telefon mit Vodafone-Zuhause-Nummer (also jetzt habe ich drei Nummern, unter denen ich erreichbar bin).
Das Vodafone-Zuhause-Telefon, nä, das ist auch ganz toll. Das steht immer auf meiner Fensterbank und wartet darauf, dass ich nach Hause komme. Ich würde es eigentlich auch mitnehmen in die FH, aber es ist ein wenig zu groß. Naja, eigentlich steht es da und ist fast immer ruhig.
Aber eben nur fast immer. Liebe Vodafone, ich werde ihnen jetzt mein Problem schildern, von dem ihr bestimmt nicht glaubt, dass es sowas geben kann und vor allem, dass jemand überhaupt unter diesen Umständen leben kann.
Und zwar ist das so: Das Telefon steht wie gesagt immer auf der Fensterbank und ist den ganzen Tag ruhig. Aber abends, also nicht jeden Tag, aber oft in der Woche, da bimmelt der Klingelapperat schon sehr sehr häufig. Ich würde mich freuen, normalerweise, da mich ein lieber Gesprächspartner, den ich kenne, von meinem mitunter drögen Lernstoff ablenken gut und gerne mal ablenken darf.
Das richtige Problem ist aber: Ich kenne diese Leute nicht. Und sie mich nicht. Trotzdem denken sie, dass sie mich kennen.
Diese Leute kommen aus allen Teilen Europas, rufen aus der fernen Türkei, aus der Schweiz und mitunter auch aus Deutschland an. Und sie halten mich für Eren. Und Eren ist ein toller türkischer Sänger. Anscheinend. Über den findet man bei Google aber nichts.
So.
Und wenn sich nun eine Person verwählt hat, finde ich das gar nicht schlimm, aber diese Personen haben sich bestimmt schon je zwanzig Mal verwählt. Ich versuche ihnen stets in allen Sprachen klarzumachen, dass ich nicht der Eren bin. Aber mitunter habe ich das Gefühl, sie hören aus allem, was ich sage, stets nur "Eren" raus. Und dann kombinieren sie. Und dann kommen sie zu dem Entschluss: Nun, der kennt den Eren, also kennt er den Eren. Verstehen sie? Die denken vielleicht, ich erlaube mir ein Scherz und bin der Eren selber. Und deshalb rufen sie immer und immer wieder an.
ich habe es auch schon mit schreien versucht. Meine Nachbarn aus dem Wohnheim habe ich wachgerufen dadurch, weil die Anrufe wie gesagt oft spät abends kommen, oft sogar mitten in der Nacht. Und dann nicht einmal, sondern fünf Mal.
Sowas raubt mir natürlich den Schlaf. Und den brauche ich. Weil sonst kann ich in den Vorlesungen nicht aufpassen, was schon schlimm ist, allerdings neige ich auch sehr schnell zu fetten Tränensecken und kleinen Äuglein. Und nun ist da ja noch meine Oma, die sich langsam Sorgen macht, dass ich keine Frau abbekomme. Und mit diesen Tränensäcken ist es kein Wunder, dass man nicht so auf mich steht, wie man sich das erhofft. Und außerdem bin ich ja noch müde und dann vielleicht auch launisch, was auch nicht ankommt.
Nun bitte ich euch, liebes Vodafone, mir schnellstmöglichst eine neue Nummer zu geben. Mir und vor allem Oma zuliebe.
Als ich in den Semesterferien geschätzte drei Monate nicht in meinem Wohnheim verbrachte und danach wiederkam, hatte ich 152 Anrufe in Abwesenheit und mein SMS-Speicher war voll.
Das muss man sich mal vorstellen.
Liebes Vodafone, tu was. Ich kann nicht mehr.
Herzlichst,
Ihr Mirko oeRque Segelken.
Ps.: Hiermit kündige ich schonmal an, dass in den nächsten Tagen eine Kündigung meines Vertrages, bzw eine Bitte zur Nichtverlängerung zum nächsten Thermin, März 2009, in Ihr Haus flattert.
Das hat dann aber wohl andere Gründe.
Folgendes Schreiben habe ich per elektronischer Post an Vodafone geschrieben:
================================================================
Liebes Vodafone,
Als liebenswürdiger, geduldiger junger Mann habe ich es lange genug mitgemacht, um jetzt sagen zu können: Es kann so nicht weitergehen!
Seit 10 Monaten habe ich einen Vertrag bei euch (so einen zum Studententarif, nur teurer, obwohl ich effektiv das gleiche in Anspruch nehme, wie bei eurem Tarif für 19,95 Euro, nur eben doch viel teurer) mit extra Telefon mit Vodafone-Zuhause-Nummer (also jetzt habe ich drei Nummern, unter denen ich erreichbar bin).
Das Vodafone-Zuhause-Telefon, nä, das ist auch ganz toll. Das steht immer auf meiner Fensterbank und wartet darauf, dass ich nach Hause komme. Ich würde es eigentlich auch mitnehmen in die FH, aber es ist ein wenig zu groß. Naja, eigentlich steht es da und ist fast immer ruhig.
Aber eben nur fast immer. Liebe Vodafone, ich werde ihnen jetzt mein Problem schildern, von dem ihr bestimmt nicht glaubt, dass es sowas geben kann und vor allem, dass jemand überhaupt unter diesen Umständen leben kann.
Und zwar ist das so: Das Telefon steht wie gesagt immer auf der Fensterbank und ist den ganzen Tag ruhig. Aber abends, also nicht jeden Tag, aber oft in der Woche, da bimmelt der Klingelapperat schon sehr sehr häufig. Ich würde mich freuen, normalerweise, da mich ein lieber Gesprächspartner, den ich kenne, von meinem mitunter drögen Lernstoff ablenken gut und gerne mal ablenken darf.
Das richtige Problem ist aber: Ich kenne diese Leute nicht. Und sie mich nicht. Trotzdem denken sie, dass sie mich kennen.
Diese Leute kommen aus allen Teilen Europas, rufen aus der fernen Türkei, aus der Schweiz und mitunter auch aus Deutschland an. Und sie halten mich für Eren. Und Eren ist ein toller türkischer Sänger. Anscheinend. Über den findet man bei Google aber nichts.
So.
Und wenn sich nun eine Person verwählt hat, finde ich das gar nicht schlimm, aber diese Personen haben sich bestimmt schon je zwanzig Mal verwählt. Ich versuche ihnen stets in allen Sprachen klarzumachen, dass ich nicht der Eren bin. Aber mitunter habe ich das Gefühl, sie hören aus allem, was ich sage, stets nur "Eren" raus. Und dann kombinieren sie. Und dann kommen sie zu dem Entschluss: Nun, der kennt den Eren, also kennt er den Eren. Verstehen sie? Die denken vielleicht, ich erlaube mir ein Scherz und bin der Eren selber. Und deshalb rufen sie immer und immer wieder an.
ich habe es auch schon mit schreien versucht. Meine Nachbarn aus dem Wohnheim habe ich wachgerufen dadurch, weil die Anrufe wie gesagt oft spät abends kommen, oft sogar mitten in der Nacht. Und dann nicht einmal, sondern fünf Mal.
Sowas raubt mir natürlich den Schlaf. Und den brauche ich. Weil sonst kann ich in den Vorlesungen nicht aufpassen, was schon schlimm ist, allerdings neige ich auch sehr schnell zu fetten Tränensecken und kleinen Äuglein. Und nun ist da ja noch meine Oma, die sich langsam Sorgen macht, dass ich keine Frau abbekomme. Und mit diesen Tränensäcken ist es kein Wunder, dass man nicht so auf mich steht, wie man sich das erhofft. Und außerdem bin ich ja noch müde und dann vielleicht auch launisch, was auch nicht ankommt.
Nun bitte ich euch, liebes Vodafone, mir schnellstmöglichst eine neue Nummer zu geben. Mir und vor allem Oma zuliebe.
Als ich in den Semesterferien geschätzte drei Monate nicht in meinem Wohnheim verbrachte und danach wiederkam, hatte ich 152 Anrufe in Abwesenheit und mein SMS-Speicher war voll.
Das muss man sich mal vorstellen.
Liebes Vodafone, tu was. Ich kann nicht mehr.
Herzlichst,
Ihr Mirko oeRque Segelken.
Ps.: Hiermit kündige ich schonmal an, dass in den nächsten Tagen eine Kündigung meines Vertrages, bzw eine Bitte zur Nichtverlängerung zum nächsten Thermin, März 2009, in Ihr Haus flattert.
Das hat dann aber wohl andere Gründe.
Freitag, 11. Januar 2008
Freitagabendplanung
Ich übermittle euch hiermit ein kleines Lebenszeichen meinerseits.
Um euch nahezubringen, was ich am heutigen Freitagabend vorhabe, zitiere ich ein kleines Gedicht.
'Drinking Alone Under the Moon' by Li Bai
Among the flower, with a whole pot of wine,
- A solitary drinker with no companions -
I raise my cup to invite the bright moon:
It throws my shadow
and makes us a party of three.
But moon
Understands nothing of drinking,
And shadow
Only follows aimlessly.
For the time
Shadow and moon are my fellows,
Seizing happiness
While the Spring lasts.
I sing:
the moon sails lingeringly,
I dance:
my shadow twirls and bobs about.
As long as I'm sober, we all frolic together;
When I'm drunk, we scatter and part.
Let us seal together
this passionless friendship -
Meet again
by the far-off River of Stars!
Ja, so werde ich es tun.
Oder ich lerne.
Um euch nahezubringen, was ich am heutigen Freitagabend vorhabe, zitiere ich ein kleines Gedicht.
'Drinking Alone Under the Moon' by Li Bai
Among the flower, with a whole pot of wine,
- A solitary drinker with no companions -
I raise my cup to invite the bright moon:
It throws my shadow
and makes us a party of three.
But moon
Understands nothing of drinking,
And shadow
Only follows aimlessly.
For the time
Shadow and moon are my fellows,
Seizing happiness
While the Spring lasts.
I sing:
the moon sails lingeringly,
I dance:
my shadow twirls and bobs about.
As long as I'm sober, we all frolic together;
When I'm drunk, we scatter and part.
Let us seal together
this passionless friendship -
Meet again
by the far-off River of Stars!
Ja, so werde ich es tun.
Oder ich lerne.
Sonntag, 30. Dezember 2007
Foto-Jahresrückblick!
Des Ex-Trainers Sohn, der Fabian Martens, brachte mich auf die glorreiche Idee, einen kleinen Jahresrückblick zu verfassen, gespickt mit Fotos und so. Ich danke dir, mein lieber, kluger Engel Fabian.
Januar:
Ich war arbeitslos, war ein paar Mal in Stuttgart, um mich nach ner WG umzuschauen. Ohne Erfolg. Deshalb auch kein Foto. Ein schlechter Anfang, für so einen Foto-Jahresrückblick!
Februar:
oeRque bekommt die Zusage von der HdM. Das wird begossen. Im Nonnenkostüm. Seitdem fehlt der komische Nonnenhut zum Kostüm.

März:
oeRque findet seine Butze im Studentenwohnheim. Trotzdem sie danach nie wieder so sauber war, wie am Tag des Einzugs, gefiel sie ihn auf Anhieb nicht. Das kam erst später mit Torben und Paul und meinen Sachen und den damit verbundenem Chaos.
Ich war den Monat noch zweimal zuhause, jedoch weniger aus Heimweh als vielmehr wegen zweier Geburtstage von David und dem Schwesterherz.


April:
Die ersten Studienwochen sind vorbei, es lag eine S-Bar-Party und das erste Kükenfest an. Leider finde ich keine Fotos mehr davon, also stelle ich ein selbstgemaltes Aktbild rein. Es stellt Torben dar. Und zwar danach.

Mai:
Dieser Monat hatte allerlei zu bieten, aber keine Vorlesungen. Erst waren Feiertage. 1. Mai und so. Und anschließend die Exkursion durch Norddeutschland. Und dann der Franzosenaustausch, bei dem mir auf grausamste Weise während des Fußballspiels nach unserer Vatertagstour das Kreuzband gerissen wurde. Dann kam irgendwann noch Pfingsten, aber oeRque war ein gebrochener Mann.
Dieser Austausch läutete aber auch eine neue Ära ein. Von nun an gab es die Gewissheit, dass Torben ein Gelegenheitskloschläfer ist. Geleitet von dem Namen "stilles Örtchen" zieht sich der Bube immer auf öffentliche Toiletten zurück, wenn er nicht mehr trinken kann oder müde ist.

Juni:
Der Monat war eher ruhig. Anfangs war ich nochmal in der Heimat, weil der Vater zum Geburtstag lud (nachdem er wieder in Groß Mackenstedt eingezogen war). Hier wurde mir erst meine Zukünftige, Hatice, klargemacht. Ich habe noch ein paar Jahre, um mir die Hörner abzustoßen, dann wartet sie auf mich. Weil ich so ein toller Hengst bin.

Das mit dem Hengst hat sich rumgesprochen, sofort wurde mir nämlich auch das erste Kind angedichtet:

Außerdem fand während des Monats die Superfreunde-Vatertagstour statt. Natürlich nicht am Vatertag. Trotz Volleyballspielens im Sand hielt das Knie voll und ganz. Geil!
Nur der Sebi würde fast ertrunken sein. Wenn im Graben Wasser gewesen wäre. Oder wenn wir in nicht gerettet hätten. Schweinegeil!

Ui und dann war da noch in diesem Monat die Zeit, in der Dirk seine Freunde eingeladen hatte ausm Rheingau, um mich erst betrunken zu machen, damit ich mich später aus Versehen auf mein Feldbett schmeiße, auf dem Dirko aber schon lag, um es somit zu zerstören. Erfolg hatten sie, die Buben.

Juli:
Es war Prüfungsphase: oeRque bestand alles. Während dieser Phase gab es den Abiball vom Prachtbuben. Es kam zu einer kleinen Superfreunde-Reunion. Nach überstandener Prüfungen galt es, das Kreuzband wieder zu flicken, damit ich nicht ganz aufgehe, wie ein Hefeklos (wie sich jetzt herausstellt, war es wohl zu spät).
Was sonst noch geschah: Ich erklärte mich nach langer Überredungszeit dazu bereit, illegal Dirks Kühschrank bei mir aufzubewahren. Doch der Schelm hatte mehr im Sinn, als nur einen Transport zu ersparen: Er wollte mir viel Ärger bereiten und kratzte eine Riesenspur in den Boden bishin in mein Zimmer. Zum Glück schien der Hausmeister nicht viel zu sehen.

August:
Nach einer Woche im Krankenhaus grillten die Superfreunde am Silbersee. Prima war's.

Dann ging es per Flieger nach Stockholm, Rijeka und Palermo. Ich habe zu viel drüber gesprochen, also halte ich jetzt mal gepflegt meine Fresse.




September:
Nach einer sehr heiteren Jubiläums-Ernte-Fahrt ging es ein paar Tage später nach Brüssel. Hier war es nicht minder heiter.

Brüssel (Aurélien):

Oktober:
Im Oktober stattete der Paul mir nen Besuch. Meinen ersten überhaupt in Stuttgart. Wir besuchten desöfteren den Cannstatter Wasen. Da ich vom Volksfest nicht die Nase vollbekam, war ich auch noch zweimal beim Freimarkt. Zudem nahm ich mit der Familie an einer Weinprobe in der Pfalz teil und stattete Khaleda einen Besuch ab, um bei ihr Geburtstag zu feiern.



November:
Ich glaube, es war mal wieder S-Bar-Party. Viel wichtiger in diesem Monat war allerdings das Kükenfest, das wir ausrichteten. Ich fand es sehr hold.

Dezember:
Für diesen Monat folgen noch Bilder. Folgendes fand statt: Ich wurde erster offizieller Partyküchen-Tischtennis-Turnier-Sieger, hatte einige Weihnachtsfeiern, feierte zweimal Weihnachten (einmal soger verfrüht) und bekam Besuch vom Buben.
Ein ereignisreiches Jahr 2007 neigt sich also dem Ende, ich verspreche, dass das nächste noch toller wird.
Ich bedanke mich bei allen Lesern und Bild-Guckern und wünsche nen guten Rutsch!
In Liebe,
oeRque
Januar:
Ich war arbeitslos, war ein paar Mal in Stuttgart, um mich nach ner WG umzuschauen. Ohne Erfolg. Deshalb auch kein Foto. Ein schlechter Anfang, für so einen Foto-Jahresrückblick!
Februar:
oeRque bekommt die Zusage von der HdM. Das wird begossen. Im Nonnenkostüm. Seitdem fehlt der komische Nonnenhut zum Kostüm.

März:
oeRque findet seine Butze im Studentenwohnheim. Trotzdem sie danach nie wieder so sauber war, wie am Tag des Einzugs, gefiel sie ihn auf Anhieb nicht. Das kam erst später mit Torben und Paul und meinen Sachen und den damit verbundenem Chaos.
Ich war den Monat noch zweimal zuhause, jedoch weniger aus Heimweh als vielmehr wegen zweier Geburtstage von David und dem Schwesterherz.

April:
Die ersten Studienwochen sind vorbei, es lag eine S-Bar-Party und das erste Kükenfest an. Leider finde ich keine Fotos mehr davon, also stelle ich ein selbstgemaltes Aktbild rein. Es stellt Torben dar. Und zwar danach.

Mai:
Dieser Monat hatte allerlei zu bieten, aber keine Vorlesungen. Erst waren Feiertage. 1. Mai und so. Und anschließend die Exkursion durch Norddeutschland. Und dann der Franzosenaustausch, bei dem mir auf grausamste Weise während des Fußballspiels nach unserer Vatertagstour das Kreuzband gerissen wurde. Dann kam irgendwann noch Pfingsten, aber oeRque war ein gebrochener Mann.
Dieser Austausch läutete aber auch eine neue Ära ein. Von nun an gab es die Gewissheit, dass Torben ein Gelegenheitskloschläfer ist. Geleitet von dem Namen "stilles Örtchen" zieht sich der Bube immer auf öffentliche Toiletten zurück, wenn er nicht mehr trinken kann oder müde ist.
Juni:
Der Monat war eher ruhig. Anfangs war ich nochmal in der Heimat, weil der Vater zum Geburtstag lud (nachdem er wieder in Groß Mackenstedt eingezogen war). Hier wurde mir erst meine Zukünftige, Hatice, klargemacht. Ich habe noch ein paar Jahre, um mir die Hörner abzustoßen, dann wartet sie auf mich. Weil ich so ein toller Hengst bin.

Das mit dem Hengst hat sich rumgesprochen, sofort wurde mir nämlich auch das erste Kind angedichtet:

Außerdem fand während des Monats die Superfreunde-Vatertagstour statt. Natürlich nicht am Vatertag. Trotz Volleyballspielens im Sand hielt das Knie voll und ganz. Geil!
Nur der Sebi würde fast ertrunken sein. Wenn im Graben Wasser gewesen wäre. Oder wenn wir in nicht gerettet hätten. Schweinegeil!
Ui und dann war da noch in diesem Monat die Zeit, in der Dirk seine Freunde eingeladen hatte ausm Rheingau, um mich erst betrunken zu machen, damit ich mich später aus Versehen auf mein Feldbett schmeiße, auf dem Dirko aber schon lag, um es somit zu zerstören. Erfolg hatten sie, die Buben.

Juli:
Es war Prüfungsphase: oeRque bestand alles. Während dieser Phase gab es den Abiball vom Prachtbuben. Es kam zu einer kleinen Superfreunde-Reunion. Nach überstandener Prüfungen galt es, das Kreuzband wieder zu flicken, damit ich nicht ganz aufgehe, wie ein Hefeklos (wie sich jetzt herausstellt, war es wohl zu spät).
Was sonst noch geschah: Ich erklärte mich nach langer Überredungszeit dazu bereit, illegal Dirks Kühschrank bei mir aufzubewahren. Doch der Schelm hatte mehr im Sinn, als nur einen Transport zu ersparen: Er wollte mir viel Ärger bereiten und kratzte eine Riesenspur in den Boden bishin in mein Zimmer. Zum Glück schien der Hausmeister nicht viel zu sehen.

August:
Nach einer Woche im Krankenhaus grillten die Superfreunde am Silbersee. Prima war's.
Dann ging es per Flieger nach Stockholm, Rijeka und Palermo. Ich habe zu viel drüber gesprochen, also halte ich jetzt mal gepflegt meine Fresse.



September:
Nach einer sehr heiteren Jubiläums-Ernte-Fahrt ging es ein paar Tage später nach Brüssel. Hier war es nicht minder heiter.

Brüssel (Aurélien):

Oktober:
Im Oktober stattete der Paul mir nen Besuch. Meinen ersten überhaupt in Stuttgart. Wir besuchten desöfteren den Cannstatter Wasen. Da ich vom Volksfest nicht die Nase vollbekam, war ich auch noch zweimal beim Freimarkt. Zudem nahm ich mit der Familie an einer Weinprobe in der Pfalz teil und stattete Khaleda einen Besuch ab, um bei ihr Geburtstag zu feiern.



November:
Ich glaube, es war mal wieder S-Bar-Party. Viel wichtiger in diesem Monat war allerdings das Kükenfest, das wir ausrichteten. Ich fand es sehr hold.

