Mittwoch, 22. Juli 2009

Tag 145: In Japan auf der Suche nach...

Mirko Tag 145: In Japan auf der Suche nach...
... Frühstück: finden wir in einem Sushi-Restaurant. Gutbund im Vergleich zu Deutshland recht günstig.
... gutem Wetter: heute Fehlanzeige. Es regnet nur, weshalb das Sightseeing kleiner ausfallen muss.
... Englishsprechenden: finde man seltener, als gedacht. Trotzdem Tokyo eine internationale Metropole ist, ist Englisch keine häufig angewandte Sprache.
... Bahntickets: S-Bahntickets sind schnell am Automaten erhältlich. Shinkansen-Tickets gibt es am Schalter. Das ganze aber zu noh höheren Preisen als in Deutschland (3 Stunden nach Kyoto für 100 Euro. Allerdings fährt die Regionalbahn für 60 Euro gleich 10 Stunden).
... Rückflugtickets: Japan ist etwas blöde. Zu Schleuderpreisen lockt man einen ins Land, gehen darf man aber nur gegen hohe Bezahlung. Mehr als 1000 Euro könnte ich für einen Flug nach Shanghai (pro Tag fliegen acht Maschinen rüber) buchen. Es wird zum Glück günstiger, wenn man gleich einen Rückflug nach Osaka mitbucht. Und vielleicht noch günstiger, wenn man diesen dann letztendlich wieder storniert. Werde es ausprobieren. Vielleicht kann ich Japan so austricksen.
... Mülleimern: Tokyo ist verdammt sauber. Klar, es gibt auch saftige Strafen, wenn man Müll auf die Straße schmeißt, aber ich frage mich, wie die Einwohner das handhaben. Denn es gibt wirklich so gut wie nirgendwo Mülleimer. Maximal findet man welche neben Supermärkten oder Getränkeautomaten. Abends im Hostel klärt uns ein Japanologie studierender Franzose auf, dass man Angst vor Bomben im Mülleimer hat. Deshalb stehen keine mehr. Und auf der Straße zu essen oder trinken gilt als rüde. Somit trinkt man gleich neben den Automaten aus und muss keinen Müll mit sich rumschleppen. 
... Bier: Hiervon gibt es viele Sorten, viele werben mit ihrer deutschen Brautechnik. Aber sie sind auch teuer. Vor allem in Pubs kann man schnell mal acht bis zehn Euro loswerden, gute belgische Biere sind für uns Studenten schlicht unbezahlbar.
... seinem Hotel: am hohen Regierungsgebäude, von dem wir heute Abend die Sich über die Innenstadt (welche aufgrund des schlechten Wetters nicht lohnenswert ist) haben wollen, spricht uns ein Ami an. Er ist froh, dass zumindest wir Englisch könnten. Kann ja sonst keiner. Keiner in dieser viel zu großen Stadt. Er sucht nämlich sein Hotel. Und keiner kann ihm helfen. Seit vier Tagen nicht. Armer Bub! leider sind unsere Englischkenntnisse zwar ausgeprägt, helfen können wir ihm trotzdem nicht. 

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