Mein Wecker klingelt. Ich habe ihn gestellt, weil ich heute großes vorhabe; ich will meinen Praktikumsbericht, seit Monaten unter 'eigene Dateien' mit eine Fertigstellung von 98 % abgespeichert, zum Abschluss kriegen.
Nach zehn harten Minuten habe ich das letzte Stück, das Inhaltsverzeichnis (brauchte etwas Zeit um die Funktion 'automatisches Verzeichnis' zu finden) eingebaut und die PDF geschrieben. Der Versand braucht wegen des schlechten Internets noch einmal so lange.
Nadine ist auch fertig. Und sie will mal raus. Sonne tanken. Denn die scheint heute bei klarer Luft. Und wo könnte man besser Sonne tanken als auf dem Messegelände im Paulaner Biergarten. Denn da kann man neben Sonnenstrahlen auch noch gutes deftiges Essen und das ein oder andere Glas Cola (wer's glaubt...) aufnehmen.
Nach drei Stunden ist es dann doch nicht mehr so warm, aber vertreiben lassen wir uns davon nicht. Wir sitzen noch drinnen und brechen nach insgesamt fünf Stunden auf Richtung Südtor. Hier essen wir im Lele, einem dreigeschössigen, sehr guten Zechuan-Restaurant, wobei wir zuvor 20 Minuten auf einen Tisch warten. Aber die Wartezeit lohnt sich. Wir befinden uns nun auf der Hinterseite der Hostelbar und denken eigentlich, dass wir durch den Eingang des Hostels hineingelangen. Tun wir aber nicht direkt, da es sich um ein Konkurrenzhostel handelt und man uns nur zähneknirschend das Gebäude durchqueren lässt.
Bei Bambi ist Quiztime, ein paar Ausländer haben es sich zur Aufgabe gemacht, jede Woche in einer anderen Bar den Quizmaster zu spielen und Teams gegeneinander antreten zu lassen. Zwar ha Cathrin gesagt, es sei nicht schwer und uns schon ein paar Fragen, die sie beim letzten Mal aufgeschnappt hat, verraten, aber wir melden uns trotzdem nicht an. Und das ist auch gut so, letztendlich kenn ich nur die Antworten dieser drei Fragen, die anderen 27 sind mir spontan zu amerikalastig. Dafür will der Quizmaster Bambi und Co dazu veanlassen, mich rauszuschmeißen, weil ich mich erdreiste, die Antworten laut auszurufen. Ich erfahre erst später, dass die Teams die Antworten aufschreiben müssen, hatte ja eigentlich nur Mitleid mit ihm, dass keiner auf seine Fragen reagiert.
Um elf Uhr besteigen wir schon ein Taxi. Waren nun auch schon eine gute Zeit nicht mehr im Wohnheim und da macht man sich schon Sorgen.
Für alle, die es interessiert: Die Vergangenheitsform von winken ist: gewinkt!
Von meinem iPod gesendet
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