Dezember:
Für diesen Monat folgen noch Bilder. Folgendes fand statt: Ich wurde erster offizieller Partyküchen-Tischtennis-Turnier-Sieger, hatte einige Weihnachtsfeiern, feierte zweimal Weihnachten (einmal soger verfrüht) und bekam Besuch vom Buben.
Ein ereignisreiches Jahr 2007 neigt sich also dem Ende, ich verspreche, dass das nächste noch toller wird.
Ich bedanke mich bei allen Lesern und Bild-Guckern und wünsche nen guten Rutsch!
In Liebe,
oeRque
Sonntag, 23. Dezember 2007
Jetzt folgt nämlich wieder mehr!
Sodele, der Bube befindet sich nicht mehr in meiner Bude, ich allerdings auch nicht, denn wir sind nun wieder in der Heimat. Und das ist auch ganz gut so, weil hier einfach mehr Platz für uns beide ist.
Nachdem wir das vergangene Woche schon bei meiner Mama mit den Großeltern und den Geschwistern schon einmal Weihnachten gefeiert haben (als Scheidungsopfer macht man das nämlich so, des Stresses wegen), was auch sehr dufte war, vor allem lecker, feucht fröhlich, voller Geschenkesegen (ich habe jetzt nämlich zwei ultratolle Topfhandschuhe aus Silikon und bin einmal mehr der Held der Partyküche, auch aufgrund meiner neuen Waage und meines Schlafanzuges) und vor allem stressfrei, nun, also danach am Sonntag sind wir, der Bube und ich, zu mir gereist.
Die Woche war lustig. Montag hatte ich Vorlesung, eigentlich, aber ich musste frühstücken. Außerdem mussten wir in die Stadt, Geschenke kaufen. Unsere Ausbeute war gleich null. Was wir abends gemacht haben, kann man sich ja denken.
Dienstag hatte ich Vorlesung, nachmittags, vorher haben wir uns Burger gemacht. Köstlich. Abends hatten wir ne inoffizielle Partyküchenweihnachtsfeier und sind anschließend in die Wunderbar gezogen. Was wir da gemacht haben, kann man sich ja denken und bedarf keiner weiteren Ausführung.
Mittwoch hatte ich Vorlesung, eigentlich. Aber da man sich ja denken kann, was am Abend vorher los war, kann man sich auch denken, wo ich am Morgen lieber geblieben bin. Dann haben wir uns eine phänomenale Pizza selber gemacht und nachmittags war dann auch Vorlesung. Abends sind wir zum Filmrausch gegangen, aber nicht, um dort Kino zu gucken. Christian und Luke sind schließlich ganz hohe Tiere da und so saßen wir im Nebenraum mit dem Rest Glühwein, den die Zuschauer nicht gekauft haben. Was da abging, kann man sich ja denken.
Donnerstag hatte ich Vorlesung, ich war auch hin. Alle fünf Einheiten. Mittags machten wir uns Spaghetti mit einer kongenialen Soße aus sämtlichen Resten. Abends ging es zu Denis und Philipp, Feuerzangenbowle schauen und trinken. War cool, beide haben sich sehr viel Mühe vorher gegeben, nett alles dekoriert, Gedichte vorbereitet und sowas. Nun, ich könnt euch wohl denken, was ich jetzt eigentlich geschrieben hätte.
Freitag ging's nach Hause mit ner Mitfahrgelegenheit. Acht Stunden sind wir gefahren, war ganz schön ätzend.
Am gestrigen Samstag hatten wir Weihnachtsfeier. Weihnachtsfeiern muss man haben, auch wenn es gerade nicht wirklich gut läuft. Das einzig Positive, das wir in die Winterpause nehmen können, ist allein die Tatsache, dass wir mit nur sechs Punkten nicht einmal letzter sind. Zum Spieler des Jahres wurde Markus gewählt, der Streber. Ich war sehr erschüttert, weil ich eigentlich die beste Torquote habe: einmal zehn, einmal sechzig Minuten gespielt, dabei ein Tor geschossen. Das macht eine Quote von 9/7 Toren pro Spiel. In Dezimalzahlen sind das 1,2857142857142857142857142857143. Und das ist doch allerhand! Nicht mal der Hugo ist so toll. Aber wie sagte bereits der Rummenigge: Fußball ist keine Mathematik.
Essen war toll, Christa, die Wirtin, hat sogar ab und zu ein Lächeln aufgesetzt, was ihr sonst ziemlich schwer fällt, wir durften Tennis und Fußballtennis spielen - mein Knie hat voll gehalten - und vor allem waren Getränke inklusive. Was daraus resultierte, kann man sich ja denken. Das beste aber war mit Abstand meine Idee, mein vernarbtes Knie etwas zu modifizieren und einen netten oeRquofanten raufzumalen.

