Tag 314: Kalte Füße.
Viel zu früh klingelt um neun Uhr unser Wecker. Glücklicherweise haben wir uns schon desnachts mit Frühstück eingedeckt, können dieses während des Packens einnehmen und anschließend via Motorroller zum Busbahnhof gebracht werden. Hier kostet der Shuttlebus natürlich wieder mehr, als die Auskunft im Hotel war, aber wir müssen ja irgendwie zum Flughafen kommen.
Und so heiß es draußen ist, so kalt wird es dann dank Klimaanlage in öffentlichen Gebäuden und Fahrzeugen und man kann sich nicht dagegen wehren. Im Bus lässt sich die Lüftung nicht abstellen und lässt den linken Arm immer kälter. Auf dem Flughafen herrscht ein permanenter Zug über den Fußboden und auch das einstündig verspätete Flugzeug ist nicht wärmer.
Erst auf dem niedlichen Flughafen der Insel Koh Samui im Golf von Thailand, unserer heutigen Zwischenstation, wird es endlich wieder warm um die Knöchel.
Als wir heute morgen planten, schnell nach einer verlockenden Stunde Flugzeit auf der Insel zu sein, dachten wir nicht, dass wir letztendlich doch neun Stunden gebraucht. In der Zeit wär man auch fast mit Bus und Boot da. Aber wir wollen nicht meckern, schließlich hocken wir nun vor unserem Bungalow am Strand mit jeweils einem Bierchen, lauschen den Wellen und betrachten die Sterne im klaren Himmel. Die Stille trügt ein wenig, denn eigentlich ist die Insel komplett überlaufen, zum größten Teil von Niederländern.
Wir können gar nichts dafür, erst später einzuschlafen, denn unser Bungalow besitzt nur einen Ventilator. Momentan habe ich aber auch genug von Klimaanlagen.
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