Im letzten Semester konnte man sich drauf verlassen, dass man bei geöffnetem Fenster nicht unbedingt verschläft, da pünktlich um sieben liebliche Klänge aus den Lautsprechern, die überall auf dem Campus verteilt sind, ertönen und einen sanft aus den Träumen reißen.
Dieses Semester stottert die Sound-Produktion noch ein wenig, wirklich regelmäßig geht die Sendung des Campus-Radios nicht auf Tour, was aber auch daran liegt, dass dringend Nachwuchs gesucht wird. Momentan werben also sämtliche Clubs und Vereine tagsüber auf dem Campus an improvisierten Ständen.
Thomas, Arne, Philipp und Jae haben sich spaßeshalber mal beworben und dürfen heute Abend vorsprechen. Sie werden, des Ausländerbonus' wegen, an der Schlange vorbeigeführt und müssen nicht einmal die Vorbereitungsphase mitmachen, dürfen gleich den englischen Text vorlesen und ein paar Vorschläge zur Sendung machen.
Ich bin mir sicher, dass sie gut sprechen, dennoch gibt es scheinbar einige Kritikpunkte. Man darf sich selber die Frage stellen, ob man sich Kritik über die eigenen Englisch-Kenntnisse gefallen lassen darf, wenn der Kritiker selber nicht in der Lage ist, diese Kritikpunkte auf Englisch zu verfassen.
Zumindest wird keiner genommen, zumal man im ersten Semester nur geschult wird, im zweiten darf man dann erst selber ran. Und da sind wir, bekanntlich, weg. Aber uns es wird versprochen, dass wir irgendwann einen Auftritt haben. Und auf diesen Tag freue ich mich bereits jetzt.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Die Eroberung der Medien geht weiter!
AntwortenLöschenWir sind unaufhaltsam.
AntwortenLöschenWir sind unaufhaltsam.
AntwortenLöschen