Um halb drei wurden wir rausgeworfen, doch ehe Torben und ich uns zu Fuß auf den Rückweg machen konnten, saßen wir schon im Taxi, ohne Geld, mit den anderen auf dem Weg nach Stelle zum Tobi, es sollte noch gepokert werden. Das Taxi bezahlten wir mit sämtlichen zusammengekratzten Groschen. Torben und ich nahmen uns vor, möglichst schnell rauszufliegen und dann nach Hause zu laufen. Der Bube schlief beim Tobi aber erstmal ein, ich versteckte selbstgebrannten Kaffeeschnaps von mir und ihm, der musste nämlich nicht mehr unbedingt sein und dann fingen wir mal an.
Da wir ja kein Geld mehr hatten, lagen im Pott nur zwei Euro und fünf Schuldscheine, jeweils im selbigen Wert.
In der vierten Runde setzte ich zum perfekt eingefädelten Zug, ging mit Ass und sechs All in und flog. Geil. Torben sollte eigentlich folgen, aber über seinen Ehrgeiz hinweg vergaß er unseren Plan, so dass ich bis zu seinem Sieg so um ca. sechs Uhr den Dealer spielen durfte. Aber das machte ich ja anscheinend gut. Wie aber er gewonnen hat, versteht bis heute keiner. Die Wertigkeit der Chips hat er bis zur letzten Runde nicht verstanden und als wir uns dann mal auf den Rückweg machten, sah sein Gang nicht unbedingt aufrecht und zielgerichtet aus.
Nun gut, um sieben bin ich schlafen gegangen, wurde aber um zwei wieder geweckt, weil Matze es tatsächlich ernst meinte, als er auf dem Weg sagte, er käme mit Brötchen vorbei.
jetzt chill ich und warte auf Weihnachten volume II.
Das oeRquofant.
Nachdem wir das vergangene Woche schon bei meiner Mama mit den Großeltern und den Geschwistern schon einmal Weihnachten gefeiert haben (als Scheidungsopfer macht man das nämlich so, des Stresses wegen), was auch sehr dufte war, vor allem lecker, feucht fröhlich, voller Geschenkesegen (ich habe jetzt nämlich zwei ultratolle Topfhandschuhe aus Silikon und bin einmal mehr der Held der Partyküche, auch aufgrund meiner neuen Waage und meines Schlafanzuges) und vor allem stressfrei, nun, also danach am Sonntag sind wir, der Bube und ich, zu mir gereist.
Die Woche war lustig. Montag hatte ich Vorlesung, eigentlich, aber ich musste frühstücken. Außerdem mussten wir in die Stadt, Geschenke kaufen. Unsere Ausbeute war gleich null. Was wir abends gemacht haben, kann man sich ja denken.
Dienstag hatte ich Vorlesung, nachmittags, vorher haben wir uns Burger gemacht. Köstlich. Abends hatten wir ne inoffizielle Partyküchenweihnachtsfeier und sind anschließend in die Wunderbar gezogen. Was wir da gemacht haben, kann man sich ja denken und bedarf keiner weiteren Ausführung.
Mittwoch hatte ich Vorlesung, eigentlich. Aber da man sich ja denken kann, was am Abend vorher los war, kann man sich auch denken, wo ich am Morgen lieber geblieben bin. Dann haben wir uns eine phänomenale Pizza selber gemacht und nachmittags war dann auch Vorlesung. Abends sind wir zum Filmrausch gegangen, aber nicht, um dort Kino zu gucken. Christian und Luke sind schließlich ganz hohe Tiere da und so saßen wir im Nebenraum mit dem Rest Glühwein, den die Zuschauer nicht gekauft haben. Was da abging, kann man sich ja denken.
Donnerstag hatte ich Vorlesung, ich war auch hin. Alle fünf Einheiten. Mittags machten wir uns Spaghetti mit einer kongenialen Soße aus sämtlichen Resten. Abends ging es zu Denis und Philipp, Feuerzangenbowle schauen und trinken. War cool, beide haben sich sehr viel Mühe vorher gegeben, nett alles dekoriert, Gedichte vorbereitet und sowas. Nun, ich könnt euch wohl denken, was ich jetzt eigentlich geschrieben hätte.
Freitag ging's nach Hause mit ner Mitfahrgelegenheit. Acht Stunden sind wir gefahren, war ganz schön ätzend.
Am gestrigen Samstag hatten wir Weihnachtsfeier. Weihnachtsfeiern muss man haben, auch wenn es gerade nicht wirklich gut läuft. Das einzig Positive, das wir in die Winterpause nehmen können, ist allein die Tatsache, dass wir mit nur sechs Punkten nicht einmal letzter sind. Zum Spieler des Jahres wurde Markus gewählt, der Streber. Ich war sehr erschüttert, weil ich eigentlich die beste Torquote habe: einmal zehn, einmal sechzig Minuten gespielt, dabei ein Tor geschossen. Das macht eine Quote von 9/7 Toren pro Spiel. In Dezimalzahlen sind das 1,2857142857142857142857142857143. Und das ist doch allerhand! Nicht mal der Hugo ist so toll. Aber wie sagte bereits der Rummenigge: Fußball ist keine Mathematik.
Essen war toll, Christa, die Wirtin, hat sogar ab und zu ein Lächeln aufgesetzt, was ihr sonst ziemlich schwer fällt, wir durften Tennis und Fußballtennis spielen - mein Knie hat voll gehalten - und vor allem waren Getränke inklusive. Was daraus resultierte, kann man sich ja denken. Das beste aber war mit Abstand meine Idee, mein vernarbtes Knie etwas zu modifizieren und einen netten oeRquofanten raufzumalen.
Um halb drei wurden wir rausgeworfen, doch ehe Torben und ich uns zu Fuß auf den Rückweg machen konnten, saßen wir schon im Taxi, ohne Geld, mit den anderen auf dem Weg nach Stelle zum Tobi, es sollte noch gepokert werden. Das Taxi bezahlten wir mit sämtlichen zusammengekratzten Groschen. Torben und ich nahmen uns vor, möglichst schnell rauszufliegen und dann nach Hause zu laufen. Der Bube schlief beim Tobi aber erstmal ein, ich versteckte selbstgebrannten Kaffeeschnaps von mir und ihm, der musste nämlich nicht mehr unbedingt sein und dann fingen wir mal an.
Da wir ja kein Geld mehr hatten, lagen im Pott nur zwei Euro und fünf Schuldscheine, jeweils im selbigen Wert.
In der vierten Runde setzte ich zum perfekt eingefädelten Zug, ging mit Ass und sechs All in und flog. Geil. Torben sollte eigentlich folgen, aber über seinen Ehrgeiz hinweg vergaß er unseren Plan, so dass ich bis zu seinem Sieg so um ca. sechs Uhr den Dealer spielen durfte. Aber das machte ich ja anscheinend gut. Wie aber er gewonnen hat, versteht bis heute keiner. Die Wertigkeit der Chips hat er bis zur letzten Runde nicht verstanden und als wir uns dann mal auf den Rückweg machten, sah sein Gang nicht unbedingt aufrecht und zielgerichtet aus.
Nun gut, um sieben bin ich schlafen gegangen, wurde aber um zwei wieder geweckt, weil Matze es tatsächlich ernst meinte, als er auf dem Weg sagte, er käme mit Brötchen vorbei.
jetzt chill ich und warte auf Weihnachten volume II.
Das oeRquofant.
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Bald folgt wieder mehr..
Der Bube hält mich hier nämlich ganz schön auf Trab! Ich muss ihn bekochen, seine Sachen aufräumen, ihm immer ausreichend Bier zur Verfügung stellen, darf morgens, wenn ich mal zur FH gehe, nicht zu laut sein, damit er seinen verdienten Schlaf bekommt, ich selber schlafe auf der harten Matratze auf dem Boden, damit er es weicher hat, ich muss ihn vor meinen Mitbewohnern beschützen und rechtfertigen, ganz stubenrein ist er auch noch nicht und laut und aggressiv wird er schnell.
Trotzdem verleben wir eine tolle Zeit.
Ein erschlafftes
oeRque
Trotzdem verleben wir eine tolle Zeit.
Ein erschlafftes
oeRque
Sonntag, 9. Dezember 2007
Hallo Freunde!
Eine ereignisreiche Zeit liegt mal wieder hinter mir, voller lernen, Uni und Partys.
Über mein schweres Leben als Student habe ich schon berichtet (Vorlesungen morgens und abends, zwischendurch mal eine oder zwei Vorlesungen frei, aber die Zeit ist einfach nicht ausreichend, um sie effektiv zu gestalten. So pfeife ich schon am Donnerstag immer aus dem letzten Loch und freue mich auf ein Wochenende, auch wenn die Zeit zwischen selbigen immer kürzer zu werden scheint. Ganz schön viel Text jetzt, dafür, dass er eigentlich in einer Klammer steht.). Trotzdem ließ ich es mir am Donnerstag nicht nehmen, auf den Geburtstag von Umut und Christoph (Freunde von Umut und mittlerweile auch von mir und anderen Mitbewohnern, weil sie immer unsere Küche belagern und unsere Pizzen essen) zu gehen, um ein wenig Bier und Glühwein zu verköstigen. Dummerweise saß ich neben Orkhan, Aserbaidschane, wohnt in der WG, wo meine Chinesin auch wohnte, daher kenn ich ihn schon länger (war auf seinem Geburtstag, obwohl ich ihn nicht kannte und so). Nun, nachdem wir seinen Jägi leer hatten, addierte sich noch eine Menge Vodka hinzu, allerdings hatte ich gut vorher gegessen, so dass es mir nicht so viel antat.
Gegen eins war der Hauptteil der Leute verschwunden und auch ich machte mich mit einem mitgenommenen Umut und Stefan auf den Weg nach Hause, nicht aber, ohne nochmal in die Wunderbar zu schauen, die aufm Weg lag. Dummerweise durften die nichts mehr ausschenken und wir gingen schleunigst weiter. Im Allmandring angekommen war der Lärm aus der Küche eines anderen Hauses nicht zu überhören und ich entschloss mich, einfach mal nachzuschauen, was Sache war. Die anderen beiden konnte ich nicht mehr überzeugen. Ganz schön mutig, nä, dass ich mich stumpferweise einfach bei einer anderen Party einschleiche..
Nun, im obersten Stock war also eine meiner geliebten Erasmus-Partys. Anwesend waren Italiener, Franzosen und Spanier. Ich musste nicht lange dumm rumstehen, denn ich hatte baldigst ein Bier in der Hand, gesponsort von einem Spanier. Irgendwie unterhielt ich mich mit ihm auf seiner Sprache (die ich seit zweieinhalb Jahren nicht mehr angewandt habe - so hörte es sich allerdings auch an) und so verging die Zeit. Am Ende war ich noch mit zehn Spaniern da und machte den großen Fehler, beim Hundeblick eines Spananiern schwach zu werden und das Angebot eines Cigarillos seinerseits anzunehmen. Schmeckte nicht und ich war froh, dass ich bei ungefähr die Hälfte die Asche zu doll abklopfte, so dass sie ganz ausging. Danach gab's weiter Bier und Rum und um fünf ging ich doch endlich mal nach Hause.
Der Cigarillo rächte sich noch desnachts, aber wie immer fand ich tadellos den Weg, selbst im Halbschlaf, um alles rauszulassen, was mir auf der Seele, bzw. im Halse, brannte.
Chinesisch am Freitag um 11:45 war hart, aber um drei ja schon wieder vorbei. Eigentlich war ich verdammt müde, aber ich dachte nicht ans schlafen, machte also nur dies und das und ging um halb sieben zum Frisör, mein Bollerkopf sollte nicht mehr bollernd sein, sondern schmaler.
Als ich zurückkam, waren Stefan und Simon dabei, auf dem Küchentisch mit einem Miniset, das Umut beim 'wichteln' (was auch immer das ist) erhalten hatte, Tischtennis zu spielen. Ich war begeistert und schlief abermals nicht, sondern ließ mich zum ersten offiziellen Partyküchen Tischtennis Turnier überreden.
Ich besiegte beide eingespielten Mitbewohner und darf mir gleich eine Urkunde dafür selber basteln!
Irgendwann später ging es dann ins Rocker 33, es stand wie jeden Monat Karrera Club an. War cool.
Nach abermals viel zu wenig Schlaf erwachte ich so gegen elf, da ich um zwölf Besuch erwartete von zwei überaus reizenden Komilitoninnen, Hanna und Daria, und einem nicht minder reizenden Komilitonen, Marco, zwecks Vorbereitung eines Vortrags für den kommenden Freitag.
Dann gab's Fußball und abends das nächste TT-Turnier. Aufgrund von Doping-Spekulationen wird aber noch darüber diskutiert, ob der Ausgang so gewertet werden darf. Ich plädiere für nein und somit ist es also auch nicht wert, die Sieger hier namentlich zu erwähnen. Genauso wie die der zwei folgenden Turnieren.
Aber heute Abend siege ich - nachdem ich gelernt habe.
Prost!
Über mein schweres Leben als Student habe ich schon berichtet (Vorlesungen morgens und abends, zwischendurch mal eine oder zwei Vorlesungen frei, aber die Zeit ist einfach nicht ausreichend, um sie effektiv zu gestalten. So pfeife ich schon am Donnerstag immer aus dem letzten Loch und freue mich auf ein Wochenende, auch wenn die Zeit zwischen selbigen immer kürzer zu werden scheint. Ganz schön viel Text jetzt, dafür, dass er eigentlich in einer Klammer steht.). Trotzdem ließ ich es mir am Donnerstag nicht nehmen, auf den Geburtstag von Umut und Christoph (Freunde von Umut und mittlerweile auch von mir und anderen Mitbewohnern, weil sie immer unsere Küche belagern und unsere Pizzen essen) zu gehen, um ein wenig Bier und Glühwein zu verköstigen. Dummerweise saß ich neben Orkhan, Aserbaidschane, wohnt in der WG, wo meine Chinesin auch wohnte, daher kenn ich ihn schon länger (war auf seinem Geburtstag, obwohl ich ihn nicht kannte und so). Nun, nachdem wir seinen Jägi leer hatten, addierte sich noch eine Menge Vodka hinzu, allerdings hatte ich gut vorher gegessen, so dass es mir nicht so viel antat.
Gegen eins war der Hauptteil der Leute verschwunden und auch ich machte mich mit einem mitgenommenen Umut und Stefan auf den Weg nach Hause, nicht aber, ohne nochmal in die Wunderbar zu schauen, die aufm Weg lag. Dummerweise durften die nichts mehr ausschenken und wir gingen schleunigst weiter. Im Allmandring angekommen war der Lärm aus der Küche eines anderen Hauses nicht zu überhören und ich entschloss mich, einfach mal nachzuschauen, was Sache war. Die anderen beiden konnte ich nicht mehr überzeugen. Ganz schön mutig, nä, dass ich mich stumpferweise einfach bei einer anderen Party einschleiche..
Nun, im obersten Stock war also eine meiner geliebten Erasmus-Partys. Anwesend waren Italiener, Franzosen und Spanier. Ich musste nicht lange dumm rumstehen, denn ich hatte baldigst ein Bier in der Hand, gesponsort von einem Spanier. Irgendwie unterhielt ich mich mit ihm auf seiner Sprache (die ich seit zweieinhalb Jahren nicht mehr angewandt habe - so hörte es sich allerdings auch an) und so verging die Zeit. Am Ende war ich noch mit zehn Spaniern da und machte den großen Fehler, beim Hundeblick eines Spananiern schwach zu werden und das Angebot eines Cigarillos seinerseits anzunehmen. Schmeckte nicht und ich war froh, dass ich bei ungefähr die Hälfte die Asche zu doll abklopfte, so dass sie ganz ausging. Danach gab's weiter Bier und Rum und um fünf ging ich doch endlich mal nach Hause.
Der Cigarillo rächte sich noch desnachts, aber wie immer fand ich tadellos den Weg, selbst im Halbschlaf, um alles rauszulassen, was mir auf der Seele, bzw. im Halse, brannte.
Chinesisch am Freitag um 11:45 war hart, aber um drei ja schon wieder vorbei. Eigentlich war ich verdammt müde, aber ich dachte nicht ans schlafen, machte also nur dies und das und ging um halb sieben zum Frisör, mein Bollerkopf sollte nicht mehr bollernd sein, sondern schmaler.
Als ich zurückkam, waren Stefan und Simon dabei, auf dem Küchentisch mit einem Miniset, das Umut beim 'wichteln' (was auch immer das ist) erhalten hatte, Tischtennis zu spielen. Ich war begeistert und schlief abermals nicht, sondern ließ mich zum ersten offiziellen Partyküchen Tischtennis Turnier überreden.
Ich besiegte beide eingespielten Mitbewohner und darf mir gleich eine Urkunde dafür selber basteln!
Irgendwann später ging es dann ins Rocker 33, es stand wie jeden Monat Karrera Club an. War cool.
Nach abermals viel zu wenig Schlaf erwachte ich so gegen elf, da ich um zwölf Besuch erwartete von zwei überaus reizenden Komilitoninnen, Hanna und Daria, und einem nicht minder reizenden Komilitonen, Marco, zwecks Vorbereitung eines Vortrags für den kommenden Freitag.
Dann gab's Fußball und abends das nächste TT-Turnier. Aufgrund von Doping-Spekulationen wird aber noch darüber diskutiert, ob der Ausgang so gewertet werden darf. Ich plädiere für nein und somit ist es also auch nicht wert, die Sieger hier namentlich zu erwähnen. Genauso wie die der zwei folgenden Turnieren.
Aber heute Abend siege ich - nachdem ich gelernt habe.
Prost!
Dienstag, 4. Dezember 2007
Nachtrag - der Neugierde wegen
Ich habe gestern von meinen beiden großen Paketen gesprochen, den Inhalt jedoch nicht näher erläutert. Aber ich möchte euch nicht weiter auf die Folter spannen:
Es waren zwei Adventskalender, pünktlich zum 1.12.
Die Mutti hat ihn mit viel Liebe selbstgestaltet und etwas fabulöses dazu gebacken. Bei meinem Vater bin ich ganz dankbar, dass er das mit dem Backen unterlassen hat.
Nun ist leider nur mein Diät-Plan etwas über den Haufen geworfen.
Ich danke also in diesem Sinne ganz herzlich meinen mich liebenden Erzeugern (in der Hoffnung, dass sie es auch wirklich sind).
Die Mitbewohnerin wird noch weiter analysiert, ich werde aber baldigst wieder von ihr reden.
Hab euch lieb und so.
Es waren zwei Adventskalender, pünktlich zum 1.12.
Die Mutti hat ihn mit viel Liebe selbstgestaltet und etwas fabulöses dazu gebacken. Bei meinem Vater bin ich ganz dankbar, dass er das mit dem Backen unterlassen hat.
Nun ist leider nur mein Diät-Plan etwas über den Haufen geworfen.
Ich danke also in diesem Sinne ganz herzlich meinen mich liebenden Erzeugern (in der Hoffnung, dass sie es auch wirklich sind).
Die Mitbewohnerin wird noch weiter analysiert, ich werde aber baldigst wieder von ihr reden.
Hab euch lieb und so.
Montag, 3. Dezember 2007
Update
Zuerst möchte ich hier über Umut reden, weil er schon so lange nicht mehr erwähnt wurde. Umut und ich und die Partyküche im Allgemeinen spielen jetzt Fooma und der Umut wollte unbedingt vom Tobi, dem Griechen, den Kießling kaufen, nä. Angeboten hat er den de Jong von Hamburch und zwei Mios dazu und er dachte, dass das voll toll wär. Ich persönlich halte weder von de Jong noch von Kießling was, also hielt ich mich erstmal daraus, aber weil Umut schon den ersten Spieltag gewonnen hatte, dachte ich, er wäre doch gut und hätte einen Riecher für gute Spieler und dann habe ich ihm gesagt, dass ich mir mit Tobi einig wäre und den Kießling gegen den Gomez getauscht hätte. Weil das ein lukrativeres Angebot war als das von Umut - das bestätigen auch Simon und Stefan - hat er mir das sofort geglaubt und ich hab mir ins Fäustchen gelacht und Stefan auch, als ich ihn aufgeklärt hab.
Der Umut denkt immer noch, der Deal würde so stattfinden.
Ich hab ihn ganz schön gelinkt, den Umut. Aber insgesamt hatte jetzt niemand was davon. Der Umut hat nur ganz wenige Punkte gemacht und ich sogar minus zwölf, weil der Gomez ja verletzt war.
So ein Mist aber auch.
Das war aber nur eine von lediglich zwei, vielleicht drei Sachen, die in letzter Zeit nicht toll waren.
Als ich letztens nämlich in meiner Kulturtasche gewühlt habe, hab ich voll in die Rasierklinge gefasst. Glück im Unglück kann man es nennen, dass es nur eine dreiklingige Klinge (darf man das so sagen?) war und keine fünfklingige, wie ich sie auch besitze, so blutete ich zwar stark, aber nicht ganz aus und überlebte.
Dazu bin ich seit einer Woche krank und hoffe, ein Burnout-Syndrom noch abwehren zu können. Und auch nicht gut war es letztens beim Referat, weil nur ich und ganz wenige andere was gemacht haben und ich zum Teamleiter deklariert wurde und mit der ganzen Situation vollkommen überfordert zu sein schien.
Wir haben es trotzdem gemeistert.
Toll war aber insgesamt, dass ich mir am Donnnerstag das Golf-Automobil von coe-Süd, also vom Onkel Holger für's Wochenende geliehen habe. Ja, es war schön, mal wieder in einem sauberen, heilen Auto zu fahren. Ich benötigte jenes Automobil, um Ikea mal wieder einen Besuch abzustatten (der Stapel der Gutscheine musste abgebaut werden).
Mit dem Simon machte ich mich Freitag um acht auf den Weg. Acht Uhr abends am Freitag - das muss leer sein. Dieser Gedanke zerschlug sich im Nu, als wir in die Hochgarage eingewiesen werden mussten. Voll war es also und alles nur, weil der Ikea am Tag zuvor neu eröffnet hat (also die haben wohl umgebaut oder so) und ein riesiges Tatarata draus gemacht wurde. An jeder zweiten Ecke gab es Sekt umsonst und Live-Bands und Cocktails, die aber für 2 Euro. Beinahe hätte ich vergessen, dass ich Fahrer bin, sonst hätte ich mich gegen meine Pläne dort einfach abgeschossen.
Nun, insgesamt bin ich aber froh, dass ich beim Kükenfest so lange aufräumen musste, denn eigentlich wollte ich damals schon das Auto leihen und das wäre dann ja umsonst gewesen.
Dass Ikea neu eröffnet hat und tolle Angebote hat, darf ich aber nicht der Tante Vera erzählen, sagt Holger.
Ich kann ihn verstehen.
Le lendemain, am folgenden Tage, nutzte ich abermals das Auto, um zur Post zu fahren. Der blöde Paketdienst kommt anscheinend immer nur, wenn ich nicht da bin. Die Wut darauf verschwand aber geschwind, als ich entdeckte, dass zwei (!) große Pakete von meinen Eltern, eins mütterlicher-, eins väterlicherseits, auf mich warteten.
Eigentlich konnte ich es kaum erwarten, sie zu öffnen, aber ich geduldete mich, denn da ich zuvor dreimal durch die Stadt gedüst bin auf der Suche nach einem Parkplatz, musste es sich noch lohnen und ich bin noch einkaufen gefahren. Am hohen Verkehrsaufkommen war der Weihnachtsmarkt und die Tatsache, dass jeder Laden irgendwelche Angebote hatte und bis Mitternacht aufmachen wollte und so. Hier geht ganz schön die Lucy ab.
Naja, als ich mit dem Einkaufen fertig war und meine Parkhauskarte an der Kasse entwerten ließ (kann man binnen 90 Minuten ab einem Einkaufswert von mindestens 5 Euronen), wollte ich aber wieder nach Hause, fuhr gen Schranke und wartete. Der tolle Kartenautomat wies mich aber darauf hin, dass ich tatsächlich schon mehr als 90 Minuten sonstwo war und ein Restbetrag von 1,20 Euronen bestand.
Prima, also sorgte ich dafür, dass die ganze Schlange hinter mir nochmal bitte 20 Meter zurücksetzt, damit ich die Schranke frei machen konnte -> die Leute hatten gar keine andere Wahl und ich konnte mal richtig toll Authorität ausüben. Ja, das war spitze.
Ich löhnte schlussendlich den Restbetrag und fuhr heim.
