Nach der glorreichen Pekingwoche steht heute unser Praktikumsbeginn an. Zwar waren wir alle mehr oder weniger erfolgreich bei der Suche nach einem geeigneten Platz (nur Philipp und Arne sind bislang versorgt, beim Rest hagelte es Absagen), aber glücklicherweise hat die Uni genug Kontakte in der Stadt und das ist alles gar kein Problem.
So sieht es dann auch aus, als wir das Büro von JiangLei betreten (um 10 Uhr - schöner erster Arbeitstag!), die emsig am Telefonieren ist und von drei oder vier Firmen sowas wie Zusagen für ab den nächsten Tagen einheimst. Damit der Tag aber nicht ganz frei ist, fahren wir noch eine Firma in einem Industriegebiet im Osten der Stadt.
Dieses ist nur mit speziellen Bussen vom Busbahnhof zu erreichen und die Fahrer dafür sind speziell ausgebildet, hauptsächlich im Hupen. Unser Fahrer ist nämlich so schnell, schneller als Lichtgeschwindigkeit, dass er sich immer mit Hupen, also Schallgeschwindigkeit ankündigen muss. Alle halbe Minute wird also jedes Auto in der Nähe gewarnt, befinde es sich nun vor uns, neben uns oder auch mal hinter uns.
Die Firma lassen wir an dieser Stelle einfach mal eine Firma sein, interessant am Besuch ist nur, dass via Kurzmitteilungen und Anrufen Absagen von oben genannten Firmen eintreffen. Aber da ergibt sich bestimmt noch was, heute Abend, denn sowas wie Feierabend kennt man nicht wirklich.
Und zumindest Lukas und ich werden gewarnt, dass wir morgen früh eine Firma, ebenfalls etwas außerhalb, besuchen werden, denn die ist überraschenderweise recht angetan von der Idee, jemanden aufzunehmen.
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