Samstag, 26. Dezember 2009

Tag 299: Beijing und Magen.

Letztes Mal habe ich mich an Seidenspinnerraupencocons probiert, dieses Mal an Seafood. Das Ergebnis könnte ähnlicher kaum sein; beides führt zu Magenproblemen und Übelkeit bishin zur letztendlichen Entleerung.
Der Tag beginnt zunächst gut. Frühstück läuft, da das Restaurant noch nicht geöffnet hat, lassen wir uns mal die Nägel machen (ich weiß endlich, wozu die ganzen Werkzeuge aus meinem Maniküre-Set nützlich sind), dann gibt es Essen. Der Sevice ist seines Namens nicht würdig, aber wenn ich so komische Bömmel im Haar tragen müsste, würde ich als Kellnerin auch nicht unbedingt nur lächeln. Obwohl, ich wahrscheinlich schon.
Um fünf, wir gucken DVD, verschwinde ich dann mal im Bad. Unschöne Szenen spielen sich dort ab. Und ab da soll es auch nicht besser werden. Denn jetzt hat Kou Shushen mich zum Essen geladen. Nach zwanzig Minuten Taxifahrt sehe ich immer noch das Gebäude von Thomas, über eine Stunde später bin ich endlich in Houhai, einer netten Barstraße, die sich um einen See schlängelt. Mangels Handys kann ich ihn und Frau nicht von meiner Verspätung in Kenntnis setzen. Aber sie harren aus. Und dann halte ich mich lieber an die Suppe, viel bekomm ich nicht runter. Auch später in einer Bar resignier ich nach drei Schlücken Bier.
Ich fahr dennoch noch mit zu ihm, da er zufällig noch ein altes Handy für mich hat. Es handelt sich um ein viel besseres Modell als jenes, das ich zuvor besaß. Es ist mir unangenehm, dass ich absolut nichts dafür zahlen darf. Ich bekomm noch etwas chinesische Medizin, dann geht es zurück und in die Heia. Morgen früh geht's zurück.


Von meinem iPod gesendet

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