Gestern lernte ich, nutzte nochmal den Wagen für einen Trip zum Burger King und das war's schon.
Heute war's ebenfalls unspektakulär, wäre da nicht die Tatsache, dass ich eine neue MitbewohnerIN bekommen habe! Ist ne ganz liebe und so und weil ich die Chance nutzen musste, wenn eine Frau schonmal da ist, bot ich ihr an, sie zu ihrem ersten Einkauf zu fahren (ich brauchte nämlich auch noch Wasser, dass Samstag leider ausverkauft (!) war).
Dann fuhr ich zum Onkel, tauschte das Auto aus, joggte von dort zur Bahn, war froh, sie zu erwischen und durfte in ihr noch dreißig Minuten warten, bis sie losfuhr.
Zuhause speiste ich und ging pumpen. Jetzt schau ich LOST (habe ich aufgenommen) und schreibe diesen wunderbaren Artikel.
oeRque - goes toilet and dann sleepen.
Der Umut denkt immer noch, der Deal würde so stattfinden.
Ich hab ihn ganz schön gelinkt, den Umut. Aber insgesamt hatte jetzt niemand was davon. Der Umut hat nur ganz wenige Punkte gemacht und ich sogar minus zwölf, weil der Gomez ja verletzt war.
So ein Mist aber auch.
Das war aber nur eine von lediglich zwei, vielleicht drei Sachen, die in letzter Zeit nicht toll waren.
Als ich letztens nämlich in meiner Kulturtasche gewühlt habe, hab ich voll in die Rasierklinge gefasst. Glück im Unglück kann man es nennen, dass es nur eine dreiklingige Klinge (darf man das so sagen?) war und keine fünfklingige, wie ich sie auch besitze, so blutete ich zwar stark, aber nicht ganz aus und überlebte.
Dazu bin ich seit einer Woche krank und hoffe, ein Burnout-Syndrom noch abwehren zu können. Und auch nicht gut war es letztens beim Referat, weil nur ich und ganz wenige andere was gemacht haben und ich zum Teamleiter deklariert wurde und mit der ganzen Situation vollkommen überfordert zu sein schien.
Wir haben es trotzdem gemeistert.
Toll war aber insgesamt, dass ich mir am Donnnerstag das Golf-Automobil von coe-Süd, also vom Onkel Holger für's Wochenende geliehen habe. Ja, es war schön, mal wieder in einem sauberen, heilen Auto zu fahren. Ich benötigte jenes Automobil, um Ikea mal wieder einen Besuch abzustatten (der Stapel der Gutscheine musste abgebaut werden).
Mit dem Simon machte ich mich Freitag um acht auf den Weg. Acht Uhr abends am Freitag - das muss leer sein. Dieser Gedanke zerschlug sich im Nu, als wir in die Hochgarage eingewiesen werden mussten. Voll war es also und alles nur, weil der Ikea am Tag zuvor neu eröffnet hat (also die haben wohl umgebaut oder so) und ein riesiges Tatarata draus gemacht wurde. An jeder zweiten Ecke gab es Sekt umsonst und Live-Bands und Cocktails, die aber für 2 Euro. Beinahe hätte ich vergessen, dass ich Fahrer bin, sonst hätte ich mich gegen meine Pläne dort einfach abgeschossen.
Nun, insgesamt bin ich aber froh, dass ich beim Kükenfest so lange aufräumen musste, denn eigentlich wollte ich damals schon das Auto leihen und das wäre dann ja umsonst gewesen.
Dass Ikea neu eröffnet hat und tolle Angebote hat, darf ich aber nicht der Tante Vera erzählen, sagt Holger.
Ich kann ihn verstehen.
Le lendemain, am folgenden Tage, nutzte ich abermals das Auto, um zur Post zu fahren. Der blöde Paketdienst kommt anscheinend immer nur, wenn ich nicht da bin. Die Wut darauf verschwand aber geschwind, als ich entdeckte, dass zwei (!) große Pakete von meinen Eltern, eins mütterlicher-, eins väterlicherseits, auf mich warteten.
Eigentlich konnte ich es kaum erwarten, sie zu öffnen, aber ich geduldete mich, denn da ich zuvor dreimal durch die Stadt gedüst bin auf der Suche nach einem Parkplatz, musste es sich noch lohnen und ich bin noch einkaufen gefahren. Am hohen Verkehrsaufkommen war der Weihnachtsmarkt und die Tatsache, dass jeder Laden irgendwelche Angebote hatte und bis Mitternacht aufmachen wollte und so. Hier geht ganz schön die Lucy ab.
Naja, als ich mit dem Einkaufen fertig war und meine Parkhauskarte an der Kasse entwerten ließ (kann man binnen 90 Minuten ab einem Einkaufswert von mindestens 5 Euronen), wollte ich aber wieder nach Hause, fuhr gen Schranke und wartete. Der tolle Kartenautomat wies mich aber darauf hin, dass ich tatsächlich schon mehr als 90 Minuten sonstwo war und ein Restbetrag von 1,20 Euronen bestand.
Prima, also sorgte ich dafür, dass die ganze Schlange hinter mir nochmal bitte 20 Meter zurücksetzt, damit ich die Schranke frei machen konnte -> die Leute hatten gar keine andere Wahl und ich konnte mal richtig toll Authorität ausüben. Ja, das war spitze.
Ich löhnte schlussendlich den Restbetrag und fuhr heim.
Gestern lernte ich, nutzte nochmal den Wagen für einen Trip zum Burger King und das war's schon.
Heute war's ebenfalls unspektakulär, wäre da nicht die Tatsache, dass ich eine neue MitbewohnerIN bekommen habe! Ist ne ganz liebe und so und weil ich die Chance nutzen musste, wenn eine Frau schonmal da ist, bot ich ihr an, sie zu ihrem ersten Einkauf zu fahren (ich brauchte nämlich auch noch Wasser, dass Samstag leider ausverkauft (!) war).
Dann fuhr ich zum Onkel, tauschte das Auto aus, joggte von dort zur Bahn, war froh, sie zu erwischen und durfte in ihr noch dreißig Minuten warten, bis sie losfuhr.
Zuhause speiste ich und ging pumpen. Jetzt schau ich LOST (habe ich aufgenommen) und schreibe diesen wunderbaren Artikel.
oeRque - goes toilet and dann sleepen.
Freitag, 23. November 2007
Kükenfest die zweite
Ich komme gerade vom Kükenfest (zehn Uhr morgens) und werde nach dem Schlaf mehr berichten.
Dann will ich mal (elf Stunden später).
Gestern stand mal wieder unser wunderbares, allsemestriges Kükenfest an und da wir keine Küken mehr sind, gebührte meinem Semester die Ehre, dieses auszurichten.
Vor fünf Wochen bekamen wir den Termin und die Drittsemestler "übergaben" uns die Aufgabe. Hauptorganisatoren wurden gebildet für die verschiedenen Bereiche. Ich stellte mich dem Druckteam als Helfer zur Verfügung, in der jehen Vorfreude, Plakate, Flyer und vor allem T-Shirts zu drucken. Hauptorganisatoren waren aber so komische Werber-Frauen, die ich nicht kannte und es dauerte lange, bis ich ihre Namen erfahren habe und sie kontaktieren konnte. Lirum larum, Plakate und Flyer wurden nach außerhalb gegeben, weil's günstiger wäre, als in der HdM zu drucken und wegen der T-Shirts melden sie sich nochmal.
Natürlich.
Wer's glaubt.
Wochenlang habe ich nichts mehr gehört, Sonntag frugte ich vorsichtig nochmal an, ob die T-Shirts auch woanders gedruckt würden. Nein, bekam ich als Antwort, sie würden hier fertig gemacht und man würde händeringend nach Helfern suchen (natürlich, über stille Post und so, weil Emails kamen ja nicht). Ich meldete mich für Dienstagmittag an mit ein paar Komilitonen, nahm sogar in Kauf, eine VOrlesung zu verpassen und ging zum Siebdruckraum, wartete ne halbe Stunde, ging dann betrübt doch in jene Vorlesung und ärgerte mich über diese blöden Organisatoren.
Jetzt hab ich endlich meinen Frust einmal niedergeschrieben und fühle mich gleich besser. Die Werberinnen und ich werden aber bestimmt keine Freunde mehr.
Nun, um nicht ganz ohne Arbeit darzustehen, meldete ich mich noch zum Aufbauen gestern und zum Parcours-Helfer [wie ihr vielleicht wisst (aus meinem letzten Bericht übers Kükenfest), werden die Küken am Anfang blind durch einen Parcours geführt und hier maltraitiert, mit allerlei Ekel und Erniedrigung]. Aufbauen ging ganz gut, viele Helfer waren da, es ging recht fix. So fix, dass wir zu dritt noch kurz zu mir gingen, um meinen Korn, den ich mir am Vortag von nem Kumpel hab mitbringen lassen (ich hatte keine Zeit), zu verköstigen, weil das Bier auf dem Fest ja auch teuer ist und so. Danach ging's zum Parcour, ich war erst dafür eingeteilt, die armen Kleinen mit Ketchup vollzuspritzen, wahlweise auch mit Mayonaise, aber ich dachte, es würden vielleicht zwei reichen und wurde kurzerhand umfunktioniert zum Spielehelfer/-vorbereiter (die draußen vor der Türe stattfanden, um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen), bereitete alles vor, klärte alle unklarheiten um dann - undankbar - doch wieder entzogen zu werden, weil Parcoursführer fehlten. Eigentlich wollte ich das nicht machen, weil der Boden vor lauter Schleim rutschig war und ich das mit meinem Gewissen des Kreuzbands wegen nicht vereinigen konnte, aber der Korn zuvor schien doch wie ein Katalysator für eine Vereinigung zu wirken. Und überhaupt konnte ich dann endlich mal Authorität aussprühen und ein kleiner Blick nach draußen verriet mir vorher, dass die Kükinnen eine gewisse Attraktivität versprühten.
Ca. 20 Damen und Herren durfte ich durch Planschbecken mit Schleim und Haferflocken und Kondomen robben lassen, zur Liegestütze zwingen, anschreien, meinen ebenso attraktiven Parcourhelfern zum Schminken und Einflößen widerlicher Getränke übergeben und am Ende zum Foto schicken. Toll. So ein Machtgefühl! Die Augenbinden hängte ich mir anschließend als Trophäen um den Hals, die hässlichste diente später als cooles TuPac-Kopfband.
Die Reaktionen waren verschieden und reichten von einem angerregten Flirt über die Bildung von Vatergefühlen bishin zum Hass, ausgedrückt durch wüste Schläge und Tritte (ich gehe dennoch davon aus, dass sie lieb gemeint waren).
Leider mussten wir den Parcours nach drei Stunden und ca. 80% durchgeschleuster Küken abbrechen, da bei der Planung nicht berücksichtigt wurde, dass es sich um ein Wintersemester verbunden mit neu eingeführten Studiengängen handelte, woraus resultierte, dass nicht (wie bei uns) maximal 300 Küken am Start waren, sondern 500. Und ab der normale Pöbel war eigentlich schon für 8 Uhr "geladen" und es war mittlerweile 21:15 und wir mussten den Boden noch wieder herrichten. Mir tat es für den Rest leid, aber die kamen dann auch einfach zu spät, sagte ich mir und schon konnte das Mitleid mir gar nichts mehr anhaben.
Die Party war schon sehr cool, fand ich, etwas chaotisch mit Wertmarken, Garderobe, Pfandrückgabe und so weiter, aber egal. Bier war normal teuer, es gab fünf Areas, im HipHop-Bereich tanzte ich die Mädchenherzen weich und tat so dies und das.
Gegen Ende war ich auch noch so toll und habe mit dunen Kopf einfach noch in der Garderobe geholfen und alle Jacken sogar richtig rausgegeben. Und dann kam der Punkt, an dem mich der Alkohol das erste Mal nicht begünstigte; während alle gingen, blieb ich mit ein paar weiteren "dummen" alleine einen Moment zu lange zurück und war sofort dazu verdonnert, auch noch abzubauen. Klar kann ich noch zwei Stunden länger bleiben, es hilft ja nichts.
Dass wir aber nur noch so zehn Leute waren (von ich weiß nicht wie vielen, die sich vorher als Auf- und Abbauer anmeldeten), konnte ich ja nicht ahnen.
Tja und dann begann die Tortur. Festgetrocknete Federn mussten überall abgekratzt, die Waschbecken von eben solchen befreit, die Anlagen und Bühnen abgebaut und der Boden besenrein gefegt werden. Dazu Kleiderbügel aus der Garderobe sortieren (es gab drei Sorten), die Pfandflaschen einsammeln, die Reste wegkippen.
Und weil das alles nicht schon genug ist, durften wir auch noch sämtliche Tische (ca 100..) wieder in die erste Etage schleppen. Da merkt man erst, wie viele Kaugummis drunter kleben.
Lange Rede, kurzer Sinn, um halb neun waren wir fertig, durften uns noch von einer fluchenden Alten anhören, dass vor ihrem Büro noch ne Limette lag und dass es ekelig war und dass es somit wohl das letzte Kükenfest war. Wir zogen uns also noch kurz in den Kinoraum der HdM (ein Komilitone ist dort Hauptverantwortlicher, hat also die Schlüssel) und tranken ein Feierabendbier, ein leckeres Astra, und danach noch in die S-Bar um einen leckeren Muffin zu frühstücken.
Zuhause duschte ich mich erstmal (da ich eigentlich auch eher einem Küken glich nach dem Parcours) und konnte gegen halb elf endlich schlafen.
Den Rest des Tages gammelte ich, weihte eben meine neue Auflaufform ein und freue mich, dass es bald wieder Nacht ist und ich schlafen darf.
Wunderbar.
oeRque
Dann will ich mal (elf Stunden später).
Gestern stand mal wieder unser wunderbares, allsemestriges Kükenfest an und da wir keine Küken mehr sind, gebührte meinem Semester die Ehre, dieses auszurichten.
Vor fünf Wochen bekamen wir den Termin und die Drittsemestler "übergaben" uns die Aufgabe. Hauptorganisatoren wurden gebildet für die verschiedenen Bereiche. Ich stellte mich dem Druckteam als Helfer zur Verfügung, in der jehen Vorfreude, Plakate, Flyer und vor allem T-Shirts zu drucken. Hauptorganisatoren waren aber so komische Werber-Frauen, die ich nicht kannte und es dauerte lange, bis ich ihre Namen erfahren habe und sie kontaktieren konnte. Lirum larum, Plakate und Flyer wurden nach außerhalb gegeben, weil's günstiger wäre, als in der HdM zu drucken und wegen der T-Shirts melden sie sich nochmal.
Natürlich.
Wer's glaubt.
Wochenlang habe ich nichts mehr gehört, Sonntag frugte ich vorsichtig nochmal an, ob die T-Shirts auch woanders gedruckt würden. Nein, bekam ich als Antwort, sie würden hier fertig gemacht und man würde händeringend nach Helfern suchen (natürlich, über stille Post und so, weil Emails kamen ja nicht). Ich meldete mich für Dienstagmittag an mit ein paar Komilitonen, nahm sogar in Kauf, eine VOrlesung zu verpassen und ging zum Siebdruckraum, wartete ne halbe Stunde, ging dann betrübt doch in jene Vorlesung und ärgerte mich über diese blöden Organisatoren.
Jetzt hab ich endlich meinen Frust einmal niedergeschrieben und fühle mich gleich besser. Die Werberinnen und ich werden aber bestimmt keine Freunde mehr.
Nun, um nicht ganz ohne Arbeit darzustehen, meldete ich mich noch zum Aufbauen gestern und zum Parcours-Helfer [wie ihr vielleicht wisst (aus meinem letzten Bericht übers Kükenfest), werden die Küken am Anfang blind durch einen Parcours geführt und hier maltraitiert, mit allerlei Ekel und Erniedrigung]. Aufbauen ging ganz gut, viele Helfer waren da, es ging recht fix. So fix, dass wir zu dritt noch kurz zu mir gingen, um meinen Korn, den ich mir am Vortag von nem Kumpel hab mitbringen lassen (ich hatte keine Zeit), zu verköstigen, weil das Bier auf dem Fest ja auch teuer ist und so. Danach ging's zum Parcour, ich war erst dafür eingeteilt, die armen Kleinen mit Ketchup vollzuspritzen, wahlweise auch mit Mayonaise, aber ich dachte, es würden vielleicht zwei reichen und wurde kurzerhand umfunktioniert zum Spielehelfer/-vorbereiter (die draußen vor der Türe stattfanden, um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen), bereitete alles vor, klärte alle unklarheiten um dann - undankbar - doch wieder entzogen zu werden, weil Parcoursführer fehlten. Eigentlich wollte ich das nicht machen, weil der Boden vor lauter Schleim rutschig war und ich das mit meinem Gewissen des Kreuzbands wegen nicht vereinigen konnte, aber der Korn zuvor schien doch wie ein Katalysator für eine Vereinigung zu wirken. Und überhaupt konnte ich dann endlich mal Authorität aussprühen und ein kleiner Blick nach draußen verriet mir vorher, dass die Kükinnen eine gewisse Attraktivität versprühten.
Ca. 20 Damen und Herren durfte ich durch Planschbecken mit Schleim und Haferflocken und Kondomen robben lassen, zur Liegestütze zwingen, anschreien, meinen ebenso attraktiven Parcourhelfern zum Schminken und Einflößen widerlicher Getränke übergeben und am Ende zum Foto schicken. Toll. So ein Machtgefühl! Die Augenbinden hängte ich mir anschließend als Trophäen um den Hals, die hässlichste diente später als cooles TuPac-Kopfband.
Die Reaktionen waren verschieden und reichten von einem angerregten Flirt über die Bildung von Vatergefühlen bishin zum Hass, ausgedrückt durch wüste Schläge und Tritte (ich gehe dennoch davon aus, dass sie lieb gemeint waren).
Leider mussten wir den Parcours nach drei Stunden und ca. 80% durchgeschleuster Küken abbrechen, da bei der Planung nicht berücksichtigt wurde, dass es sich um ein Wintersemester verbunden mit neu eingeführten Studiengängen handelte, woraus resultierte, dass nicht (wie bei uns) maximal 300 Küken am Start waren, sondern 500. Und ab der normale Pöbel war eigentlich schon für 8 Uhr "geladen" und es war mittlerweile 21:15 und wir mussten den Boden noch wieder herrichten. Mir tat es für den Rest leid, aber die kamen dann auch einfach zu spät, sagte ich mir und schon konnte das Mitleid mir gar nichts mehr anhaben.
Die Party war schon sehr cool, fand ich, etwas chaotisch mit Wertmarken, Garderobe, Pfandrückgabe und so weiter, aber egal. Bier war normal teuer, es gab fünf Areas, im HipHop-Bereich tanzte ich die Mädchenherzen weich und tat so dies und das.
Gegen Ende war ich auch noch so toll und habe mit dunen Kopf einfach noch in der Garderobe geholfen und alle Jacken sogar richtig rausgegeben. Und dann kam der Punkt, an dem mich der Alkohol das erste Mal nicht begünstigte; während alle gingen, blieb ich mit ein paar weiteren "dummen" alleine einen Moment zu lange zurück und war sofort dazu verdonnert, auch noch abzubauen. Klar kann ich noch zwei Stunden länger bleiben, es hilft ja nichts.
Dass wir aber nur noch so zehn Leute waren (von ich weiß nicht wie vielen, die sich vorher als Auf- und Abbauer anmeldeten), konnte ich ja nicht ahnen.
Tja und dann begann die Tortur. Festgetrocknete Federn mussten überall abgekratzt, die Waschbecken von eben solchen befreit, die Anlagen und Bühnen abgebaut und der Boden besenrein gefegt werden. Dazu Kleiderbügel aus der Garderobe sortieren (es gab drei Sorten), die Pfandflaschen einsammeln, die Reste wegkippen.
Und weil das alles nicht schon genug ist, durften wir auch noch sämtliche Tische (ca 100..) wieder in die erste Etage schleppen. Da merkt man erst, wie viele Kaugummis drunter kleben.
Lange Rede, kurzer Sinn, um halb neun waren wir fertig, durften uns noch von einer fluchenden Alten anhören, dass vor ihrem Büro noch ne Limette lag und dass es ekelig war und dass es somit wohl das letzte Kükenfest war. Wir zogen uns also noch kurz in den Kinoraum der HdM (ein Komilitone ist dort Hauptverantwortlicher, hat also die Schlüssel) und tranken ein Feierabendbier, ein leckeres Astra, und danach noch in die S-Bar um einen leckeren Muffin zu frühstücken.
Zuhause duschte ich mich erstmal (da ich eigentlich auch eher einem Küken glich nach dem Parcours) und konnte gegen halb elf endlich schlafen.
Den Rest des Tages gammelte ich, weihte eben meine neue Auflaufform ein und freue mich, dass es bald wieder Nacht ist und ich schlafen darf.
Wunderbar.
oeRque
Mittwoch, 21. November 2007
Mein(e) absolute(r) Lieblingsprofessor(in)
Verehrte Fan-Gemeinde,
Ich weiß, ich habe es schon oft erwähnt, und bin euch bestimmt schon auf die Nerven gegangen, aber ich finde, es wird nun Zeit für eine explizite Huldigung an meine absolute Lieblinigsprofessorin an der HdM.
Es ist...
... Frau Vera Schick,
meine tadellose Chinesisch-Professorin, der ich viel zu verdanken habe.
Ich könnte seitenlang ihre Vorzüge vorstellen, aber ich denke, man muss sie einfach selber erlebt haben. Außerdem möchte ich euch nicht allzu neidisch machen.
Ein freudiger,
oeRque
(Zu behaupten, die Tatsache, dass o.g. Professorin seit gestern um meinen Blog bescheid weiß und wahrscheinlich drin lesen wird, hätte mich nur dazu veranlasst, diese Huldigung niederzuschreiben, wäre pure Blasphemie!)
Ich weiß, ich habe es schon oft erwähnt, und bin euch bestimmt schon auf die Nerven gegangen, aber ich finde, es wird nun Zeit für eine explizite Huldigung an meine absolute Lieblinigsprofessorin an der HdM.
Es ist...
... Frau Vera Schick,
meine tadellose Chinesisch-Professorin, der ich viel zu verdanken habe.
Ich könnte seitenlang ihre Vorzüge vorstellen, aber ich denke, man muss sie einfach selber erlebt haben. Außerdem möchte ich euch nicht allzu neidisch machen.
Ein freudiger,
oeRque
(Zu behaupten, die Tatsache, dass o.g. Professorin seit gestern um meinen Blog bescheid weiß und wahrscheinlich drin lesen wird, hätte mich nur dazu veranlasst, diese Huldigung niederzuschreiben, wäre pure Blasphemie!)
Montag, 19. November 2007
Neue Großinvestition
Heute habe ich mir im Kaufland für 4,99 € eine neue Auflaufform gekauft.
In Gedanken an diese richtungsweisende Anschaffung werde ich mich jetzt zum Pumpen bewegen.
Der Rest folgt morgen.
o-e-R-q-u-e
In Gedanken an diese richtungsweisende Anschaffung werde ich mich jetzt zum Pumpen bewegen.
Der Rest folgt morgen.
o-e-R-q-u-e
Montag, 12. November 2007
Spongebob Marathon und der Rest des Wochenendes
Das letzte Wochenende war endlich mal wieder eines der ruhigeren, ohne verreisen und große Partys. Zum Lernen. So nimmt man es sich zumindest vor.
Freitag hatte ich bis nach acht Vorlesung, sofern man das so nennen kann. Eigentlich war ich nur dazu beauftragt, Bier und DVD zu besorgen und dann haben wir im Rahmen des interkulturellen Seminars im HdM-Kino "Deutschland, ein Sommermärchen" zusammen mit den Chinesen geguckt. Da kommen Erinnerungen hoch und ein wenig Wehmut. Aber gut, damit möchte ich euch nicht belästigen.
Danach kam Luke mit zu mir, wir aßen ein wenig zu Abend, gingen in eine Kneipe aufm Campus (die uns kurz danach aber wieder rauswarf, weil es "zu spät" war um halb zwölf). Luke ist dann auch nach Hause gefahren und Christian und ich wollten uns vorm Schlafengehen nochmal die Uschi [Umweltschutztechnik - Hilde (Name weiterhin von der Redaktion geändert) gehört zu dieser Fraktion]- Party angucken, obwohl wir vorher gewarnt wurden, dass man auch mal ne Stunde vor der Türe wartet und dann doch nicht reinkommt, weil es zu voll war und zu teuer glaube ich auch.
Als wir ankamen, machte die Schlange tatsächlich keine Anstalten, kürzer zu werden und als wir gerade gehen wollten, passierte das Unglaubliche: Eine Dame unbekannten Alters und unbekannten Aussehens kam aus einem Seiteneingang, gut 10 m vom Haupteingang entfernt, und die Tür fiel nur allzu langsam ins Schloss. Ich Rebell ergriff die Möglichkeit und zack, waren wir quasi in der richtigen Halle, mussten nur noch Rasch eine Ballustrade überqueren und schon hatten wir den fucking Eintritt und eine drohende Verkühlung (denn es schneite und regnete nur noch und es war windig) gespart und konnten ein wenig Party machen. Es war recht unspektakulär, ich kannte kaum jemanden, dafür das Bier. Und das schmeckte. Um wenigstens irgendwen zu kennen, rief ich den ganzen Abend über "HILDE". Und als wir schon auf dem Weg nach draußen waren, sollte es tatsächlich zu einem atemberaubenden Wiedersehen kommen: Es war auf der Treppe, ich rief "HILDE, da bist du" und Hilde drehte sich zu mir. Ein kurzer Handkuss, ein irritierter Blick, ein "Auf Wiedersehen" und dann ging's weiter - DAS muss Liebe sein. Am nächsten Tag bekam ich via Internet eine Nachricht "Sorry, warst das zufällig du gestern auf der Treppe?" - na vielen Dank auch.
Samstag bin ich zur Post und dann einkaufen, der Bus zurück ist mir natürlich vor der Nase weggefahren und so ging ich zu Fuß. Das Fußballgucken in der Kneipe für den Nachmittag legte ich kurzerhand in meine eigene Bude, das Handy diente als Leinwand, war aber auch ganz großartig. Abends ging es mit Christian zu Hanna, wir tranken BelgischBier und Glühwein (und ja, ich bin wieder fähig, ihn aufzunehmen), außer Hanna, wegen eines komischen Ernährungsplans. An diesem Abend machte mich Christian auch auf den Spongebob Schwammkopf-Marathon aufmerksam, der kurz zuvor gestartet war. Auf Nick (so ein Kindersender) wurde also 24 Stunden lang nur diese Serie gezeigt und da es einer olympischen Disziplin gleicht, versprach ich, auch so lange zuzuschauen, wie es ging. Und als wir um eins nach Hause kamen, schaltete ich sofort den Fernseher, oder besser die Fernsehfunktion auf meinem tragbaren Klapprechner, ein und ich guckte Spongebob. Und das Bild lief und lief. Selbst als ich schlafen ging, lief es weiter. Es war zwar etwas krank, in der Nacht öfters aufzuwachen, geweckt durch ein schrilles Lachen, und ständig nur das gleiche Bild zu sehen: Einen gelben Schwamm mit brauner Hose und einen roten Seestern, der sehr dumm ist.
Morgens bin ich aufgewacht und schaute ohne Frühstück weiter. Nur zwischendurch gönnte ich mir eine Dirk'sche Spachtelmasse. Es tat beinahe weh, als ich um fünf entschied, doch noch ein paar Zeichen zu lernen. Für zwei Stunden tat ich dies aber, um am gegen acht die letzte Folge (zugleich auch eine ganz neue der neuesten Staffel) Spongebob zu gucken.
Effektiv schaute ich also 10 bis 11 Stunden zu und kam mir danach sehr ausgelaugt zu.
Als positiv entnehme ich, dass ich heute dem Bildschirm lieber fern bleiben wollte und lieber las. Das soll ja auch mal ganz gut sein.
Jetzt lerne ich noch und nachher geh ich pumpen.
Euer Ich.
Freitag hatte ich bis nach acht Vorlesung, sofern man das so nennen kann. Eigentlich war ich nur dazu beauftragt, Bier und DVD zu besorgen und dann haben wir im Rahmen des interkulturellen Seminars im HdM-Kino "Deutschland, ein Sommermärchen" zusammen mit den Chinesen geguckt. Da kommen Erinnerungen hoch und ein wenig Wehmut. Aber gut, damit möchte ich euch nicht belästigen.
Danach kam Luke mit zu mir, wir aßen ein wenig zu Abend, gingen in eine Kneipe aufm Campus (die uns kurz danach aber wieder rauswarf, weil es "zu spät" war um halb zwölf). Luke ist dann auch nach Hause gefahren und Christian und ich wollten uns vorm Schlafengehen nochmal die Uschi [Umweltschutztechnik - Hilde (Name weiterhin von der Redaktion geändert) gehört zu dieser Fraktion]- Party angucken, obwohl wir vorher gewarnt wurden, dass man auch mal ne Stunde vor der Türe wartet und dann doch nicht reinkommt, weil es zu voll war und zu teuer glaube ich auch.
Als wir ankamen, machte die Schlange tatsächlich keine Anstalten, kürzer zu werden und als wir gerade gehen wollten, passierte das Unglaubliche: Eine Dame unbekannten Alters und unbekannten Aussehens kam aus einem Seiteneingang, gut 10 m vom Haupteingang entfernt, und die Tür fiel nur allzu langsam ins Schloss. Ich Rebell ergriff die Möglichkeit und zack, waren wir quasi in der richtigen Halle, mussten nur noch Rasch eine Ballustrade überqueren und schon hatten wir den fucking Eintritt und eine drohende Verkühlung (denn es schneite und regnete nur noch und es war windig) gespart und konnten ein wenig Party machen. Es war recht unspektakulär, ich kannte kaum jemanden, dafür das Bier. Und das schmeckte. Um wenigstens irgendwen zu kennen, rief ich den ganzen Abend über "HILDE". Und als wir schon auf dem Weg nach draußen waren, sollte es tatsächlich zu einem atemberaubenden Wiedersehen kommen: Es war auf der Treppe, ich rief "HILDE, da bist du" und Hilde drehte sich zu mir. Ein kurzer Handkuss, ein irritierter Blick, ein "Auf Wiedersehen" und dann ging's weiter - DAS muss Liebe sein. Am nächsten Tag bekam ich via Internet eine Nachricht "Sorry, warst das zufällig du gestern auf der Treppe?" - na vielen Dank auch.
Samstag bin ich zur Post und dann einkaufen, der Bus zurück ist mir natürlich vor der Nase weggefahren und so ging ich zu Fuß. Das Fußballgucken in der Kneipe für den Nachmittag legte ich kurzerhand in meine eigene Bude, das Handy diente als Leinwand, war aber auch ganz großartig. Abends ging es mit Christian zu Hanna, wir tranken BelgischBier und Glühwein (und ja, ich bin wieder fähig, ihn aufzunehmen), außer Hanna, wegen eines komischen Ernährungsplans. An diesem Abend machte mich Christian auch auf den Spongebob Schwammkopf-Marathon aufmerksam, der kurz zuvor gestartet war. Auf Nick (so ein Kindersender) wurde also 24 Stunden lang nur diese Serie gezeigt und da es einer olympischen Disziplin gleicht, versprach ich, auch so lange zuzuschauen, wie es ging. Und als wir um eins nach Hause kamen, schaltete ich sofort den Fernseher, oder besser die Fernsehfunktion auf meinem tragbaren Klapprechner, ein und ich guckte Spongebob. Und das Bild lief und lief. Selbst als ich schlafen ging, lief es weiter. Es war zwar etwas krank, in der Nacht öfters aufzuwachen, geweckt durch ein schrilles Lachen, und ständig nur das gleiche Bild zu sehen: Einen gelben Schwamm mit brauner Hose und einen roten Seestern, der sehr dumm ist.
Morgens bin ich aufgewacht und schaute ohne Frühstück weiter. Nur zwischendurch gönnte ich mir eine Dirk'sche Spachtelmasse. Es tat beinahe weh, als ich um fünf entschied, doch noch ein paar Zeichen zu lernen. Für zwei Stunden tat ich dies aber, um am gegen acht die letzte Folge (zugleich auch eine ganz neue der neuesten Staffel) Spongebob zu gucken.
Effektiv schaute ich also 10 bis 11 Stunden zu und kam mir danach sehr ausgelaugt zu.
Als positiv entnehme ich, dass ich heute dem Bildschirm lieber fern bleiben wollte und lieber las. Das soll ja auch mal ganz gut sein.
Jetzt lerne ich noch und nachher geh ich pumpen.
Euer Ich.
Samstag, 10. November 2007
So lebe ich
Vom guten Mitbewohner Stefan habe ich dieses sensationelle Video über meine Wohnzustände erhalten. Es ist herrlich.
Was gibt es sonst noch zu sagen?
Richtig, wir haben jetzt den ersten Schnee gehabt. Es war aber ekelig, weil einfach nichts liegen blieb und alles nass ist.
Das ist aber natürlich nichts gegen das, was meine Familie hoch im Norden durchlebt. Regen, Orkanböen, Sturmflut. Ich mache mir Sorgen und bitte um ein Lebenszeichen!
oeRque
Was gibt es sonst noch zu sagen?
Richtig, wir haben jetzt den ersten Schnee gehabt. Es war aber ekelig, weil einfach nichts liegen blieb und alles nass ist.
Das ist aber natürlich nichts gegen das, was meine Familie hoch im Norden durchlebt. Regen, Orkanböen, Sturmflut. Ich mache mir Sorgen und bitte um ein Lebenszeichen!
oeRque
Donnerstag, 8. November 2007
Jetzt aber!
Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich geschrieben habe und ich habe ein schlechtes Gewissen, zudem bin ich kaum noch aufnahmefähig, weil ich ja alles weiterhin eingespeichert habe, was ich jetzt aufzuschreiben versuche.
Ich berichtete glaube ich als letztes, dass ein Referat bevorstand. Ja, das war vorletzten Freitag und sollte eine lockere, runde Sache werden. Die Chinesen sollten eine halbe Stunde vortrage, wir Deutschen ebenso, danach eine halbe Stunde Diskussion - prima, da sind wir schnell fertig.
Leider nicht. Um zehn nach acht musste ich zur Bahn und da waren wir gerade fertig geworden, weil einige drei Minuten nicht gut wirklich einschätzen konnten. Aber egal.
Anschließend bestieg ich die Bahn Richtung Mußbach, wo besagtes Familientreffen stattfand. Tagsüber wurde gegessen und gewandert (so richtig Berge und so und ganz schön weit - aber das Kreuzband hält) und abends galt es, Wein zu verköstigen. Und er war köstlich. Ich danke auch der Mutter, die mir ein Paket für zuhause gestiftet hat.
Am Montag fuhr ich mit meinem Onkel zurück, dem Kofferraum voll Bier und die Rückbank mit zwei Cousins und einer Tante, die der Wein zum Halse rauszuhängen schien. Aber es hielt.
Das wir erst Mittags zurückfuhren, verpasste ich leider zwei Vorlesungen, die dritte nahm ich aber mit. Am Dienstag fielen auch wieder Vorlesungen aus, Chinesisch nämlich eines Hexenschuss' wegen, dafür setzte ich mich aber morgens (!) freiwillig (!) mit in eine andere Vorlesung, die wir wegen Chinesisch nicht haben, die aber ganz interessant scheint. Außerdem hatte ich ein bisschen schlechtes Gewissen, weil ich Mittwoch schon wieder in die Heimat geflogen bin (musste das letzte Mal das Tchibo-Ticket nutzen) und da sieht es nicht so toll aus, wenn ich in der Zwischenzeit nur zweimal an der Hochschule war.
Mittwoch erwachte ich also um halb sechs, nachdem ich am Abend vorher noch auf ner Party war. Vom Flug bekam ich nicht viel mit, ich verschlief alles, danach Bahnfahren, zuhause ankommen und die ganze Zeit dem Torben seine Arbeitslosigkeit feiern. Das heißt auf der Couch (aber auf einer neuen, hübschen Couch) hocken, Unterschichtsfernsehen schauen (aber auf nem schönen großen Fernseher) und zwischendurch X-Box daddeln. Ich gewann fast immer.
Donnerstag begann ähnlich, abends ging es aber auf den Freimarkt, und zwar traditionsgemäß mit den ehrenwerten Großeltern, die sich in Spendier- und Trinklaune befanden. Ich war Fahrer. Hin und zurück. Zurück aber ohne Torben, den durfte ich zu nächtlicher Zeit um halb fünf ausm Stubu abholen, samt seiner Freunde, die natürlich alle in verschiedenen Dörfern wohnen. Aber gut, ich war eh wach. Vorher hatte ich natürlich nicht an einen Schlüssel gedacht (meiner wurde für die Bauarbeiter geopfert) und mein Vater war nicht wie versprochen zuhause, also klingelte ich die anderen Großeltern aus dem Bett und auch sie zeigten sich gerne bereit, noch eins, zwei Bierchen zu vernaschen, weil der verlorene Enkel ja mal wieder da war.
Freitag stand abermals der Freimarkt an, diesmal mit der Mannschaft. Es war großartig - Bier aus der Mannschaftskasse (in die ich ewig nicht mehr eingezahlt habe, wofür ich mich aber auch schäme und was ich hiernach sofort tun werde), ein bisschen Karussel, dann Halle 7, andere Leute treffen und irgendwann sich wundern, warum alle weg sind. Dann das Brüderle aufsuchen, das diesmal nicht draußen warten musste und auch nicht aufm Tresen eingepennt ist und diskutieren, ob wir noch fünfzig Minuten auf ne Bahn warten oder gleich n Taxi nehmen. Taxi ging vor, Fahrer war ein Linguistik-Student. Französisch konnte er sprechen, ich versuchte, es ihm gleichzutun. Natürlich war mein Französisch spitzenmäßig, zumindest bildete ich es mir ein. Am nächsten Tag musste ich mal wieder feststellen, dass es besser wär, mir zu vorangeschrittener Stunde einfach mal das Mobiltelefon wegzunehmen..
Samstagmorgen musste ich früh aufstehen. Um zehn. Es ging auch gut, duschen war eine Wonne (vor allem, weil mein Papa gleich danach auch wollte und ich somit nicht die ganzen Scheiben und Wände abziehen musste), Frühstück ging auch gut runter, aber ich war noch granatenvoll. Darunter zu leiden hatte Christian, der mich ne Stunde später abholte und meine Fahne eine ganze Fahrt von Bremen nach Bonn.
Dort besuchten wir Khaleda, die Geburtstag feiern wollte und uns einfach mal einlud. Natürlich waren wir viel zu früh da und helfen konnten wir auch nicht, also gingen wir in die Stadt, Fußball schauen und danach noch ein wenig weiter durch die Stadt. Ins Zentrum wollten wir und fragten einfach mal nach. Die Lady schlug eine Richtung vor, allerdings war das nicht wirklich das Zentrum, wo wir ankamen. Lediglich die Innenstadt eines Stadtteils namens Poppelsdorf. Naja, wir wollten also umkehren und einen kleinen Bogen laufen, sind also rechts abgebogen um die nächste wieder rechts zu nehmen, das Problem war nur, dass einfach keine Straße mehr rechts kam. Irgendwann erblickten wir aber doch eine kleine Straße, die gut beleuchtet war und marschierten und marschierten und plötlzlich standen wir auf einem Berg, auf dem es dann gar nicht mehr so beleuchtet war. Glücklicherweise fand sich aber auch dort ein Mann, der uns helfen wollte. Mein genbedingter innerer Sinn für Orientierung sagte mir aber, das könnte nicht stimmen und so nahmen wir meinen Vorschlag und kamen auch ziemlich genau an. Ich bin halt doch ein Teufelskerl.
Dann war's abends und die Party war angesagt. Prima war's, die Khaleda hat auch ganz schön hübsche Freundinnen und so, aber das nur nebenbei. Gegen sechs ging es ins "Bett" und um zehn aufstehen, aufräumen und was essen - für die Dame. Wir blieben einfach mal liegen und als wir vier Stunden später wieder erwachten, konnten wir auch nicht mehr helfen.
Abends fuhr ich zurück und jetzt habe ich Vorlesungen. Die ganze Zeit. Ich fühl mich bald schon ausgebrannt. Ich habe diese Woche vier Mal um acht Uhr und ebenso oft abends bis 19:15. Das ist ganz schön hart, aber mit etwas Glück stehe ich es durch.
Gekocht habe ich eben ganz toll. Ich hatte 500 g Hackfleisch zu verwerten, also machte ich Spaghetti mit Soße und ganz viele Frikadunsen. Mit Zwiebeln und Paprika und Schafskäse innen drin. Leider vergaß ich Knoblauch und eine größere Menge an Salz, aber mit viel Senf sollten sie heute Abend schmecken.
Ich lern jetzt ein wenig Französisch.
o+
Ich berichtete glaube ich als letztes, dass ein Referat bevorstand. Ja, das war vorletzten Freitag und sollte eine lockere, runde Sache werden. Die Chinesen sollten eine halbe Stunde vortrage, wir Deutschen ebenso, danach eine halbe Stunde Diskussion - prima, da sind wir schnell fertig.
Leider nicht. Um zehn nach acht musste ich zur Bahn und da waren wir gerade fertig geworden, weil einige drei Minuten nicht gut wirklich einschätzen konnten. Aber egal.
Anschließend bestieg ich die Bahn Richtung Mußbach, wo besagtes Familientreffen stattfand. Tagsüber wurde gegessen und gewandert (so richtig Berge und so und ganz schön weit - aber das Kreuzband hält) und abends galt es, Wein zu verköstigen. Und er war köstlich. Ich danke auch der Mutter, die mir ein Paket für zuhause gestiftet hat.
Am Montag fuhr ich mit meinem Onkel zurück, dem Kofferraum voll Bier und die Rückbank mit zwei Cousins und einer Tante, die der Wein zum Halse rauszuhängen schien. Aber es hielt.
Das wir erst Mittags zurückfuhren, verpasste ich leider zwei Vorlesungen, die dritte nahm ich aber mit. Am Dienstag fielen auch wieder Vorlesungen aus, Chinesisch nämlich eines Hexenschuss' wegen, dafür setzte ich mich aber morgens (!) freiwillig (!) mit in eine andere Vorlesung, die wir wegen Chinesisch nicht haben, die aber ganz interessant scheint. Außerdem hatte ich ein bisschen schlechtes Gewissen, weil ich Mittwoch schon wieder in die Heimat geflogen bin (musste das letzte Mal das Tchibo-Ticket nutzen) und da sieht es nicht so toll aus, wenn ich in der Zwischenzeit nur zweimal an der Hochschule war.
Mittwoch erwachte ich also um halb sechs, nachdem ich am Abend vorher noch auf ner Party war. Vom Flug bekam ich nicht viel mit, ich verschlief alles, danach Bahnfahren, zuhause ankommen und die ganze Zeit dem Torben seine Arbeitslosigkeit feiern. Das heißt auf der Couch (aber auf einer neuen, hübschen Couch) hocken, Unterschichtsfernsehen schauen (aber auf nem schönen großen Fernseher) und zwischendurch X-Box daddeln. Ich gewann fast immer.
Donnerstag begann ähnlich, abends ging es aber auf den Freimarkt, und zwar traditionsgemäß mit den ehrenwerten Großeltern, die sich in Spendier- und Trinklaune befanden. Ich war Fahrer. Hin und zurück. Zurück aber ohne Torben, den durfte ich zu nächtlicher Zeit um halb fünf ausm Stubu abholen, samt seiner Freunde, die natürlich alle in verschiedenen Dörfern wohnen. Aber gut, ich war eh wach. Vorher hatte ich natürlich nicht an einen Schlüssel gedacht (meiner wurde für die Bauarbeiter geopfert) und mein Vater war nicht wie versprochen zuhause, also klingelte ich die anderen Großeltern aus dem Bett und auch sie zeigten sich gerne bereit, noch eins, zwei Bierchen zu vernaschen, weil der verlorene Enkel ja mal wieder da war.
Freitag stand abermals der Freimarkt an, diesmal mit der Mannschaft. Es war großartig - Bier aus der Mannschaftskasse (in die ich ewig nicht mehr eingezahlt habe, wofür ich mich aber auch schäme und was ich hiernach sofort tun werde), ein bisschen Karussel, dann Halle 7, andere Leute treffen und irgendwann sich wundern, warum alle weg sind. Dann das Brüderle aufsuchen, das diesmal nicht draußen warten musste und auch nicht aufm Tresen eingepennt ist und diskutieren, ob wir noch fünfzig Minuten auf ne Bahn warten oder gleich n Taxi nehmen. Taxi ging vor, Fahrer war ein Linguistik-Student. Französisch konnte er sprechen, ich versuchte, es ihm gleichzutun. Natürlich war mein Französisch spitzenmäßig, zumindest bildete ich es mir ein. Am nächsten Tag musste ich mal wieder feststellen, dass es besser wär, mir zu vorangeschrittener Stunde einfach mal das Mobiltelefon wegzunehmen..
Samstagmorgen musste ich früh aufstehen. Um zehn. Es ging auch gut, duschen war eine Wonne (vor allem, weil mein Papa gleich danach auch wollte und ich somit nicht die ganzen Scheiben und Wände abziehen musste), Frühstück ging auch gut runter, aber ich war noch granatenvoll. Darunter zu leiden hatte Christian, der mich ne Stunde später abholte und meine Fahne eine ganze Fahrt von Bremen nach Bonn.
Dort besuchten wir Khaleda, die Geburtstag feiern wollte und uns einfach mal einlud. Natürlich waren wir viel zu früh da und helfen konnten wir auch nicht, also gingen wir in die Stadt, Fußball schauen und danach noch ein wenig weiter durch die Stadt. Ins Zentrum wollten wir und fragten einfach mal nach. Die Lady schlug eine Richtung vor, allerdings war das nicht wirklich das Zentrum, wo wir ankamen. Lediglich die Innenstadt eines Stadtteils namens Poppelsdorf. Naja, wir wollten also umkehren und einen kleinen Bogen laufen, sind also rechts abgebogen um die nächste wieder rechts zu nehmen, das Problem war nur, dass einfach keine Straße mehr rechts kam. Irgendwann erblickten wir aber doch eine kleine Straße, die gut beleuchtet war und marschierten und marschierten und plötlzlich standen wir auf einem Berg, auf dem es dann gar nicht mehr so beleuchtet war. Glücklicherweise fand sich aber auch dort ein Mann, der uns helfen wollte. Mein genbedingter innerer Sinn für Orientierung sagte mir aber, das könnte nicht stimmen und so nahmen wir meinen Vorschlag und kamen auch ziemlich genau an. Ich bin halt doch ein Teufelskerl.
Dann war's abends und die Party war angesagt. Prima war's, die Khaleda hat auch ganz schön hübsche Freundinnen und so, aber das nur nebenbei. Gegen sechs ging es ins "Bett" und um zehn aufstehen, aufräumen und was essen - für die Dame. Wir blieben einfach mal liegen und als wir vier Stunden später wieder erwachten, konnten wir auch nicht mehr helfen.
Abends fuhr ich zurück und jetzt habe ich Vorlesungen. Die ganze Zeit. Ich fühl mich bald schon ausgebrannt. Ich habe diese Woche vier Mal um acht Uhr und ebenso oft abends bis 19:15. Das ist ganz schön hart, aber mit etwas Glück stehe ich es durch.
Gekocht habe ich eben ganz toll. Ich hatte 500 g Hackfleisch zu verwerten, also machte ich Spaghetti mit Soße und ganz viele Frikadunsen. Mit Zwiebeln und Paprika und Schafskäse innen drin. Leider vergaß ich Knoblauch und eine größere Menge an Salz, aber mit viel Senf sollten sie heute Abend schmecken.
Ich lern jetzt ein wenig Französisch.
o+
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Der anonymen Beschwerde wegen
Unter meinem letzten Beitrag stand ein Kommentar, ich würde auf Aktualität keinen Wert legen. Sowas kann ich nicht auf mir sitzen lassen, also werde ich mich jetzt äußern, wozu auch immer.
Die Woche meines großen Gewinns, also die letzte, verlebte ich voller Glücksgefühle, stets auf der Suche nach Partnerinnen, allerdings ließ der Erfolg zu wünschen übrig.
Am Donnerstag sollte es sich eigentlich ändern, es stand nämlich die legendäre S-Bar-Party an (bei der ich schon zweimal war, immer viel Spaß hatte, jedoch auch den einen oder anderen Stress mit dem Thekenpersonal, da sie ihr Pfandgeld nicht voll zurückzahlten.. aber das ist Schnee von gestern). Nun, die Party war toll, auch da wir uns aus Geiz schon vorher in unserer Partyküche in Stimmung brachten. Ich machte viele Fotos mit Frauen, die ich an diesem Wochenende Oma vorlegen werde, damit sie mit auswählen darf, wer zu mir passt. Ich merkte, dass viele Frauen es toll fanden und mich gerne näher kennengelernt hätten, aber keine traute sich, gegen Hilde (Name von der Redaktion geändert), die sich meiner annahm und mich belagerte, anzutreten. Somit hatte ich ein längeres Gespräch mit ihr, musste aber erklären, dass ich wegen einer privaten Geschichte noch nicht bereit für etwas Neues sei und so.. (wär schön, wenn ihr das im Notfall einfach mal bestätigen könntet..).
Ich verabschiedete mich irgendwann desnachts, als die grellen Lichter der S-Bar (ist übrigens unsere Cafeteria, sollte ich vielleicht noch anmerken) angingen und ging noch in die Wunderbar, eine schöne Lokalität auf dem Campus.
Dort war aber auch relativ schnell Schluss und ich begab mich nach Hause, alleine. Ins Bett. Es war fünf oder so.
Um zehn wurde ich von viel Lärm aus der Küche geweckt. Der Umut und der Simon und der Stefan diskutierten über irgendwas und ich gesellte mich in meinem Schlafgewand dazu, blieb auch gleich lange Zeit da. Frühstück funktionierte tadellos, aber ein wenig müde war ich schon noch. Also legte ich mich um zwölfe nochmal hin, für eine Stunde, danach stand Mittag an und dann Chinesisch. Aber das kurze Anruhen sollte ein großer Fehler sein.
Als ich erwachte war mir übel, meine Spaghetti konnte ich nur langsam essen und die Hälfte wegschmeißen, weil ich schon wieder zu spät zu Chinesisch wäre. Auf dem Weg zur HdM überlegte ich, ob ich noch kotzen sollte, aber der Anstand und der nüchterne Kopf sagten: Nö.
Also schlich ich mich in die Vorlesung. Es war die Hölle. Ich - normal Klassenprimus oder so - war dran und habe nichts mitbekommen. Stattdessen schwitzte ich kalt, stotterte rum und trank Wasser gegen die Übelkeit.
Nach einer Stunde verabschiedete ich mich mit den Worten "Ich muss weg", denn ich musste zum Flughafen. Nach drei Wochen Wasen wollte ich dem Volksfest hinterherreisen, denn der Freimarkt stand an.
Flieger war gut, ich schlief und überlebte. Richtig gut ging es mir erst beim späten Konterbier in der Bahn von Stuttgart. Der Abend galt der Familie (also der Hälfte davon, schließlich bin ich Scheidungsopfer, Trümmerkind), Freimarkt natürlich.
Samstag ging ich ins Stadion und hatte die erste kleine Schlägerei meines Lebens. Nach dem tollen 2:1 durch Rosenberg gab es in der Ostkurve eine satte Bierdusche. Ich nahm es belustigt gelassen auf, aber ein HSV-Fan, der mit seinen Freunden da war, regte sich fürchterlich auf, fluchte und erklärte, dass er keinen Wert auf seine Klamotten, aber auf seine Haare legte. Dabei hatte er ne Halbglatze.
Aber gut, mein Kumpel hat auch etwas abbekommen und meinte: "Ihh gitt, jetzt habe ich diese Haake Beck-Plürre im Gesicht", worauf ich erwiderte: "Spinnst du, Haake Beck ist voll toll!". Der HSV'ler drehte sich dann zu mir und meinte, ich solle die Fresse halten, sonst gebe es was. "Was denn?" hatte ich noch nicht ganz ausgesprochen, da saß sein Handballen schon an mein Kiefer. Von mir gab's ne Faust zurück, dann griffen schon seine Freunde ein.
Später entschuldigte er sich und es gab noch ein Bier für mich, danach mitm Umweg über ne Kneipe auf den Freimarkt direkt ins Bayernzelt. Liebe Oma, auch dort habe ich viele Frauen abgelichtet, ich werde sie dir zeigen (und auch hier noch ein Album anlegen mit all den 65 Bildern).
Es war auch dort toll, ebenso danach die Halle 7, wo ich Torben auch wiederfand, mit dem Kopf aufm Tresen, nicht ganz realisierend, was so um ihn herum passierte. Naja, er wurde wieder fitter mit der Zeit und ich verlor ihn aus den Augen, hatte dennoch Spaß.
Irgendwann aber wollte ich ihn mal mit meinem Restakku schleunigst fragen, wo er sei und wann er nach Hause wollte und so weiter. Es kamen nur komische Antworten zurück, er wolle jetzt wieder reinkommen und so und dann war mein Handy auch schon aus. Ich lieh noch welche von Freunden aus, um ihn zu kontaktieren, aber es wurde stets auf mein Handy zurückgeschrieben.
Naja, das Ende des Lieds war, dass er draußen war und wer draußen war, kam nicht mehr rein. Warum auch immer.
Er wartete also bestimmt zwei Stunden, der tapfere Prachtbube, auf mich und wir konnten gemeinsam ein Taxi besteigen und einen teuren Heimweg antreten.
Sonntag beguckte ich nochmal die Niederlage meiner Mannschaft, die sehnsüchtig auf meine Rückkehr zu warten scheint. Danach flog ich zurück.
Montag war ich pumpen, den Muskelkater habe ich heute noch. Aber es bedeutet, dass ich Muskeln habe.
Nun, sonst war es das. Morgen muss ich den Chinesen hier Deutschland erklären, danach fahre ich nach Mußbach.
Prima.
Ich verbleibe mit löblichen Grüßen!
oeRque
Die Woche meines großen Gewinns, also die letzte, verlebte ich voller Glücksgefühle, stets auf der Suche nach Partnerinnen, allerdings ließ der Erfolg zu wünschen übrig.
Am Donnerstag sollte es sich eigentlich ändern, es stand nämlich die legendäre S-Bar-Party an (bei der ich schon zweimal war, immer viel Spaß hatte, jedoch auch den einen oder anderen Stress mit dem Thekenpersonal, da sie ihr Pfandgeld nicht voll zurückzahlten.. aber das ist Schnee von gestern). Nun, die Party war toll, auch da wir uns aus Geiz schon vorher in unserer Partyküche in Stimmung brachten. Ich machte viele Fotos mit Frauen, die ich an diesem Wochenende Oma vorlegen werde, damit sie mit auswählen darf, wer zu mir passt. Ich merkte, dass viele Frauen es toll fanden und mich gerne näher kennengelernt hätten, aber keine traute sich, gegen Hilde (Name von der Redaktion geändert), die sich meiner annahm und mich belagerte, anzutreten. Somit hatte ich ein längeres Gespräch mit ihr, musste aber erklären, dass ich wegen einer privaten Geschichte noch nicht bereit für etwas Neues sei und so.. (wär schön, wenn ihr das im Notfall einfach mal bestätigen könntet..).
Ich verabschiedete mich irgendwann desnachts, als die grellen Lichter der S-Bar (ist übrigens unsere Cafeteria, sollte ich vielleicht noch anmerken) angingen und ging noch in die Wunderbar, eine schöne Lokalität auf dem Campus.
Dort war aber auch relativ schnell Schluss und ich begab mich nach Hause, alleine. Ins Bett. Es war fünf oder so.
Um zehn wurde ich von viel Lärm aus der Küche geweckt. Der Umut und der Simon und der Stefan diskutierten über irgendwas und ich gesellte mich in meinem Schlafgewand dazu, blieb auch gleich lange Zeit da. Frühstück funktionierte tadellos, aber ein wenig müde war ich schon noch. Also legte ich mich um zwölfe nochmal hin, für eine Stunde, danach stand Mittag an und dann Chinesisch. Aber das kurze Anruhen sollte ein großer Fehler sein.
Als ich erwachte war mir übel, meine Spaghetti konnte ich nur langsam essen und die Hälfte wegschmeißen, weil ich schon wieder zu spät zu Chinesisch wäre. Auf dem Weg zur HdM überlegte ich, ob ich noch kotzen sollte, aber der Anstand und der nüchterne Kopf sagten: Nö.
Also schlich ich mich in die Vorlesung. Es war die Hölle. Ich - normal Klassenprimus oder so - war dran und habe nichts mitbekommen. Stattdessen schwitzte ich kalt, stotterte rum und trank Wasser gegen die Übelkeit.
Nach einer Stunde verabschiedete ich mich mit den Worten "Ich muss weg", denn ich musste zum Flughafen. Nach drei Wochen Wasen wollte ich dem Volksfest hinterherreisen, denn der Freimarkt stand an.
Flieger war gut, ich schlief und überlebte. Richtig gut ging es mir erst beim späten Konterbier in der Bahn von Stuttgart. Der Abend galt der Familie (also der Hälfte davon, schließlich bin ich Scheidungsopfer, Trümmerkind), Freimarkt natürlich.
Samstag ging ich ins Stadion und hatte die erste kleine Schlägerei meines Lebens. Nach dem tollen 2:1 durch Rosenberg gab es in der Ostkurve eine satte Bierdusche. Ich nahm es belustigt gelassen auf, aber ein HSV-Fan, der mit seinen Freunden da war, regte sich fürchterlich auf, fluchte und erklärte, dass er keinen Wert auf seine Klamotten, aber auf seine Haare legte. Dabei hatte er ne Halbglatze.
Aber gut, mein Kumpel hat auch etwas abbekommen und meinte: "Ihh gitt, jetzt habe ich diese Haake Beck-Plürre im Gesicht", worauf ich erwiderte: "Spinnst du, Haake Beck ist voll toll!". Der HSV'ler drehte sich dann zu mir und meinte, ich solle die Fresse halten, sonst gebe es was. "Was denn?" hatte ich noch nicht ganz ausgesprochen, da saß sein Handballen schon an mein Kiefer. Von mir gab's ne Faust zurück, dann griffen schon seine Freunde ein.
Später entschuldigte er sich und es gab noch ein Bier für mich, danach mitm Umweg über ne Kneipe auf den Freimarkt direkt ins Bayernzelt. Liebe Oma, auch dort habe ich viele Frauen abgelichtet, ich werde sie dir zeigen (und auch hier noch ein Album anlegen mit all den 65 Bildern).
Es war auch dort toll, ebenso danach die Halle 7, wo ich Torben auch wiederfand, mit dem Kopf aufm Tresen, nicht ganz realisierend, was so um ihn herum passierte. Naja, er wurde wieder fitter mit der Zeit und ich verlor ihn aus den Augen, hatte dennoch Spaß.
Irgendwann aber wollte ich ihn mal mit meinem Restakku schleunigst fragen, wo er sei und wann er nach Hause wollte und so weiter. Es kamen nur komische Antworten zurück, er wolle jetzt wieder reinkommen und so und dann war mein Handy auch schon aus. Ich lieh noch welche von Freunden aus, um ihn zu kontaktieren, aber es wurde stets auf mein Handy zurückgeschrieben.
Naja, das Ende des Lieds war, dass er draußen war und wer draußen war, kam nicht mehr rein. Warum auch immer.
Er wartete also bestimmt zwei Stunden, der tapfere Prachtbube, auf mich und wir konnten gemeinsam ein Taxi besteigen und einen teuren Heimweg antreten.
Sonntag beguckte ich nochmal die Niederlage meiner Mannschaft, die sehnsüchtig auf meine Rückkehr zu warten scheint. Danach flog ich zurück.
Montag war ich pumpen, den Muskelkater habe ich heute noch. Aber es bedeutet, dass ich Muskeln habe.
Nun, sonst war es das. Morgen muss ich den Chinesen hier Deutschland erklären, danach fahre ich nach Mußbach.
Prima.
Ich verbleibe mit löblichen Grüßen!
oeRque
Montag, 15. Oktober 2007
Der große Gewinn
Vor ca drei Wochen, noch vor Brüssel und meinem Studiumsbeginn saß ich, mich langweilend, in meinem netten Kämmerlein und streunerte so durch das große weite Netz. So kam es, dass ich auch auf Links klickte, die ich sonst umgehen würde, und ehe ich mich versah, nahm ich spasseshalber an einem kleinen Gewinnspiel teil. Dieses fand auf der Internetpräsenz einer wohlbekannten Tageszeitung, dessen Namen ich aus Angst, man könnte mir mangelnden Journalismus-Verstand vorwerfen, gar nicht nennen möchte.
Nun, in der Sekunde, in der ich meine Anmeldung abgeschickt hatte, vergaß ich die Teilnahme auch schon wieder und widmete mich irgendetwas anderem.
Heute, ca. drei Wochen später, fand ich eher zufällig ein kleines oranges Kärtchen in meinem Briefkasten, das besagte, man wollte mir bereits am letzten Dienstag ein Paket zugestellt haben (da war ich aber gerade in der Vorlesung und Paul noch zu verpeilt, als dass er das Klingeln an der Tür als ein Klingeln verstehen konnte). Zwischendurch habe ich zwar noch zweimal den Briefkasten geleert, aber das Kärtchen stets übersehen. Mag daran liegen, dass der Briefkasten ebenfalls gelb-orange ist.
Bevor ich aber nun zur Postfiliale radeln konnte, hatte ich zwei Vorlesungen, also drei Stunden auf einem nervösen Hintern sitzend, vor mir. Ich stellte in der Zeit die tollsten Theorien auf, wer wohl der edle Gönner sein könnte und ob ich mich über das Paket freuen würde.
Um halb zwölf hatte die nervliche Tortur ein Ende und schon konnte es losgehen. Natürlich habe ich wieder nicht darauf geachtet, einen Plastiktüte über meinen leicht aufgerissenen Sattel zu stülpen und so kam ich mit einem nassen Arsch an. Herrlich. Bestimmt bin ich morgen verkühlt.
Bei der Post dauerte es etwas, bis das Paket gefunden wurde, der Perso analysiert und ich unterschrieben hatte. Zwischendurch nuschelte die kleine, zierliche Dame etwas entgegen, ob ich wohl 50 bis 100 Euros im Monat wohl sparen könnte. Warum sollte ich? Ich bin Student, pfeife zum Ende des Monats aus dem letzten Loch und weine bei jedem Einkauf, wenn ich den Wagen vermeintlich wieder viel zu voll lade. Selbst feiern tu ich nicht mehr mit gutem Gewissen. Aber gut. "Hmm, ist schwer zu sagen, müsste ich mal ausrechnen!", war meine schnelle Antwort während ich nur darauf bedacht war, das Paket, darauf schielend, mit meinen Augen zu öffnen.
Draußen angekommen riss ich das Päckchen auf, verschloß es aber schnell (vielleicht aus leichtem Scham), als ich den Namen auf dem Produkt las: Durex.
Prima, ich hatte tatsächlich gewonnen! Eine Durex-Kulturtasche. So eine zum ausklappen. Mit Spiegel. Und Haken zum aufhängen. Das Highlight ist aber wohl eher der Inhalt: Sämtliche Durex-Produkte für jeden Geschmack.
Ich bin also voll ausgestattet. Der erste Schritt ist gemacht. Der zweite wäre nun, mir eine Dame anzuschaffen. Mal gucken, was insgesamt wohl schwieriger gewesen sein wird.
Zuhause angekommen schlüpfte ich schnell in eine trockene Hose, sammelte mein Kleingeld zusammen und traf mich mit den anderen in der Mensa. Ich bezahlte mit großem Schein, um noch mehr Kleingeld für meine Waschkarte, die ich danach aufladen wollte, zu ergattern. Das Essen war lecker.
Im fucking Hausmeisterbüro fiel mir natürlich auf, dass ich meine Waschkarte vergessen habe, aber ich konnte sie schnell holen. Neben dem Automaten stand eine schöne Frau und potenzielle Partnerin. Sie wirkte ein wenig hilflos und ließ mich zuerst Geld einwerfen.
Nachdem ich, die Hände der Aufregung, so nah an einer schönen Frau zu stehen, wegen zitternd, drei Euronen eingeworfen hatte, sprach sie mich an. "Kannst du mir vielleicht helfen und den Schein kleinmachen?". - "Klar kann ich das, Lady. Hier hast du fünf von meinen kleinen acht Euronen, ich liebe es doch, zu so ungünstigen Zeiten ins Hausmeisterbüro zu laufen. Ach, und wo wir schon dabei sind, kannst du ja nachher der Dankbarkeit wegen mal vorbeikommen und meinen Gewinn betrachten. Der wird dich umhauen!", hätte ich wohl mal sagen sollen. Stattdessen sagte ich: "..Ja, natürlich." - "Danke," sagte sie. "Gerne doch," war meine Antwort.
Ich habe wohl für's erste mal wieder versagt.
Aber ich habe eine Durex-Kulturtasche! Mit Spiegel! Und mit Haken zum aufhängen!.
Nun, in der Sekunde, in der ich meine Anmeldung abgeschickt hatte, vergaß ich die Teilnahme auch schon wieder und widmete mich irgendetwas anderem.
Heute, ca. drei Wochen später, fand ich eher zufällig ein kleines oranges Kärtchen in meinem Briefkasten, das besagte, man wollte mir bereits am letzten Dienstag ein Paket zugestellt haben (da war ich aber gerade in der Vorlesung und Paul noch zu verpeilt, als dass er das Klingeln an der Tür als ein Klingeln verstehen konnte). Zwischendurch habe ich zwar noch zweimal den Briefkasten geleert, aber das Kärtchen stets übersehen. Mag daran liegen, dass der Briefkasten ebenfalls gelb-orange ist.
Bevor ich aber nun zur Postfiliale radeln konnte, hatte ich zwei Vorlesungen, also drei Stunden auf einem nervösen Hintern sitzend, vor mir. Ich stellte in der Zeit die tollsten Theorien auf, wer wohl der edle Gönner sein könnte und ob ich mich über das Paket freuen würde.
Um halb zwölf hatte die nervliche Tortur ein Ende und schon konnte es losgehen. Natürlich habe ich wieder nicht darauf geachtet, einen Plastiktüte über meinen leicht aufgerissenen Sattel zu stülpen und so kam ich mit einem nassen Arsch an. Herrlich. Bestimmt bin ich morgen verkühlt.
Bei der Post dauerte es etwas, bis das Paket gefunden wurde, der Perso analysiert und ich unterschrieben hatte. Zwischendurch nuschelte die kleine, zierliche Dame etwas entgegen, ob ich wohl 50 bis 100 Euros im Monat wohl sparen könnte. Warum sollte ich? Ich bin Student, pfeife zum Ende des Monats aus dem letzten Loch und weine bei jedem Einkauf, wenn ich den Wagen vermeintlich wieder viel zu voll lade. Selbst feiern tu ich nicht mehr mit gutem Gewissen. Aber gut. "Hmm, ist schwer zu sagen, müsste ich mal ausrechnen!", war meine schnelle Antwort während ich nur darauf bedacht war, das Paket, darauf schielend, mit meinen Augen zu öffnen.
Draußen angekommen riss ich das Päckchen auf, verschloß es aber schnell (vielleicht aus leichtem Scham), als ich den Namen auf dem Produkt las: Durex.
Prima, ich hatte tatsächlich gewonnen! Eine Durex-Kulturtasche. So eine zum ausklappen. Mit Spiegel. Und Haken zum aufhängen. Das Highlight ist aber wohl eher der Inhalt: Sämtliche Durex-Produkte für jeden Geschmack.
Ich bin also voll ausgestattet. Der erste Schritt ist gemacht. Der zweite wäre nun, mir eine Dame anzuschaffen. Mal gucken, was insgesamt wohl schwieriger gewesen sein wird.
Zuhause angekommen schlüpfte ich schnell in eine trockene Hose, sammelte mein Kleingeld zusammen und traf mich mit den anderen in der Mensa. Ich bezahlte mit großem Schein, um noch mehr Kleingeld für meine Waschkarte, die ich danach aufladen wollte, zu ergattern. Das Essen war lecker.
Im fucking Hausmeisterbüro fiel mir natürlich auf, dass ich meine Waschkarte vergessen habe, aber ich konnte sie schnell holen. Neben dem Automaten stand eine schöne Frau und potenzielle Partnerin. Sie wirkte ein wenig hilflos und ließ mich zuerst Geld einwerfen.
Nachdem ich, die Hände der Aufregung, so nah an einer schönen Frau zu stehen, wegen zitternd, drei Euronen eingeworfen hatte, sprach sie mich an. "Kannst du mir vielleicht helfen und den Schein kleinmachen?". - "Klar kann ich das, Lady. Hier hast du fünf von meinen kleinen acht Euronen, ich liebe es doch, zu so ungünstigen Zeiten ins Hausmeisterbüro zu laufen. Ach, und wo wir schon dabei sind, kannst du ja nachher der Dankbarkeit wegen mal vorbeikommen und meinen Gewinn betrachten. Der wird dich umhauen!", hätte ich wohl mal sagen sollen. Stattdessen sagte ich: "..Ja, natürlich." - "Danke," sagte sie. "Gerne doch," war meine Antwort.
Ich habe wohl für's erste mal wieder versagt.
Aber ich habe eine Durex-Kulturtasche! Mit Spiegel! Und mit Haken zum aufhängen!.
Sonntag, 14. Oktober 2007
Mirko oeRque bildet sich
Euer aller Liebling, ich, möchte nun über seine letzte Woche berichten.
Am Montag bekam ich Besuch vom guten Paul, der eigentlich nur für eine Nacht bleiben wollte. Als er aber gesehen hat, dass er schon um 7:20 Uhr am nächsten Tage wieder hätte abreisen müssen und der abendliche Besuch auf dem Cannstatter Wasen nicht gerade als ruhig beschrieben werden konnte, wurde diese Idee schnell wieder verworfen.
Der Abend war also nett, es gab zwei Maß zum Preis von einer (statt zwei auf einmal gab es aber nur eine plus einen Gutschein) und einen dritten Gutschein bekamen wir von anderen geschenkt, denen wohl ein Liter reichte.
Um elf war diese Veranstaltung zwar schon vorbei, dennoch sollte es nicht das Ende des Abends bedeuten. Mein Nachbar lud uns auf dem Rückweg ein, noch zu seinen Kumpels zu gehen. Aber da gab es nur warmes Bier. Da sind wir lieber wieder schnell gegangen und saßen mit ein paar Mitbewohnern in der Küche und hatten die diessemestrige Fritösen-Premiere.
Am nächsten Tag konnte ich zum Glück ausschlafen, hatte erst gegen Mittag Vorlesung. Bis halb sechs. Paul wollte eigentlich die Stadt besuchen während der Zeit, war aber zu faul. Abends hatten wir wieder so ziemlich das gleiche Programm, lernten auf dem Rückweg ein paar Kanadier, Franzosen und Amerikaner kennen (keine Ahnung, warum) und saßen dann noch mit dem Ami in der Küche und.. ja, wir aßen Pommes, nachdem wir vorher schon einen Döner hatten. Und ich werde hier nie wieder einen Döner zu später Stunde essen. Die triefen nämlich nur so vor Cocktail-Soße und sind eine Herausforderung für jeden angeheiterten. Das bemerkte ich allerdings erst am nächsten Tag, als ich meine Jacke erspähte.
Mittwoch vielen die Vorlesungen aus und Paul verpasste abermals seinen Flieger. Am Tag besuchten wir das neue Benz-Museum. Interessant war es. Sehr sogar. Danach trafen wir uns mit der Bahn und der GDL, um einen Streik, der für Donnerstag angedacht war, abzuwenden. Erfolg hatten wir und Paul konnte seinen Flug buchen, ohne Angst zu haben, am nächsten Tage am fucking Flughafen in Hannover festzusitzen. Außerdem musste er auch so am Abend nicht schon zum Flughafen reisen, um dort zu nächtigen.
Abends passierte nichts, ein bisschen ungesundes Essen, ein bisschen TV und das war's schon.
Pauls Bahn sollte am nächsten Tag um 6:25 gehen (wär auch die letzte vorm Flug), aufgewacht ist er um 6:15. Aber geschafft hat er es und ich konnte zur Vorlesung gehen. Der Donnerstag verging, der Freitag ebenso.
Abends waren Simon und ich erst bei mir, dann im Rocker 33. Da war ich schonmal. Ich hab auch diesmal so was ähnliches getan wie getanzt. Weil wir die erste Bahn am nächsten Tage erst nehmen wollten, sogar so fünf Stunden oder so. War gut.
Dafür war der Samstag ein wenig im Arsch. Trotzdem musste ich abends zur Stuttgarter Kulturnacht. Das ist nämlich Teil unseres interkulturellen Seminars (die Vorlesung, die wir jeden zweiten Freitag sonst bis 21 Uhr haben). Die Ausstellung war jetzt nicht sooo interessant, ein paar Kurzfilme aus China schon, aber insgesamt doch eher enttäuschend.
Danach wollte ich eigentlich nach Hause, aber daraus wurde nichts. Weil ich mich so leicht überreden lasse, nämlich.
Stattdessen sind wir in die Stadt gegangen, wo wir mit unserem Bändchen noch in andere Lokalitäten gegangen. Ein paar Kurzfilme haben wir geguckt aber das Highlight sollte sich im Rathaus ereignen. Die haben dort nämlich einen.. einen Paranosta! So einen tollen Fahrstuhl, der offen ist und nicht anhält, sondern immer weiter am Stück fährt. Ich war begeistert! Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob sie einfach nur zu geizig waren, sich einen richtigen Aufzug anzuschaffen.
Ein Video dieser Irrsinnsfahrt werde ich baldigst online stellen.
Anschließend waren wir noch inner Kneipe, gegen halb eins bin ich aber auch gefahren.
Am heutigen Sonntag habe ich nichts gemacht. Rein gar nichts.
Reingelegt - ich habe mich technisch weiterentwickelt. Ich habe, wie ihr vielleicht wisst, TV übern PC laufen. Spart ein bisschen Platz, hat aber den Nachteil, dass ich bisher nur vom PC direkt aus das Programm wechseln konnte. Jetzt aber habe ich herausgefunden, dass mein Handy eine Fernbedienungsfunktion besitzt - ein Traum. Somit kann ich den ganzen Tag im Bett liegen und einfach hin und herschalten.
Mein Studium wird also wieder einen negativen Verlauf nehmen.
Am Montag bekam ich Besuch vom guten Paul, der eigentlich nur für eine Nacht bleiben wollte. Als er aber gesehen hat, dass er schon um 7:20 Uhr am nächsten Tage wieder hätte abreisen müssen und der abendliche Besuch auf dem Cannstatter Wasen nicht gerade als ruhig beschrieben werden konnte, wurde diese Idee schnell wieder verworfen.
Der Abend war also nett, es gab zwei Maß zum Preis von einer (statt zwei auf einmal gab es aber nur eine plus einen Gutschein) und einen dritten Gutschein bekamen wir von anderen geschenkt, denen wohl ein Liter reichte.
Um elf war diese Veranstaltung zwar schon vorbei, dennoch sollte es nicht das Ende des Abends bedeuten. Mein Nachbar lud uns auf dem Rückweg ein, noch zu seinen Kumpels zu gehen. Aber da gab es nur warmes Bier. Da sind wir lieber wieder schnell gegangen und saßen mit ein paar Mitbewohnern in der Küche und hatten die diessemestrige Fritösen-Premiere.
Am nächsten Tag konnte ich zum Glück ausschlafen, hatte erst gegen Mittag Vorlesung. Bis halb sechs. Paul wollte eigentlich die Stadt besuchen während der Zeit, war aber zu faul. Abends hatten wir wieder so ziemlich das gleiche Programm, lernten auf dem Rückweg ein paar Kanadier, Franzosen und Amerikaner kennen (keine Ahnung, warum) und saßen dann noch mit dem Ami in der Küche und.. ja, wir aßen Pommes, nachdem wir vorher schon einen Döner hatten. Und ich werde hier nie wieder einen Döner zu später Stunde essen. Die triefen nämlich nur so vor Cocktail-Soße und sind eine Herausforderung für jeden angeheiterten. Das bemerkte ich allerdings erst am nächsten Tag, als ich meine Jacke erspähte.
Mittwoch vielen die Vorlesungen aus und Paul verpasste abermals seinen Flieger. Am Tag besuchten wir das neue Benz-Museum. Interessant war es. Sehr sogar. Danach trafen wir uns mit der Bahn und der GDL, um einen Streik, der für Donnerstag angedacht war, abzuwenden. Erfolg hatten wir und Paul konnte seinen Flug buchen, ohne Angst zu haben, am nächsten Tage am fucking Flughafen in Hannover festzusitzen. Außerdem musste er auch so am Abend nicht schon zum Flughafen reisen, um dort zu nächtigen.
Abends passierte nichts, ein bisschen ungesundes Essen, ein bisschen TV und das war's schon.
Pauls Bahn sollte am nächsten Tag um 6:25 gehen (wär auch die letzte vorm Flug), aufgewacht ist er um 6:15. Aber geschafft hat er es und ich konnte zur Vorlesung gehen. Der Donnerstag verging, der Freitag ebenso.
Abends waren Simon und ich erst bei mir, dann im Rocker 33. Da war ich schonmal. Ich hab auch diesmal so was ähnliches getan wie getanzt. Weil wir die erste Bahn am nächsten Tage erst nehmen wollten, sogar so fünf Stunden oder so. War gut.
Dafür war der Samstag ein wenig im Arsch. Trotzdem musste ich abends zur Stuttgarter Kulturnacht. Das ist nämlich Teil unseres interkulturellen Seminars (die Vorlesung, die wir jeden zweiten Freitag sonst bis 21 Uhr haben). Die Ausstellung war jetzt nicht sooo interessant, ein paar Kurzfilme aus China schon, aber insgesamt doch eher enttäuschend.
Danach wollte ich eigentlich nach Hause, aber daraus wurde nichts. Weil ich mich so leicht überreden lasse, nämlich.
Stattdessen sind wir in die Stadt gegangen, wo wir mit unserem Bändchen noch in andere Lokalitäten gegangen. Ein paar Kurzfilme haben wir geguckt aber das Highlight sollte sich im Rathaus ereignen. Die haben dort nämlich einen.. einen Paranosta! So einen tollen Fahrstuhl, der offen ist und nicht anhält, sondern immer weiter am Stück fährt. Ich war begeistert! Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob sie einfach nur zu geizig waren, sich einen richtigen Aufzug anzuschaffen.
Ein Video dieser Irrsinnsfahrt werde ich baldigst online stellen.
Anschließend waren wir noch inner Kneipe, gegen halb eins bin ich aber auch gefahren.
Am heutigen Sonntag habe ich nichts gemacht. Rein gar nichts.
Reingelegt - ich habe mich technisch weiterentwickelt. Ich habe, wie ihr vielleicht wisst, TV übern PC laufen. Spart ein bisschen Platz, hat aber den Nachteil, dass ich bisher nur vom PC direkt aus das Programm wechseln konnte. Jetzt aber habe ich herausgefunden, dass mein Handy eine Fernbedienungsfunktion besitzt - ein Traum. Somit kann ich den ganzen Tag im Bett liegen und einfach hin und herschalten.
Mein Studium wird also wieder einen negativen Verlauf nehmen.
Samstag, 13. Oktober 2007
Oha
Es ist ca. 6:20 und ja, ich müsste schlafen.
Und das tu ich nun auch!
Morgen folgt wohl ein Rückblick über eine ereignisreiche Woche!
hegdl,
oeRque
Und das tu ich nun auch!
Morgen folgt wohl ein Rückblick über eine ereignisreiche Woche!
hegdl,
oeRque
Sonntag, 7. Oktober 2007
Was für ein Sonntag!
Ich hätte nicht gedacht, dass ich einen Sonntag mal so "gesund" gestalten könnte.
Ich bin irgendwann aufgewacht und dann joggen gegangen. Wieder drei Runden. Der Arzt (damals noch ein Arschloch, mittlerweile sehr nett) hat mir geraten, es nicht zu übertreiben. Danach habe ich geduscht, mir einen Salat gebastelt, ein wenig irgendwas gemacht und dann überkam mich die Lernlust. Von vier Uhr an habe ich auf jeden Fall kurz die Vorlesungen der letzten Woche noch einmal angeguckt und alle Chinesisch-Zeichen, die wir bisher hatten, wiederholt. Jetzt kann ich sie alle perfekt. Die nächsten Tage werde ich sie auch noch wiederholen und dann sollten sie für immer sitzen. So hoffe ich.
Und jetzt ist es elf Uhr und ich werde wohl schlafen gehen.
Auch nicht schlecht.
Es empfiehlt sie:
oeRque
Ich bin irgendwann aufgewacht und dann joggen gegangen. Wieder drei Runden. Der Arzt (damals noch ein Arschloch, mittlerweile sehr nett) hat mir geraten, es nicht zu übertreiben. Danach habe ich geduscht, mir einen Salat gebastelt, ein wenig irgendwas gemacht und dann überkam mich die Lernlust. Von vier Uhr an habe ich auf jeden Fall kurz die Vorlesungen der letzten Woche noch einmal angeguckt und alle Chinesisch-Zeichen, die wir bisher hatten, wiederholt. Jetzt kann ich sie alle perfekt. Die nächsten Tage werde ich sie auch noch wiederholen und dann sollten sie für immer sitzen. So hoffe ich.
Und jetzt ist es elf Uhr und ich werde wohl schlafen gehen.
Auch nicht schlecht.
Es empfiehlt sie:
oeRque
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Na super!
Jetzt habe ich heute fucking Muskelkater. Vom Joggen. So schlecht steht es also schon um mich. Zudem habe ich meine erste Vorlesung verpasst (ist auch irgendwie hart, wenn der Wecker aufmal fünf Stunden früher klingelt, als gewohnt). Aber das ist nicht schlimm. Da dreht es sich nämlich sowieso erstmal nur um organisatorische Sachen, die man schnell wieder vergisst.
Aus Rücksichtsnahme auf meinen Bauch habe ich gerade zum Frühstück übrigens nur eine Scheibe Käse zwischen meine zwei Scheiben Brot gelegt. Und statt Butter nahm ich Tomatenmark.
Gestern Abend gab's übrigens nur Salat für mich - also Magerkost, wie danach von Werder.
Nur mal so.
Aus Rücksichtsnahme auf meinen Bauch habe ich gerade zum Frühstück übrigens nur eine Scheibe Käse zwischen meine zwei Scheiben Brot gelegt. Und statt Butter nahm ich Tomatenmark.
Gestern Abend gab's übrigens nur Salat für mich - also Magerkost, wie danach von Werder.
Nur mal so.
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Was fühl ich mich gut
Am heutigen Feiertage habe ich frei. Und das ist toll. Gestern habe ich nur Fußball geguckt und sonst nichts gemacht, somit bin ich heute recht fit. Ich war sogar so fit, dass ich mich in Sportklamotten geschmissen habe, um das erste Mal seit Himmelfahrt wieder zu laufen. Also so verhältnismäßig schnell und etwas länger. Und das tut gut! Ich habe drei Runden (aber ganz ganz außen!) geschafft. Warum es nicht mehr wurden, schieb ich jetzt einfach mal auf's Knie.
Aber es geht vorwärts.
Besonders toll fand ich das Gefühl, endlich mal wieder sinnvoll geschwitzt zu haben! Sonst tu ich dies ja meines Bauches wegen schon recht schnell bei kleineren Anstrengungen, aber diesmal war es anders. Und die Dusche danach war auch herrlich.
Achso, wir haben hier übrigens spätsommerliche Temperaturen. Nur mal so am Rande.
Ich glaube, jetzt mach ich mir noch nen Salat und lerne dann etwas.
Aber es geht vorwärts.
Besonders toll fand ich das Gefühl, endlich mal wieder sinnvoll geschwitzt zu haben! Sonst tu ich dies ja meines Bauches wegen schon recht schnell bei kleineren Anstrengungen, aber diesmal war es anders. Und die Dusche danach war auch herrlich.
Achso, wir haben hier übrigens spätsommerliche Temperaturen. Nur mal so am Rande.
Ich glaube, jetzt mach ich mir noch nen Salat und lerne dann etwas.
Dienstag, 2. Oktober 2007
Erste Impressionen aus dem zweiten Semester
Ui, was ist das zweite Semester spannend. Gestern hatte ich eine Vorlesung um 14:15 Uhr, heute drei, Beginn war aber auch erst um 11:45 (das fiel mir auch erst ein, als ich um 11:21 zufällig aufgewacht bin). Sonderlich viel habe ich also noch nicht erlebt, aber die neuen Fächer versprechen etwas interessanter zu werden, als Physik oder Mathe im letzten Semester.
Positiv ist zu bewerten, dass ich mich erst langsam aklimatisieren muss. Ausschlafen kann ich weiterhin, morgen ist schließlich wieder Feiertag. Donnerstag wird's erstmals ungemütlich, da habe ich morgens direkt zwei Vorlesungen. Und dann offiziell Feierabend um 11:30. Allerdings habe ich meinen Französischkurs bekommen und das sieht nicht unbedingt nach Larifari aus. Folgendes habe ich zu beachten:
Ansonsten ist es ganz nett wieder in der eigenen Bude mit der Bahn vor der Tür. Die letzten beiden Abende war ich jeweils auf den Wasen, die können da auch ganz gutes Bier in die Maß-Krüge füllen.
Nachher schau ich mir mal den Ronaldinho auf der Leinwand an und hoffe, dass der VFB erstmals diese Saison was reißt.
Hab euch lieb.
oeRque
Positiv ist zu bewerten, dass ich mich erst langsam aklimatisieren muss. Ausschlafen kann ich weiterhin, morgen ist schließlich wieder Feiertag. Donnerstag wird's erstmals ungemütlich, da habe ich morgens direkt zwei Vorlesungen. Und dann offiziell Feierabend um 11:30. Allerdings habe ich meinen Französischkurs bekommen und das sieht nicht unbedingt nach Larifari aus. Folgendes habe ich zu beachten:
Französisch - wirtschaftlich orientiert, donnerstags 16:00 - 19:15 Uhr,
Beginn: 04.10.07, Raum P04
Bitte beachten Sie folgende Punkte:
- Die Anwesenheit am 1. Termin ist Pflicht.
- Sollten Sie die ersten beiden Termine nicht wahrnehmen und
unentschuldigt fehlen, so rückt ein anderer Teilnehmer an Ihre Stelle
und Sie werden für die Teilnahme an den Sprachkursen im nächsten
Semester gesperrt.
- Sollten Sie mehr als dreimal fehlen, dürfen Sie an der Klausur nicht
teilnehmen und Sie werden für die Teilnahme an den Sprachkursen im
nächsten Semester gesperrt.
Wenn Sie wider Erwarten nicht am Kurs teilnehmen können, so geben Sie
mir bitte so schnell wie möglich Bescheid.
Ansonsten ist es ganz nett wieder in der eigenen Bude mit der Bahn vor der Tür. Die letzten beiden Abende war ich jeweils auf den Wasen, die können da auch ganz gutes Bier in die Maß-Krüge füllen.
Nachher schau ich mir mal den Ronaldinho auf der Leinwand an und hoffe, dass der VFB erstmals diese Saison was reißt.
Hab euch lieb.
oeRque
Sonntag, 30. September 2007
Wenn ich groß bin, werde ich Messeaussteller
Liebe Fan-Gemeinde,
Ich bin heil (aber nicht wirklich gesund) aus Brüssel wiedergekommen. Heute morgen um fünf. Zurückblicken kann ich auf eine sehr schöne halbe Woche, wenngleich sie auch recht hart war.
Am Dienstag sollte es um 15 Uhr losgehen, um 18:30 wurde ich endlich abgeholt. Ziemlich pünktlich um Mitternacht wurde ich bei Quentin abgesetzt, schlüpfte schnell in meine dreckigsten Klamotten, die ich extra mitgebracht hatte, und ab ging es ins "Jefke" zum "Thé Dansant". Was sich so nett anhört, ist eigentlich Folklore pur. Eine tolle Party mit lockeren Menschen und viel Bier - im Becher, auf dem Boden und in der Luft. Das Exen des edlen Gesöffs gehört zum guten Stil, die Becher fliegen auch mal noch voll durch die Luft und eigentlich kann der gesamte Raum als Toilette genutzt werden dank robusten Betonwänden und leicht abschüssigem Boden. Kurzum - ein Traum!
Am Mittwoch weiß ich gar nicht mehr, was ich getan hab. Ah doch, ich habe, als Quentin Vorlesung hatte, selber - oho! - gelernt! Abends war aufm Campus ne fette fette Party mit fünf Bühnen, netten Essensständen und viele Leuten. Dort trafen Quentin und ich auch auf die gute Sonja aus der Schulzeit, die in Brüssel studiert.
Den Donnerstag nutzte ich, um erstmals die Label-Expo zu besuchen, auf der unser großes Familientreffen stattfinden sollte. Und es ist prima auf so einer Messe. Wenn ich groß bin, möchte ich auch bei sowas teilnehmen. Den ganzen Tag gibt man mit seinen Produkten an, lästert über die Konkurrenz, trinkt was man will, wird verköstigt mit leckerem Essen und am Abend gibt's wieder gutes Essen und Trinken mit Kunden oder ohne und große Firmen mieten auch mal eine Kneipe, wo es was umsonst gibt und man feiert und dann schläft man irgendwann desnachts ein und - ja gut, man muss morgens wieder früh aufstehen und die Müdigkeit mal Müdigkeit sein lassen.
An besagtem Donnerstag wollte ich mich mit Quentin und Aurélien abends eigentlich in der Stadt treffen, kurzum wurden wir allerdings von MPS zum Dinieren in einem sehr köstlichen Fisch-Restaurant (und ich habe sogar Fisch gegessen) geladen. Lecker war's und danach ging's auch nur noch in eine Kneipe und dann ins Bett. Vielen Dank nochmals dafür an meinen ehemaligen Praktikumsgeber. Blöd war nur, dass ein leichter Allergie-Schub erst mein Immunsystem außer Kraft setzte und ich sogleich von irgendwelchen Verkühlungsviren attackiert wurde. Aber als Mann will ich ja nicht meckern, am nächsten Tag gab's wiederum auf der Messe - diesmal mit Quentin - eine Aspirin und ein paar Bier zum Desinfezieren des Halses und abends lud diesmal der ehrenwerte Herr Gevatter zum Essen. Auch trotz einer furchtbaren Bedienung mundete mir auch dies. Anschließend ging es noch in eine Wasserpfeifenbar, dann, getrennt von der älteren Generation, mit Torben und Quentin in einen Irish Pub, den die Firma Zeller und Gmelin gemietet hatte und wo wir Freibier bekamen. Um vier Uhr machten wir uns auf zum Bus, wo wir ne halbe Stunde auf ihn warteten um dann festzustellen, dass diese Nachtlinie nur in der Woche fährt (die Logik verstehe ich nicht) und wir mussten uns doch ein Taxi gönnen.
Samstag schliefen wir wieder aus, ich kaufte mir ein paar tolle belgische Biere für zuhause und dann schauten wir wieder mal auf die Messe. Ich musste nämlich noch ein paar Werbe-Tüten besorgen, in die ich das Bier verstauen konnte. Schnell haben wir noch etwas mit abgebaut und dann ein paar Stunden bei Quentin gechillt.
Anschließend ging es in ein sehr gutes Steak-Restaurant in der Nähe des Grand Place'. Leider zog es sich hier etwas länger hin, was die Wartezeit anbetraf, sodass der gute Thomas(ch) von coe-Süd und ich keinen Nachtisch mehr zu uns nehmen konnten, weil wir noch in der Nacht zurückfahren wollten, nur nicht zu spät.
Die Abreise verlief auch recht unspektakulär; mit Taxi ging es zu seinem Hotel, von dort mit dem Auto zu Quentin, wo ich meine Sachen rausholte, Quentins Schlüssel im Kühlschrank deponierte und eine Zeitung zwischen Schloss und Haustüre positionierte.
Viereinhalb Stunden später erreichten wir Stuttgart. Dann schlief ich bis Mittags, guckte die Zusammenfassung vom gestrigen Werder-Spiel und jetzt unser Finale in Shanghai - Wir sind Weltmeister! Und die Nadine Angerer liebe ich.
Heute Abend geht's wohl auf die Wasn und morgen habe ich endlich wieder Vorlesungen.
A+
oeRque
Prachtbube Torben war übrigens auch dabei!
Ich bin heil (aber nicht wirklich gesund) aus Brüssel wiedergekommen. Heute morgen um fünf. Zurückblicken kann ich auf eine sehr schöne halbe Woche, wenngleich sie auch recht hart war.
Am Dienstag sollte es um 15 Uhr losgehen, um 18:30 wurde ich endlich abgeholt. Ziemlich pünktlich um Mitternacht wurde ich bei Quentin abgesetzt, schlüpfte schnell in meine dreckigsten Klamotten, die ich extra mitgebracht hatte, und ab ging es ins "Jefke" zum "Thé Dansant". Was sich so nett anhört, ist eigentlich Folklore pur. Eine tolle Party mit lockeren Menschen und viel Bier - im Becher, auf dem Boden und in der Luft. Das Exen des edlen Gesöffs gehört zum guten Stil, die Becher fliegen auch mal noch voll durch die Luft und eigentlich kann der gesamte Raum als Toilette genutzt werden dank robusten Betonwänden und leicht abschüssigem Boden. Kurzum - ein Traum!
Am Mittwoch weiß ich gar nicht mehr, was ich getan hab. Ah doch, ich habe, als Quentin Vorlesung hatte, selber - oho! - gelernt! Abends war aufm Campus ne fette fette Party mit fünf Bühnen, netten Essensständen und viele Leuten. Dort trafen Quentin und ich auch auf die gute Sonja aus der Schulzeit, die in Brüssel studiert.
Den Donnerstag nutzte ich, um erstmals die Label-Expo zu besuchen, auf der unser großes Familientreffen stattfinden sollte. Und es ist prima auf so einer Messe. Wenn ich groß bin, möchte ich auch bei sowas teilnehmen. Den ganzen Tag gibt man mit seinen Produkten an, lästert über die Konkurrenz, trinkt was man will, wird verköstigt mit leckerem Essen und am Abend gibt's wieder gutes Essen und Trinken mit Kunden oder ohne und große Firmen mieten auch mal eine Kneipe, wo es was umsonst gibt und man feiert und dann schläft man irgendwann desnachts ein und - ja gut, man muss morgens wieder früh aufstehen und die Müdigkeit mal Müdigkeit sein lassen.
An besagtem Donnerstag wollte ich mich mit Quentin und Aurélien abends eigentlich in der Stadt treffen, kurzum wurden wir allerdings von MPS zum Dinieren in einem sehr köstlichen Fisch-Restaurant (und ich habe sogar Fisch gegessen) geladen. Lecker war's und danach ging's auch nur noch in eine Kneipe und dann ins Bett. Vielen Dank nochmals dafür an meinen ehemaligen Praktikumsgeber. Blöd war nur, dass ein leichter Allergie-Schub erst mein Immunsystem außer Kraft setzte und ich sogleich von irgendwelchen Verkühlungsviren attackiert wurde. Aber als Mann will ich ja nicht meckern, am nächsten Tag gab's wiederum auf der Messe - diesmal mit Quentin - eine Aspirin und ein paar Bier zum Desinfezieren des Halses und abends lud diesmal der ehrenwerte Herr Gevatter zum Essen. Auch trotz einer furchtbaren Bedienung mundete mir auch dies. Anschließend ging es noch in eine Wasserpfeifenbar, dann, getrennt von der älteren Generation, mit Torben und Quentin in einen Irish Pub, den die Firma Zeller und Gmelin gemietet hatte und wo wir Freibier bekamen. Um vier Uhr machten wir uns auf zum Bus, wo wir ne halbe Stunde auf ihn warteten um dann festzustellen, dass diese Nachtlinie nur in der Woche fährt (die Logik verstehe ich nicht) und wir mussten uns doch ein Taxi gönnen.
Samstag schliefen wir wieder aus, ich kaufte mir ein paar tolle belgische Biere für zuhause und dann schauten wir wieder mal auf die Messe. Ich musste nämlich noch ein paar Werbe-Tüten besorgen, in die ich das Bier verstauen konnte. Schnell haben wir noch etwas mit abgebaut und dann ein paar Stunden bei Quentin gechillt.
Anschließend ging es in ein sehr gutes Steak-Restaurant in der Nähe des Grand Place'. Leider zog es sich hier etwas länger hin, was die Wartezeit anbetraf, sodass der gute Thomas(ch) von coe-Süd und ich keinen Nachtisch mehr zu uns nehmen konnten, weil wir noch in der Nacht zurückfahren wollten, nur nicht zu spät.
Die Abreise verlief auch recht unspektakulär; mit Taxi ging es zu seinem Hotel, von dort mit dem Auto zu Quentin, wo ich meine Sachen rausholte, Quentins Schlüssel im Kühlschrank deponierte und eine Zeitung zwischen Schloss und Haustüre positionierte.
Viereinhalb Stunden später erreichten wir Stuttgart. Dann schlief ich bis Mittags, guckte die Zusammenfassung vom gestrigen Werder-Spiel und jetzt unser Finale in Shanghai - Wir sind Weltmeister! Und die Nadine Angerer liebe ich.
Heute Abend geht's wohl auf die Wasn und morgen habe ich endlich wieder Vorlesungen.
A+
oeRque
Prachtbube Torben war übrigens auch dabei!
Dienstag, 25. September 2007
StuggiWuggi
Meine Damen und Herren,
Ich sitze in meinem Kämmerlein und warte auf den Onkel, der mich gleich abholt, um nach Brüssel zu fahren. Dort trifft ein riesengroßes Familientreffen auf der Label-Expo statt. Ich bin schon sehr gespannt.
Gestern habe ich mich der Prüfung "Grundlagen Printmedien" stellen müssen. Die Hälfte meiner freien Zeit, also den ganzen Monat September plus ein wenig August hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich nichts getan hatte, lediglich in den letzten Tagen etwas, aber auch das nicht konzentriert. Der Grund dafür war, dass wir vom Prof 50 Fragen in der letzten Vorlesung bekamen, zur Lernorientierung. Und diese wurden mir ausgewertet, so dass ich sie nur noch auf Karteikärtchen bringen musste, um sie zu lernen. Theoretisch hätte ich jeden Tag eine Frage bearbeiten können, aber ich hatte absolut keine Zeit.
Nun, im Endeffekt habe ich verdammt wenig gelernt und das war auch gut so. Denn die Prüfung war ein Witz. Die 14 Fragen stimmten mit denen aus dem Fragenkatalog überein und somit sollte mir eine gute Note gelungen sein.
Heute habe ich mir 14 Paar Socken gekauft, die dürften jetzt erstmal reichen. Und ich habe mich für einen Französischkurs angemeldet. Ob ich den auf wahrnehmen darf, werde ich nächste Woche erfahren.
Dann sag ich auch, wie es in Brüssel war. Auf der Expo. Und bei Quentin, dem Buben. Und auf den Partys seiner Studentenverbindung, auf die ich extra mit alten Klamotten gehen muss.
Gut.
In Love,
oeRque
Ich sitze in meinem Kämmerlein und warte auf den Onkel, der mich gleich abholt, um nach Brüssel zu fahren. Dort trifft ein riesengroßes Familientreffen auf der Label-Expo statt. Ich bin schon sehr gespannt.
Gestern habe ich mich der Prüfung "Grundlagen Printmedien" stellen müssen. Die Hälfte meiner freien Zeit, also den ganzen Monat September plus ein wenig August hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich nichts getan hatte, lediglich in den letzten Tagen etwas, aber auch das nicht konzentriert. Der Grund dafür war, dass wir vom Prof 50 Fragen in der letzten Vorlesung bekamen, zur Lernorientierung. Und diese wurden mir ausgewertet, so dass ich sie nur noch auf Karteikärtchen bringen musste, um sie zu lernen. Theoretisch hätte ich jeden Tag eine Frage bearbeiten können, aber ich hatte absolut keine Zeit.
Nun, im Endeffekt habe ich verdammt wenig gelernt und das war auch gut so. Denn die Prüfung war ein Witz. Die 14 Fragen stimmten mit denen aus dem Fragenkatalog überein und somit sollte mir eine gute Note gelungen sein.
Heute habe ich mir 14 Paar Socken gekauft, die dürften jetzt erstmal reichen. Und ich habe mich für einen Französischkurs angemeldet. Ob ich den auf wahrnehmen darf, werde ich nächste Woche erfahren.
Dann sag ich auch, wie es in Brüssel war. Auf der Expo. Und bei Quentin, dem Buben. Und auf den Partys seiner Studentenverbindung, auf die ich extra mit alten Klamotten gehen muss.
Gut.
In Love,
oeRque
Sonntag, 23. September 2007
Zurück in Stuttgart
Liebe Leute, ich bin zurück in Stuttgart. Und es ist Sonntag. Sonntagabend. Und mein Kühlschrank ist leer.
Vollständig leer?
Nein.
Der gute oeRque hat nämlich bei seinem Abschied mitte Juli noch einmal an sich gedacht und ein eiskaltes Bier zurück gelassen.
Was bin ich froh, ich selbst zu sein!
Vollständig leer?
Nein.
Der gute oeRque hat nämlich bei seinem Abschied mitte Juli noch einmal an sich gedacht und ein eiskaltes Bier zurück gelassen.
Was bin ich froh, ich selbst zu sein!
Freitag, 14. September 2007
Palermo - pfui deibel
Mit viel Vorfreude traten Torben, Paul und ich am Dienstagmorgen um vier Uhr früh unsere Reise nach Palermo auf Sizilien an. Schon alleine diese Uhrzeit sollte verdeutlichen, dass es uns wichtig war, diese Stadt zu besuchen.
Um 6:20 Uhr hob unser Flieger ab, knappe zwei Stunden später landeten wir und der erste Eindruck war recht positiv. Schöne 23° C, eine hübsche Landschaft und der Bus in die Stadt ließ auch nicht lange warten. Fünfzig Minuten dafür waren angesetzt, obwohl die Stadt ziemlich nah lag und wir die ersten Häuser bereits nach 20 Minuten erreicht hatten. Die nächste halbe Stunde deutete aber darauf hin, wo Palermos Problem lag: In der Infrastruktur. Im langsamen Tempo ging's durch überfüllte Straßen mit viel Huperei und hastigem Bremsen an heruntergekommenen Häusern Richtung Zentrum, oder das, was wir dafür hielten, also den Bahnhof.
Dort angekommen holten wir uns eine Karte zur Übersicht, liefen eine Straße, die unserer Ansicht nach zum Meer führte, frühstückten eine günstige Pizza auf dem Weg und suchten lieber den Schatten. Irgendwann fiel uns auf, dass wir zwar von der Richtung her richtig liefen, uns aber auf der Karte versehen hatten mit unserem derzeitigem Standpunkt. Aber das war egal.
Das Meer erreichten wir trotzdem, einen vernünftigen Strand fanden wir aber nicht. Stattdessen marschierten wir an einer stark befahrenen Straße entlang des Meeres gen Osten, wo laut Karte eine Badegelegenheit sein sollte. Allerdings glich die Gegend immer mehr einem Ghetto, es stank, überall war Müll, die dafür vorgesehenen Eimer im Park waren umgeschmissen und es sah auch keiner ein, mal etwas gegen den Dreck zu tun. Zudem war es heiß, es stank nach (älteren) Fischen und Meeresfrüchten, die man direkt an der Straße kaufen konnte, und sehr nach Abgasen. Entweder können die Italiener perfekt oder gar nicht Auto fahren, aber die Hupe befindet sich anscheinend auf dem Gaspedal, zumindest wird sie sehr häufig benutzt. Selbst, als wir etwas abseits der Straße an einem Brunnen etwas Wasser verköstigten, wurden wir per Hupe darauf hingewiesen, doch bitte Platz auf dem Bürgersteig für einen kleinen Fiat Punto zu machen, der genau vorm Brunnen parken wollte. Der Grund dafür war der, dass die Insassen den ganzen Kofferraum plus Rückbank mit Kanistern bepackt hatten, die sie jetzt mithilfe eines mitgebrachten Schlauches befüllen wollten, um für die nächsten Monate keinen Wassermangel mehr zu haben.
Nun, kurz danach kamen wir schon etwas näher an das Meer über eine schotterige Einfahrt. Über kleine Dünen ging es ans Wasser, allerdings war auch hier alles vermüllt. Autoreifen en masse, Pfandflaschen, Kleidungsstücke und Geschirr zierte die grüne Landschaft. Etwas versteckt hatte sich sogar einer aus Schilf und Bambus eine kleine "Hütte" gebastelt und wohl nie eine Müllabfuhr bestellt, zumindest befand sich um diese Hütte das Epizentrum des Drecks. Im Wasser waren wir also so gut wie gar nicht.
All diese Tatsachen brachten uns irgendwie langsam aber sicher von der Idee ab, noch zwei Nächte zu bleiben, zumal wir noch keinen richtig geschützten Park gefunden hatte. Also suchten wir schleunigst ein Hotel auf, um deren Internet zu benutzen zur Buchung eines Rückflugs. Der Flug am selbigen Tage nach Hannover war aber anscheinend schon voll, somit blieb uns erstmal nur die Möglichkeit, nach Stuttgart zu reisen. Das taten wir und da ich keinen Schlüssel für meine Bude dabei hatten, rief ich danach meinen tollen Onkel Holger an, ob er bereit sei, uns Asyl zu gewehren. Er war es.
Mit der Gewissheit im Gepäck, dass es bald zurückgehen sollte, ließ sich der Tag noch gut verleben und all der Dreck, der Gestank, der sich mit dem Schweiß zu verbinden schien, wurden nur noch ironisch betrachtet. Wir gingen nur noch etwas weiter gen Stadt-Zentrum durch schmale Gassen, die in Deutschland dem gemeinem unmotorisierten Volke zustehen. Aber auch hier mussten wir eng an der Wand laufen, da ein ständiges Gehupe doch recht nervig sein konnte.
In einem kleinen Restaurant speisten wir auf der Terrasse (natürlich direkt an eine Straße grenzend) etwas. Nudeln und Fleisch, worauf wir aber ne Stunde warten mussten, weil uns der unfähige Kellner einfach vergessen hatte (ist ja auch schwer, wenn draußen gleich alle vier Tische besetzt sind..). Hier beschrifteten wir auch unsere Postkarten und danach wollten wir nur noch Briefmarken kaufen. Im Tobacco-Shop sollte es die geben, sagte man uns. Alles klar. Die ersten fünf hatten aber keine, also trödelten wir weiter.
Aufmal baute sich links neben uns die riesige Fassade eines monströsen Gebäudes auf, an deren Wand in großen Lettern die Worte "Posti Nacionale" (oder so). Die müssen doch Briefmarken haben. Aber Pustekuchen. Schon das elendig lange Warten in der Schlange ließ uns eine gewisse Inkompetenz vermuten und so verließen wir auch nach einer halben Stunde die Post mit leeren Händen.
Fünf Tobacco-Shops später bekamen wir aber doch noch, was wir suchten. Und kurz darauf ging's schon wieder mit dem Bus zum Flughafen und dann nach Stuttgart.
Dort gefiel uns die gebotene Gastfreundschaft so sehr, dass wir gleich noch eine Nacht dranhängten (unser Automobil war nämlich auch bis Donnerstag bezahlt).
Somit haben wir nicht wirklich viel erlebt auf unserem Tripp, oder vielleicht auch zu viel. Und da ich leider meine Kamera vergessen habe, konnten wir lediglich mit dem Handy ein paar Bilder machen, die ich schleunigst rüberlade.
Es bleibt mir die Gewissheit, dass ich, sollte ich noch einmal nach Sizilien reisen, allerhöchstens den unbelebten Rest der Insel besuche.
In Liebe,
oeRque
Um 6:20 Uhr hob unser Flieger ab, knappe zwei Stunden später landeten wir und der erste Eindruck war recht positiv. Schöne 23° C, eine hübsche Landschaft und der Bus in die Stadt ließ auch nicht lange warten. Fünfzig Minuten dafür waren angesetzt, obwohl die Stadt ziemlich nah lag und wir die ersten Häuser bereits nach 20 Minuten erreicht hatten. Die nächste halbe Stunde deutete aber darauf hin, wo Palermos Problem lag: In der Infrastruktur. Im langsamen Tempo ging's durch überfüllte Straßen mit viel Huperei und hastigem Bremsen an heruntergekommenen Häusern Richtung Zentrum, oder das, was wir dafür hielten, also den Bahnhof.
Dort angekommen holten wir uns eine Karte zur Übersicht, liefen eine Straße, die unserer Ansicht nach zum Meer führte, frühstückten eine günstige Pizza auf dem Weg und suchten lieber den Schatten. Irgendwann fiel uns auf, dass wir zwar von der Richtung her richtig liefen, uns aber auf der Karte versehen hatten mit unserem derzeitigem Standpunkt. Aber das war egal.
Das Meer erreichten wir trotzdem, einen vernünftigen Strand fanden wir aber nicht. Stattdessen marschierten wir an einer stark befahrenen Straße entlang des Meeres gen Osten, wo laut Karte eine Badegelegenheit sein sollte. Allerdings glich die Gegend immer mehr einem Ghetto, es stank, überall war Müll, die dafür vorgesehenen Eimer im Park waren umgeschmissen und es sah auch keiner ein, mal etwas gegen den Dreck zu tun. Zudem war es heiß, es stank nach (älteren) Fischen und Meeresfrüchten, die man direkt an der Straße kaufen konnte, und sehr nach Abgasen. Entweder können die Italiener perfekt oder gar nicht Auto fahren, aber die Hupe befindet sich anscheinend auf dem Gaspedal, zumindest wird sie sehr häufig benutzt. Selbst, als wir etwas abseits der Straße an einem Brunnen etwas Wasser verköstigten, wurden wir per Hupe darauf hingewiesen, doch bitte Platz auf dem Bürgersteig für einen kleinen Fiat Punto zu machen, der genau vorm Brunnen parken wollte. Der Grund dafür war der, dass die Insassen den ganzen Kofferraum plus Rückbank mit Kanistern bepackt hatten, die sie jetzt mithilfe eines mitgebrachten Schlauches befüllen wollten, um für die nächsten Monate keinen Wassermangel mehr zu haben.
Nun, kurz danach kamen wir schon etwas näher an das Meer über eine schotterige Einfahrt. Über kleine Dünen ging es ans Wasser, allerdings war auch hier alles vermüllt. Autoreifen en masse, Pfandflaschen, Kleidungsstücke und Geschirr zierte die grüne Landschaft. Etwas versteckt hatte sich sogar einer aus Schilf und Bambus eine kleine "Hütte" gebastelt und wohl nie eine Müllabfuhr bestellt, zumindest befand sich um diese Hütte das Epizentrum des Drecks. Im Wasser waren wir also so gut wie gar nicht.
All diese Tatsachen brachten uns irgendwie langsam aber sicher von der Idee ab, noch zwei Nächte zu bleiben, zumal wir noch keinen richtig geschützten Park gefunden hatte. Also suchten wir schleunigst ein Hotel auf, um deren Internet zu benutzen zur Buchung eines Rückflugs. Der Flug am selbigen Tage nach Hannover war aber anscheinend schon voll, somit blieb uns erstmal nur die Möglichkeit, nach Stuttgart zu reisen. Das taten wir und da ich keinen Schlüssel für meine Bude dabei hatten, rief ich danach meinen tollen Onkel Holger an, ob er bereit sei, uns Asyl zu gewehren. Er war es.
Mit der Gewissheit im Gepäck, dass es bald zurückgehen sollte, ließ sich der Tag noch gut verleben und all der Dreck, der Gestank, der sich mit dem Schweiß zu verbinden schien, wurden nur noch ironisch betrachtet. Wir gingen nur noch etwas weiter gen Stadt-Zentrum durch schmale Gassen, die in Deutschland dem gemeinem unmotorisierten Volke zustehen. Aber auch hier mussten wir eng an der Wand laufen, da ein ständiges Gehupe doch recht nervig sein konnte.
In einem kleinen Restaurant speisten wir auf der Terrasse (natürlich direkt an eine Straße grenzend) etwas. Nudeln und Fleisch, worauf wir aber ne Stunde warten mussten, weil uns der unfähige Kellner einfach vergessen hatte (ist ja auch schwer, wenn draußen gleich alle vier Tische besetzt sind..). Hier beschrifteten wir auch unsere Postkarten und danach wollten wir nur noch Briefmarken kaufen. Im Tobacco-Shop sollte es die geben, sagte man uns. Alles klar. Die ersten fünf hatten aber keine, also trödelten wir weiter.
Aufmal baute sich links neben uns die riesige Fassade eines monströsen Gebäudes auf, an deren Wand in großen Lettern die Worte "Posti Nacionale" (oder so). Die müssen doch Briefmarken haben. Aber Pustekuchen. Schon das elendig lange Warten in der Schlange ließ uns eine gewisse Inkompetenz vermuten und so verließen wir auch nach einer halben Stunde die Post mit leeren Händen.
Fünf Tobacco-Shops später bekamen wir aber doch noch, was wir suchten. Und kurz darauf ging's schon wieder mit dem Bus zum Flughafen und dann nach Stuttgart.
Dort gefiel uns die gebotene Gastfreundschaft so sehr, dass wir gleich noch eine Nacht dranhängten (unser Automobil war nämlich auch bis Donnerstag bezahlt).
Somit haben wir nicht wirklich viel erlebt auf unserem Tripp, oder vielleicht auch zu viel. Und da ich leider meine Kamera vergessen habe, konnten wir lediglich mit dem Handy ein paar Bilder machen, die ich schleunigst rüberlade.
Es bleibt mir die Gewissheit, dass ich, sollte ich noch einmal nach Sizilien reisen, allerhöchstens den unbelebten Rest der Insel besuche.
In Liebe,
oeRque
Montag, 10. September 2007
Nochmal zum Wochenende
Liebe Damen und Herren, ich habe das Wochenende langsam verarbeitet und bin bereit, mich zu äußern.
Wie besagt stand der schöne Jubiläums-Umzug an und glücklicherweise war die Elite der alten Herrenmannschaft vom Fußball so frei, die Elite aus zweiter und erster Mannschaft zu bitten, mitzufahren.
Freitag schmückten wir folglich unseren Autowagen und beschlossen, nichts großes mehr zu tun, da wir wussten, wie anstrengend der folgende Tag werden würde.
Früh am Samstagmorgen um halb elf, quasi vorm Aufstehen, trafen wir uns wieder, brachten die letzten Blumen an, schleppten die Bierkästen hoch und schon durfte es losgehen. Das erste Bier war schon auf dem Weg zum Treffpunkt verköstigt, die nächsten sollten bald folgen. Da sich das Einreihen der 45 Wagen (wir waren 43.) hinauszögerte und ich Angst hatte, das Bier könnte nicht unbedingt reichen (von acht Stück pro Person war irgendwo die Rede), war ich schon gut am trinken und nach nicht einmal einem halben Kilometer Fahrt hatte ich sieben Flaschen intus. Das war eine gute Grundlage, aber man hätte mir auch sagen können, dass es an jedem Wegerand noch gut Schnaps hochgereicht gab. Der gute Marc von Bargen schenkte zu allem Überfluss noch von seinem legendären Cocktail ein (der schmeckt nur gut aber aufmal knallt es brutal). Und das, obwohl unser Pastor dazu aufrief, auf dem Wagen sei striktes Alkoholverbot. Da sieht man, wie groß der Respekt der heutigen Gesellschaft vor der Kirche ist. Nun gut, die Fahrt war toll, verdurstet ist wohl niemand und als wir zur Hälfte der Strecke bei uns zuhause Rast machten, war ich schon gut und lustig dabei. Das hab ich mir aber natürlich nicht anmerken lassen.
Leider war der Umzug viel zu schnell vorbei und jetzt muss man wieder zwei Jahre warten.
Aber als wir in Heiligenrode ankamen, war dies noch nicht das Ende der Feierlichkeiten. Im Festzelt ging es weiter und aus irgendeinem Grunde fand sich immer jemand, der gerne was auszugeben hatte. Ich denke, das liegt daran, dass ich so beliebt bin. Der Pegel konnte also gehalten werden und über das Trinken vergaß man glatt das Abendessen. Das fiel aus. Als Grundlage dienten dafür die leckeren Steaks, die wir aufm Wagen grillten und die diversen Kuchen, Brezeln und Schmalbrote vom Wegesrand.
Als ich um halb eins in der Nacht keinen mehr im Zelt zu kennen schien, war es wohl auch Zeit nach Hause zu gehen. Da ich bis dato lediglich für den Eintritt zahlen musste, konnte ich mir sogar ein Taxi leisten, das uns (den Prachtbuben und mich - ihn traf ich auf ner Parkbank..) zum Wucherpreis von acht Euronen von Heiligenrode nach Hause gebracht hat.
Ein herrlicher Abend.
Gestern, am Sonntag, hatten wir dann Fußball-Länderspiel. Heiligenrode gegen Mandorf hieß es da und auf dem Platz ging es hoch her. Man lernte wieder Schimpfworte sondergleichen, Boxhiebe, Tritte und so weiter kennen. Naja gut, eigentlich nur die, die auch spielten. Ich gönnte mir lieber mit Matze und David noch ein, maximal zwei Bierchen und stand mit klugen Sprüchen an der Seite. Danach schlenderten wir noch einmal über den Festplatz und schwelgten in Erinnerungen.
Schön war es. Und in 25 Jahren ist es ja endlich wieder so weit.
Morgen werde ich mich am schönen Strand von Palermo / Sizilien erholen. Mit Sicherheit wird auch das sehr schön.
Wie besagt stand der schöne Jubiläums-Umzug an und glücklicherweise war die Elite der alten Herrenmannschaft vom Fußball so frei, die Elite aus zweiter und erster Mannschaft zu bitten, mitzufahren.
Freitag schmückten wir folglich unseren Autowagen und beschlossen, nichts großes mehr zu tun, da wir wussten, wie anstrengend der folgende Tag werden würde.
Früh am Samstagmorgen um halb elf, quasi vorm Aufstehen, trafen wir uns wieder, brachten die letzten Blumen an, schleppten die Bierkästen hoch und schon durfte es losgehen. Das erste Bier war schon auf dem Weg zum Treffpunkt verköstigt, die nächsten sollten bald folgen. Da sich das Einreihen der 45 Wagen (wir waren 43.) hinauszögerte und ich Angst hatte, das Bier könnte nicht unbedingt reichen (von acht Stück pro Person war irgendwo die Rede), war ich schon gut am trinken und nach nicht einmal einem halben Kilometer Fahrt hatte ich sieben Flaschen intus. Das war eine gute Grundlage, aber man hätte mir auch sagen können, dass es an jedem Wegerand noch gut Schnaps hochgereicht gab. Der gute Marc von Bargen schenkte zu allem Überfluss noch von seinem legendären Cocktail ein (der schmeckt nur gut aber aufmal knallt es brutal). Und das, obwohl unser Pastor dazu aufrief, auf dem Wagen sei striktes Alkoholverbot. Da sieht man, wie groß der Respekt der heutigen Gesellschaft vor der Kirche ist. Nun gut, die Fahrt war toll, verdurstet ist wohl niemand und als wir zur Hälfte der Strecke bei uns zuhause Rast machten, war ich schon gut und lustig dabei. Das hab ich mir aber natürlich nicht anmerken lassen.
Leider war der Umzug viel zu schnell vorbei und jetzt muss man wieder zwei Jahre warten.
Aber als wir in Heiligenrode ankamen, war dies noch nicht das Ende der Feierlichkeiten. Im Festzelt ging es weiter und aus irgendeinem Grunde fand sich immer jemand, der gerne was auszugeben hatte. Ich denke, das liegt daran, dass ich so beliebt bin. Der Pegel konnte also gehalten werden und über das Trinken vergaß man glatt das Abendessen. Das fiel aus. Als Grundlage dienten dafür die leckeren Steaks, die wir aufm Wagen grillten und die diversen Kuchen, Brezeln und Schmalbrote vom Wegesrand.
Als ich um halb eins in der Nacht keinen mehr im Zelt zu kennen schien, war es wohl auch Zeit nach Hause zu gehen. Da ich bis dato lediglich für den Eintritt zahlen musste, konnte ich mir sogar ein Taxi leisten, das uns (den Prachtbuben und mich - ihn traf ich auf ner Parkbank..) zum Wucherpreis von acht Euronen von Heiligenrode nach Hause gebracht hat.
Ein herrlicher Abend.
Gestern, am Sonntag, hatten wir dann Fußball-Länderspiel. Heiligenrode gegen Mandorf hieß es da und auf dem Platz ging es hoch her. Man lernte wieder Schimpfworte sondergleichen, Boxhiebe, Tritte und so weiter kennen. Naja gut, eigentlich nur die, die auch spielten. Ich gönnte mir lieber mit Matze und David noch ein, maximal zwei Bierchen und stand mit klugen Sprüchen an der Seite. Danach schlenderten wir noch einmal über den Festplatz und schwelgten in Erinnerungen.
Schön war es. Und in 25 Jahren ist es ja endlich wieder so weit.
Morgen werde ich mich am schönen Strand von Palermo / Sizilien erholen. Mit Sicherheit wird auch das sehr schön.
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